DE538609C - Vorrichtung zum Abziehen von Dosendeckeln u. dgl. vom Stapel mit Hilfe eines Abziehgliedes - Google Patents

Vorrichtung zum Abziehen von Dosendeckeln u. dgl. vom Stapel mit Hilfe eines Abziehgliedes

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DE538609C
DE538609C DE1930538609D DE538609DD DE538609C DE 538609 C DE538609 C DE 538609C DE 1930538609 D DE1930538609 D DE 1930538609D DE 538609D D DE538609D D DE 538609DD DE 538609 C DE538609 C DE 538609C
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KARGES HAMMER MASCHINENFABRIK
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G59/00De-stacking of articles
    • B65G59/06De-stacking from the bottom of the stack
    • B65G59/067De-stacking from the bottom of the stack articles being separated substantially perpendicularly to the axis of the stack

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Description

  • Vorrichtung zum Abziehen von Dosendeckeln u. dgl. vom Stapel mit Hilfe eines Abziehgliedes Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Abziehen von Dosendeckeln und -böden vom Stapel, wie solche in der Dosenindustrie, in Konservenfabriken und ähnlichen Betrieben benötigt werden. Es bedeuteteinen ganz erheblichen Übelstand, daß für Deckel oder Böden mit Falzbord und ohne einen solchen verschiedene Abziehvorrichtungen, durch die diese Werkstücke beispielsweise der Verschlußmaschine zugeführt werden, erforderlich sind. Der Fabrikationsgang ist dadurch wesentlich verteuert. Die Erfindung beseitigt diesen Übelstand in einfachster Weise dadurch, daß die Deckel oder Böden treppenförmig gestapelt so zugeführt werden, daß dem Abzieh- oder Abschiebegliede derjenige Teil des Werkstückes, der immer vorhanden ist, nämlich die für den Verschlußkopfeintritt bestimmte Vertiefung, mit ihrem äußeren und inneren Rande in den Weg tritt. Dadurch ist erreicht, daß mit einer und derselben Vorrichtung jeder vorkommende Deckel oder Boden vom Stapel abgezogen werden kann, und zwar ganz gleich, ob die Werkstücke mit ihrer Verschlußkopfvertiefung nach oben oder unten liegen. Im ersten Falle greift dann die Abzieheinrichtung von oben oder von der Seite, im anderen Falle von unten oder von der Seite her am Werkstück an. Im letztgenannten Falle kann das Werkstück, sofern dies notwendig ist, auf dem Wege vom Stapel zur Bearbeitungsstelle gewendet werden. Die Zeichnung veranschaulicht schematisch Ausführungen der Erfindung für beide Fälle. In ihr ist in Abb. r eine Deckelgummiermaschine dargestellt, bei der durch einen Brennstempel die Gummiringe auf den nach unten gekehrten Falzrand aufgebrannt werden. Abb. 2 ist lein teilweiser Grundriß zu Abb. t, während Abb.3 Einzelheiten, ebenfalls im Grundriß, zeigt. Abb. ¢ stellt eine andere Ausführungsform der Erfindung dar.
  • Die beispielsweise von einer Stanze kommenden Deckel x werden mit ihrer für den Verschlußkopfeintritt bestimmten Vertiefung 12 nach unten liegend in einem schräg liegenden Fallschacht r aufgestapelt, so nämlich, daß in die Vertiefung des jeweils untersten Deckels ein umlaufender Abzieharm 2 bequemeintreten und den Deckel am Rande dieser Vertiefung erfassen und abziehen kann. Dabei gelangt der abgezogene Deckel in einen Kanal 3, der so -verläuft, daß seine Wände den in ihm niederfallenden Deckel drehen, wobei seine Vertiefung 12 mach oben zu liegen kommt. Am Ausfallen aus diesem Kanal 3 wird der Deckel x durch :einen am Ausgang dieses Kanals in seine Bahn geschobenen Stift q. gehindert. Wenn der Brennstempel 5 auf einen -unter ihm liegenden Deckel niedergeht, der die Auflager 6 für die Deckel tragende Tisch 7 also stillsteht, wird durch den Antriebsteil 8 des Brennstempels jener Anschlag q. aus der Bahn des hinter ihm liegenden Deckels x herausbewegt, so daß jetzt dieser Deckel aus dem Kanal heraus auf ein vor ihm liegendes Auflager 6 fallen kann.
