DE53803C - Elastisches eisernes Rad für Fuhrwerke aller Art - Google Patents
Elastisches eisernes Rad für Fuhrwerke aller ArtInfo
- Publication number
- DE53803C DE53803C DENDAT53803D DE53803DA DE53803C DE 53803 C DE53803 C DE 53803C DE NDAT53803 D DENDAT53803 D DE NDAT53803D DE 53803D A DE53803D A DE 53803DA DE 53803 C DE53803 C DE 53803C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hub
- spokes
- spoke
- wagons
- kinds
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims 4
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 title claims 2
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 4
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B9/00—Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
- B60B9/005—Comprising a resilient hub
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Connection Of Plates (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Wagenrad, welches sich durch die eigenartige
Einrichtung der Achsenbüchse und der Speichenverbindung von anderen Rädern auszeichnet,
nur aus wenigen Theilen besteht und ein leichtes Anfügen des Radkranzes an die zur
Verwendung kommenden hohlen Speichen er-, möglicht, ohne dafs hierbei die Felgen verzogen werden.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι das Wagenrad im Querschnitt; die
Fig. 2 bis ι ι stellen Einzelheiten in verschiedenen
Ansichten und Schnitten dar.
Die Radachse A ist mit einem Flantsch A1 versehen und trägt an ihrem Ende den Gewindezapfen
ä2 zum Aufschrauben der Mutter .4s.
Ueber die Achse A ist die Büchse B geschoben, deren innere Bohrung genau der konischen
Form der Achse entspricht und an den Enden mit den Ringflantschen B1B2B3B* ausgestattet
ist.
Die Büchse B kann als ein einheitliches Stück ausgeführt sein, wie dies die voll ausgezogenen
Linien der Fig. 1 zeigen, oder sie kann auch durch zwei oder mehrere in geeigneter
Weise zusammengefügte Theile hergestellt werden, wie dies punktirt auf der Zeichnung
angedeutet ist.
Die Radnabe besteht aus einem einzigen Gehäuse von passender Form und enthält nahe
dem vorderen Ende eine ringförmige innere Verstärkung C1, welche dazu dient, das Abschieben
der Nabe von der Achse zu verhindern, da die Verstärkung C an dem Endflantsch
Bi der Büchse B anliegt. Eine Spiralfeder
D, vortheilhaft ■ aus Stahl hergestellt, ist im hinteren Theil der Nabe flach um die Achse
gelegt und wird durch den Ringflantsch A1 der Achse einerseits und den ringförmigen
Flantsch B1 der Büchse B andererseits begrenzt.
Die Feder E umgiebt die Büchse B und ruht zwischen den Flantschen B1 B'2 an einem
im Innern des Nabengehäuses vorspringenden Ring C'2, welcher also ebenfalls zwischen den
Ringflantschen B1 J32 liegt.
Das hintere Ende des Nabengehäuses trägt aufserdem im Innern einen Ringflantsch C3,
gegen welchen der Flantsch B2 der Büchse anstofsen kann, um die Längsverschiebung derselben
zu verhindern. Die Flantschen B1, B'2
und B 3 sind so zu einander abgemessen
(s. Fig. 1), dafs der vorspringende Ring C2 beim Abziehen des Rades von der Achse nicht berührt
wird.
Durch Schrauben G, welche in Löcher des Flantsches B3 der Büchse hineinragen, ist die
Radnabe mit der Büchse B verbunden.
Zwischen den Flantschen B3 B* der Büchse
ist auf der letzteren ein elastisches Polster F, aus Gummi bestehend, in der Art angeordnet,
dafs es sich gegen die Verstärkung C α der
Nabe legt.
Das vordere äufserste Ende der Nabe ist bei C6 mit einem Gewinde versehen, um die
mit Gewinde versehene Kappe C aufschrauben zu können.
Zwischen den Flantsch B * der Büchse und
den Flantsch der Schraubenmutter A3 wird eine flache Spiralfeder jF1, Fig. 6, eingelegt.
