DE537486C - Vorrichtung zur Wulstbildung an Gummihauthohlkoerpern - Google Patents

Vorrichtung zur Wulstbildung an Gummihauthohlkoerpern

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DE537486C
DE537486C DE1930537486D DE537486DD DE537486C DE 537486 C DE537486 C DE 537486C DE 1930537486 D DE1930537486 D DE 1930537486D DE 537486D D DE537486D D DE 537486DD DE 537486 C DE537486 C DE 537486C
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bead formation
rubber skin
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DE1930537486D
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CARL I SCHMID Inc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C57/00Shaping of tube ends, e.g. flanging, belling or closing; Apparatus therefor, e.g. collapsible mandrels
    • B29C57/12Rim rolling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Wulstbildung an Gummihauthohlkörpern Die Erfindung betrifft eins Vorrichtung zur Wulstbildung an den offenen Enden von Gummihauthohlkörpern u. dgl., beispielsweise Ballons; Fingerkappen und ähnlichen Gegenständen.
  • Da die auf den Formen befindlichen Gummihauthohlkörper außerordentlich dünn und klebrig sind, haften sie mit ziemlicher Stärke auf den Formen. Es ist deshalb notwendig, das Aufrollen bei der Wulstbildung sehr sorgfältig und gleichmäßig durchzuführen Jede Änderung der Geschwindigkeit, sei es die Drehung der Formkerne oder der Bürsten, verursacht ein Aufhäufen bzw. ein Dehnen oder einen Mangel an Gummi an bestimmten Stellen. Dadurch entstehen Knoten im Wulst, die ihn -schwächen. In den bekannten Maschinen dieser Art ist es daher nicht immer möglich, einen gleichförmigen Wulst Herzustellen, der das Ende des Gegenstandes verstärkt und .ein Einreißen desselben während des- Gebrauches verhindert.
  • Gemäß der Erfindung wird eine größere Anzahl von auf einer gemeinsamen Tragplatte angeordneten Formkernen für Hohlkörper an ihren unteren Enden mit Antriebszahnrädern versehen, die durch Entlangführung der Platte an den üblichen, geneigt liegenden Bürstenwalzen über einen längsgestreckten Arbeitstisch mit am Arbeitstisch angebrachten Zahnstangen kammen, wodurch die Formkerne während ihres Durchganges durch die Maschine eine Drehbewegung erhalten. Die Tragplatte ist zwischen zwei parallel zueinander in der Bewegungsrichtung über den Arbeitstisch verlaufenden endlosen Transportketten angeordnet, die durch eine Anzahl von unter Federdruck stehenden Kettenrädern nach der Laufbahnmitte zu gedrückt, festgeklemmt und zwangsweise beim Fortschreiten der Transpgrtketten mitgenommen werden; wodurch ein gleichmäßiges Aufrollen durch die rotierenden Bürstenwalzen ermöglicht wird.
  • In-den Zeichnungen ist Abb. = eine Draufsicht auf die Vorrichtung, Abb. 2 ein waagerechter Schnitt durch die Vorrichtung-oberhalb der Tragplattenführung, Abb. 3 ein lotrechter Längsschnitt nach der Linie 8-8 der Abb. 2, Abb. q. und 5 je ein lotrechter Querschnitt nach den Linien 3-3, q.-¢ der Abb. i, Abb. 6 eine schematische Darstellung der die Ketten gegen die Laufbahnmitte drückenden Kettenräder.
  • Die Vorrichtung zur Wulstbildung befindet sich auf einem Arbeitstisch mit einer Tischplatte 15, die einen Ausschnitt 17 trägt.
  • Parallel zur Längsachse der Tischplatte ist eine an sich bekannte, mit einer Bürstenwalze ig versehene Welle drehbar in Lagern 2o, 2o angeordnet, die von Haltern 2=, 21 getragen werden. Die Halter sind mit Einrichtungen versehen, um die Neigung der Bürstenwelle verändern zu können. Eine zweite drehbare Bürstenwelle zg' st in ihrer Anordnung und Einrichtung der Bürstenwelle ig gleich, weshalb auch die mit ihr zusammenhängenden Konstruktionsteile mit gleichen Bezugsnummern und mit einem Index versehen sind.
  • Zwei U-förmige Schienen 26, 26' bilden am Arbeitstisch eine Gleitbahn, und die einwärts gerichteten. oberen Enden der Schienen 26, 26' sind mit Zahnstangen 27, 27' 'ausgerüstet. Ein endloser Kettentrieb 28 läuft um die beiden Kettenräder 29, 29, und jedes einzelne Glied der Kette besitzt einen einwärts gerichteten Vorsprung 30.
  • Zwischen den Schienen 26, 26' der Laufbahn ist eine Tragplatte 34, die die Formkerne 35, 35' trägt, längsverschiebbar. Diese Formkerne können in üblicher Ausführung aus einem hölzernen Träger 36 mit einem Glasformkörper bestehen. Am Boden jedes der hölzernen Träger 36 ist ein Zahnrad 39 befestigt. Der hölzerne Träger 36 wird zwischen zwei Ringscheiben und einer oberen, durch einen Splint festgehaltenen anderen Ringscheibe gehalten. Durch diese Konstruktion ist es möglich, die Form durch das Zahnrad 39 in Umdrehung zu versetzen.
  • Die Zahnräder 39, 39 bzw. 39', 39' kämmen mit den Zahnstangen 27 bzw. 27', so daß bei jeder Längsbewegung der Tragplatten auf der Laufbahn die Zahnräder 39, 39 und 39', 39' mit den an ihnen festen Formen in Umdrehung ver-.setzt werden. Die Tragplatte 34 ruht auf den Vorsprüngen 30, 30' der endlosen Kette und wird dadurch zugleich mit dem Antrieb der Kette mitbewegt. Um eine gleichförmige Bewegung der Tragplatte durch die Kette sicherzustellen, befinden sich längs der endlosen Kette eine Anzahl Kettenräder 44 (Abb. 6), die mit den Gliedern der Transportkette 28 durch eine Anzahl entsprechender Ausschnitte 45 (Abb. 2) seitlich der Laufbahn. in Eingriff kommen. Diese Räder 44 werden durch Laschen 42, die durch einen Bolzen 43 am Arbeitstisch angelenkt sind, gehalten. Eine Schraubenfeder 46, die in der Nähe des Kettenrades an der Lasche angebracht ist, drückt das Zahnrad leicht gegen die Kette. Die Einwärtsbewegung des Kettenrades wird durch Arretierungsstifte 47 begrenzt. Das die Transportkette am Eingangsende tragende Kettenrad 29' (Abb. 6) ist in ähnlicher Weise. auf eine Lasche 42' montiert, die bei 43' angelenkt ist und durch die Schraubenfeder 46' einwärts gezogen wird bis zum Anliegen an den Arretierungsstift 47'. Dadurch wird die Kette gegen die Mitte der Laufbahn zu gedrückt und legt sich infolgedessen fest gegen die Seitenfläche der Tragplatte 34, so daß die gleichmäßige Mitnahme der Tragplatte durch die Transportkette sichergestellt ist.
  • Sowohl die Fortbewegung der Transportplatte als die Drehung der Bürsten wird- durch einen einzigen Antriebsmotor besorgt. Die links und rechts von der Tragplatte liegenden üblichen Bürsten werden über Kettenräder 56, 57 und 6o angetrieben. Zum Straffhalten der Ketten 62 bzw. 59' dienen Kettenräder 61 bzw.-6z'.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Nach Anlassen des Motors wird eine Tragplatte, nachdem sie mit den Formkernen nach unten in eine Gummilösung getaucht wurde, auf die Förderrollen 18 gebracht und gegen die Bürsten zu mit den Formkernen vorwärts geschoben. Die Zahnräder der ersten Formkerne greifen in die Zahnstangen 27, 27' ein und drehen die Formkerne. Während der Weiterbewegung treten nach und nach alle Zahnräder der Formkerne mit der Zahnstange in Eingriff, so daß sämtliche Formkerne rotieren. Die an sich bekannten Bürstenwalzen zg, 1g' bilden den Wulst 73 infolge ihrer geneigten Lage durch Aufrollen des Gummihäutchens 72.
  • Durch die besondere Formgebung der einzelnen Kettenglieder mit ihren Vorsprüngen wird ein zuverlässiges festes Haften der Tragplatten an der bewegenden Kette herbeigeführt und eine gleichmäßige Bewegung der Tragplatten entlang der Bürsten ermöglicht. Da ,auch die Bürsten gleichmäßig gedreht werden und die Formkerne eine zwangsweise, nur von der Fortbewegung der Tragplatten abhängende Drehung erhalten, ist ein gleichmäßiges, regelmäßiges Bearbeiten der Formkerne und dadurch eine einwandfreie Wulstbildung gesichert.
  • Nach dem Durchgang zwischen den bekannten Bürstenwalzen erreicht die. Tragplatte mit den bearbeiteten Gegenständen die Leerlaufbahn =8 am Ausgangsende der Maschine und wird dort von der Maschine entfernt.
  • Durch die in zwei Reihen auf einer Tragplatte angeordneten, an ihren unteren Enden niit Zahnrädern versehenen Tragkerne wird während des Durchganges der Tragplatte durch die Maschine durch Kämmen der Zahnräder mit den am Arbeitstisch angebrachten Zahnstangen eine gleichmäßige Drehung der Tragkerne herbeigeführt. Ein Gleiten der Kette an der Tragplatte und eine damit verbundene ungleichmäßige Bewegung derselben wird durch die endlose Kette, die durch Kettenräder gegen die Tragplatte gedrückt wird, vermieden. Durch diese Konstruktion soll eine gleichmäßige Wulstbildung ohne Knoten gesichert sein:

