DE541307C - Antrieb eines hin und her gehenden Maschinenteils durch Vermittlung eines mechanischen schwingenden Systems - Google Patents

Antrieb eines hin und her gehenden Maschinenteils durch Vermittlung eines mechanischen schwingenden Systems

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DE541307C
DE541307C DESCH70879D DESC070879D DE541307C DE 541307 C DE541307 C DE 541307C DE SCH70879 D DESCH70879 D DE SCH70879D DE SC070879 D DESC070879 D DE SC070879D DE 541307 C DE541307 C DE 541307C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B06GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B3/00Methods or apparatus specially adapted for transmitting mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Antrieb eines hin und her gehenden Maschinenteils durch Vermittlung eines mechanischen schwingenden Systems In rotierenden Mechanismen, die zur Kraftübertragung oder zur Arbeitsleistung bestimmt sind, gleicht man die Umlaufsgesch"vindigkeit in der Regel so ab, daß in bezug auf den Arbeitsvorgang die günstigste Leistung erzielt wird. Z. B. wird man eine Kreissäge so schnell laufen lassen, daß die Sägearbeit einen günstigsten Wert erreicht und sich gleichzeitig die Erwärmung in noch zulässigen Grenzen hält. Bei Mechanismen, die hin und her bewegt werden, ändert sich jedoch in jeder Periode die Geschwindigkeit- viermal von Null bis zu einem Höchstwerte. Wählt man die Periodenzahl einer solchen Vorrichtung so, daß die günstigste Geschwindigkeit zwischen \ u11 und die erreichte Höchstgeschwindigkeit fällt, so muß sie viermal pro Periode für ein ganz kurzes Zeitintervall durchschritten werden.
  • Bei der hin und her gehenden Bewegung einer durch Kurbelschleife angetriebenen mechanischen V orriclitung, die nach dem Sinusgesetz verläuft (Abb. i), würde beispielsweise die günstigste Arbeitsgeschwindigkeit, die den Ordinatcny und j-, entsprechen möge, in den Punkten AB und CD durch die Kurve geschnitten. Fast genau ebenso liegen die Verhältnisse beim Kurbeltrieb, der bei unendlich langer Pleuelstange ebenfalls eine Sinus-Schwingung ergibt. Man erkennt hieraus, daß die vielen 'Mechanismen, die zum Zwecke der -ArbeitsÜbertragung zwangsläufig hin und' her gehende Bewegungen ausführen, in bezug auf Ausnutzung der günstigsten Geschwindigkeit außerordentlich unvorteilhaft wirken.
  • Aber auch bei elastisch schwingenden Systeinen verläuft die Schwingung normalerweise nach dem Sinusgesetz, und dieses bildet überhaupt die Grundlage für die gesamte Schwingungslehre.
  • Nach einer der vorliegenden Erfindung zugrunde liegenden neuen Erkenntnis lassen sich nun aber elastisch schwingende mechanische Systeme unter der Voraussetzung, daß sie lose gekoppelt sind, so durchkonstruieren, daß der Geschwindigkeits- und Spannungsverlauf eine von der Sinuskurve vollkommen abweichende Kun#e ergibt. Beide Kurven können in ihrem mittleren Teil eine so starke Abflachung erfahren, daß die Geschwindigkeit während langer Zeit nahezu konstant gehalten wird und dementsprechend der günstigsten Arbeitsgeschwindigkeit sehr stark angeglichen werden kann. Ein solches System strebt nach jedem Richtungswechsel rasch der günstigsten Geschwindigkeit zu und behält diese bis kurz vor dem nächsten, plötzlich eintretenden Richtungswechsel nahezu bei. Der Vorgang selbst bedingt natürlich außer den nachfolgend gekennzeichneten neuen mechanischen Mitteln die Verwendung sogenannter loser Koppelvorrichtungen.
