DE543763C - Feuerpoliermaschine fuer Glasgegenstaende - Google Patents

Feuerpoliermaschine fuer Glasgegenstaende

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Publication number
DE543763C
DE543763C DEG78185D DEG0078185D DE543763C DE 543763 C DE543763 C DE 543763C DE G78185 D DEG78185 D DE G78185D DE G0078185 D DEG0078185 D DE G0078185D DE 543763 C DE543763 C DE 543763C
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DE
Germany
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furnace
glass objects
mushrooms
polishing machine
objects
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Expired
Application number
DEG78185D
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English (en)
Inventor
Ernst Abelt
Werner Popp
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GLASFABRIK AKT GES
Original Assignee
GLASFABRIK AKT GES
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B29/00Reheating glass products for softening or fusing their surfaces; Fire-polishing; Fusing of margins
    • C03B29/04Reheating glass products for softening or fusing their surfaces; Fire-polishing; Fusing of margins in a continuous way
    • C03B29/06Reheating glass products for softening or fusing their surfaces; Fire-polishing; Fusing of margins in a continuous way with horizontal displacement of the products

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Feuerpoliermaschine für Glasgegenstände Die Erfindung bezieht sich auf eine Feuerpoliermaschine für Glasgegenstände, insbesondere Preßglasgegenstände, bei welcher die einzelnen Glasgegenstände auf um ihre Achse umlaufenden und durch einen Bodenschlitz in den Ofen hineinragenden Pilzen ruhend durch den mit Brennflammen beheizten Ofen hindurchgeführt werden.
  • Das Neue besteht darin, daß die Öffnungen für die Brenner in dem Ofen zweckmäßig etwa senkrecht zur Bewegungsrichtung der Glasgegenstände durch den Ofen und den höchsten Punkt des Ofengewölbes tangierend liegen und am Boden des Ofengewölbes eine nach den Tragpilzen zu ansteigende Fläche vorgesehen ist, so daß die eingeführten Flammen sowohl die Oberseite wie die Unterseite der auf den Pilzen ruhenden Glasgegenstände bestreichen.
  • Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß die Flammen nicht nur von oben, sondern auch von unten auf die zu verschmelzenden Preßglasgegenstände unmittelbar hingeleitet werden,. und zwar treffen die Flammen mit einer gewissen Geschwindigkeit auf die zu verschmelzenden Gegenstände auf. Es tritt eine Reibung zwischen den zu verschmelzenden Gegenständen und den Flammen auf, wodurch eine bessere, vollkommen glänzende Verschmelzung der Gegenstände gewährleistet ist.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar in einem senkrechten Schnitt. Hierbei ist die Feuerpoliermaschine mit der sich drehenden Scheibe nur zur Hälfte mit dem darüberliegenden Ofen dargestellt.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind auf einer auf einer Welle a befestigten Scheibe b, welche absatzweise in Drehung versetzt wird, eine beliebige Anzahl von Trägern, sogenannten Pilzen e, zur Aufnahme der zu verschmelzenden und- mit Feuerpolitur zu versehenden Glasgegenstände angeordnet.
  • Die Pilze, welche der Form der aufzunehmenden Glasgegenstände entsprechen, sind mit ihren Stangen d in einer an der Scheibe b befestigten Lagerbüchse e geführt und liegen mit am unteren Ende der Stange befestigten konischen Rädern/ auf der konischen Lauffläche g einer um die Welle drehbaren Scheibe k auf. Unterhalb dieser drehbaren Scheibe ist ein Schleifring i angebracht, welcher auf der oberen Fläche an bestimmten Stellen mit Kurven, Auflaufflächen k o. dgl. derart versehen ist, daß beim Vorübergang dieser Kurven oder Auflaufflächen k unter dem unteren Stangenende die Stange d durch diese Kurven oder- Auflaufflächen k angehoben und die konischen Räder/ von der konischen Auflauffläche g der Scheibe k abgehoben wird. Hierdurch wird erreicht, daß beim Aufliegen der Stange d vermittels der konischen Räder/ auf der konischen Auflauffläche g eine Drehbewegung der Stange d und der Pilze c und somit auch der Gegenstände l hervorgerufen wird, während beim Anheben der Stange d die konischen Räder/ von der konischen Fläche g entfernt werden und ein Stillstand in der Drehbewegung der Stange d und der Pilze c eintritt.
