DE53803C - Elastisches eisernes Rad für Fuhrwerke aller Art - Google Patents

Elastisches eisernes Rad für Fuhrwerke aller Art

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DE53803C
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DE
Germany
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hub
spokes
spoke
wagons
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Application number
DENDAT53803D
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J. B. LOTT in Kittaning, 10 Main Street, Staat Pennsylvanien, V. St. A
Publication of DE53803C publication Critical patent/DE53803C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/005Comprising a resilient hub

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Wagenrad, welches sich durch die eigenartige Einrichtung der Achsenbüchse und der Speichenverbindung von anderen Rädern auszeichnet, nur aus wenigen Theilen besteht und ein leichtes Anfügen des Radkranzes an die zur Verwendung kommenden hohlen Speichen er-, möglicht, ohne dafs hierbei die Felgen verzogen werden.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι das Wagenrad im Querschnitt; die
Fig. 2 bis ι ι stellen Einzelheiten in verschiedenen Ansichten und Schnitten dar.
Die Radachse A ist mit einem Flantsch A1 versehen und trägt an ihrem Ende den Gewindezapfen ä2 zum Aufschrauben der Mutter .4s. Ueber die Achse A ist die Büchse B geschoben, deren innere Bohrung genau der konischen Form der Achse entspricht und an den Enden mit den Ringflantschen B1B2B3B* ausgestattet ist.
Die Büchse B kann als ein einheitliches Stück ausgeführt sein, wie dies die voll ausgezogenen Linien der Fig. 1 zeigen, oder sie kann auch durch zwei oder mehrere in geeigneter Weise zusammengefügte Theile hergestellt werden, wie dies punktirt auf der Zeichnung angedeutet ist.
Die Radnabe besteht aus einem einzigen Gehäuse von passender Form und enthält nahe dem vorderen Ende eine ringförmige innere Verstärkung C1, welche dazu dient, das Abschieben der Nabe von der Achse zu verhindern, da die Verstärkung C an dem Endflantsch Bi der Büchse B anliegt. Eine Spiralfeder D, vortheilhaft ■ aus Stahl hergestellt, ist im hinteren Theil der Nabe flach um die Achse gelegt und wird durch den Ringflantsch A1 der Achse einerseits und den ringförmigen Flantsch B1 der Büchse B andererseits begrenzt.
Die Feder E umgiebt die Büchse B und ruht zwischen den Flantschen B1 B'2 an einem im Innern des Nabengehäuses vorspringenden Ring C'2, welcher also ebenfalls zwischen den Ringflantschen B1 J32 liegt.
Das hintere Ende des Nabengehäuses trägt aufserdem im Innern einen Ringflantsch C3, gegen welchen der Flantsch B2 der Büchse anstofsen kann, um die Längsverschiebung derselben zu verhindern. Die Flantschen B1, B'2 und B 3 sind so zu einander abgemessen (s. Fig. 1), dafs der vorspringende Ring C2 beim Abziehen des Rades von der Achse nicht berührt wird.
Durch Schrauben G, welche in Löcher des Flantsches B3 der Büchse hineinragen, ist die Radnabe mit der Büchse B verbunden.
Zwischen den Flantschen B3 B* der Büchse ist auf der letzteren ein elastisches Polster F, aus Gummi bestehend, in der Art angeordnet, dafs es sich gegen die Verstärkung C α der Nabe legt.
Das vordere äufserste Ende der Nabe ist bei C6 mit einem Gewinde versehen, um die mit Gewinde versehene Kappe C aufschrauben zu können.
Zwischen den Flantsch B * der Büchse und den Flantsch der Schraubenmutter A3 wird eine flache Spiralfeder jF1, Fig. 6, eingelegt.
Die Nabe trägt in ihrer Mitte eine innere hohle Scheibe H, in der die Lagervertiefungen
für die Speichen / vorgesehen sind. Auch diese innere Scheibe kann aus einem oder mehreren Stücken gebildet werden. Die zur Verwendung kommenden Speichen sind hohl oder röhrenförmig und werden in ihren Lagervertiefungen durch geeignete Bolzen oder Schrauben H'2 gehalten, welche durch die Speichen hindurchgehen. Diese Speichen, wie sie aus dem oberen Theil der Fig. ι ersichtlich sind, sind mit einem länglichen Loch Ha ausgestattet, so dafs sie ein geringes Spiel erhalten. Eine Feder H*. ist zwischen das innere Ende der Speiche und den inneren Umfang der Scheibe gelegt. Die Speiche am unteren Theil der Fig. ι ist nicht mit dieser Feder versehen, um zu zeigen, dafs die Ausführung auch in dieser Weise gewählt werden kann, wenngleich die Anordnung der Feder vortheilhafter ist.
