DE538662C - Verfahren zum Synchronisieren von mehreren Generatoren, welche die Leitung eines Starkstromnetzes mit Steuerstroemen netzfremder Frequenz, beispielsweise einer fuer Schaltzwecke dienenden Steuerfrequenz, ueberlagern - Google Patents
Verfahren zum Synchronisieren von mehreren Generatoren, welche die Leitung eines Starkstromnetzes mit Steuerstroemen netzfremder Frequenz, beispielsweise einer fuer Schaltzwecke dienenden Steuerfrequenz, ueberlagernInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J3/00—Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
- H02J3/38—Arrangements for parallely feeding a single network by two or more generators, converters or transformers
- H02J3/40—Synchronising a generator for connection to a network or to another generator
- H02J3/42—Synchronising a generator for connection to a network or to another generator with automatic parallel connection when synchronisation is achieved
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Description
- Verfahren zum Synchronisieren von mehreren Generatoren, welche die Leitung eines Starkstromnetzes mit Steuerströmen netzfremder Frequenz, beispielsweise einer für Schaltzwecke dienenden Steuerfrequenz, überlagern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Synchronisierung von überlagerungsgeneratoren, die zur Erzeugung von Steuerströmen netzfremder Frequenz, beispielsweise einer für Schaltzwecke dienenden Steuerfrequenz, in einem Starkstromnetz bestimmt sind. Bei derartigen Anlagen ist es sch-#vierig, die an den einzelnen zur Speisung des Starkstromnetzes in Betracht kommenden Punkten vorgesehenen Überlagerungsmaschinen in Synchronismus zu halten. Hierzu kommt noch, daß auch die Momentanwerte der von diesen Maschinensätzen erzeugten Spannungen ebenfalls möglichst gleich sein müssen. Die üblichen Synchronisierungsmittel können bei derartigen Anlagen nicht angewandt werden, weil während des Synchronisierens bereits eine Anzahl unerwünschter Schaltvorgänge ausgelöst werden würde. Man muß also Mittel anwenden, durch die Synchronismus eingestellt werden kann, ohne daß dabei die im Starkstromnetz vorgesehenen Schalteinrichtungen zum Ansprechen gebracht werden.
- Gemäß der Erfindung wird zur Einstellung des Synchronismus ein besonderer, mit Wechselstrom gespeister Hilfsstromkreis vorgesehen. Am zweckmäßigsten verwendet man zur Synchronisierung Einphasenstrom, der die einzelnen Leiter der Anlage, z. B. die drei Drehstromleitungen, gleichphasig durchfließt, den Rückweg aber über die Erde nimmt.
- Bei Anlagen, bei welchen die zur Erzeugung der Steuerfrequenz dienenden Generatoren ein Frequenzband durchlaufen und beim Durchlaufen einer bestimmten Frequenz auf das Netz geschaltet werden, damit die auf diese Frequenz abgestimmten Frequenzrelais ansprechen, muß man die Frequenz des den Hilfsstromkreis durchfließenden Stromes der gewünschten Frequenzänderung entsprechend verändern. Zur Synchronisierung dient dann nicht eine einzige Frequenz; sondern ein Frequenzband.
- Eine derartige Anlage wird bei der folgenden Beschreibung vorausgesetzt.
- Für das Aufdrücken des zur Synchronisierung- verwendeten Einphasenstromes eignet sich am besten der Sternpunkt des zum Aufdrücken der dreiphasigen Wechselstromenergie erforderlichen Aufdrücktransformators. Ist ein solcher Aufdrücktransformator nicht vorhanden, so wird über den Sternpunkt des die dreiphasige Aufdrückenergie erzeugenden Überlagerungsgenerators aufgedrückt. Dem Einphasenstrom, der als kontinuierliches Frequenzband gesendet und zum Synchronisieren verwendet wird, wird zweckmäßig die gleiche Frequenz wie dem Dreiphasenstrom gegeben, der dem Netzstrom überlagert wird. Bei einer derartigen Anordnung der TJberlagerungsorgane läßt sich noch ein für die Regelung der Anlage wesentlicher Vorteil erreichen. Um sowohl die dreiphasige wie die einphasige aufzudrückende Energie möglichst verlustlos auf das Starkstromnetz zu bringen, ist die Anordnung je eines Schwingungskreises erforderlich. Bei gleicher Frequenz der einphasigen und dreiphasigen Aufdrückenergie kann ein und derselbe Schwingungskreis zum Aufdrücken verwendet werden, und ist dabei dieser Schwingungskreis sowohl für die einphasige wie für die dreiphasige Aufdrückenergie in Resonanz. Bei einem solchen Schwingungskreis ist bereits vorgeschlagen worden, den Schwingungskreis selbsttätig, z. B. durch eine regelbare Drossel, in Resonanz zu halten, wobei die Stellung der regelbaren Drossel durch einen besonderen Apparat selbsttätig der jeweiligen Frequenz angepaßt wird. Bei Vorhandensein eines Einphasenstromes gemäß der Erfindung kann zweckmäßig das einphasige Frequenzband zur selbsttätigen Einstellung der Regeldrossel verwendet werden.
