DE540796C - Im Umfang verstellbare Spinnhuelse fuer Kunstseide - Google Patents

Im Umfang verstellbare Spinnhuelse fuer Kunstseide

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DE540796C
DE540796C DE1930540796D DE540796DD DE540796C DE 540796 C DE540796 C DE 540796C DE 1930540796 D DE1930540796 D DE 1930540796D DE 540796D D DE540796D D DE 540796DD DE 540796 C DE540796 C DE 540796C
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rayon
bobbin
spinning tube
sleeve
coil
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • B65H75/24Constructional details adjustable in configuration, e.g. expansible
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Im Umfang verstellbare Spinnhülse für Kunstseide Bei der Herstellung von Kunstseide nach dem Spulenspinnverfahren wird diese auf Hülsen aufgewickelt. Die Hülsen, deren Baustoff dem jeweils geübten Herstellungsverfahren für Kunstseide angepaßt ist und aus Metallblechen, keramischen Massen, Glas, Preßpapier u. dgl. bestehen kann, sind allgemein von starrer, meist zylindrischer Form. Es ist vorgeschlagen worden, für gewisse Zwecke von der rein starren Form abzuweichen und den Umfang der Hülsen dadurch veränderlich zu gestalten, daß sie mit einer Anzahl von radial beweglichen Längsteilen versehen werden. Durch Verschiebung der beweglichen Längsteile nach außen hin ist es möglich, das auf die Spule aufgewickelte Gespinst, welches in feuchtem Zustande dehnbar ist, von der eigentlichen Spulenoberfläche etwas abzuheben und auf diese Weise bei der Wasch- und Nachbehandlung dem Zutritt der betreffenden Flüssigkeiten zugänglicher zu machen.
  • Die vorliegende Erfindung, welche sich auf eine zum Spinnen von Kunstseide dienende veränderbare Hülse bezieht, vermeidet im Gegensatz zum Vorbekannten die Beweglichkeit nur einzelner Teile des Spulenmantels, sondern sieht vor, daß der ganze Spulenmantel in seinem Umfang veränderbar ist. Bei einer Umfangsverminderung der neuen Spule lösen sich also praktisch alle Teile des Spulenmantels vom Gespinst, was bei den Spulen gemäß früherer Vorschläge nicht der Fall ist.
  • Die neue Spule besteht aus einem in seiner Längsrichtung aufgeschlitzten unterteilten Mantel, wobei die Mantelenden durch einen kurbelartig ausgebildeten Draht zusammengehalten werden, welch letzterer an einer Seite zu einem Handgriff ausgebildet ist. Durch Verdrehung des kurbelartig ausgebildeten Drahtes, welcher abwechselnd mit der einen oder anderen Seite des unterteilten Mantels in Verbindung steht, indem die Mantelendenäbschnitte scharnierartig um den Drahtstift herumgelegt sind, kann jederzeit eine Umfangsverminderung desselben herbeigeführt werden.
  • Die Zeichnung stellt die Vorrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform dar, und zwar zeigt Fig. z die Spinnhülse in Ansicht, Fig. 2 dieselbe zusammen mit dem Spinngut in Ansicht, Fig. 3 eine Seitenansicht zu Fig. 2, Fig. q. ebenfalls eine Seitenansicht zu Fig. 2, wobei jedoch die Spinnhülse durch Verdrehung des kurbelartigen Drahtes verengt worden ist.
  • In Fig. z ist der mit Durchbohrungen g versehene Spulenmantel a in der Längsrichtung unterteilt aufgeschnitten und bildet dadurch Mantelenden e, welche um den kurbelartig gestalteten Draht b, der mit einem Handgriff d versehen ist, schamierartig herumgelegt sind.
  • Fig. 2 zeigt die Spule mit dem Spinngut e, welches nicht unmittelbar auf dem Spulenmantel liegt, sondern auf eine z. B. aus Papier bestehende und über den Spulenmantel gezogene Hülle f aufgesponnen ist.