  • Eine beispielsweise Ausführung der ge-. samten Anordnung findet sich in Abb. 2. ist eine 'lasse, die unter Vermittlung zweier Verbindungsstan,-en a an der Spitze der Federn b im Punkte e anelenkt ist. Die Federn b sind in feste Punkterz eingespannt. Parallel zu den Federn b sind je zwei Federn b1 und b., ebenfalls in m befestigt. An der Masse a ist eizi Hebel t# abgelenkt. der durch eine Pleuelstange lt und Kurbel g hin und her bewegt werden kann und dabei die beiden Koppelfedern h spannt. Setzt man die Kurbel a in Umlauf, so wird sich diese Bewegung zunächst nur zum ganz geringen Teil auf die Masse a übertragen, dafür aber die Koppelfedern k ziemlich energisch durchbiegen. Im weiteren Verlauf gerät jedoch die lIassea immer stärker in Schwingung und biegt hierbei die Federn b immer mehr durch, so daß sie die Federn bi und schließlich die Federn b= berühren und mit durchbiegen. Durch dieses Einschalten der Federn b1 und b., wird aber das elastische Mittel im Moment außerordentlich verstärkt, und die nach der -Mittellage hin flach verlaufenden Geschwindigkeits-und Spannungskurven erfahren nunmehr einen relativ plötzlichen Abfall bz«. Anstieg, wodurch der im Sinne der Ernndung ei wünschte Kurvenverlauf. wie er in Abb. ; dargestellt ist, erreicht wird.
  • Eine solche Charakteristik der elastischen Mittel ergibt einen pseudoharmonisch verlaufenden Schwingungsvorgang. Es soll angenommen werden, daß sich das schwingende System in seiner äußersten Grenzlage nach einer Seite hin befindet. Die Geschwindigkeit ist somit in diesem Punkte -Null. Im nächsten lIoment, beim Verlassen der Grenzlage, steigt dann die Geschwindigkeit der 'lasse a, wie in Kurve I Abb. 3 @t dargestellt, relativ rasch an, um im Punkte =1 die günstigste Arbeitsgeschwindigkeit zu erreichen, von der sich nun die Geschwindigkeitskurve nur ganz wenig entfernt. Erst im. Punkte B sinkt der Wert der Geschwindigkeit unter die günstigste Arbeitsgeschwindigkeit y und fällt dann rasch nach -Null hin ab, worauf sich bei geänderter Bewegungsrichtung. wie der negaüve Teil der kurve zeigt, derselbe Vorgang beim Passieren der Punkte C und D noch einmal abspielt. Die potentielle Kurve I I (Abb.3), die Aufschluß über die Federspannung gibt, verläuft in ihrem ersten Viertel als Spiegelbild der Geschwindigkeitskurve I. Sie steigt, von der Mittellage angefasigen, zunächst an, tun dann nach Einschalten der Federn b1. und b_, sich rasch ihrem Höchstwerte im Punkt E zu nähern. Von E aus fällt die potentielle Kurve ebenso rasch und vollkommen symmetrisch nach der nächsten Mittellage ab, von welcher angefangen sie dann einen negativen Wert unter Beibehaltung derselben äußeren Form annimmt. Die Abb.4 und 5 zeigen praktische Anwendungsbeispiele desselben Gedankens, und zwar ist in Abb. 4. die Masse a zwischen zwei Federn b eingespannt, deren äußere Windungen, wie in Abb.6 gezc@igt, schwächer dimensioniert sind als die `inneren. Wird eine solche Feder zwischen den Flanschen f (Abb. 6) zusammengedrückt. so biegen sich natürlich in erster Linie die schwach dimensionierten'Vindungsteile durch und setzen sich auf den Flanschen auf, so daß mit zunehmender Spannung ein zunehmender Prozentsatz der Federlänge als elastisches 'Mittel ausgeschaltet und damit der Widerstand gegen Durchbiegung erhöht wird. Auch in diesem Falle erhält man den @--ewünschten Kurvenverlauf und einen pseudoharmonischen Schwingungsvorgang.
