DE538024C - Entaschungseinrichtung fuer Nass- und Trockenfoerderung - Google Patents

Entaschungseinrichtung fuer Nass- und Trockenfoerderung

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DE538024C
DE538024C DE1930538024D DE538024DD DE538024C DE 538024 C DE538024 C DE 538024C DE 1930538024 D DE1930538024 D DE 1930538024D DE 538024D D DE538024D D DE 538024DD DE 538024 C DE538024 C DE 538024C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J1/00Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
    • F23J1/02Apparatus for removing ash, clinker, or slag from ash-pits, e.g. by employing trucks or conveyors, by employing suction devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

  • Entaschungseinrichtung für NaB- und Trockenförderung Die Erfindung betrifft eine Entaschungseinrichtung für Naß- und Trockenförderung. Gemäß der Erfindung ist unter den in bekannter Weise mit Absperrgliedern versehenen Einmündungsstellen der Aschenzuläufe in die Naßförderleitung an dieser je eine verschließbare öffnung für den Anschluß des Saugkopfes der Trockenförderleitung angeordnet. Hierdurch soll es möglich werden, Flugkoks oder reine Kohle, die bei Überan-2 rengung der Kesselanlage oder aus anderen Gründen in den der Feuerung zunächstliegenden Flugaschetrichtern anfallen, der Feuerung in trockenem Zustand, und zwar aus der Naßförderleitung, wieder zuzuführen. Um zu verhindern, daß Wasserrückstände aus der Naßförderleitung in die Trockenförderleitung gelangen, wird erstere an den die Anschlußöffnungen enthaltenden Stellen nach der Erfindung zweckmäßig nach unten zu ausgekröpft, wobei sich die Anschlußöffnung an der tiefsten Stelle der Auskröpfung befindet. Infolgedessen fließt beim Herausnehmen des Verschlußpfropfens das Wasser, welches sich in diesen Kröpfungen sammelt, ab, bevor der Saugkopf angesetzt werden kann. Ferner werden an dem unteren Ende der Aschezuläufe zweckmäßig zwei in den Wasserlauf bzw. in die Wassertasche der Kröpfung eintauchende, schräg gegeneinandergerichtete Leitflächen angebracht, deren Unterkanten eine über der Anschlußöffnung für den Saugkopf befindliche, durch einen schwenkbaren Segmentschieber abschließbare Durchgangsöffnung begrenzen.
  • Die Erfindung ist in den Abb. i bis q. der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb: i einen Längsschnitt im Aufriß nach Linie A-B der Abb. a, Abb.2 eine Draufsicht, Abb. 3 eine Teilansicht und Abb. q. einen Querschnitt im Aufriß nach Linie C-D der Abb. 2.
  • In den Abbildungen ist a der Bunkerverschluß oder Ascheaufnehmer, der mit seinem oberen Flansch an dem Rahmen der Aschebunkeröffnung befestigt ist. An ihm befinden sich seitlich zwei Stutzen b zum Anschluß an die Naßförderleitung, die auch bei Trockenentaschung von Hand blind verflanscht werden können. Unterhalb des einen Stutzens liegt die Anschlußstelle c für die Spülwasserzuleitung mit unmittelbar anschließendem Absperrventil.
  • Der Unterteil des Bunkerverschlusses ra ist leicht ausgebaucht zwecks Aufnahme einer kleinen Wassermenge, die etwa bis zur inneren Unterkante der Stutzen b reichen wird. In das Wasser taucht die Ascheausfallöffnung, welche durch schräg auslaufende Wände b gebildet wird, um so in einfachster Weise, wie bekannt, den Zutritt von Außenluft zum Aschebunkerraum zu verhindern. Die Leitwände d bewirken gleichzeitig einen günstigen' Zulauf des Gutes in die tiefste Stelle der Kröpfung der Naßförderleitung. Im Innern der Vorrichtung oberhalb der Ascheausfallöffnung ist ein Reserveabsperrglied e, welches auch als Zuteilv orrichtung dienen soll, leicht drehbar um die Bolzen f und g vorgesehen. Der Bolzen g ist zu diesem Zwecke nach außen geführt und trägt an seinem Ende einen Handhebel k und eine Mutter i zum Feststellen des Verschlusses in jeder gewünschten Lage, um mehr oder weniger Fördergut hindurchzulassen oder die Öffnung ganz geschlossen zu halten. Mit diesem Sperrglied ist aber auch die Möglichkeit gegeben, eine oft vorkommende Festsetzung der nachrutschenden Feuerungsrückstände durch einmalige Umdrehung zu beseitigen. Für diesen Fall ist das Glied segmentartig ausgebildet, es besitzt scharfe Kanten zwecks leichter Durchschneidung des oft verbackten Gutes.
  • Zuweilen ist es erwünscht, die Abförderung auf trockenem Wege nur von Hand oder mittels Saugluft zu bewerkstelligen.
  • Für diesenZweck ist an der untersten Stelle des Bunkerverschlusses eine C)ffnung vorgesehen, welche bei Naßförderung durch einen Deckel k verschlossen ist, der bei Trockenförderung abgenommen wird, um an seiner Stelle den Saugkopf oder Rüssel bekannter Art an die besondere Saugluftförderleitung mittels Stahlspirälschlauches anschließen zu können. Der wichtige Vorteil der trockenen pneumatischen Abförderung von dieser Stelle aus liegt darin, daß nach voraufgegangener Naßförderung und nach Abnahme des Dekkels k eine restlose Entleerung des Aufnehmers von dem wäßrigen Rückstand erfolgt. Es kann also ein Verschlammen der Frischluftkanäle des Saugkopfes nicht eintreten. Besondere Absperrungen in der Trockenförderleitung sind nicht erforderlich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Entaschungseinrichtung für Naß-und Trockenförderung, dadurch gekennzeichnet, daß unter den mit Absperrgliedern (e) versehenen Einmündungsstellen der Aschenzuläufe (d) in die Naßförderleitung (b) an dieser je eine verschließbare öffnung für den Anschluß des Saugkopfes der Trockenförderleitung angeordnet ist.
  2. 2. Entaschungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußöffnüng für den Saugkopf an der tiefsten Stelle einer unter der Einmündungsstelle der Aschenzuläufe vorgesehenen, nach unten gerichteten Auskröpfung der Naßförderleitung angeordnet ist.
  3. 3. EntaschungAeinrichtung nach Anspruch F oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem unteren Ende der Aschenzuläufe zwei in den Wasserlauf der Naßförderleitung eintauchende, schräg gegeneinandergerichtete Leitflächen (d) angebracht sind, deren Unterkanten eine über der Anschlußöffnung für den Saugkopf befindliche, durch einen schwenkbaren Segmentschieber (e) abschließbare Durchgangsöffnung begrenzen.
DE1930538024D 1930-03-28 1930-03-28 Entaschungseinrichtung fuer Nass- und Trockenfoerderung Expired DE538024C (de)

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