DE538221C - Optisches Instrument, insbesondere zum Untersuchen von Koerperhoehlen und -roehren - Google Patents

Optisches Instrument, insbesondere zum Untersuchen von Koerperhoehlen und -roehren

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DE538221C
DE538221C DEJ35372D DEJ0035372D DE538221C DE 538221 C DE538221 C DE 538221C DE J35372 D DEJ35372 D DE J35372D DE J0035372 D DEJ0035372 D DE J0035372D DE 538221 C DE538221 C DE 538221C
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    • G02B23/02Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices involving prisms or mirrors
    • G02B23/08Periscopes
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/273Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor for the upper alimentary canal, e.g. oesophagoscopes, gastroscopes
    • A61B1/2736Gastroscopes
    • GPHYSICS
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Description

  • Optisches Instrument, insbesondere zum Untersuchen von Körperhöhlen und -röhren Die Erfindung betrifft ein optisches Instruinent insbesondere zum Untersuchen von Körperhöhlen und -röhren, z. B. der Darmwände.
  • Das Mantelrohr des Instruments besteht aus einer Anzahl gelenkig miteinander verbundener Rohrstücke, die reflektierende Prisinen enthalten, welche die Abbildungslichtstrahlen vom Objektiv- zum Okularende leiten.
  • Die Erfindung wird darin gesehen, daß die Rohrstücke untereinander durch. kardanartige Doppelgelenke verbunden sind, deren vorzugsweise aufeinander senkrecht stehenden Drehachsen in derselben oder einander benachbarten Ebenen liegen.
  • Diese Ausbildung des Apparats nach der Erfindung gibt eine besonders vorteilhafte Konstruktion, indem der Apparat mit großer Leichtigkeit in eine röhrenförmige beliebig gekrümmte Höhle, z. B. den Darm, unter Annahme von deren Form eingeführt werden kann.
  • Bei einer Ausführungsform «-erden in jedem Paar von je zwei aufeinanderfolgenden Rohrstücken drei Prismen angeordnet, von denen das erste und dritte Prisma mit je einem der erwähnten beiden, Rohrstücke und das mittlere Prisma mit dem Kardanring verbunden sind.
  • Nacli einer anderen Ausführungsforen werden in jedem Paar von je zwei aufeinanderfolgenden Rohrstücken vier Prismen angeordnet, von denen das erste und vierte Prisma an je einem der erwähnten beiden Rohrstücke und die zwei anderen Prismen mit dem Kardanring verbunden sind.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. i und 2 verschiedene im Erfindungsgegenstand zur Anwendung gelangende Prismensysteme, Abb. 3 einen Teil einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Seitenansicht, Abb.4 dieselbe Ausführungsform von der linken Seite der Abb. 3 aus gesehen und Abb.5 und 6 in ähnlichen Bildern wie Abb. 3 und 4 eine weitere Ausführungsform.
  • Nach Abb. i werden drei Prismen a, b, d verwendet, deren zurückstrahlende Flächen mit a" b" d, bezeichnet sind. A und D sind die Achsen, um welche die Prismen ea, b bzw. b, d gegenseitig drehbar sind. L, L' deuten den Verlauf eines Lichtstrahls durch die Prismen an. Durch Drehung der Prismen a, d im Verhältnis zum Prisma b erzielt man verschiedene Winkei zwischen den Richtungen L und L'.
  • Nach Abb. 2 sind vier Prismen a, b, c, d verwendet. Die zurückstrahlenden Flächen sind mit a" b,, c,, d, bezeichnet. Die Prismen d, b sind um die Achse A, die Prismen c, d um die Achse D gegenseitig drehbar. Die Prismen b, c sind miteinander fest verbunden. Der Verlauf eines Lichtstrahls durch die Prismen ist ebenso wie in Abb. i durch die punktierte Linie angedeutet, die von L nach L- läuft.