Die Nabenenden der Speichen sind verbreitert, wie dies bei 5 in der Fig. 1 1 dargestellt ist.
Zwischen der Büchse und dem inneren Ende der Speichenscheibe befindet sich eine Scheibe J, welche in Verbindung mit der Feder H^ an dem inneren Ende der Speiche stehen kann oder auch nicht.
Innerhalb der Nabe und zwischen dem Flantsch JB1 und dem entsprechenden Plantsch der Nabe ist ein elastischer Ring 6 aus Gummi oder dergleichen vorgesehen.
Die zur Verwendung kommenden Felgen sind von U-förmigem Querschnitt, wie dies bei K, Fig. 5, dargestellt ist, und mit geeigneten Oeffhungen versehen, um die Enden der Speichen aufnehmen zu können. Um das Verbiegen des Radkranzes zu verhindern, wird ein Füllstück L, Fig. 5, benutzt, das flach ist und aufgebogene Seiten trägt, welche sich der Innenwandung des Radkranzes anschmiegen. Dieses Füllstück wird, wie durch punktirte Linien in Fig. 5 angedeutet, in die Felge bezw. den Radkranz eingelegt und durch Niete L1 befestigt.
M ist eine Abschlussplatte, Fig. 3 und 7, welche an ihrem unteren Ende den Ansatz M1 trägt, so dafs ein Deckel entsteht, der sich in den Radkranz hineinlegt, Fig. 3. Um ein Eindringen der Speichenenden zu verhindern, sind dieselben aufgebogen (s. in Fig. 3 72). Ein Pflock TV wird in die Ausbauchung der Speichen fest eingesetzt und dann durch eine Schraube mit dem Deckel M verbunden.
In Fig. 8 ist eine Abänderung dieser Speichenconstruction dargestellt; hier sind rechtwinklige Theile 8, welche über das Speichenende hinübergreifen, durch einen Bolzen zusammengehalten. Auch bei dieser Ausführung kann ein Einsatzpflock zur Anwendung kommen. In Fig. 9 ist ein Abschlufsdeckel mit zwei parallelen Rinnen ι ο dargestellt, in welche die Enden des Radkranzes K genau hineinpassen.
Anstatt des Füllstückes L, Fig. 5, kann auch eine combinirte Kappe und Füllungsstück angewendet werden, wie dies Fig. ι ο zeigt. Dieses Stück ist dann mit den Lappen 12 ausgestattet, welche die Seiten der Speiche in dem Radkranz umfassen. Die Seitentheile 13 sind mit geeigneten Löchern 14 ausgestattet, durch welche die Querbolzen hindurchgesteckt werden. Aufserdem enthält die Kappe oder der Deckel 11 noch eine Bohrung 15, durch welche der Bolzen zum Befestigen des Einsatzpflockes hindurchgeht.
Jede dieser Ausführungsformen der Speichen kann im gegebenen Falle angewendet werden.
Anstatt die in Fig. 3 und 4 dargestellten Anordnungen anzuwenden, können Speichen, Felgen und Radkranz auch in der.Art, wie es Fig. ι und 2 zeigen, mit einander verbunden werden. Hier geht das Ende der Speiche durch die Felge hindurch und nimmt den Pflock Q auf, welcher mit dem Flantsch O1 versehen ist, der auf dem Ende der Speiche ruht. Der Pflock pafst genau in die Speiche hinein und ist mit einem der Felgenrundung entsprechend abgerundeten Ende versehen. In diesem Falle wird ein flacher Radkranz angewendet, welcher fest auf den Felgen aufliegt und durch Schrauben R festgehalten wird, die in die Pflöcke eingeschraubt sind.
Ein Querbolzen S geht durch die Felge hindurch und ebenfalls durch den eingesetzten und eingeschraubten Pflock. In diesem Falle . dient der Flantsch O 1 genau demselben Zweck wie der Ansatz M\ Fig. 7, so dafs jedes Spiel von Speiche, Felge und Radkranz vermieden ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein elastisches eisernes Rad für Fuhrwerke aller Art, dessen ein- oder mehrtheilige Nabe mit der ein- oder mehrtheiligen Achsbüchse (B) durch zwei elastische Ringe (F) und (6), sowie durch zwischen entsprechend geformten Ansätzen oder Flantschen angeordnete Federn (D, E und F1J elastisch verbunden ist und wobei die hohlen Speichen (I) im mittleren Theil der Nabe auf Feder (H*) oder unmittelbar auf der Nabe gelagert sind, während die äufseren Enden der Speichen von einer Felge mit U-förmigem Querschnitt (K) (Fig. 5) umschlossen und mittelst einer Kappe (11) (Fig. 10) oder einem Deckel L (Fig. 5) abgeschlossen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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