DE533272C - Induktionsmaschine mit drehzahlbestimmender Kommutatorhintermaschine und getrenntem Erregerumformer als Haelfte eines Umformers zur Kupplung von zwei Wechselstromnetzen - Google Patents

Induktionsmaschine mit drehzahlbestimmender Kommutatorhintermaschine und getrenntem Erregerumformer als Haelfte eines Umformers zur Kupplung von zwei Wechselstromnetzen

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DE533272C
DE533272C DES74705D DES0074705D DE533272C DE 533272 C DE533272 C DE 533272C DE S74705 D DES74705 D DE S74705D DE S0074705 D DES0074705 D DE S0074705D DE 533272 C DE533272 C DE 533272C
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DE
Germany
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machine
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networks
speed
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Expired
Application number
DES74705D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Guenther Scharowsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE533272C publication Critical patent/DE533272C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters
    • H02K47/18AC/AC converters
    • H02K47/20Motor/generators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

Infolge der großen Vorteile des Asynchronbetriebes hat man vorgeschlagen, Kaskaden, bestehend aus Induktionsvordermaschine und Kommutatorhintermaschine, auch bei Umformersätzen zu verwenden, die der Kupplung von zwei Wechselstromnetzen dienen. Der Umformer kann hierbei nur zur einen Hälfte oder auch in beiden Hälften aus derartigen Kaskaden gebildet sein. Mit Rücksieht auf die Blindleistungsverhältnisse oder auf die Periodenschwankungen ist eine Regelung der Kaskade erforderlich, wofür in bekannter Weise auch Wechselstromerregung verwendet wird. Um hierbei am einfachsten die richtige Erregerfrequenz zu erhalten, werden zumeist derartige Erregermaschinen.... elektrisch mit demjenigen Netz verbunden, an dem die zugehörige Hauptmaschine liegt; hierdurch können nämlich bekannte Erreger-Umformeranordnungen, wie diejenige des synchronen Erregerumformers, ohne weiteres verwendet werden. Der Synchronerregerumformer erhält so seinen Antrieb aus demselben Netz, an dem die zugehörige Hauptmaschine liegt. Die Bindung des Erregerumformerantriebes an das zu speisende Netz hat aber zur Folge, daß alle dort auftretenden Störungen die Erregung beeinflussen. Die Betriebssicherheit und die Betriebsbereitschaft des Umformers wird hierdurch herabgesetzt. Erhält zudem das zu speisende Netz nicht noch von anderer Seite Spannung, ist es also zunächst, nämlich vor der Inbetriebnahme des Umformers, spannungslos, so ist auch das Anfahren des an dieses Netz angeschlossenen Erregerumformers nicht möglich.
Gemäß der Erfindung kann die Erregung des Umformers unabhängig von dem zu speisenden Netz gemacht werden, wenn als Antriebsmotor des Umformers ein Asynchronmotor gewählt wird, der sich wahlweise auf eins der beiden Netze schalten läßt, während der generatorische Teil des Erregerumfor-.mers_aiis__einer Netzfrequenz liefernden Drehstroramaschine besteht, die eine von der Drehzahl unabhängige Erregerfrequenz erzeugt und von dem mit der Induktionsmaschine verbundenen Netz aus erregt wird. Durch die hierdurch erzielte Unabhängigkeit der Erregung des Umformers von dem zu speisenden Netz wird nicht nur eine Einwirkung der in diesem Netz auftretenden Störungen auf den Betrieb des Umformers vermieden, sondern es ist auch möglich, ein Netz ausschließlich durch einen Umformer zu speisen, in welchem Falle das vor der Inbetriebnahme spannungslose Netz durch den hochfahrenden
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.~Ing. Günther Scharoipsky in Berlin-Grunewald.