  • Die in Abb. 3 und ¢ dargestellte Ausführungsform der Erfindung entspricht der in Abb. i dargestellten Anordnung der Prismen. i, 2 bezeichnen zwei aufeinanderfolgende Rohrstücke, die miteinander durch ein Kardanglied verbunden sind. Dieses Glied besteht aus einem Ring 3, mit dem das Rohrstück i durch zweckmäßig in die Rohrwand versenkte Schrauben 4 und das Rohrstück 2 durch Schrauben 5 verbunden ist. Am Rohrstück i ist das Prisma a durch einen Halter 6 befestigt, der an der Rohrwand mittels Schrauben 7 festgeschraubt ist, während das Prisma d in ganz ähnlicher Weise am Rohrstück 2 mittels eines .Halters 8 und Schrauben 9 befestigt ist. Das in Abb. 3 mit dem Prisma d zusammenfallende Prisma b ist in ähnlicher Weise am Ring 3 befestigt. Dieser hat den Haltern 6, 8 entsprechende Aussparungen 3', um eine große gegenseitige Drehbarkeit der Rohrstücke i, 2 zu ermöglichen, die zu demselben Zwecke geeignete Aussparungen an den Enden haben. Mit io sind in die Rohrstücke eingesetzte Blenden bezeichnet, die, wie aus Abb. 4 ersichtlich, einen der Größe der in der Längsrichtung der Rohrstücke gekehrten Seitenfläche des Prismas a bzw. d entsprechenden Ausschnitt i i besitzen.
  • Die Ausführungsform nach Abb. 5 und 6 entspricht der Prismenanordnung nach Abb. 2. Die Bezeichnungen sind im wesentlichen dieselben wie in Abb. 3 und 4. Der bauliche Unterschied ist der von der geänderten Prismenanordnung bedingte, indem statt des Ringes 3 ein hauptsächlich rohrförmiges Stück 1a angewandt ist, an dem die Prismen b, c (von welchen nur das Prisma b in Abb. 5 sichtbar ist) durch Halter 13 und Schrauben 14 befestigt sind. Gegebenenfalls können die beiden am Kardanring befestigten Prismen als ein einziger Körper ausgeführt sein. Die Prismen können in bekannter Weise zweckmäßig zylindrisch geschliffen sein, so daß die einander zugekehrten Seitenflächen kreisrund sind und immer einander decken.
  • Die Rohrstücke können auch außerhalb der Stellen, wo die Prismen angebracht werden, einen kleineren Durchmesser haben, ohne den Strahlengang störend zu beeinflussen,- wodurch erreicht wird, daß z. B. der Darin nicht über seine ganze Länge, sondern nur an einzelnen Stellen ausgespannt wird. Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß der Reibungswiderstand gegen die Einführung des Instruments hierdurch kleiner wird als bei einem Instrument mit vollem Querschnitt über die ganze Länge.
  • Um die Prismen u. dgl. gegen Einwirkungen von außen zu schützen, besonders bei der Anwendung der Vorrichtung als Rektoskop, können die wegen der gegenseitigen Drehbarkeit an den Enden der Rohrstücke angeordneten Aussparungen von einem über die Rohrstücke geschobenen Kautschukschlauch o. dgl. in an sich bekannter Weise gedeckt werden. Die Vorrichtung kann auch, wie die bekannten Rektoskope, mit Trägern für Lichtquellen und Linsen zur Beleuchtung des Untersuchungsgegenstandes und mit elektrischen Batterien und Stromzufuhrleitungen sowie mit Pumpvorrichtungen zum Aufblähen der Darmwand versehen sein.
  • Die beschriebene Vorrichtung kann auch auf anderen Gebieten Verwendung finden, z. B. zur Untersuchung von der unmittelbaren Betrachtung entzogenen Stellen in Maschinen, wo es sonst notwendig sein würde, die Maschine zu zerlegen, sowie im Anschluß an Fernrohre o. dgl., um die Richtung der Rohre unabhängig von der Stellung des Beobachters zu machen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Optisches Instrument, insbesondere zum Untersuchen von Körperhöhlen und -röhren, de#',sen Mantelrohr aus einer Anzahl gelenkig miteinander verbundener Rohrstücke besteht und reflektierende Prismen enthält, welche die Abbildungslichtstrahlen vom Objektiv- zum Okularende leiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstücke untereinander durch kardanartige Doppelgelenke verbunden sind, deren vorzugsweise aufeinander senkrecht stehenden Drehachsen in derselben oder einander benachbarten Ebenen liegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Paar von je zwei aufeinanderfolgenden Rohrstücken drei Prismen angeordnet sind, von denen das erste und dritte Prisma mit je einem der erwähnten beiden Rohrstücke und das mittlere Prisma mit dem Kardanring verbunden sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Paar von je zwei aufeinanderfolgenden Rohrstücken vier Prismen angeordnet sind, von denen das erste und vierte Prisma an je einem der erwähnten beiden Rohrstücke und die zwei anderen Prismen mit dem Kardanring verbunden sind.
DEJ35372D 1928-09-01 1928-09-01 Optisches Instrument, insbesondere zum Untersuchen von Koerperhoehlen und -roehren Expired DE538221C (de)

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