DE538947C - Geschwindigkeitsmesser - Google Patents

Geschwindigkeitsmesser

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DE538947C
DE538947C DET35404D DET0035404D DE538947C DE 538947 C DE538947 C DE 538947C DE T35404 D DET35404 D DE T35404D DE T0035404 D DET0035404 D DE T0035404D DE 538947 C DE538947 C DE 538947C
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disc
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friction
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DET35404D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/02Devices characterised by the use of mechanical means
    • G01P3/12Devices characterised by the use of mechanical means by making use of a system excited by impact

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Geschwindigkeitsmesser Die Erfindung betrifft die bekannten Geschwindigkeitsmesser, bei denen ein Schwingungssystem, z. B. ein unter Federwirkung stehendes Rad, von einem mit einer der zu messenden Geschwindigkeit proportionalen Drehzahl umlaufenden Teil, z. B. einem Zahnradsegment, zeitweise mitgenommen wird, wobei die Schwingungslage, die sich bei den verschiedenen Geschwindigkeiten jeweils einstellt, das Maß für die Geschwindigkeit ist. Bei solchen Geschwindigkeitsmessern ist es auch bekannt, das Schwingungssystem statt durch Zahneingriff von dem umlaufenden Teil durch Reibung mitzunehmen. Dadurch wird erreicht, daß der Anstoß des Schwingungssystems nicht ruckartig, sondern gleichmäßig beschleunigt erfolgt.
  • Die Erfindung bezweckt, eine solche das Schwingungssystem durch Reibung mitnehmende Vorrichtung in besonders einfacher Weise auszubilden. Zu diesem Zweck besteht der umlaufende Teil aus einer Segmentscheibe, die zwischen zwei federnd aneinandergedrückte Reibungsscheiben greift, die mit dem Schwingungssystem- gekuppelt sind.
  • Durch die Reibung erfolgt die Mitnahme der zweihälftigen Kupplungsscheibe. Die federnde Einwirkung aber gestattet ihr, sich einerseits erst allmählich der Geschwindigkeit der Segmentscheibe anzupassen, andererseits aber nach bestimmter Zeit, nämlich wenn sie auf die volle Geschwindigkeit derselben gelangt ist, die Kupplung so fest herzustellen, wie es durch Zahnradübertragung möglich ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung wiedergegeben.
  • Abb. r ist eine Ansicht des Tachometers, Abb. 2 eine Draufsicht auf dasselbe.
  • Abb. 2a ist ein Teil der Abb. 2 in größerem Maßstab und läßt den Eingriff der Segmentscheibe in die Kupplungsscheibe erkennen.
  • Auf der Welle a sitzt in bekannter Weise der Schneckenantrieb b zum Schalten des Zählwerks c. Auch die Welle d, welche die scheibenförmige Schwungmasse e des Schwingungssystems trägt, ist bekannt und ebenso die' Weiterleitung der schwingenden Drehbewegung dieser Welle durch das Zahnradpaar f und g auf die Welle h, die den Zeiger i trägt. h ist die Rückzugfeder, welche die umgekehrte Drehbewegung herbeiführt. Es wird noch erwähnt, daß der Zeiger i so locker auf der Welle h sitzt, daß er einen gewissen Spielraum oder toten Gang hat.
  • Auf der Welle a sitzt das Antriebssegment L; in ist die Kupplungsscheibe, die aus zwei Hälften n und o besteht, die durch die beiden Federn p und q nach der Mitte hin zusammengedrückt werden. Im geschlossenen Zustand bilden die beiden Hälften n und o die geschlossene Kupplungsscheibe na. Am Rand ist diese Kupplungsscheibe konisch eingekerbt, und in diesen Konus greift die Segmentscheibe mit ihrem Rand ein, der ebenfalls entsprechend konisch gehalten ist.
  • Trifft dieSegmentscheibel auf die Scheibem auf, so nimmt sie diese zunächst nur mit geringer Geschwindigkeit mit, weil die beiden Hälften derselben nach außen so weit auseinanderweichen, daß zunächst eine gleitende Reibung an der Berührungsfläche entsteht; denn die beiden Hälften werden zunächst auseinandergedrückt. Aber unter dem Einfluß der beiden Federn p und q werden sie in umgekehrter Richtung sofort wieder zusammen- und zugleich an die Segmentscheibe angedrückt, so daß sie alsbald gezwungen sind, sich der Geschwindigkeit derselben anzupassen und nun mit gleicher Geschwindigkeit die weitere Umdrehung zu vollführen. Auf diese Weise wird die Kupplungsscheibe in erst allmählich beschleunigt, und die oben geschilderten Nachteile, die durch ein ruckweises Anheben erfolgen müssen, sind in Wegfall gekommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Geschwindigkeitsmesser mit einem unter Federspannung stehenden Schwingungssystem, das von einer proportional der Geschwindigkeit umlaufenden Welle zeitweise durch Reibung mitgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahme des Schwingungssystems durch eine auf der Antriebswelle (a) sitzende Seagmentscheibe (h) erfolgt, die zwischen zwei federnd aneinandergedrückte Reibungscheiben (i, h) greift.
DET35404D 1928-07-07 1928-07-07 Geschwindigkeitsmesser Expired DE538947C (de)

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DET35404D DE538947C (de) 1928-07-07 1928-07-07 Geschwindigkeitsmesser
DET37024D DE540637C (de) 1928-07-07 1929-06-06 Geschwindigkeitsmesser

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DET35404D DE538947C (de) 1928-07-07 1928-07-07 Geschwindigkeitsmesser

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