DE538023C - Wanderrost mit Zugkette - Google Patents

Wanderrost mit Zugkette

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DE538023C
DE538023C DEM112193D DEM0112193D DE538023C DE 538023 C DE538023 C DE 538023C DE M112193 D DEM112193 D DE M112193D DE M0112193 D DEM0112193 D DE M0112193D DE 538023 C DE538023 C DE 538023C
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traveling grate
pull chain
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DEM112193D
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Humboldt Deutzmotoren AG
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Humboldt Deutzmotoren AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Wanderrost mit Zugkette und mit auf den die Kettenglieder verbindenden Ouerwellen durch Schlitze abnehmbar aufgereihten Rostgliedern.
Bei bekannten Wanderrosten dieser Art sind die Roststäbe gruppenweise durch Bolzen zusammengefaßt, die durch geschlossene Augen an der Unterseite der Roststäbe gehen. Die Bolzen ihrerseits sind durch besondere Endglieder gehalten, die mit offenen Schlitzen auf den Gelenkstangen des Rostes abhebbar angebracht und durch quer verschiebbare Laschen mit den Ouerwellen verbunden sind. Bei dieser Anordnung müssen bei der Aus-
*5 wechselung eines einzelnen Roststabes nicht nur die Laschen gelöst und verschoben werden, welche' die betreffende Stabgruppe tragen, sondern es muß auch die betreffende Gruppe zerlegt werden, was leicht auf Schwierigkeiten stößt, wenn sich die Bolzen bei angestrengtem Betrieb verzogen haben.
Erfindungsgemäß werden die Rostglieder unmittelbar durch Schlitze abnehmbar auf den Ouerwellen aufgereiht und durch eine seitlich in eine kreisförmige Ausnehmung um den Schlitz herum eingeschobene Scheibe auf der Ouerwelle festgehalten. Diese Anordnung ermöglicht, mit einer außerordentlich geringen Zahl von Einzelteilen auszukommen und Sicherheit dafür zu schaffen, daß auch bei Verbiegungen der Ouerwellen die Auswechselung einzelner. Roststäbe ohne Schwie
rigkeit erfolgen kann. Auch wird der Vorteil erreicht, daß das einzelne Rostglied sich außerordentlich leicht um die Ouerwelle drehen kann, was bei der Anwendung selbständiger Abklopfeinrichtungen für Wanderroste von erheblicher Bedeutung ist.
Gemäß der Erfindung tragen Rostplatten an ihrer Unterseite Ansätze mit nach unten offenen Aussparungen, und es sind diese Ansätze an der Außenseite mit ringförmigen Ausnehmungen zur Aufnahme von Scheiben versehen, durch deren Bohrung die Querwelle der Rostkette hindurchgeht, so daß die Ver- 4·> bindung zwischen Kette nebst Welle und Rostplatte durch diese Scheiben hergestellt wird, wobei die Ansätze gegenüber den äußeren Kanten der Rostplatte so weit zurückspringen, daß die Scheibe zwecks Lösung der Rostplatte aus der ringförmigen Ausnehmung herausgenommen werden kann. Die nach unten offene Aussparung gestattet es, die Rostplatte nach Entfernung der Scheiben und der Sicherungsstifte ohne weiteres herauszuhebsn und an ihrer Stelle eine neue einzusetzen. Ein seitliches Nachschieben der Rostplatten oder ein Ausbauen von Bolzen ist nicht erforderlich, womit auch die hiermit verbundenen Nachteile in Wegfall kommen.
Abb. ι stellt eine Rostplatte gemäß der Erfindung im Längsschnitt, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie A-B und Abb. 3 die Platte im Grundriß dar. Abb. 4 zeigt die Rostplatte im
gelösten Zustand, Abb. 5 den vorderen Teil des Wanderrostes und Abb. 6 die Anwendung der Erfindung auf Roststäbe.
Die Rostplatte α trägt an ihrer Unterseite zwei Ansätze b mit je einer Aussparung c. Die Ansätze haben außen eine ringförmige Ausnehmung e zur Aufnahme der Scheibe /, durch deren Bohrung die Ouerwelle g der Wanderrostkette hindurchgeht. Die Laschen dieser Kette sind mit m bezeichnet. Die Scheiben sind in ihrer Lage auf der Ouerwelle g und in der Ausnehmung e durch einen Splint d gehalten, so daß eine selbsttätige Loslösung während des Betriebes nicht stattfinden kann. Damit die Scheibe aus der Ausnehmung e herausgenommen werden kann, springt der Ansatz b gegen die äußere Plattenkante um das Maß h zurück. Dieses Maß ist so groß gewählt, daß man die Scheibe / vollständig aus der Ausnehmung e herausschieben kann (Abb. 4). Wie Abb. 5 zeigt, kann man am vorderen Ende des Rostes die Platten hochklappen, so daß die Querwellen und Scheiben jetzt frei zugänglich sind. Es ist somit ein leichtes, nach Entfernung der Stifte die Scheiben aus der Ausnehmung der Ansätze zur Seite zu ziehen, wodurch die Platte frei wird und abgehoben werden kann.
Um das Ausbauen der Rostplatten noch weiterhin zu erleichtern, kann man vorteil- 3« haft auch das Kettenrad k mit vorstehenden Höckern η versehen, auf denen die Platten in einer geneigten Stellung so aufliegen, daß man von der Seite leicht an die Wanderrostkette und die Befestigung der Platten heran kann (Abb. 5).
In der gleichen Weise wie hier beschrieben kann die vorliegende Erfindung auch für Roststäbe benutzt werden (Abb. 6).

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Wanderrost mit Zugkette und mit auf den die Kettenglieder verbindenden Querwellen durch Schlitze abnehmbar aufgereihten Rostgliedern, dadurch gekennzeichnet, daß die Rostglieder (a) durch eine seitlich in eine kreisförmige Ausnehmung (e) um den Schlitz (c) herum eingeschobene Scheibe (f) auf der Ouerwelle (g) festgehalten werden.
2. Wanderrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schlitze und Ausnehmungen aufweisenden Ansätze (P) ge?01 die Außenkanten der Rostglieder zurückspringen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEM112193D 1929-10-11 1929-10-11 Wanderrost mit Zugkette Expired DE538023C (de)

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DE (1) DE538023C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2695575A (en) * 1952-07-28 1954-11-30 Leslie F Gough Reciprocal grate for boilers and other heating units

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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