- Die Wirkungsweise soll an Hand beiliegender Zeichnung näher erläutert werden. In der Abbildung sind mit U, h, W die drei Phasen eines weitverzweigten Kraftleitungsnetzes bezeichnet, welches von zwei Speisepunkten S1 und S2 mit Energie versorgt wird. Diese beiden Speisepunkte S1 und S2 kommen gleichzeitig auch als Speisepunkte für Überlagerungsenergie in Betracht. Am Speisepunkt S1 wird daher ein Dreiphasengenerator G1, welcher mit einem Einphasengenerator Z- gekuppelt ist, vorgesehen. Der Dreiphasengenerator G1 speist über den Transformator T1 und drei Resonanzzweige, bestehend aus Kapazität Cl und Regeldrossel Dl, in Punkt A in das Kraftleitungsnetz. Der Generator Z1 speist über den Sternpunkt des Aufdrücktransformators T1 und gleichzeitig über die drei Resonanzzweige, bestehend aus Kapazität Cl und Regeldrossel Dl, ebenfalls in Punkt A in das Kraftleitungsnetz. In gleicher Weise ist eine weitere Aufdrückeinrichtung in Punkt B durchgebildet. Die Rückleitung des einphasigen aufgedrückten Stromes geschieht über Erde. Bei dieser Anordnung werden die beiden Generatoren G1 und G2 durch entsprechende Antriebsmaschinen angetrieben. Die Umdrehungszahl der Generatoren G1 und G2 wird dabei so genau wie möglich einander gleich gemacht. Die beiden Zusatzmaschinen Z' und Z2. werden etwa auftretende Verschiedenheiten zwischen den Ürridrehungszahlen der Generatoren G1 und G2, mit denen sie jeweils starr gekuppelt sind, zum Verschwinden bringen, indem sie an der Aufrechterhaltung des Synchronismus arbeiten werden, und zwar wird, wenn der Generator G2 beispielsweise ohne Zusatzmaschine Z2 eine etwas höhere Umdrehungszahl wie der Generator G1 annehmen würde, die Maschine ZZ als Generator arbeiten und die Maschine Z1- mit entsprechender Energie versorgen, um die Drehzahl des Generators G1 dadurch auf den gewünschten Wert zu bringen. _ Würde andererseits die Drehzahl des Generators G2 ohne Zusatzmaschine ZZ unter die gewünschte synchrone Drehzahl sinken, so wird die Zusatzmaschine Z_1 als Generator, die Zusatzmaschine Z2 als Motor arbeiten und die Drehzahl des Generators G1 entsprechend beschleunigen. Während das einphasige Frequenzband kontinuierlich zwecks Aufrechterhaltung des Synchronismus aufgedrückt wird, werden von dein dreiphasigen Frequenzband nur intermittierend einzelne Abschnitte desselben aufs Netz zu Signal- oder Steuerzwecken gedrückt. Das einphasige Frequenzband bedingt nun dieselbe Einstellung der Regeldrossel D für Resonanz, wie dieselbe für Resonanz mit dem dreiphasigen Frequenzband erforderlich wird. Daher wird zweckmäßig das einphasige Frequenzband zur Einstellung der Regeldrosseln Dl bzw. D2 verwendet. Die dreiphasige Frequenz findet dann bei Impulsgabe bereits einen auf Resonanz eingestellten Auf drückzweig vor.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Synchronisieren von mehreren Generatoren, welche die Leitung eines Starkstromnetzes mit Steuerströmen netzfremder Frequenz, beispielsweise einer für Schaltzwecke dienenden Steuerfrequenz, überlagern, dadurch gekennzeichnet, daß die Generatoren mit Hilfe eines Wechselstromes, insbesondere Einphasenstromes, im Gleichlauf gehalten werden, welcher die Leitung des Netzes, z. B. die drei Drehstromleitungen, gleichphasig durchfließt und den Rückweg über Erde bzw. den Nulleiter nimmt.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Synchronisieren dienende Strom mit Hilfe eines zwischen dem Sternpunkt des zum Aufdrücken der Steuerfrequenz dienenden Aufdrücktransformators und Erde eingeschalteten Generators oder Transformators erzeugt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des zum Synchronisieren dienenden Stromes mit der dem Netz aufgedrückten Steuerfrequenz übereinstimmt. 4.. Verfahren nach Anspruch r bis 3, bei welchem die Steuerfrequenz über abgestimmte Schwingungskreise dem \Tetz aufgedrückt wird und bei veränderlicher Steuerfrequenz die Schwingungskreise durch eine regelbare Drossel auf die jeweils herrschende Steuerfrequenz abgestimmt werden, dadurch gekennzeichnet, daB die Abstimmung der Schwingungskreise mit Hilfe des zum Synchronisieren dienenden Stromes eingestellt wird.
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| DE538662C true DE538662C (de) | 1931-11-16 |
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1928
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