Die Nabe trägt in ihrer Mitte eine innere hohle Scheibe H, in der die Lagervertiefungen
für die Speichen / vorgesehen sind. Auch diese innere Scheibe kann aus einem oder
mehreren Stücken gebildet werden. Die zur Verwendung kommenden Speichen sind hohl
oder röhrenförmig und werden in ihren Lagervertiefungen durch geeignete Bolzen oder
Schrauben H'2 gehalten, welche durch die Speichen hindurchgehen. Diese Speichen, wie
sie aus dem oberen Theil der Fig. ι ersichtlich sind, sind mit einem länglichen Loch Ha
ausgestattet, so dafs sie ein geringes Spiel erhalten. Eine Feder H*. ist zwischen das
innere Ende der Speiche und den inneren Umfang der Scheibe gelegt. Die Speiche am
unteren Theil der Fig. ι ist nicht mit dieser Feder versehen, um zu zeigen, dafs die Ausführung
auch in dieser Weise gewählt werden kann, wenngleich die Anordnung der Feder vortheilhafter ist.
Die Nabenenden der Speichen sind verbreitert, wie dies bei 5 in der Fig. 1 1 dargestellt
ist.
Zwischen der Büchse und dem inneren Ende der Speichenscheibe befindet sich eine
Scheibe J, welche in Verbindung mit der Feder H^ an dem inneren Ende der Speiche
stehen kann oder auch nicht.
Innerhalb der Nabe und zwischen dem Flantsch JB1 und dem entsprechenden Plantsch
der Nabe ist ein elastischer Ring 6 aus Gummi oder dergleichen vorgesehen.
Die zur Verwendung kommenden Felgen sind von U-förmigem Querschnitt, wie dies
bei K, Fig. 5, dargestellt ist, und mit geeigneten Oeffhungen versehen, um die Enden der
Speichen aufnehmen zu können. Um das Verbiegen des Radkranzes zu verhindern, wird
ein Füllstück L, Fig. 5, benutzt, das flach ist und aufgebogene Seiten trägt, welche sich der
Innenwandung des Radkranzes anschmiegen. Dieses Füllstück wird, wie durch punktirte
Linien in Fig. 5 angedeutet, in die Felge bezw. den Radkranz eingelegt und durch Niete L1
befestigt.
M ist eine Abschlussplatte, Fig. 3 und 7, welche an ihrem unteren Ende den Ansatz M1
trägt, so dafs ein Deckel entsteht, der sich in den Radkranz hineinlegt, Fig. 3. Um ein
Eindringen der Speichenenden zu verhindern, sind dieselben aufgebogen (s. in Fig. 3 72).
Ein Pflock TV wird in die Ausbauchung der Speichen fest eingesetzt und dann durch eine
Schraube mit dem Deckel M verbunden.
In Fig. 8 ist eine Abänderung dieser Speichenconstruction dargestellt; hier sind rechtwinklige
Theile 8, welche über das Speichenende hinübergreifen, durch einen Bolzen zusammengehalten.
Auch bei dieser Ausführung kann ein Einsatzpflock zur Anwendung kommen. In Fig. 9 ist ein Abschlufsdeckel mit zwei
parallelen Rinnen ι ο dargestellt, in welche die Enden des Radkranzes K genau hineinpassen.
Anstatt des Füllstückes L, Fig. 5, kann auch eine combinirte Kappe und Füllungsstück angewendet
werden, wie dies Fig. ι ο zeigt. Dieses Stück ist dann mit den Lappen 12
ausgestattet, welche die Seiten der Speiche in dem Radkranz umfassen. Die Seitentheile 13
sind mit geeigneten Löchern 14 ausgestattet, durch welche die Querbolzen hindurchgesteckt
werden. Aufserdem enthält die Kappe oder der Deckel 11 noch eine Bohrung 15, durch welche
der Bolzen zum Befestigen des Einsatzpflockes hindurchgeht.
Jede dieser Ausführungsformen der Speichen kann im gegebenen Falle angewendet werden.
