DE538962C - Schiebesitz an Schiffskojen - Google Patents
Schiebesitz an SchiffskojenInfo
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Links
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B29/00—Accommodation for crew or passengers not otherwise provided for
- B63B29/02—Cabins or other living spaces; Construction or arrangement thereof
- B63B29/04—Furniture peculiar to vessels
- B63B29/10—Berths; Mounting ladders therefor
Landscapes
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- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Seats For Vehicles (AREA)
Description
An Bord von Schiffen werden bereits an den Unterkojen befestigte Schiebesitze verwendet,
welche durch Vorziehen des unter der Koje ruhenden Sitzes in Gebrauchsstellung gebracht werden.
Diese Sitzgestelle sind mit der Koje fest verbunden. ■ Eine solche Konstruktion hat
folgende Nachteile:
1. Die Raumverhältnisse und Möbelanordto
nung müssen vor Anfertigung der Koje, bestimmt werden.
2. Unbequeme Handhabung der Koje beim Transport, Einbau und Verstauen.
3. Bei Abänderung der Anordnung des »5 Sitzes ist Umändern der Koje erforderlich.
4. Keine Möglichkeit des Auswechselns bei verschiedenen Kojenbreiten.
Bei dem nachstehend beschriebenen Erfin-
dungsgegenstand sind diese Nachteile beseitigt, und es ist außerdem möglich, mit nur
einer Art und Größe von Schiebesitzen bei allen Kojenbreiten auszukommen und den
Sitz an jeder beliebigen Koje an jeder Stelle derselben anzubringen. Die Anordnung kann
«5 jederzeit geändert und der Sitz nach Wunsch
und Bedarf entfernt oder angebracht werden.
Abb. ι und 2 zeigen eine Unterkoje mit einem darunter angebrachten Schiebesitz.
Abb. 3, 4 und 5 zeigen die Einzelheiten dieser Konstruktion, und zwar
Abb. 3 eine Seitenansicht,
Abb. 4 einen Querschnitt,
Abb. 5 eine Ansicht von oben.
Der herausziehbare Sitz α läuft in einem Gestell aus zwei Führungswinkeln bv b2,
welche durch Eisenschienen c und d miteinander verbunden sind. Der Sitz stößt in eingeschobener
Lage mit seinen hinteren Enden gegen die Schiene d, in ausgezogener Gebrauchslage
mit zwei Anschlagstücken ev e2,
welche nach oben über der Sitzfläche vorstehen, gegen die Schiene c. Ein zweites
Schienenpaar Z1, /2 ist an dem Sitzgestell derart
mit den Schienen bv b2 verbunden, daß
es leicht verschiebbar und in der Gebrauchslage unbedingt fest an demselben befestigt ist.
Die Schienenpaare bt, f± und b2, f2 sind wie
folgt konstruiert:
Die äußeren Winkelschienen fv /„ liegen
mit ihrer Innenfläche gegen die Außenflächen so der Schienen blt b„. An den vorderen Enden
sind an den Schienen /,, f„ Haken ^1, g2 angebracht,
welehe um die waagerechten Schenkel der Winkelschienen O1, b2 herumgreifen.
Die senkrechten Schenkel der Schienen fv f2
sind mit Zapfen A1, h., versehen. Diese greifen
in Löcher ein, welche in einer Reihe mit geringen Abständen in den senkrechten Schenkeln
der Schienen bv b.t gebohrt sind. Die
senkrechten Schenkel der Schienen fv f2 sind
von vorn bis zu den Zapfen A1, A2 fortgeschnitten.
