DE537848C - Schnellschlussvorrichtung fuer Turbinen - Google Patents

Schnellschlussvorrichtung fuer Turbinen

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DE537848C
DE537848C DE1930537848D DE537848DD DE537848C DE 537848 C DE537848 C DE 537848C DE 1930537848 D DE1930537848 D DE 1930537848D DE 537848D D DE537848D D DE 537848DD DE 537848 C DE537848 C DE 537848C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D21/00Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for
    • F01D21/16Trip gear
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 7. NOVEMBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 537 KLASSE 14c GRUPPE
Theodor Lohmar in Essen-Altenessen Schnellschlußvorrichtung für Turbinen Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. März 1930 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schnellschlußvorrichtung für Turbinen mit mechanischem Schnellschlußgestänge, durch die ein- für diese Turbinen nachteiliges In- & betriebsetzen vermieden wird. Gleichzeitig soll durch dieselbe Vorrichtung die laufende Turbine in bestimmten Fällen selbsttätig außer Betrieb gesetzt werden. Die bekannten Einrichtungen ähnlicher Art schützen solche
ίο Turbinen, die mit einem hydraulischen Schnellschlußgestänge, wie z. B. ein hydraulisch schließendes Schnellschlußventil, ausgerüstet sind.
Bei Turbinen: mit mechanischem Schnell-
*5 schlußgestänge kann der Fall eintreten, daß die Turbine ohne Vakuum oder ohne öl läuft, wodurch die Turbine unbrauchbar wird. Die Erfindung will diese Mängel vermeiden und zugleich eine einfache, übersichtliche
ao Einrichtung hierzu schaffen. Die Erfindung besteht darin, daß von zwei in getrennten Zylindern befindlichen, unter Federwirkung stehenden Kolben der eine bei steigendem Kondensationsdruck und der andere bei zu
as geringem Öldruck mit der Klinke der Schnellschlußvorrichtung in Eingriff, kommen und diese auslösen. ~
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise veranschaulicht; es zeigen:
Abb. ι eine Ansicht,
Abb. 2 einen ScTinitt durch die Kolben tragenden Zylinder.
Der der Turbinenwelle ι übergelagerte Sicherheitswinkelhebel 2 steht unter der Wirkung eines abgefederten, in der Turbinenwelle ι gelagerten Bolzens 3, dessen Federung so abgestimmt ist, daß er bei Drehzahlüberschreitungen aus der Turbinenwelle hervortritt und den Winkelhebel 2 anhebt, wodurch ein mit dem Dampfventil in Verbindung stehender Hebel 4 ausklinkt und den Dampf absperrt. Diese Einrichtung ist ebenso wie der von Hand zu betätigende, dieselbe Wirkung ausübende Knopf 5 bekannt. Diese Sicherheitseinrichtungen schließen aber nicht aus, daß ζ. B. die Turbine ohne öl in Betrieb gesetzt, wird. Ebenso ist es möglich, daß die Turbine ohne Vakuum läuft. In beiden Fällen treten für die Turbine schädliche Folgen ein.
Um diesen Gefahren vorzubeugen, ist zunächst ein einen Bolzen 6 tragender, durch eine Feder 8 abgefederter Kolben 7 mit einem Zylinder 9 vorgesehen. Zu dem genannten Zylinder 9 führt eine Ölleitung 10, während eine Ölleitung 11 von ihm ausgeht. Dieser so gelagerte Bolzen 6 dient dazu, ein Inbetriebsetzen der. Turbine, ohne das für den Betrieb notwendige öl laufen zu lassen, auszuschließen. Wird z. B. die Hilfsölpumpe nicht in Betrieb gesetzt, so ist ein Anlassen der Turbine ausgeschlossen, da der Bolzen 6 durch die Wirkung der Feder 8 immer in der auf der Zeichnung eingestrichelten Lage steht, in der er die Klinke 2 anhebt und den Hebel 4
nicht festhalten kann. Wird hingegen die ölpumpe angestellt, so fließt das öl durch das Zuleitungsrohr io in den Zylinder 9, drückt dabei den Kolben 7 mit dem Bolzen 6 zurück, wobei das infolge Undichtigkeit hinter dem Kolben vorgedrungene öl durch das Rohr 11 abgeleitet wird. In dieser Stellung ruht der Arm 2 auf der Turbinenwelle ι und hält dabei den Hebel 4 eingeklinkt fest.
Dem Zylinder 9 ist ein Zylinder 12 übergelagert, der einen Bolzen 13 tragenden Kolben 14 führt, der ebenfalls unter der Wirkung einer Feder 15 steht. Der Bolzen 13, der ebenfalls mit der Klinke 2 in Eingriff kommt, dient dazu, um bei einem Schwinden des für den Betrieb einer Turbine notwendigen Vakuums den Hebel 4 auszuklinken. Wird die Turbine angelassen, so wird der genannte Bolzen 13 durch das Vakuum und die Feder 15 zurückgedrückt, so daß er kein Hindernis bildet. Schwindet nunmehr während des Betriebes der Turbine das Vakuum, so gelangt der an die Stelle des Vakuums kommende Druck durch die in den Zylinder 12 führende as Leitung 16 und drückt entgegen der Wirkung der Feder 15 den Bolzen 13 mittels des Kolbens 14 in die gestrichelte, vorgerückte Stellung, in der ebenfalls der Hebel 2 den Hebel 4 ausklinkt; dadurch wird die Turbine außer Betrieb gesetzt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Schnellschlußvorrichtung für Turbinen mit mechanischem Schnellschlußgestänge, die mittels eines von Hand zu bedienenden, elastisch gelagerten Stiftes oder eines gleichzeitig vorgesehenen, in der Turbinenwelle sitzenden, abgefederten Bolzens bei Drehzahlüberschreitungen ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei in getrennten Zylindern befindlichen, unter Federwirkung stehenden Kolben (7, 14) der eine bei steigendem Kondensationsdruck und der andere bei zu geringem Öldruck mit der Klinke (2) der Schnellschlußvorrichtung in Eingriff kommen und diese auslösen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930537848D 1930-03-27 1930-03-27 Schnellschlussvorrichtung fuer Turbinen Expired DE537848C (de)

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