DE542467C - Abdeckung fuer Einschiebblenden - Google Patents

Abdeckung fuer Einschiebblenden

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DE542467C DENDAT542467D DE542467DD DE542467C DE 542467 C DE542467 C DE 542467C DE NDAT542467 D DENDAT542467 D DE NDAT542467D DE 542467D D DE542467D D DE 542467DD DE 542467 C DE542467 C DE 542467C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description

Zur Erzielung eigenartiger Bildumrisse benutzt man, namentlich in der Kinematographie, sogenannte Vignetten, d.i. Einschiebblenden mit einem dem gewünschten Bildumriß entsprechenden Ausschnitt. Diese Blenden, die meist aus dünnem Blech bestehen, werden durch Schlitzführungen von außen eingeschoben, und es ist eine wichtige Aufgabe, diese Führungen nach außen lichtdicht abzuschließen. Man bewirkte den lichtdichten Abschluß bisher dadurch, daß man die Schlitzführung mit Samt auskleidete. Allein die Verwendung von Samt hat den Nachteil, daß dauernd feine Härchen in das Gehäuse gelangen und sich dort gerade auf der Linse, der Blende oder dem Filmfenster absetzen, so daß sie als störende Flecken in dem belichteten Film erscheinen.
Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil ao dadurch, daß als lichtdichte Abdeckung eine glatte Platte, z. B. aus Blech, Verwendung rindet, die durch eine Feder in die leere Blendenführung hineingedrückt wird, aber beim Einschieben der Blende in eine seitliehe Tasche ausweichen kann. Zweckmäßig wird die Deckplatte auf dem nach außen gekehrten Rande ihres Rückens mit einer vorspringenden Leiste versehen, welche die Ausweichtasche dauernd verschließt, so daß auch durch diese kein Licht eindringen kann. Die Erfindung ist in der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform an dem sonst bekannten Belichtungsteil einer Kamera dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht des Belichtungsteils eines Kinematographen, dessen Gehäuse weggelassen ist,
Abb. 2 einen waagerechten Schnitt etwa nach linie A-B der Abb. 1. Bei dieser Abbildung sind die für die Erfindung unwesentlichen Teile des Filmförderwerks weggelassen. α ist eine Wand des Kinogehäuses, während b ein Stück des Deckels ist. c ist die Stirnplatte des Werks, hinter der das bis auf die umlaufende Blende d nicht dargestellte Filmförderwerk in einem Gehäuse e untergebracht ist und die auch das Filmfenster/ enthält. Auf der Rückseite der Stirnplatte c ist die bekannte Nutg· zum Einschieben von Vignetten h angebracht, die von außen durch einen Schlitz / eines Beschlags k zugänglich ist. Den lichtdichten Abschluß der Blendenführung g bewirkt eine Platte m, die auf ihrem Rücken einen Führungsstift η trägt, der durch eine Bohrung in der Wand ei hindurchragt und auf den eine Blattfeder 0 drückt, um die Platte m in die leere Blendenführung g oder gegen die eingeschobene Blende A zu pressen. Beim Einschieben der Blende h wird die Platte m entgegen der Wirkung der Feder 0 zur Seite gedruckt und weicht in einer seitlichen Tasche/; der Filmführung g aus! Damit diese Tasche ebenfalls ständig lichtdicht verschlossen ist, ist an der Deckplatte m eine nach rückwärts gerichtete Leiste^ vorgesehen, die in jeder Lage die Tasche ρ verschließt. Die Leiste q könnte natürlich auch an einer andern Stelle der Platte m angebracht sein und z. B. an Stelle des Stiftes η zur Führung der Deckplatte dienen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Lichtdichte Abdeckung für die Führung von Einschiebeblenden (Vignetten), insbesondere an Kinematographen, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus einer flachen Platte (m) besteht, die durch Federwirkung in die leere Blendenführung (g) hineingedrückt wird, beim Einschieben einer Blende aber entgegen der Federwirkung in eine seitliche Tasche (p) der Blendenführung ausweicht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Platte (m) eine nach rückwärts gerichtete Leiste (q) o. dgl. vorgesehen ist, welche die Aus- \veichtasche (p) der Filmführung (g) dauernd verschließt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (q) am Rand der Platte (m) angebogen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Rücken der Platte (m) Mittel zu ihrer Führung senkrecht zur Blende vorgesehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Platte aus einem Stift («) besteht, auf den die Anpreßfeder (0) wirkt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenleiste (q) der Platte (m) gleichzeitig ihre Geradführung bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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