  • Die Federn b, b (Abb. 5) stimmen mit denjenigen der Abb. 2 überein. und die Organe Mt, g, k (Abb. .I und 5) sind' die Antriebs- bzw. Koppelorgane: Je nach Wahl und Dimensionierung der einzelnen Federn und Zusatzfedeni b1 und b= kann man, wie leicht einzusehen ist, erreichen; daß die G eschwindigkeitskun-e flacher oder weniger flach ausfällt. Dasselbe Ziel wird erreicht, wenn man Fe-, dern nach Abb. ;, 3 und 9 zur An;vendung bringt. Eine Feder nach Abb. 8 oder 9, die in ihrem der Einspannstelle nahe liegenden Teile stark überdimensioniert ist, biegt sich zunächst hauptsächlich in ihrem oberen Teile, und zwar so lange, »bis die Biegungsbeanspruchung des oberen Teiles allmählich in eine Zugbeanspruchung übergeht,, wodurch der untere Teil stärker belastet wird und bei relativ kleinem Ausschlag relativ große potentielle Energiequantitätenaufzunehmen vermag. 'Man kann sich natürlich vorstellen, daß mit noch anderen Federkonstruktionen der gewünschte Effekt erzielt wird, ohne daß an dem Wesen der Erfindung etwas geändert wird. Bei allen einseitig eingespannten Federn kann man schon an der elastischen Linie erkennen, ob die betreffende Feder für den vorliegenden Zweck geeignet ist oder nicht. Federn, deren elastische Linie nach Kurve I (Abb. i o) verläuft, eignen sich für den gedachten Zweck nicht, während eine Feder von dreieckiger Form, die sich nach einem Kreisbogen (Kurve II) durchbiegt, bereits einen günstiger en , ert ergibt. der bei Federn, die 2 an der Einspannstelle überdimensioniert sind und sich nach Kurve III durchbiegen, noch wesentlich erhöht werden kann.
  • Außer dem angeführten Vorteil einer besseren Anpassung der Schwingungskurve an die günstigste Arbeitsgeschwindigkeit ermöglicht die beschriebene Einrichtung noch die Anwendung größerer Schwingungsausschläge (Amplituden) bei relativ hohen Geschwindigkeiten. Denn es ist ohne weiteres einzusehen, daß eine relativ größere 'Masse durch die sich nach Kurve I (Abb. to) durchbiegenden Federn nur dann. mit höherer Geschwindigkeit hin und her bewegt werden kann, wenn die Federn im ganzen sehr stark dimensioniert werden. Mit Federn, die in ihrer Mittellage, wie oben beschrieben, bei relativ großer Durchbiegung nur verliältnism;ißig geringe Kräfte aufnehmen, nahe ihrer Grenzlage dagegen große potentielle Energiequantitäten zu akkumulieren vermü -en, lassen sich natürlich bei relativ großem Weg und großer Masse hohe Periodenzahlen erzielen, d. h. Federn dieser Art vereinigen in sich die Vorzüge großer Elastizität und großer Energieaufnahme.
  • Aber auch unter Anwendung von Gas- und Luftkissen kann man in Verbindung mit losen Kopplungen den gewünschten Effekt, d. h. schwingende Systeme mit relativ flach verlaufenden Geschwindigkeits- und Spannungskurven in der 'Mittellage und steil ansteigenden Kurven in den Grenzlagen, also einen pseudoharmonischen Schwingungsverlauf, erzielen, und zwar geschieht dies dadurch, daß das Volumen, welches die Gase in komprimiertem Zustand einnehmen (der sogenannte schädliche Raum), in ein bestimmtes Verhältnis zum Gesamtvolumen des Zylinders, der das elastische Mittel enthält, gesetzt wird. Dieses Verhältnis ist außer von der Zusammendrückbarkeit des betreffenden Gases von der Größe der schwingenden Masse abhängig. Die empirische Ermittlung kann mit Leichtigkeit bei Verwendung eines Kompressionszylinders erfolgen, dessen Deckel in axialer Richtung verschiebbar sind.
