DE543728C - Befestigung der Verschleissplatten in Kugelmuehlen - Google Patents
Befestigung der Verschleissplatten in KugelmuehlenInfo
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- DE543728C DE543728C DE1930543728D DE543728DD DE543728C DE 543728 C DE543728 C DE 543728C DE 1930543728 D DE1930543728 D DE 1930543728D DE 543728D D DE543728D D DE 543728DD DE 543728 C DE543728 C DE 543728C
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- Expired
Links
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C17/00—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
- B02C17/18—Details
- B02C17/22—Lining for containers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft die Befestigung der Verschleißplatten in Kugelmühlen mittels
durch die Stirnwände der Mühle nach außen hindurchgeführter Befestigungsmittel. Die
S Erfindung besteht darin, daß das Befestigungsmittel zwischen der Gegenlage der Verschleißplatte
und dem Siebmantel angeordnet ist. Als Befestigungsmittel kann ein Keil verwendet werden, der mit seinem Keilkopf
auf ein mit Keilfläche versehenes, durch eine öffnung der Gegenlage für die Verschleißplatten
gestecktes Auge der Verschleißplatte wirkt. Die Erfindung gewährleistet eine sichere Lage der Verschleißplatten gegen
zentrifugale Beanspruchungen. Ein erforderliches Nachziehen der Platten gegen ihre
Gegenlage kann jederzeit durch die Befestigungsmittel leicht und bequem bewerkstelligt
werden, wie auch das Auswechseln beschädigter Platten leicht vorgenommen werden kann, ohne die Siebbespannung abnehmen
zu müssen.
Es ist bereits bei Zerkleinerungsvorrichtungen, bei denen die Mahlkammerwandung
aus Platten besteht, die aus einzelnen Roststäben gebildet werden, vorgeschlagen worden,
die Roststäbe jeder Platte mittels Keilanzuges zusammenzuhalten. Das Auswechseln
beschädigter Roststäbe einer Platte ist aber umständlich und zeitraubend und'bedarf einer
längeren Betriebsunterbrechung.
Bei dem Erfindungsgegenstand handelt es sich um die Befestigung voller Mahlplatten
in Kugelmühlen, die durch Keilanzug gegen ihre Gegenlage gedrückt werden, wobei die
Keilbefestigung so angeordnet und ausgebildet ist, daß ein erforderliches Auswechseln
der Platten schnell bewirkt werden kann.
Es ist auch vorgeschlagen worden, die Mahlplatten bzw. Roststäbe bei Kugelmühlen
in der Weise zu befestigen, daß diese mit ihren Enden auf den Futterplatten ruhen und
durch Außenringe gehalten werden, die die Siebbespannung tragen. Je nach der Genauigkeit
der Bearbeitung der sich gegenüberliegenden Stirnflächen der Futterplatten and der Ringe werden die Roststabenden
fester oder loser zwischen den Futterplatten und den Ringen liegen. Eine radiale Verstellung
der Ringe zwecks sicheren Festliegens der Roststäbe ist aber nicht möglich, da die Ringe an der Mühlenwandung angenietet
sind. Auch sind die Befestigungsmittel für die Roststäbe nicht, wie beim Erfindungsgegenstand, zwischen der Gegenlage
der Mahlplatte und dem Siebmantel, sondern zwischen der Mahlplatte und letzterem
angeordnet, und die Mahl- bzw. Verschleißplatten haben auch keine in diesen Raum hineinragende Befestigungsmittel.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigt
Abb. ι einen Querschnitt und
Abb. 2 einen Längsschnitt durch einen Teil einer Kugelmühle.
Die Verschleißplatten 1 ruhen auf den Gegenlagen 3, die an der Stirnwand 2 der
Kugelmühle befestigt sind. Die Siebbespannung der Mühle ist mit 4 bezeichnet
Jede der Verschleißplatten 1 ist mit einem Auge 5 versehen, das durch eine Öffnung 6
in der Gegenlage 3 der Platte 1 hindurch in den Raum 7 zwischen der Gegenlage 3 und
dem Sieb 4 hineinragt. Das Auge 5 ist mit einer Ausnehmung versehen, in der der einseitig
keilförmige Kopf 8 des Schraubenbolzens 9 ruht. Die gegen die Gegenlage 3 liegende
Fläche 10 des Keiles 8 ist gerundet, während die andern Flächen des Keiles eben sind.