Claims (2)

  1. PATENTAN SPRÜCHE a. Vorrichtung zur Wulstbildung an Gummihauthohlkörpern, bei der eine größere Anzahl von Formkernen (35, 35@) für Hohlkörper auf einer gemeinsamen Tragplatte (34} angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkerne an ihren unteren Enden Antriebszahnräder (39, 39') haben, die durch Entlängführung der Platte an geneigt liegenden üblichen Bürstenwalzen (xg, zg') über einen.längsgestreckten Arbeitstisch (i5) mit am Arbeitstisch angebrachten Zahnstangen (27, 2T) kämmen, wodurch die Formkerne während ihres Durchganges durch die Maschine eine Drehbewegung erhalten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daB die Tragplatte (34) zwischen zwei parallel zueinander verlaufenden endlosen Transportketten (28) getragen wird, die durch eine Anzahl von unter Federdruck stehenden Kettenrädern (44) nach der Laufbahnmitte zu gedrückt, festgeklemmt und zwangsweise beim Fortschreiten der Transportketten mitgenommen wird.
DE1930537486D 1930-02-11 1930-02-11 Vorrichtung zur Wulstbildung an Gummihauthohlkoerpern Expired DE537486C (de)

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DE (1) DE537486C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE838207C (de) * 1949-01-18 1952-05-05 Latex Ind Ltd Verfahren zum Abstreifen nahtlos getauchter und vulkanisierter Gummigegenstaende von ihrer Tauchform

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE838207C (de) * 1949-01-18 1952-05-05 Latex Ind Ltd Verfahren zum Abstreifen nahtlos getauchter und vulkanisierter Gummigegenstaende von ihrer Tauchform

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