  • Oberhalb der absatzweisen drehbaren Scheibe b ist ein tonneu- oder zylinderförmiger Ofen m vorgesehen, welcher an der Unterseite mit einer Öffnung n derart versehen ist, daß die die Pilze e tragende Stanged durch diese Schlitzöffnung n hindurch in das Ofeninnere eingeführt werden kann. Der tonneu- oder zylinderförmige Ofen hat eine beliebige Länge, z. B. y00 mm,. um beim Hindurchgang der auf den Pilzen c aufliegenden Glasgegenständel durch den Ofen die erforderliche Verschmelzung und Feuerpolitur herbeizuführen.
  • Die Öffnungen für die Brenner t sind beim Ausführungsbeispiel. zweckmäßig radial zur Drehachse der Maschine und den höchsten Punkt des Gewölbes tangierend angeordnet, so daß die Brennflammen tangential in das Innere des Ofens derartig eingeführt werden, daß die Brennflammen an der Zylinderwandung ,entlang streichen.
  • Um auch ein Verschmelzen der Ränder der auf den Pilzen c verkehrt aufliegenden Gla.sgegenstände l herbeizuführen, ist am Boden des Ofens eine ansteigende Fläche o derart vorgesehen, daß die in dem Ofen eingeführten, an der Wandung entlang streichenden Flammen nach oben gegen die auf den Pilzen c verkehrt aufliegenden Glasgegenstände l hingeleitet werden, so daß die auf den Pilzen c verkehrt aufliegenden Glasgegenstände l nicht nur auf der äußeren Fläche von den Brennflammen bestrichen werden, sondern auch die Ränder von unten von den Bretmflammen bestrichen und somit verschmolzen und mit einer Feuerpolitur versehen werden.
  • Die auf der Stange d befestigten Pilze c sind auswechselbar, um je nach der Form der zu verschmelzenden und mit Feuerpolitur zu versehenden Glasgegenstände ausgewechselt werden zu können.
  • Die Pilze werden vorzugsweise aus einer Metallegierung, Speckstein und Schamotte hergestellt, um ein Festbrennen der aufgelegten Gegenstände auf der Pilzoberfläche zu vermeiden.
  • Die absatzweise Drehung der Scheibe b kann durch beliebige Mittel und auf beliebige Weise herbeigeführt werden.
  • Statt eines Ringofens kann auch .ein gerader Ofen verwendet werden, ohne daß damit der Rahmen der Erfindung verlassen wird. In diesem Falle treten die Flammen etwa senkrecht zur Bewegungsrichtung der Glasgegenstände durch den Ofen ein. Die Pilze werden hierbei zweckmäßig auf einem endlosen Bande befestigt,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Feuerpoliermaschine für Glasgegenstände, insbesondere Preßglasgegenstände, bei welcher die einzeMen Glasgegenstände auf um ihre Achse umlaufenden und durch einen Bodenschlitz in den Ofen hineinragenden Pilzen ruhend durch den einen tonneu- oder zylinderförmigen Querschnitt aufweisenden Ofen hindurchgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen für die Brenner in dem Ofen zweckmäßig senkrecht zur Bewegungsrichtung der Glasgegenstände durch den Ofen und den höchsten Punkt des Ofengewölbes tangierend liegen und am Boden des Ofengewölbes eine nach den Tragpilzen zu ansteigende Fläche vorgesehen ist, so daß die eingeführten Flammen sowohl die Oberseite wie die Unterseite der auf den Pilzen ruhenden Glasgegenstände bestreichen.
DEG78185D 1929-12-12 1929-12-12 Feuerpoliermaschine fuer Glasgegenstaende Expired DE543763C (de)

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