  • Fig. 3 stellt einen Durchschnitt durch die mit dem Spinngut e bewickelte und mit einer Papierhülle f überzogene Spule a dar, wobei der Spulenmantel a dicht an der Papierhülle f und damit unmittelbar am Gespinst e anliegt. Die Spulenmantelenden c sind um den kurbelartig gestalteten Draht b scharnierartig herumgelegt; der Handgriff d des Drahtes b steht gewissermaßen in der Ruhelage.
  • Fig.4 ist ebenfalls ein Durchschnitt durch die mit dem Spinngut e bewickelte und mit einer Hülle f überzogene Spule a, nur ist in diesem Fall durch Verstellen des kurbelartig gestalteten Drahtes b mittels des Handgriffes d der Spulenmantel a im Umfange verkleinert und dadurch von der Hülle f gelöst. In diesem Zustande kann die Spule aus dem Gespinst herausgezogen werden.
  • Die Hülse besteht aus gegen die Spinnbäder widerstandsfähigem Material, wie Aluminium, säurefestem Blech, und für den Fall, daß die Kunstseide auf diesen Hülsen besonderen Nachbehandlungsprozessen unterworfen werden soll, ist bei der Wahl des Baustoffes naturgemäß auch hierauf Rücksicht zu nehmen. Die Hülse a kann perforiert oder nichtperforiert sein; ersteres ist besonders dann erforderlich, wenn man die Nachbehandlungs- und Waschprozesse in Gestalt des an und für sich bekannten Druck- oder Saugbehandlungsverfahrens anwenden will.
  • Die frisch gesponnene Kunstseide, Viskoseseide, Kupferseide u. dgl., kann unmittelbar auf die beschriebene Hülse aufgesponnen werden. Die aufgewickelte Kunstseide wird dann auf der Spule gewaschen, zweckmäßig auch gleich weiterbehandelt, entschwefelt, gebleicht, aviviert und dann getrocknet. Bevor die bewickelte Spule dem Trockenprozeß zugeführt wird, kann die verengbare Hülse, welche zum Bewickeln auf den größten Durchmesser gestellt war, in sich zusammengedreht und verkleinert werden, so daß der Spulenwickel, der entweder noch auf der Hülse belassen wird oder von der Hülse abgenommen werden kann, ohne Spannung und ohne innere Versteifung trocknen kann.
  • Die Hülse kann auch in der Weise verwendet werden, daß man die frisch gesponnene Kunstseide nicht unmittelbar auf die Hülse selbst aufwickelt, sondern auf eine äußere, leichte und billige, geschlossene Hülse f aus imprägniertem Papier, dünnem Aluminiumblech u. dgl. In diesem Falle kann die beschriebene Hülse als innere Versteifung dienen, sowohl während des Spinnens als auch während der Naßbehandlung. Die Veränderbarkeit der Hülse bietet dann den Vorteil, daß sie in einem beliebigen Stadium der Weiterverarbeitung aus dem Innern der äußeren Hülse f herausgenommen werden kann. Auch in diesem Falle kann die vorgeschlagene Spule in perforierter oder nichtperforierter Form verwendet werden, je nachdem eine Perforation der äußeren, billigen Spule eine entsprechende Perforation der inneren Verstärkungsspule zum Zwecke der Durchführung von Naßprozessen erforderlich macht oder nicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI: Im Umfang verstellbare Spinnhülse für Kunstseide, dadurch gekennzeichnet, daß sie in der Längsrichtung aufgeschlitzt ist, und daß die beiden aufgeschnittenen Enden mittels eines kurbelartig ausgebildeten drehbaren Drahtstiftes (b) zusammengehalten werden, um den sich Teile (c) des Spulenmantels (a) scharnierartig herumlegen, wobei durch Drehen des letzteren eine Umfangsverminderung des Mantels erfolgt.
DE1930540796D 1930-06-14 1930-06-14 Im Umfang verstellbare Spinnhuelse fuer Kunstseide Expired DE540796C (de)

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