  • Damit seine Lage auf diesem Auflager 6 eine ordnungsmäßige wird, sind zwei Anschläge vorgesehen, von denen der Anschlag 9 stillsteht und ein Zuweitrutschen bzw. ein Hochkippen des Deckels verhindert. Der Anschlag io hingegen wird durch den Maschinenantrieb so bewegt, daß er den nicht weit genug auf das Auflager 6 gerutschten oder vom Anschlag 9 zurückgeprallten Deckel gegen den Anschlag 9 schiebt, ehe der Tisch 7 den Deckel unter den Brennstempel s führt.
  • Das in der Deckelfallrichtung ,nicht ausweichende Anschlagglied 9 ist in der Richtung der Tischdrehung ausweichbar für den Zweck, der die Gummiringe auflegenden Hand die Möglichkeit, sich frei zurückzuziehen, zu lassen, wenn zwecks Korrektur der Ringlage die Hand noch mit dem wandernden Auflager 6 gegen den Anschlag 9 treffen sollte. Verletzungen der Hand werden so vermieden.
  • .'Wie gesagt, können natürlich auch ,die Deckel mit der Vertiefung 12 nach oben liegend gestapelt sein, wie dieses in Abb. ¢ angedeutet ist. In diesem Falle stößt dann ein Abstreifer i i von außen gegen den Rand der Vertiefung i2 von der Seite her. Das Glied i i kann aus Sicherheitsgründen so gestaltet bzw. angeordnet werden, daß es das Werkstück nicht ganz auf das Auflager 6 schiebt, sondern dies einem nachgiebigen Gliede überläßt, das der ausstoßenden Hand ausweicht, ähnlich dem Gliede 9 in Abb. 3.
  • In Einrichtungen, wo auf den Falzrand flüssige Dichtungsmasse aufgetragen wird, ist die in Abb. i dargestellte Abziehvorrichtung 2, die in die Vertiefung der Deckes x hineingreift, natürlich ohne eine Wendevorrichtung für die Deckel x anzuwenden, da ja dieDeckel, mit der Vertiefung nach unten liegend, weiter verarbeitet werden.
  • Die beschriebene und gezeichnete Einrichtung bietet den Vorteil, daß Unfälle durch Einklemmen der Finger zwischen Tischauflagern 6 und Zubringervorrichtung ausgeschlossen sind. Die Sicherheit lä.ßt sich noch erhöhen, dadurch, daß der gezeichnete Abzieher 2 durch eine Einrichtung, z. B. einen mit seiner Spitze eine Elipse beschreibenden, durch eine Kurbel angetriebenen Arm ersetzt wird, dessen Teile zweckmäßigerweise aus der Nähe der Auflager 6 ferngehalten werden.
  • Das Glied 9 wird zweckmäßigerweise mit einem den Maschinenteil überwachenden elektrischen Kontakt versehen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abziehen von Dosendeckeln u. dgl. vom Stapel finit Hilfe eines Abziehgliedes, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel oder Böden (x) treppenförmig gestapelt so zugeführt werden, daß der Rand ihrer für den Verschlußkopf bestimmten Vertiefung (i2) dem Abziehglied (2, 11) in den Weg tritt, das den Rand von innen oder außen erfaßt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i für mit der Vertiefung nach unten liegend gestapelte Werkstücke, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stapelschacht (i ,ein an sich bekannter Wendekanal (3) so angeschlossen ist, daß die von dem Abziehglied (2) aus dem Stapelschachte in den Wendekanal (3) übergeführten Werkstücke (x) entweder mit Hilfe des Abziehglieds oder selbstgleitend an die Verarbeitungsstelle (6) gelangen.
DE1930538609D 1930-04-20 1930-04-20 Vorrichtung zum Abziehen von Dosendeckeln u. dgl. vom Stapel mit Hilfe eines Abziehgliedes Expired DE538609C (de)

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DE (1) DE538609C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2893597A (en) * 1955-04-13 1959-07-07 Sylvania Electric Prod Hopper construction for automatic assembly apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2893597A (en) * 1955-04-13 1959-07-07 Sylvania Electric Prod Hopper construction for automatic assembly apparatus

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