DE540304C - Buehnendrehscheibe - Google Patents

Buehnendrehscheibe

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Publication number
DE540304C
DE540304C DE1930540304D DE540304DD DE540304C DE 540304 C DE540304 C DE 540304C DE 1930540304 D DE1930540304 D DE 1930540304D DE 540304D D DE540304D D DE 540304DD DE 540304 C DE540304 C DE 540304C
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DE
Germany
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stage
turntable
rollers
platform
wagons
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Expired
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DE1930540304D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63JDEVICES FOR THEATRES, CIRCUSES, OR THE LIKE; CONJURING APPLIANCES OR THE LIKE
    • A63J1/00Stage arrangements

Landscapes

  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

In Theatern ist es vielfach erforderlich, auf der Bühne eine abnehmbare Drehscheibe zu verwenden. Die bisher benutzten Drehscheiben, bei welchen die Scheibe aus einem Stück besteht, sind infolge ihrer Größenausmaße schwer zu handhaben, und ihre Aufstellung erfordert viel Zeit und Arbeit. Auch die Unterbringung der ganzen Scheibe ist sehr schwierig, wenn der Bühnenraum beschränkt ist, wie dies meist der Fall ist.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Bühnendrehscheibe, bei welcher die genannten Schwierigkeiten vermieden sind.
Die Erfindung besteht darin, daß die Drehscheibe aus einem oder mehreren miteinander mittelbar oder unmittelbar kuppelbaren Bühnenwagen, die auch als solche allein verwendbar sind, und aus daran angehängten Segmentstücken zusammengesetzt ist, durch welche die Wagenplattform zu einer Scheibe ergänzt wird. Um diese drehen zu können, sind der oder die Bühnenwagen außer mit den Längslaufrollen mit in -Kreislinie beziehungsweise in Kreisbögen angeordneten
as Laufrollen für die Drehscheibe versehen, und die beiden Rollenarten sind in senkrechter Richtung mit bekannten Mitteln so gegeneinander verstellbar, daß nach Bedarf entweder nur die Wagenrollen auf der Bühne oder nur die Drehscheibenlaufrollen auf einem auf der Bühne zu verlegenden Laufring zum Tragen gebracht werden können.
Der oder die Bühnenwagen sind außerdem so ausgebildet, daß in der Mitte der Scheibe der obere Teil eines Drehzapfenlagers mit dem Drehzapfen so eingelassen werden kann, daß der Zapfen in den auf der Bühne befestigten unteren Teil des Zapfenlagers versenkt werden kann.
Bei Verwendung zweier Bühnenwagen kann man zur Kupplung derselben mit Vorteil auch ein Zwischenstück verwenden, in dem dann die abdeckbare Öffnung für das einzulassende Drehzapfenlager vorgesehen ist.
Die Plattform der Bühnenwagen oder der Segmentstücke kann auch mit einem oder mehreren Ausschnitten versehen sein, die mit entsprechenden Plattformen einer Bühnenversenkung für Einzelpersonen zur Deckung gebracht werden können.
Auf der Zeichnung ist in schematischem Grundriß ein Ausführungsbeispiel einer Bühnendrehscheibe nach der Erfindung dargestellt, bei welchem zwei Bühnenwagen durch ein Zwischenstück miteinander gekuppelt sind.
Die Bühnenwagen α, α' sind durch ein Zwischenstück b mit abnehmbarer Plattform miteinander gekuppelt, das durch Schraubverbindungen c nach Abnahme der Plattform an den Wagen befestigt wird. Zusammen mit der wieder aufgebrachten Plattform des Zwischenstücks bilden auf diese Weise die Wagenplattformen eine quadratische Plattform. Die Laufrollen d der Wagen a, a' sind mit bekannten Mitteln heb- und senkbar. Außer den Wagenlaufrollen d sind an den Wagen in festen Lagern die Drehscheibenlaufrollen e angeordnet, welche bei niedergelassenen Wa-
genlaufrollen d. in der Schwebe gehalten werden, während sie durch Heben der Wagenlaufrollen auf eine auf der Bühne zu verlegende Laufbahn f abgesenkt werden können. An den vier Seiten der quadratischen, durch die Bühnenwagen a, a' und das Zwischenstück b gebildeten Plattform sind abnehmbare Segmentstücke g angehängt, die durch Schraubverbindungen h befestigt sind. ίο Statt der Schraubverbindungen h kann man auch Haken verwenden. Durch diese Segmentstücke g wird die quadratische Plattform zur Scheibenform abgerundet.