Die Schienen flt f2 lassen sich
nun gegen die Schienen blt b2 verschieben und
die Zapfen A1, A2 in eines der Löcher in den
Schienen bv b2 einsetzen. Die Haken glt g2
greifen hierbei um die waagerechten Schenkel
der Schienen bv b„. An den hinteren Enden
sind die Schienen fv f2 gegenseitig durch eine
Feder Lverbunden, welche die Schienen Z1, /2
gegen die Schienen bv b„ klemmt. Sind die
Schienen fv f2 so weit nach vorn geschoben,
daß die hinteren Enden mit den Schienen bv b2
abschneiden, so greifen die Haken ^1, g2 ziemlich
am vorderen Ende um bv b2, und die
Zapfen A1, A2 greifen in die ersten Löcher in
ίο U1, b2 ein. Die senkrechten Schenkel von /x, /2
stoßen dann gegen die Flacheisenverbindung c. Die Schienen ^1, f2 können nur so weit gegen
bv b2 verschoben werden, daß die Zapfen A1, A2
in die letzten Löcher der Schienen bv b2
greifen und bilden dann eine rückwärtige Verlängerung der Schienen bv b2. Die Länge
des Sitzgestelles ist somit um die Entfernung der ersten und letzten Löcher verstellbar.
Die Verstellbarkeit ist so gewählt, daß sie in den Grenzen der auf Schiffen verwendeten
Kojenbreiten liegt. Nach erfolgter Einstellung für die vorhandene Kojenbreite .wird
das Gestell mit den vier Haltern kv k2, I1, I2
in die Koje eingelegt.
■35 Zu-diesem Zwecke wird zunächst das vordere
Ende des Sitzes mit den Haltern klt k2
von unten durch den Kojenrahmen gesteckt und so viel angehoben, daß sich das Sitzgestell
so weit nach vorn bringen läßt, bis der vordere Winkel des Kojenrahmens gegen die
Kanten JM1, m2 der Halter kv k2 stoßen. Die
hinteren Halter I1, I2 gehen dann innerhalb
des Kojenrahmens an dem hinteren Winkel desselben vorbei. Die schräg in den HaI-tern
I1, I2 eingeschnittenen Schlitze W1, n2,
welche in der Richtung ο, ρ verlaufen, werden in dieser Lage des Sitzgestelles über den
waagerechten Schenkel des hinteren Kojenrahmenwinkels geschoben. Dann erst wird
das vordere Ende des Sitzgestelles heruntergelassen, bis sich die Halter kv k2 auf den·
vorderen Winkel des Kojenrahmens legen. Da sich die Länge des Sitzgestelles nicht
mehr ändern kann, ist ein Durchfallen des Sitzes durch den Kojenrahmen unmöglich.
Nach dem Einlegen klemmen die Schlitze W1, W2
durch Wirkung des Eigengewichtes des Sitzgestelles fest um den Kojenrahmenwinkel,
und .sichern auf diese Weise die Schienen fv f2
gegen Auseinandergehen, so daß der Eingriff der Zapfen A1, A2, welcher durch die Feder i
während des Einsteilens der Länge und des Anbringens des Sitzgestelles gehalten wurde,
nunmehr unbedingt gesichert ist. Gleichzeitig wird der Sitz durch diese Klemmung
gegen seitliches Verschieben im Kojenrahmen festgehalten. Ferner verhindert die Klemmung
in den Schlitzen W1, M2 das Auftreten
von Vibrationsgeräuschen.
Gegen unbeabsichtigtes Ausheben des Sitzgesteiles wirken zwei an den Haltern kv k2
angebrachte Klauen ^1, q2, welche drehbar angenietet
sind und bei einem Druck nach oben sich nicht lösen.
Zur Erleichterung der Handhabung durch technisch nicht geschultes Personal sind die
Schuhe mit einer Maßzeichnung versehen, welche auf die Einstellskala verweist, um die
richtige Einstellung möglichst leicht zu machen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Schiebesitz, welcher unter Schiffskojen, Krankenbetten u. dgl. angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Sitzgestell in die Längswinkel des Matratzenrahmens einzuhängen ist, und daß die dazu dienenden Halter (k, I) in der Querrichtung des Bettes gegeneinander zu verstellen und so der jeweiligen Kojenbreite anzupassen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE538962T | 1930-09-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE538962C true DE538962C (de) | 1931-11-23 |
Family
ID=6558369
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930538962D Expired DE538962C (de) | 1930-09-20 | 1930-09-20 | Schiebesitz an Schiffskojen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE538962C (de) |
-
1930
- 1930-09-20 DE DE1930538962D patent/DE538962C/de not_active Expired
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