DE544108C - Anordnung zur Erregung von Kommutatormaschinen - Google Patents
Anordnung zur Erregung von KommutatormaschinenInfo
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- DE544108C DE544108C DE1930544108D DE544108DD DE544108C DE 544108 C DE544108 C DE 544108C DE 1930544108 D DE1930544108 D DE 1930544108D DE 544108D D DE544108D D DE 544108DD DE 544108 C DE544108 C DE 544108C
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/34—Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
- H02K17/38—Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Control Of Ac Motors In General (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
13. FEBRUAR 1932
PATENTSCHRIFT
,KLASSE 21 d2 GRUPPE
Zusatz zum Patent 511233
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. September 1930 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 5. Juli 1928.
Das Hauptpatent 511 233 betrifft eine Anordnung zur Erregung von Kommutatormaschinen,
die insbesondere als Kommutatorhintermaschinen für die Drehzahlregelung 5 oder Phasenkompensierung von Asynchronmaschinen
dienen. Nach dem Hauptpatent wird ein mit der Kommutatormaschine synchron laufender Frequenzwandler verwendet,
der mit der einen Seite an den Ständer-Stromkreis der Kommutatormaschine angeschlossen
ist und mit der anderen Seite die Läufererregerwicklung der Kommutatormaschine speist.
Die nach dieser Anordnung erregten asynchronen Maschinen verhalten sich bezüglich
der Stromabgabe bei Spannungsrückgang ähnlich wie Synchronmaschinen. Durch Einfügung einer vom Netz abhängigen Spannung
in den Erregerkreis läßt sich auch eine Überkompoundierung erzielen, wobei jedoch
die Hilfserregermaschine für eine größere Leistung bemessen werden muß, da die in
den Erregerkreis eingeführte netzabhängige Spannung der Erregerspannung entgegenwirkt.
Gemäß der Erfindung soll die Kompoundierung dadurch erfolgen, daß in den an die
Schleifringe der Kommutatormaschine angeschlossenen Teil des Frequenzwandlerstromkreises
eine von dem Primärstrom der asynchronen Vordermaschine abhängige Komponente
eingeführt wird, wozu zweckmäßig ein Stromtransformator verwendet wird. . Da '
dieser in entsprechender Schaltung in den Fällen, in denen die Netzspannung- zurückgeht
und der von der Vordermaschine aufgenommene Strom anwächst, eine zusätzliche
Erregerspannung liefert, kann die Hilfserregermaschine klein bemessen sein.
In den Figuren sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
Bei der Schaltung nach Fig. 1 ist die Asynchronmaschine 11 ständerseitig über den
Schalter 12 an das Drehstromnetz 13 angeschlossen. Mit der Maschine 11 ist eine
Kommutatorhintermaschine 14 mechanisch gekuppelt, die im Ständer eine Kompensationswicklung
besitzt und in den Sekundärkreis der Vordermaschine geschaltet ist. Mit der Kommutatormaschine 14 ist noch eine
Hilfsasynchronmaschine 15 gekuppelt, deren
Schlupffrequenz aufweisende Erregerwicklung im Ständer über einen Regelwiderstand
ι O an die Bürsten der Kommutatormaschine 14
") Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Hellmuth Ehemann in Berlin-Siemensstadt.
angeschlossen ist, während ihre Schleifringe über die Sekundärwicklung eines im Primärstromkreis
der Vordermaschine liegenden Stromtransformators 17 mit den Schleifringen
der Kommutatormaschine 14 verbunden sind. Durch den Stromtransformator 17
wird bei sinkender Netzspannung die Erregung der Kommutatormaschine 14 verstärkt,
da sie in diesem Fall infolge der vergrößerten Stromaufnahme der Vordermaschine eine
Zusatzspannung in den Erregerkreis der Kommutatormaschine einführt.
Man kann auch jede Kombination von Spannungs- und Stromkompoundierung anwenden
und die Summe oder Differenz der beiden Spannungskomponenten des Strom-
und Spannungstransformators zu der von der Hilfserregermaschine gelieferten konstanten
Erregerspannung addieren oder von dieser subtrahieren. Eine derartige Schaltung zeigt
Fig. 2. Hier ist in den Erregerkreis der Kommutatormaschine 14 außer dem Stromlransfoormator
17 ein Spannungstransformator 18 geschaltet, dessen Primärwicklung an das
Drehstromnetz 13 angeschlossen ist.
Die gemäß der Erfindung bewirkte Kompoundierung hat den weiteren Vorteil, daß
bei Kurzschlüssen die den Kurzschlußstrom führende Netzphase eine Verstärkung der
Erregung verursacht, so daß die Maschine besonders kräftige Blindströme nach der
Kurzschlußstelle schicken kann, wie dies in vielen Fällen bei der Kraftübertragung größerer
Netze erwünscht ist.
Die gemäß der Erfindung kombinierten Schaltungen gestatten auch, ein günstiges
Verhalten der Asynchronmaschinen bei Spannungssteigerung zu erzielen.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Anordnung zur Erregung von Kommutatormaschinen (die insbesondere als Kommutatorfiintermaschinen für die Drehzahlregelung oder Phasenkompensierung von Asynchronmaschinen dienen) mit oder ohne Ständerwicklung, die in der Ständerwicklung oder an den Bürsten Gleichstrom oder einen Wechselstrom mit niedrigerer Frequenz als die Frequenz des Stromes in der Läuferwicklung führen, nach Patent 511 233, dadurch gekennzeichnet, daß in den an die Schleifringe der Kommutatormaschine angeschlossenen Teil des Frequenzwandlerstromkreises eine von dem Netzstrom der asynchronen Vordermaschine abhängige Erregerstromkomponente eingeführt wird.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Erregerkreis ein Stromtransformator angeordnet ist, dessen Primärwicklung vom Primärstrom der Asynchronmaschine durchflossen ist.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Erregerkreis außer einer vom Primärstrom der asynchronen Vordermaschine abhängigen Komponente eine von der Netzspannung abhängige Komponente eingeführt wird, die der Stromkomponente gleich oder entgegengesetzt gerichtet sein kann.Hierzu. 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE544108T | 1930-09-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544108C true DE544108C (de) | 1932-02-13 |
Family
ID=6560290
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930544108D Expired DE544108C (de) | 1930-09-12 | 1930-09-12 | Anordnung zur Erregung von Kommutatormaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE544108C (de) |
-
1930
- 1930-09-12 DE DE1930544108D patent/DE544108C/de not_active Expired
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