DE538658C - Anordnung fuer Druckgasschalter - Google Patents

Anordnung fuer Druckgasschalter

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DE538658C
DE538658C DER80263D DER0080263D DE538658C DE 538658 C DE538658 C DE 538658C DE R80263 D DER80263 D DE R80263D DE R0080263 D DER0080263 D DE R0080263D DE 538658 C DE538658 C DE 538658C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/53Cases; Reservoirs, tanks, piping or valves, for arc-extinguishing fluid; Accessories therefor, e.g. safety arrangements, pressure relief devices
    • H01H33/56Gas reservoirs

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  • Details Of Valves (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung für Druckgasschalter, deren Löschgas in verflüssigtem Zustande in Druckgasflaschen bereit gehalten und über ein Ventil dem Druckgasschalter zugeführt wird. Bei derartigen Anordnungen besteht die Gefahr, daß das ausströmende verflüssigte Gas während des Durchganges durch das Ventil verdampf.t und hierbei eine derartig starke Abkühlung des Ventils hervorruft, daß sich Schnee und Eis an dem Ventilkolben und dem Ventilsitz niederschlägt, so daß ein dichtes Abschließen des Ventils nach dem Schaltvorgang verhindert ist.
Diese Gefahr wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß man vor dem Ventil in der Rohrleitung einen erweiterten Raum anordnet, in dem die Verdampfung des verflüssigten Gases vor seinem Eintritt in das
ao Ventil stattfindet. Hierdurch wird die Bildung von Niederschlägen an den Dichtungsstellen des Ventils vermieden. Die vorzusehenden Einrichtungen bestehen im besonderen darin, daß das Zuleitungsrohr zu dem Ventil ein erweitertes Zwischenstück besitzt, in dem noch besondere Umlenkwände oder Netze angebracht werden können. Infolgedessen durchströmt das Löschmittel das Ventil bereits in gasförmigem Zustand und bswirkt keine starke Abkühlung des Ventils mehr.
Es ist zwar bereits bekannt, Ventile mit einer Beheizung zu versehen, um sie vor dem Einfrieren zu bewahren. Diesen bekannten Anordnungen gegenüber zeichnet sich der 35 ~ Gegenstand der Erfindung durch größere Einfachheit und erhöhte Wirtschaftlichkeit aus, da kein Energieverbrauch für die Beheizung auftritt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Abb. 1 zeigt ein Ventil, bestehend aus einem Gehäuse 1, in welchem sich der Ventilkolben 5 bewegt. Das Gehäuse ist durch den Ventildeckel 4 abgeschlossen. Der Zutritt des Gases erfolgt durch einen Rohrstutzen 3; das Abströmrohr ist mit 2 bezeichnet. Das Ventil wird durch den Druck des zu steuernden Gases geschlossen, und zwar in an sich bekannter Weise vermittels einer Öffnung 12 in dem Ventilkolben 5, durch welche Gas hinter den Kolben strömt und diesen auf seinen Sitz preßt.
Vor dem Zuführungsrohr 3 des Ventils ist gemäß der Erfindung ein erweiterter Raum 8 angeordnet, in welchem sich Netze 9 befinden. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß das von der Druckgasflasche in flüssigem Zustand einströmende Gas in dem Raum 8 expandiert und bereits in gasförmigem Zustand in das Ventil eintritt, so daß im Ventil selbst keine starke Abkühlung erfolgt und eine etwaige Schneebildung im wesentlichen an den Netzen 9 stattfindet. Die hintereinandergeschalteten Netze besitzen, wie aus der Zeichnung ersichtlich, in Richtung der Gasströmung abnehmende Maschenweite und dienen
gleichzeitig dazu, grobe Verunreinigungen oder Fremdkörper von dem Ventil fernzuhalten.
In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist das Ventil mit einer zusätzlichen Heizung versehen, die im Bedarfsfalle in Betrieb genommen wird, und zwar ist innerhalb des Ventilkolbens 5 eine kurzgeschlossene Spule 6 angeordnet, während um das Ventilgehäuse 1 eine stromdürchflossene Wicklung 7 gelegt ist. Wenn die Wicklung 7 erregt ist, so wird in der Kurzschlußwicklung 6 ein Strom induziert, der erwärmend auf den Ventilkolben 5 wirkt. Man kann noch einen Temperaturregler anordnen, der die Temperatur der Spule 6 und damit des Ventilkörpers 5 konstant hält.