Die Keilfiäche 8' steigt, von der Stirnwand 2 der Mühle aus gesehen, an. Beim Anziehen
der Mutter 9' wird der Keil 8 in Richtung χ verschoben und dadurch die Verschleißplatte
ι fest an die Gegenlage 3 gedrückt. Das Auge 5 ist außerdem mit zwei sich gegenüberliegenden,
gegen die Keilfläche 8' um 900 versetzten Ausnehmungen 11 (Abb. 1)
versehen, die folgenden Zweck haben:
Soll die Verschleißplatte 1 ausgebaut werden, so wird der Bolzen 9 nach Entfernen
der Muttern 9' und Einschrauben einer am Ende mit Gewinde versehenen, als Handhabe
dienenden, nicht dargestellten Stange in die am freien Ende des Bolzens 9 vorgesehene
Bohrung 12 so weit entgegengesetzt der Pfeilrichtung χ vorgeschoben, bis der
Keil 8 vollständig aus dem Auge 5 herausgetreten ist. Dann wird der Keil 8 bzw. der
Bolzen 9 durch die Hilfsstange um 900 gedreht und darauf der Keil 8 durch das Auge 5
vollständig in Pfeilrichtung χ hindurchgezogen, was die Ausnehmungen 11 des
Auges 5 ohne weiteres zulassen. Der Keil 8 befindet sich dann zwischen dem Flansch 3'
der Gegenlage 3 und dem Auge 5. Die Verschleißplatte 1 kann dann ohne weiteres
ausgebaut werden. Soll die Verschleißplatte 1 befestigt werden, so wird der zwischen dem
Flansch 3' der Gegenlage 3 und dem Auge 5 liegende Keil 8 zunächst vollständig durch
das Auge 7 hindurchgeschoben und dann um ° gedreht. Dann wird der Keil 8 in das
Auge 5 hineingezogen, so daß die Rundung des Keiles 8 an der Gegenlage 3 anliegt.
Durch Anziehen der Mutter 9' wird die Verschleißplatte
ι durch den Keil fest gegen die Gegenlage 3 gedrückt. Zum Lösen bzw. Befestigen
der Verschleißplatten ist ein Ausbau der Siebe nicht erforderlich.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Befestigung der Verschleißplatten in Kugelmühlen mittels durch die Stirnwände der Mühle nach außen hindurchgeführter Befestigungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsmittel zwischen der Gegenlage (3) der Verschleißplatte (1) und. dem Siebmantel (4) angeordnet ist und die Verschleißplatte in diesen Raum hineinragende Befestigungsteile hat.
- 2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von keilförmigen Befestigungsmitteln der Keilkopf (8) des Befestigungsmittels (9) auf ein mit Keilfläche versehenes, durch eine Öffnung der Gegenlage (3) gestecktes Auge (5) der Verschleißplatte (1) wirkt.
- 3. Befestigung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Mahlplatte (1) sitzende Auge (5) mit zwei sich gegenüberstehenden, gegen die Keilfläche um 900 versetzten Ausnehmungen (11) versehen ist, die nach Zurückschieben des keilförmigen Kopfes (8) der Befestigungsschraube (9) aus g0 dem Auge (7) und nach Drehen des Kopfes (8) um 900 ein Hindurchziehen des Keilkopfes (8) durch das Auge (5) gestatten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE543728T | 1930-01-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE543728C true DE543728C (de) | 1932-02-10 |
Family
ID=6560153
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930543728D Expired DE543728C (de) | 1930-01-24 | 1930-01-24 | Befestigung der Verschleissplatten in Kugelmuehlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE543728C (de) |
-
1930
- 1930-01-24 DE DE1930543728D patent/DE543728C/de not_active Expired
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