DE543307C - Schaedlingsbekaempfungsmittel - Google Patents

Schaedlingsbekaempfungsmittel

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DE543307C
DE543307C DE1930543307D DE543307DD DE543307C DE 543307 C DE543307 C DE 543307C DE 1930543307 D DE1930543307 D DE 1930543307D DE 543307D D DE543307D D DE 543307DD DE 543307 C DE543307 C DE 543307C
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DE
Germany
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carbon dioxide
alkylene oxide
pest repellants
alkylene
air
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DE1930543307D
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Evonik Operations GmbH
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TH Goldschmidt AG
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D9/00Cutting apparatus combined with punching or perforating apparatus or with dissimilar cutting apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Gegenstand des Patentes 514775 bildet ein Schädlingsbekämpfungsmittel, bestehend aus einem vorzugsweise flüssigen Gemisch von Alkylenoxyden, insbesondere Äthylen-5 oxyd, und Kohlensäure. Das Kohlendioxyd ist dabei den Alkylenoxyden einverleibt bzw. zugemischt, um diese an sich leicht brennbaren Gase unbrennbar zu machen und ihre toxische Wirkung in Ausnutzung des dem Kohlendioxyd eigenen, die Atmung anregenden Einflusses zu erhöhen.
Die Zusammensetzung dieser Schädlingsbekämpfungsmittel hat man bisher derart gewählt, daß auf einen Teil Alkylenoxyd eine mehrfache Menge an Kohlendioxyd, z. B. das Zwanzigfache, zugemischt wurde, eben um die Brennbarkeit bzw. Entzündlichkeit des Alkvlenoxyds zu beseitigen, für welchen Zweck man derartige große Zusatzmengen für unbedingt erforderlich hielt. So soll auch nach den neuesten einschlägigen Veröffentlichungen der Mindestgehalt an Kohlensäure 7,15 Teile auf 1 Teil Alkylenoxyd betragen, um in Gegenwart von Luft die Entzündungsgefahr zu beseitigen.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß es durchaus nicht erforderlich ist, den Alkylenoxyden derartig große Mengen Kohlendioxyd zuzumischen, sondern daß es im Gegenteil weit vorteilhafter ist, die
Zusammensetzung
der
Schädlingsbekämpfungsmittel fraglicher Art derart zu wählen, daß dieselben, bezogen auf ihren Gehalt an Alkylenoxyd, nur etwa gleiche oder geringere, vorzugsweise sogar nur 50 bis 10'Y0 oder weniger betragende "Mengen an Kohlendioxyd enthalten. Irgendwelche Entzündungsgefahr beim Zusammentreffen mit Luft besteht entgegen den bisher bekannt gewordenen bzw. gehegten Annahmen gegenüber auch für derartig zusammengesetzte Gemische überraschenderweise nicht. Dies ist darauf zurückzuführen, daß auch ein derart geringer Kohlendioxydgehalt bzw. die diesem auch bei einem solchen eigene Treib- bzw. Verteilungskraft vollkommen genügt, das Alkylenoxyd unmittelbar nach dem Austritt des Gemisches aus dem Aufbewahrungsgefäß, z. B. einem Stahlzylinder, in den Luftraum derart schnell und ausgiebig in diesem zu verteilen, daß der Verdünnungsgrad des Alkvlenoxyds in der Luft sofort ein derart großer ist, daß jegliche Entzündungsgefahr beseitigt ist. So genügt z. B. schon ein Zusatz von io°/o Kohlendioxyd zu Äthylenoxyd, um es in einer Entfernung von nur 30 cm von der Austritts- bzw. Verteilungsöft'nung des Aufbewahrungsgefäßes selbst durch eine offene Flamme nicht mehr entzündbar zu machen.
Derartig zusammengesetzte Schädlingsbekämpfungsmittel bieten neben den Vor-
zügen der nach bisher bekannter Weise zusammengesetzten Mittel den großen Vorteil, daß sie den wirksamen Giftstoff, also das Alkylenoxyd, in erheblich größerer, z. B. etwa der zehn- bis zwanzigfachen Konzentration enthalten, was eine entsprechende, ganz erhebliche Verbilligung der Verwahrung und des Transportes sowie eine weitgehende Vereinfachung der Handhabung und Erhöhung
to der angestrebten Wincung zur Folge hat. Da die Mittel fraglicher Art meist in Landstrichen zur Verwendung kommen, wo Verkehrsmittel nur in geringem Umfange oder nur unter Schwierigkeiten zur Verfugung stehen, oder in Baulichkeiten, wie z. B. Mühlen, angewendet werden bzw. zur Verteilung kommen, ist dieser Vorteil zur Erzielung mindestens der gleichen Wirkung, z. B. nur etwa 5 bis io°/0 an die Schädlingsbekämpfungsmittel enthaltenden Aufbewahrungsgefäßen transportieren und handhaben zu müssen, von nicht zu unterschätzender praktischer Bedeutung.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schädlingsbekämpfungsmittel gemäß Patent 514775, bestehend aus einem vorzugsweise flüssigen Gemisch von Alkylenoxydera, insbesondere Äthylenoxyd, und Kohlensäure, dadurch gekennzeichnet, daß es, bezogen auf seinen Gehalt an Alkylenoxyd, gleiche oder geringere, vorzugsweise 50 bis io°/o oder weniger betragende Mengen an Kohlendioxyd enthält.
DE1930543307D 1930-12-14 1930-12-14 Schaedlingsbekaempfungsmittel Expired DE543307C (de)

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GB (2) GB318898A (de)
NL (1) NL27145C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053745B (de) * 1956-07-20 1959-03-26 Pittsburgh Plate Glass Co Verfahren und Vorrichtung zur Abschirmung eines endlosen Glasbandes

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GB318898A (de) 1930-12-11
GB377552A (en) 1932-07-28
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DE568591C (de) 1933-01-21
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FR681520A (fr) 1930-05-15
FR41115E (fr) 1932-12-01

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