In der Mitte der Scheibe bzw. in dem die Bühnenwagen a, a' verbindenden Zwischenstück b ist eine abdeckbare Aussparung i vorgesehen, durch die der obere Teil eines Drehzapfenlagers eingelassen und mit dem Zapfen in den auf der Bühne festzumachenden Fußteil des Lagers versenkt werden kann, worauf der obere Teil an der Drehscheibe festgelegt und die Öffnung abgedeckt wird.
Kleine Aussparungen k in der Plattform der Bühnenwagen oder der Segmentstücke ermöglichen das Zusammenwirken der Drehscheibe mit Bühnenversenkungen für Einzelpersonen, indem die Drehscheibe, so verlegt wird, daß die Aussparungen der Plattform mit der einen oder anderen Bühnenversenkung für Einzelpersonen zur Deckung kommen.
Es versteht sich von selbst, daß statt zweier Bühnenwagen auch mehr (z. B. vier) miteinander gekuppelt werden können, und daß die Kupplung der Wagen unter sich und mit den sie verbindenden Teilen mit beliebigen bekannten Mitteln erfolgen kann.
Die Zusammenstellung der Drehscheibe erfolgt z. B. in der Weise, daß zunächst im Hintergrund der Bühne die Bühnenwagen miteinander verbunden werden, worauf dieselbent über die auf der Bühne verlegte Ringlaufbahn gefahren werden, von der eine kurze Strecke frei gelassen ist, um mit den mittleren Laufrollen der Wagen durchzukommen. Dieses Stück wird eingefügt, wenn die Bühne an Ort und Stelle sich befindet. Durch Heben der Längslaufrollen werden dann die Drehscheibenrollen auf die Ringbahn niedergelassen, und der obere Teil des Drehzapfenlagers wird durch die mittlere öffnung eingelassen und mit dem Drehzapfen in den an der Bühne festen Fußteil des Lagers eingesenkt. Die Öffnung wird alsdann nach Festlegung des oberen Lagerteiles wieder abgedeckt. Nachdem dann die Segmentstücke an den Seiten der Wagen angehängt sind, ist die Drehscheibe betriebsfertig. Der Antrieb derselben kann von Hand oder durch Kraftantrieb, z. B. auf elektrischem oder hydrauli- öo schem Wege, erfolgen, beispielsweise mit Hilfe eines Drahtseiles.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Bühnendrehscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem oder mehreren unmittelbar oder durch ein oder mehrere Zwischenstücke miteinander gekuppelten Bühnenwagen, die auch als solche allein verwendbar sind, und aus daran seitlich angehängten Segmentstücken besteht, welche die Scheibenform ergeben, und die Wagen außer den Wagenlaufrollen auch die Drehscheibenlaufrollen tragen und die beiden Rollenarten gegeneinander in senkrechter Richtung verstellbar sind, so daß nach Bedarf die eine oder andere zum Tragen kommt.
2. Bühnendrehscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß inmitten der Plattform eine abdeckbare Aussparung (i) vorgesehen ist, durch welche der obere, an der Drehscheibe festlegbare Teil eines Drehzapfenlagers eingelassen und mit dem Drehzapfen in den auf der Bühne festgelegten Fußteil des Lagers versenkt wird.
3. Bühnendrehscheibe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Plattform eine oder mehrere Aussparen- go gen (k) vorgesehen sind, die mit entsprechenden Plattformen von Bühnenversenkungen für Einzelpersonen zur Dekkung gebracht werden..
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930540304D 1930-05-18 1930-05-18 Buehnendrehscheibe Expired DE540304C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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Publications (1)

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Family

ID=6558881

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DE1930540304D Expired DE540304C (de) 1930-05-18 1930-05-18 Buehnendrehscheibe

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DE (1) DE540304C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005715B (de) * 1953-03-17 1957-04-04 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Auf einem Wagen gelagerte und mit diesem verfahrbare Buehnendrehscheibe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005715B (de) * 1953-03-17 1957-04-04 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Auf einem Wagen gelagerte und mit diesem verfahrbare Buehnendrehscheibe

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