DE53884C - Drahtzaun - Google Patents

Drahtzaun

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Publication number
DE53884C
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Germany
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wires
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wire fence
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53884D
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English (en)
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P. STEMPEL in Hamm, Westfalen
Publication of DE53884C publication Critical patent/DE53884C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H17/00Fencing, e.g. fences, enclosures, corrals
    • E04H17/02Wire fencing, e.g. made of wire mesh
    • E04H17/10Wire fencing, e.g. made of wire mesh characterised by the way of connecting wire to posts; Droppers
    • E04H17/12Wire fencing, e.g. made of wire mesh characterised by the way of connecting wire to posts; Droppers the wire being placed in slots, grooves, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Fencing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Drahtzaun.
Drahtzäune werden bisher in der Weise hergestellt, dafs die Drähte durch Löcher oder Klammern gezogen werden, was bei Stachelzaundraht sehr schwierig ist. Die Befestigung des Drahtes mittelst Klammern oder Haken, die nach dem Eintreiben der Pfähle an diesen behufs Festhaltens der Drähte befestigt werden, ist ferner umständlich und zeitraubend. Eiserne Pfähle endlich müssen, um widerstandsfähig gegen Zerknicken zu sein, unverhältnifsmäfsig stark und besonders profilirt sein und lassen sich auch, wenn glatt hergestellt, aus dem Boden leicht herausziehen.
Alle diese ' Uebelstände werden durch die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Einrichtung des Drahtzauns beseitigt, der aus mehreren Reihen Draht und schmiedeisernen Pfählen besteht, welche mit offenen, durch spiralförmige Biegung des Stabes selbst erzeugten Augen für die frei einzulegenden Drähte und an ihren unteren Enden mit einem Schuh mit Gewindegängen zum Einschrauben in den Erdboden versehen sind.
Wie aus den Fig. 1 bis 4 hervorgeht, bestehen die, Pfähle A aus starkem Rund- oder Stabeisen, das an den Befestigungsstellen für die Drähte α spiralförmig zu einem Auge b so gebogen ist, dafs man die Drähte in das Auge frei einlegen kann. Die Pfähle sind mit einem Schuh d versehen, der ein Schraubengewinde mit möglichst weit ausladenden Gewindegängen i trägt, so dafs sie, da sie durch Schlagwirkung in den Erdboden nicht eingetrieben werden können, sich einschrauben lassen, zu welchem Zwecke durch ein Auge derselben eine Stange gesteckt wird, die als Handhabe dient.
Sind die Pfähle des Zaunes sämmtlich auf diese Weise in den Erdboden "eingeschraubt, so legt man die Drähte α in die Augen b ein, indem man zunächst den Draht von unten her nach Fig. 4 in Richtung des Pfeiles 1 gegen das Auge b schiebt, dann das Ende 2 des Drahtes vor den oberhalb' des Auges befindlichen Theil des Pfahles bringt und in der Richtung des Pfeiles 3 nach abwärts schiebt. Die auf diese Weise in die Augen der Pfähle gelegten Drähte α können,, nachdem sie gespannt sind, nicht mehr aus den Augen entfernt werden und verhindern gleichzeitig ein Herausdrehen der Pfähle aus dem Erdboden. Wie leicht ersichtlich, sind irgend welche besondere Werkzeuge bei der Herstellung solcher Zäune nicht erforderlich.
Derartige Drahtzäune gewähren daher bei gröfserer Billigkeit und leichterer Herstellbarkeit eine besonders grofse Zuverlässigkeit gegen Zerstörung des Zaunes. Ein Lösen der Pfähle und Entfernen der Drähte, das aus den bisher nur durch leicht befestigte Klammern gebildeten Befestigungsstellen stattfinden kann, ist ausgeschlossen.
Das obere Ende des Pfahles kann als Spitze s ausgebildet sein. Anstatt die Drähte lediglich horizontal in gerader Richtung durch die
Augen b der Pfähle zu ziehen, kann man dieselben auch auf- und ab- und hin- und herziehen, je nach der Stellung der Pfähle und dem besonderen Zwecke des Pfahles. Bringt man beispielsweise mehrere Pfahlreihen neben einander an, so lassen sich auf diese Weise mittelst des dann nicht mehr einfachen, sondern mehr oder weniger zusammengesetzten Zaunes sehr wirksame Hindernisse herstellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Drahtzaun, bestehend aus mehreren Reihen Draht und schmiedeisernen Pfählen, welche mit offenen, durch spiralförmige Biegung des Stabes selbst erzeugten Augen (b) für die frei einzulegenden Drähte (a) und an ihren unteren Enden mit einem Schuh (d) mit Gewindegängen (i) zum Einschrauben in den Erdboden versehen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT53884D Drahtzaun Expired - Lifetime DE53884C (de)

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