DE610488C - Handkamera oder Handkameraansatz - Google Patents

Handkamera oder Handkameraansatz

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DE610488C
DE610488C DES114520D DES0114520D DE610488C DE 610488 C DE610488 C DE 610488C DE S114520 D DES114520 D DE S114520D DE S0114520 D DES0114520 D DE S0114520D DE 610488 C DE610488 C DE 610488C
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DE
Germany
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handheld camera
camera
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cassette
handheld
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DES114520D
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/44Means for exchanging focusing screen and light sensitive material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft «ine Verbesserung der durch Patent 610 487 geschützten photographischen Kamera (oder Ansatz), bei welcher sich eine Kassette mit Rouleau-Verschluß und eine Mattscheibe auf einem gemeinsamen Schlitten bewegen. Nach dieser Erfindung wird nach Beobachtung des Bildes auf der Mattscheibe die Kassette mit Rouleauverschluß vor das Objektiv ίο befördert und der Verschluß durch Auflaufen auf eine schiefe Ebene ausgelöst. Es entsteht der Nachteil, daß die starre Mattscheibe jedesmal über den Kameraboden hinausstößt. Dadurch ist es auch nicht möglieh, das Ganze durch eine Schutzhülle abzudichten. Bei der Verbesserung ist die Mattscheibe in an sich bekannter Weise aus dünnem Celluloid aufrollbar hergestellt. Da die aufgerollte Mattscheibe wenig Raum einnimmt, kann eine kodakformähnliche Hülle das Ganze gegen Licht und Staub schützen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι eine Ansicht der ganzen Kamera, Abb. 2 die Kameraumhüllung geöffnet. Blick auf Rouleauverschluß und Kassette, . Abb. 3 Rouleauverschluß und Kassette in Stellung für Zeitaufnahmen, Abb. 4 Abbildung einer anderen Bewegungsvorrichtung des Schlittens.
Man sieht in Abb. 1 eine kodakähnliche Handkamera, welche im Innern einen Schlitzverschluß ι (schraffiert gezeichnet) in flachem Kästchen enthält. Dieser kann in Nutschienen 2 abwärts gleiten. Unter der Kassette 3 befindet sich ein aufrollbarer mattierter Film, welcher sich auf der Rolle S aufrollt. In der Rolle ist eine dauernd leicht gespannte Feder. 6 ist der Auslösestift des Schlitzverschlusses.
7 ist eine schiefe Ebene, im Gehäuse aus Leichtmetall an der inneren Seite angebracht.
8 ist der Knopf zum Aufziehen des Verschlusses.
Der äußerst einfache und sichere Vorgang ist folgender: Man beobachtet durch Schacht 10 (selbstverständlich zusammenlegbar) das Bild, welches das unbedingt richtige ist, und drückt den Schlitzverschluß mittels Drahtauslösers, der im Innern des oberen Teiles des Gehäuses angebracht ist, durch einfachen ,Hebelzug nach unten. Der Drahtauslöser kann ein etwas stärkerer sein. Die Bewegungsstrecke bei 6X9, einem schon ansprechenden Format, würde dann nur 6 cm betragen. Jetzt kann infolge des leeren Raumes, welcher durch die aufrollbare Mattscheibe geschaffen ist, der Schütz Verschluß bis auf die Rolle S heruntergehen. Nun stößt der Stift 6 auf die schiefe Ebene J, und die Aufnahme erfolgt. Dann läßt man los, und der Verschluß gleitet, von der Feder 9 gezogen, nach oben. Zur Aufnahme ist also, wie bei jeder Reflexkamera, nur ein Handgriff nötig.
Um die Kassette einschieben zu können, ist an der Kamera ein durch Druckknopf aufspringendes Türchen 13 (Abb. 2). Nach Öffnen desselben kann man die Kassette greifen. Man verwendet am besten Metalldoppelkassetten und Filmpacks. Zeitaufnahmen werden 70 gemacht, indem man eine kleine Seitenklappe 14 (Abb. 3) öffnet und das Schlitzverschlußkästchen nach unten drückt. Durch einen Vorreiber wird es festgehalten. Nun stellt man, wie üblich, den Verschluß auf Zeit und löst mit dem Stifthebel aus. 12 sind Dichtungen gegen Lichteinfall. Außerdem ist ja noch die Schutzhülle über dem Mechanismus. Bei dieser Kamera ist auch die Kassette vor seitlicher Sonne geschützt. Da die aufrollbare Mattscheibe den unteren Raum frei läßt, können Balgen und Objektiv beim Zusammenklappen hineingeschoben werden. Man kann die Kamera auch als Reflexkamera ausbilden, wenn man einen zusammenklappbaren Beobachtungsschacht mit Spiegel, in diesem Fall kann es ein gewöhnlicher sein, in Nutschienen an das Kameragehäuse anschiebt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Handkamera oder Handkameraansatz nach Patent 610 487, dadurch gekennzeichnet, daß die Mattscheibe von einem sich aufrollenden Film gebildet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES114520D Handkamera oder Handkameraansatz Expired DE610488C (de)

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DE610488C true DE610488C (de) 1935-03-11

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DE (1) DE610488C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015310B (de) * 1952-11-19 1957-09-05 Rupert Doess Reproduktionsgeraet mit einer Mattscheibe und Abdeckblenden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1015310B (de) * 1952-11-19 1957-09-05 Rupert Doess Reproduktionsgeraet mit einer Mattscheibe und Abdeckblenden

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