  • Eine interessante Eigenschaft der beschriebenen pseudoharmonisch schisingenden Systeme besteht darin, daß sie bei kleiner Amplitude eine langsame, bei immer größer werdender Amplitude eine immer größer werdende Eigenperiode aufweiset'. Wird also ein System, wie oben beschrieben, mit einer ganz kleinen Amplitude hin und her bewegt, so können quasi die Zusatzfedern als abgeschaltet angesehen werden, wodurch die Eigenperiode des Systems entsprechend heruntergesetzt wird. In dieser Form muß das System also bereits bei einer relativ geringen Eigenperiode sich dem Resonanzfall nähern. Ehe es jedoch in Resonanz zu kommen vermag, werden durch den daraus folgenden vergrößerten Ausschlag die Zusatzfedern eingeschaltet und damit die Eigenperiode hinaufgesetzt, was je nach der Anzahl der verwendeten Zusatzmittel mehrmals eintreten bzw., wie beschrieben, auch kontinuierlich erfolgen kann, d. h. also, ein derartiges System befindet sich, von einer relativ niedrigen Tourenzahl angefangen bis hinauf zu einer relativ hohen, immer unmittelbar vor dem Resonanzfall. Systeme dieser Art sind somit insofern abstimmbaren schwin-"enden Systemen, die nur unmittelbar vor der Fcsonaüzla@e ihren günsti#,steii jVirkungsgrad aufweisen, überlegen, als sie sich über große Bereiche unmittelbar vor der Resonanzlage befinden und dementsprechend innerhalb dieses ganzen Bereiches einen vorzüglichen Wirkungsgrad aufweisen. In der Praxis können Systeme der beschriebenen Art innerhalb des genannten Bereiches mit jeder beliebigen Tourenzahl betrieben werden, bzw. sie sind gegen Tourenschwankungen unempfindlich und besitzen innerhalb der genannten Unempfindlichkeitsgrenze immer denselben guten 'Wirkungsgrad.
  • Ist die Höchstgeschwindigkeit und damit das «Maximum der Leistungsübertragung erreicht, so kann eine geringe Leistungsänderung auch nur eine geringe Amplitudenänderung herbeiführen, da bei den so überdimensionierten elastischen «Mitteln im letzten Moment nur ganz geringe Durchbiegungen geniigen, um relativ hohe Kräfte zu akkumulieren. Besondere Vorteile bieten Systeme dieser Art in Kombination mit Vorschaltwerken, da sich die flache Geschwindigkeitskurve dem Schaltvorgang besonders günstig anp,aßt und ein lautloses, relativ weiches Einschalten des Fortschaltwerkes namentlich dann herbeiführt, wenn mehrere Schaltmechanismen gleichzeitig verwendet werden. Bei Verwendung der beschriebenen schwingenden Systeme in Arbeitsmaschinen, z. B. Sägegattern, 3Iähmaschinen und anderen Mechanismen, bietet die beschriebene Vorrichtung insofern Vorteile, als die günstigste Arbeitsgeschwindigkeit während eines relativ langen Zeitintervalls beibehalten wird.
  • Ein weiterer wichtiger Vorzug der beschriebenen Systeme besteht darin, daß die für große Energieaufnahme überdimensionierten Federn auch bei hohen Schwingungszahlen nicht ohne weiteres ermüden und zerstört werden können. Natürlich eignen sich Federn der beschriebenen Art auch ganz vorzüglich für Koppelfedern, da gerade bei diesen Federn hohe Leistungsübertragung bei großer Durchbiegung möglich ist. Hierbei erweist sich die t#berdimensionierung der Federn insofern als besonders günstig, als dadurch angesichts der hohen Periodenzahlen und starken Beanspruchung die Lebensdauer der Federn wesentlich verlängert wird. _ Die Entfernung der einzelnen Federlamellen kann größer oder kleiner sein, und die einzelnen Lamellen können an ihrem freien Ende mit Rollen oder Kugeln zur Verminderung der Dämpfung versehen sein. Sämtliche elastischen Mittel können durch Verschieben der Befestigungsstellen (Verlängern oder Verkürzen), durch Änderung des Gas-, Luft- oder Dampfvolumens, Steuerung von Ventilen. Änderung des Anpressungsdruckes der Ventile oder durch Änderung des Gasgemisches. des Luft-, Gas- oder Dampfdrukkes variiert und das zugehörige System kann auf diesem Wege in seiner Charakteristik geändert «-erden. Dieselben Mittel können zur Variierung des Kopplungsgrades, d. h. zur Erzielung einer festeren oder loseren Kopplung, zur Anwendung gelangen. Ebenso ist es möglich, eine Abstimmung der schwingenden Systeme oder der Kopplung durch Vergrößerung oder Verkleinerung der