Anstatt die in Fig. 3 und 4 dargestellten Anordnungen anzuwenden, können Speichen,
Felgen und Radkranz auch in der.Art, wie es Fig. ι und 2 zeigen, mit einander verbunden
werden. Hier geht das Ende der Speiche durch die Felge hindurch und nimmt den Pflock Q auf, welcher mit dem Flantsch O1
versehen ist, der auf dem Ende der Speiche ruht. Der Pflock pafst genau in die Speiche
hinein und ist mit einem der Felgenrundung entsprechend abgerundeten Ende versehen. In
diesem Falle wird ein flacher Radkranz angewendet, welcher fest auf den Felgen aufliegt
und durch Schrauben R festgehalten wird, die in die Pflöcke eingeschraubt sind.
Ein Querbolzen S geht durch die Felge hindurch und ebenfalls durch den eingesetzten
und eingeschraubten Pflock. In diesem Falle . dient der Flantsch O 1 genau demselben Zweck
wie der Ansatz M\ Fig. 7, so dafs jedes Spiel von Speiche, Felge und Radkranz vermieden ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein elastisches eisernes Rad für Fuhrwerke aller Art, dessen ein- oder mehrtheilige Nabe mit der ein- oder mehrtheiligen Achsbüchse (B) durch zwei elastische Ringe (F) und (6), sowie durch zwischen entsprechend geformten Ansätzen oder Flantschen angeordnete Federn (D, E und F1J elastisch verbunden ist und wobei die hohlen Speichen (I) im mittleren Theil der Nabe auf Feder (H*) oder unmittelbar auf der Nabe gelagert sind, während die äufseren Enden der Speichen von einer Felge mit U-förmigem Querschnitt (K) (Fig. 5) umschlossen und mittelst einer Kappe (11) (Fig. 10) oder einem Deckel L (Fig. 5) abgeschlossen werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53803C true DE53803C (de) |
Family
ID=328434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53803D Expired - Lifetime DE53803C (de) | Elastisches eisernes Rad für Fuhrwerke aller Art |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53803C (de) |
-
0
- DE DENDAT53803D patent/DE53803C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0857960B1 (de) | Achsmesshalter zur Befestigung eines Messkopfes an einer Felge eines Fahrzeugrades | |
| DE53803C (de) | Elastisches eisernes Rad für Fuhrwerke aller Art | |
| DE1937147A1 (de) | Vorrichtung zum Befestigen eines Teleskopstossdaempfers am abgefederten Fahrzeugaufbau | |
| DE19702764A1 (de) | Haltevorrichtung für ein Hinterrad eines Fahrrades | |
| DE9315919U1 (de) | Universal Naben-Abzieh- und Montagevorrichtung | |
| DE2914556A1 (de) | Aus reifenfelge und rad bestehende ausfuehrung | |
| DE102011115534A1 (de) | Radnabe, Befestigungssystem und Radnabensystem | |
| DE19858244B4 (de) | Bremsscheibe für Scheibenbremsen | |
| DE39514C (de) | Befestigung der Achsbüchsen in der Nabe | |
| AT84539B (de) | Zweiteilige Felge für Räder. | |
| DE219534C (de) | ||
| DE60300118T2 (de) | Verbindungsbügel zwischen Lenkgetriebe und Aufnahme | |
| DE426266C (de) | Riemenscheibe | |
| DE39041C (de) | Wagen- oder Karrenrad mit Metallspeichen und Metallnabe | |
| DE494283C (de) | Drahtspeichenrad | |
| DE570114C (de) | Aus zwei Blechscheiben zusammengesetztes Speichenrad | |
| DE461929C (de) | Kraftwagenrad | |
| DD246080A1 (de) | Hinterradnabe fuer fahrraeder, insbesondere fuer rennfahrraeder | |
| DE7927939U1 (de) | Antriebsnabe mit steckachse fuer fahrraeder o.dgl. | |
| DE193091C (de) | ||
| DE225554C (de) | ||
| DE647797C (de) | Federnde Vorderradgabel fuer Fahrraeder | |
| DE355004C (de) | Lagerung des mit Zwischenraedern von verschiedenem Durchmesser versehenen Vorgelegesfuer die Treibraeder von Motorfahrzeugen | |
| DE52059C (de) | Neuerung an aus Metallteilen zusammengesetzten Wagenrädern | |
| DE3018049A1 (de) | Nabe fuer speichenraeder |