DE540529C - Herstellung von Griffen aller Art fuer Messer, Gabeln usw. - Google Patents

Herstellung von Griffen aller Art fuer Messer, Gabeln usw.

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DE540529C
DE540529C DEH122754D DEH0122754D DE540529C DE 540529 C DE540529 C DE 540529C DE H122754 D DEH122754 D DE H122754D DE H0122754 D DEH0122754 D DE H0122754D DE 540529 C DE540529 C DE 540529C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/60Making other particular articles cutlery wares; garden tools or the like
    • B21D53/64Making other particular articles cutlery wares; garden tools or the like knives; scissors; cutting blades

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Griffen aller Art für Messer, Gabeln, Werkzeuge usw., die durch äußere Prägung in einer Form mit Mustern versehen werden.
Es ist bereits bekannt, aus einem Stück gezogene Griffe mit einer Holzeinlage auszurüsten, in der dann die Klinge oder Gabel befestigt wird. Die auf diese Weise hergestellten Griffe können aber nicht mit Mustern ausgeprägt werden, da dies bei einer Holzeinlage praktisch nicht möglich ist. Ferner ist auch bekannt, eine Hülse mit einem Material zu füllen und die äußere Prägung durch Eintreiben eines konischen Doms in die innere nachgiebige Masse zu unterstützen, um das Prägungsmuster schärfer zum Ausdruck zu bringen. Nachdem dann der Dorn wieder herausgenommen und die innere Masse durch Schmelzen entfernt worden ist, wird die Klinge am Griff in bekannter Weise befestigt.
Die Erfindung besteht nun darin, daß eine an einem Ende geschlossene, gezogene Metallhülse, die den Griff bilden soll, zunächst bis auf einen geringen Teil mit einer zusammendrückbaren, aber widerstandsfähigen anorganischen Masse, z. B. Gips, gefüllt wird, worauf durch einen Holzpfropfen, der seinerseits den freigelassenen Teil der Hülse ausfüllt, ein vollkommen dichter Abschluß der Hülse geschaffen wird. Auf diese Weise ist die für den zu bildenden Griff bestimmte Hülse so vorbereitet, daß nunmehr die Prägung vorgenommen werden kann. Durch den Pfropfen wird einerseits verhindert, daß die innere Masse während der Prägung an dem freien Ende der Hülse bröcklig wird bzw. heraustritt, andererseits erhält die eingefüllte anorganische Masse unter Beibehaltung ihrer elastischen Eigenschaften eine solche Dichte und einen solchen Widerstand, daß das Muster scharf ausgeprägt wird. Die Masse selbst dient gleichzeitig als Füllmasse und der aufgesetzte Pfropfen hat neben der obenerwähnten Aufgabe noch den Zweck, die Angel aufzunehmen und festzuhalten. Nach vollzogener Prägung ist es also nur nötig, den Pfropfen zu durchbohren und die Klinge mit der Angel einzusetzen. Alle Verfahrensvorgänge, wie Eintreiben eines konischen »Domes, Herausschmelzen der inneren Masse, Wiederfüllen mit einer anderen Masse kommen hierbei in Fortfall.
Die Holzeinlage in Verbindung mit dem aus einem Stück gezogenen Griff ermöglicht eine so sichere Befestigung der Messerangel, daß man gestanzte Messerklingen, d. h. Klingen ohne angeschmiedete Balance, verwenden kann. In solchen Fällen wird die Balance an dem Griff selbst durch entsprechende Pressung des freien Endes des Griffes mittels eines geeigneten Werkzeuges gebildet.
In der Zeichnung ist ein nach dem Verfahren hergestelltes Tischmesser dargestellt. Abb. ι Vorderansicht,
Abb. 2 eine Seitenansicht,
Abb. 3 einen Längsschnitt durch den Griff im vorgepreßten Zustande,
Abb. 4 einen Längsschnitt durch den Stiel mit eingesetzter Klinge,
Abb. 5 einen Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
In Abb. 3 zeigt 1 den konisch vorgepreßten Metallgriff mit der eingelegten, zusammengepreßten Gipseinlage 2 und den abschließenden Holzpfropfen 3. 5 ist die Balance, die durch Zusammenpressen des freien Endes des Griffes entstanden ist. Die Klinge ist mittels der Angel 4 eingesetzt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von Griffen aller Art für Messer, Gabeln, Werkzeuge usw., die durch äußere Prägung in einer Form mit Mustern versehen werden, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Griff in an sich bekannter Weise bis auf einen geringen Teil mit einer zusammendrückbaren, aber widerstandsfähigen anorganischen Masse gefüllt und in bekannter Weise durch einen kurzen Holzpfropfen abgeschlossen ist, wobei der Pfropfen gleichzeitig zur Aufnahme und Befestigung der Angel der Klinge dient.
  2. 2. Verfahren zur Befestigung gestanzter Klingen, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende des in bekannter Weise aus einem Stück gezogenen Griffes eine Balance durch Pressen hergestellt wird, die das untere Klingenende dicht und fest umschließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH122754D Herstellung von Griffen aller Art fuer Messer, Gabeln usw. Expired DE540529C (de)

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DE540529C true DE540529C (de) 1931-12-19

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0007033A1 (de) * 1978-07-06 1980-01-23 Württembergische Metallwarenfabrik Ag. Verfahren zum Herstellen von Tafelmessern mit versilbertem Heft

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0007033A1 (de) * 1978-07-06 1980-01-23 Württembergische Metallwarenfabrik Ag. Verfahren zum Herstellen von Tafelmessern mit versilbertem Heft

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