P "t"
Umformer allmählich unter Spannung gesetzt wird.
Ein Beispiel zeigt Abb. i. Der Umformer besteht hier aus den beiden Hauptmaschinen ι und 2, mit denen die Kommutatorhintermaschinen 3 und 7 in Kaskade geschaltet sind. Fürs erste sei angenommen, daß die Kaskade i, 3 über einen Transformator 4 aus dem Netz 5, die Kaskade 2, 7 jedoch aus einem besonderen Erregerumformer 8, 9, 10 aus dem Netz 6 erregt wird. Eine solche Anordnung erfüllt also grundsätzlich die Bedingung, daß jede Umformerhälfte aus dem ihr zugehörigen Netz erregt wird. Der Erregerumformer besteht in diesem Falle gemäß der Erfindung aus einer besonderen Kaskade asynchroner Bauart 9, 10 als seiner generatorischen Hälfte und dem Motor 8 als seiner motorischen Hälfte. Man erkennt aus dieser Anordnung
ao ohne weiteres, daß die aus dem Netz 6 entnommene Frequenz dieselbe ist wie die den Schleifringen der Maschine 7 zugeführte, und zwar ist diese Übereinstimmung, der Frequenzen unabhängig von der Drehzahl des Anas triebsmotors. Der Motor 8 kann daher mit beliebiger Drehzahl laufen und sowohl an das Netz 5 über den Schalter 13 als auch an das Netz 6 über den Schalter 12 angeschlossen werden; als Antriebsmaschine kann jedoch auch eine Kraftmaschine beliebiger Art dienen.
. Die Anordnung der Abb. 1 enthält nun noch einen zweiten Erregerumformer 14, 15, der in ähnlicher Weise wie der Umformer 9,10 wirkt und daher unbedenklich von demselben Motor 8 angetrieben werden kann. Wenn nun z. B. das Netz 6 keine Spannung hat oder Störungen in diesem Netz auftreten, so erfolgt der Antrieb des Erregerumformers nach Umschaltung aus dem Netz 5. Soll die eine Umformerhälfte takthaltend auf eins der beiden Netze arbeiten, so muß der Erregerumformer hierfür natürlich bereits in Betrieb sein; dies geschieht, indem sein Antriebsmotor auf das andere Netz, aus dem gespeist werden soll, geschaltet wird.
Eine weitere Ausführungsform, die nur zeigen soll, daß die Erfindung auch bei Kommutatormaschinen beliebiger Bauart angewendet werden kann, zeigt Abb. 2, bei der die Hintermaschine 16 mit Schlupf frequenz durch eine läufererregte kompensierte Erregermaschine 17 erregt wird. Die Anordnungen gemäß der Erfindung lassen sich auch bei nur elektrisch gekuppelten Kommutatorhintermaschinen anwenden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Induktionsmaschine mit (drehzahlbestimmender Kommutatorhintermaschine und getrenntem Erregerumformer als Hälfte eines Umformers zur Kupplung von zwei Wechselstromnetzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor des Erregerumformers ein Asynchronmotor ist, der sich wahlweise auf eins der beiden Netze schalten läßt, während der generatorische Teil des Erregerumformers aus einer Netzfrequenz liefernden Drehstrommaschine besteht, die eine von der Drehzahl unabhängige Erregerfrequenz erzeugt und von dem mit der Induktionsmaschine verbundenen Netz aus erregt wird. ,
  2. 2. Anordnung für einen Doppelkaskadenumformer mit zwei Erregerumformern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Erregerumformer mit demselben Motor gekuppelt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES74705D 1926-05-29 1926-05-29 Induktionsmaschine mit drehzahlbestimmender Kommutatorhintermaschine und getrenntem Erregerumformer als Haelfte eines Umformers zur Kupplung von zwei Wechselstromnetzen Expired DE533272C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US12275383B2 (en) 2013-11-29 2025-04-15 9172-9863 Quebec Inc. Wheel chock and method

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US12275383B2 (en) 2013-11-29 2025-04-15 9172-9863 Quebec Inc. Wheel chock and method

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