verwendeten Hebel und -lassen herbeizuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Antrieb eines unter annähernd konstantem Widerstand hin und her gehenden 'Maschinenteils durch Vermittlung eines mechanischen schwingenden Systems, dadurch gekennzeichnet, daß bei konstanter -lasse in Kombination mit loser Kopplung nach einer solchen Charakteristik variable elastische Mittel angeordnet werden, daß die Geschwindigkeits- und potentielle Kurve in der Nähe der Mittellage flacher und in den beiden Grenzlagen steiler als eine Sinusschwingung verläuft. Ein elastisches Mittel zum Zwecke der Erzeugung von Schwingungen im Sinne des Anspruches i, dadurch gekennzeichnet, daß durch eüie 'Mittelfeder bei fortschreitender Durchbiegung nacheinander einzelne Lamellen eingeschaltet bzw. ausgeschaltet werden und damit die Arbeitsaufnahme sowohl als auch die -Widerstandsfähigkeit der Feder nahe der Grenzlagen wesentlich vergrößert ,wird. 3. Ein elastisches Mittel zum Zwecke der Erzeugung von Schwingungen im Sinne des Anspruches i und a, dadurch gekennzeichnet. daß beim Zusammenpressen schwächere Federwindungen nacheinander aus- oder eingeschaltet werden und damit die Arbeitsaufnahme sowohl als auch die Widerstandsfähigkeit der Feder nahe der Grenzlagen wesentlich vergrößert wird. ;1. Ein elastisches Mittel zum Zwecke der Erzeugung von Schwingungen im Sinne des Anspruches i und folgender, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe in der Nähe der Einspannstelle so überdimensioniert ist, daß der der Einspannstelle abge"vendete Teil so lange und so stark durchgebogen wird, bis durch Verkleinerung der Biegungskomponente und Vergrößerung der Zugkomponente schließlich der überdimensionierte Teil der Feder eine Durchbiegung erfährt und entsprechend seiner Dimensionierung größere Energiequantitäten zu akkumulieren vermag. 5. Ein schwingungsfähiges Gebilde zum Zwecke der Erzeugung von Schwingungen im Sinne des Anspruches r und folgender, gekennzeichnet durch einen Zylinder, einen innerhalb des Zylinders bewegbaren Kolben und zwei durch den Kolben getrennte, eingeschlossene Gas-, Luft- oder Dampfkissen, deren Volumen im Verhältnis zum jeweiligen Kolbenweg so gewählt wird, daß die gewünschte Abflachung der Geschwin.-digkeits- und Spannungskurven in der Mittellage, also eine pseudoharmonische Charakteristik im Sinne der Erfindung, erzielt wird. 6. Vorrichtung nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungen durch Verschieben der Anlenkpunkte schwingender Teile, durch Änderung des Volumens oder der Spannung von Kompressionszylindern oder von Gas- oder Luftkissen, durch Steuerung von Ventilen, Änderung des Anpressungsdrukkes der Ventile oder durch Änderung des Gasgemisches, des Gas-, Luft- oder Dampfdruckes in ihrer Charakteristik geändert werden zum Zwecke der Erzielung eines pseudoharmonischen Sch«zngungsverla.uf es. Vorrichtung nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelvorrichtung aus teilweise überdimensionierten, besonders ausgewählten oder stufenweise zusammengesetzten elastischen Mitteln nach Anspruch i besteht.
DESCH70879D 1923-11-16 1923-11-16 Antrieb eines hin und her gehenden Maschinenteils durch Vermittlung eines mechanischen schwingenden Systems Expired DE541307C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051548B (de) * 1955-03-07 1959-02-26 Prep Ind Combustibles Elastischer Puffer fuer Nutzschwinggeraete, insbesondere fuer Schwingsiebe
DE2651959A1 (de) * 1976-11-13 1978-05-18 Deutsche Bundesbahn Vorrichtung zum hervorrufen von vibrationen an fenstern, insbesondere an seitenfenstern fuer reisezugwagen
DE3108229A1 (de) * 1981-03-05 1982-09-16 Vereinigte Flugtechnische Werke Gmbh, 2800 Bremen Vorrichtung zur erzeugung pulsierender drehmomente

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2651959A1 (de) * 1976-11-13 1978-05-18 Deutsche Bundesbahn Vorrichtung zum hervorrufen von vibrationen an fenstern, insbesondere an seitenfenstern fuer reisezugwagen
DE3108229A1 (de) * 1981-03-05 1982-09-16 Vereinigte Flugtechnische Werke Gmbh, 2800 Bremen Vorrichtung zur erzeugung pulsierender drehmomente

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