Abb. 2 zeigt eine ähnliche Ausführungsform, jedoch sind hier in dem erweiterten Raum vor dem Ventil an Stelle von Netzen labyrinthartig angeordnete Wände 10 eingebaut, durch die das zuströmende verflüssigte Gas, wie durch Pfeile angedeutet, zu Umlenkungen veranlaßt wird. Hierdurch wird die Strömungsgeschwindigkeit verringert und die Verdampfung des verflüssigten Gases veranlaßt. Gleichzeitig werden auch an den Umlenkwänden die von dem Gas mitgeführten Fremdkörper niedergeschlagen. Die Steuerung des Ventils erfolgt in gleicher Weise wie bei Abb. ι durch den Flüssigkeits- bzw. Gasdruck selbst. Der Anpressungsdruck kann dadurch erhöht werden, daß man die wirksame Fläche für den hinter dem Kolben auftretenden Schließungsdruck entsprechend vergrößert, ohne daß die Ventilsitzfläche größer gewählt werden muß. Durch diese Maßnahme erreicht man eine sichere Abdichtung nach dem Schließen des Ventils, da an den Dichtungsstellen etwa vorhandene Niederschläge, insbesondere Eis, durch die mit großer Kraft erfolgende Schließbewegung des Ventils zerquetscht werden. Zur Verstärkung dieser Wirkung kann man noch innerhalb des Ventils besondere Schließfedern anordnen. Die Entlüftung des Raumes hinter den Ventilkolben, die beim Öffnen des Ventils vorgenommen werden muß, erfolgt durch eine in dem Ventildeckel 4 befindliche, nicht gezeichnete Öffnung.
Auch dieses Ventil ist mit einer zusätzlichen Beheizungsvorrichtung versehen, und zwar besteht dieselbe aus einer innerhalb des Ventilkolbens s angeordneten Metallhülle 11, auf die die Spule 7 induzierend wirkt. Die Metallhülle 11 besteht entweder aus gut leitendem Material oder auch aus einem Eisenkörper, in welchem durch das elektromagnetische Feld der Spule 7 Wirbelströme erzeugt werden. Zwischen der Druckgasflasche und dem Ventil ordnet man zweckmäßig eine Isolierung an, so daß weder die Erwärmung des Ventils noch Spannungen der elektrischen Ventilbeheizung auf die Flasche übertragen werden können.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Anordnung für Druckgasschalter-, deren Löschgas in verflüssigtem Zustand" in Druckgasflaschen bereit gehalten und über ein Ventil dem Druckgasschalter zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Ventil in der Rohrleitung ein erweiterter Raum angeordnet ist, in dem die Verdampfung des verflüssigten Gases vor dem Eintritt in das Ventil stattfindet.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem erweiterten Raum Umlenkwände (10) vorgesehen sind, die die Strömungsgeschwindigkeit herabsetzen.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkwände labyrinthartig angeordnet sind.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem erweiterten Raum Netze angeordnet sind.
5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche des Ventilkolbens, auf welche der Anpressungsdruck des Druckgases wirkt, so groß bemessen ist, daß durch die Schließbewegung des Ventilkolbens an den Dichtungsstellen etwa vorhandene Niederschläge, insbesondere Eis, zerquetscht werden.
6. Anordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich in an sich bekannter Weise eine Heizung des Ventils vorgesehen ist.
7. Anordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil gegenüber der Druckgasflasche wärmeisoliert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER80263D 1930-01-01 1930-01-01 Anordnung fuer Druckgasschalter Expired DE538658C (de)

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DE (1) DE538658C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2704085A (en) * 1952-09-04 1955-03-15 Daco Machine & Tool Co Valves for low temperature operation
DE1106392B (de) * 1955-09-13 1961-05-10 Allis Chalmers Mfg Co Elektrischer Leistungsschalter
US3080882A (en) * 1960-02-23 1963-03-12 Ralph J Baker Condensate valve
DE1181776B (de) * 1962-10-22 1964-11-19 Bbc Brown Boveri & Cie Druckgasschalter in Kesselbauform

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