DE537014C - Thermischer Selbstschalter - Google Patents

Thermischer Selbstschalter

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DE537014C
DE537014C DEA52502D DEA0052502D DE537014C DE 537014 C DE537014 C DE 537014C DE A52502 D DEA52502 D DE A52502D DE A0052502 D DEA0052502 D DE A0052502D DE 537014 C DE537014 C DE 537014C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/14Electrothermal mechanisms
    • H01H71/16Electrothermal mechanisms with bimetal element

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  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

Bei thermischen Schaltern genügt in der Regel bei größeren Schaltleistungen die Unterbrechung an den Kontaktstellen allein nicht. Zur Löschung des Lichtbogens soll daher eine Blasspule verwendet werden, wie sie bereits bei elektromagnetischen Selbstschaltern allgemein bekannt ist. Die Erfindung bezieht sich auf die besondere Anordnung der Blasspule zu dem thermischen Glied.
ίο Erfindungsgemäß öffnet, die Schaltbrücke beim Ansprechen nacheinander drei feste Gegenkontakte, von denen z. B. die beiden äußeren Kontakte die Stromzuführung und -abführung aufnehmen und die beiden ersten Kontakte durch eine unmittelbar oder mittelbar angeschlossene, auf die Unterbrechungsstelle einwirkende und in ihrem Innern das thermische Glied im wesentlichen aufnehmende Blasspule überbrückt sind.
In der Zeichnung sind in den Abb. ι bis 3 Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Bei der Ausführung nach Abb. 1 sind α und b zwei Kontakte in der zu sichernden Leitung c, die im eingeschalteten Zustand von der unter dem Einfluß der Feder d stehenden Kontaktbrücke e überbrückt werden. In der Einschaltstellung wird die Kontaktbrücke e von der aus einem Bimetallstreifen bestehenden Sperrvorrichtung/ gehalten. Der Stromverlauf ist derart, daß zunächst der Bimetallstreifen/ durchflossen wird, von dort der Strom zu dem Kontakt b geht und im eingeschalteten Zustand über die Strombrückee nach dem Kontakte. Erfindungsgemäß ist eine Blasspule g angeordnet, die einerseits an den Kontakt α und anderseits an den Hilfskontakt h angeschlossen ist. Ist der Schalter eingeschaltet, so ist die Blasspule g, wie aus der Zeichnung ersichtlich, durch die Strombrücke e kurzgeschlossen, es fließt also kein Strom durch die Blasspule. Wird bei Überschreitung einer gewissen Stromstärke die Bimetallfeder / so weit abgebogen, daß die Strombrücke nicht mehr festgehalten werden kann, so findet zunächst eine Unterbrechung bei dem Kontakt« statt. In diesem Augenblick wird die Kurzschließung der Stromspule g aufgehoben, und der gesamte Strom fließt von dem Kontakt b über einen mit der Kontaktbrücke e beweglichen Ansatz i nach dem Hilf skontakt h und von hier durch die Blasspule g. Der Stromkreis wird erst endgültig unterbrochen, wenn sich der Ansatz i vom Hilfskontakt h abgehoben hat. Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß die Blasspule von einem schwachen Teilstrom dauernd durchflossen wird. Diese Anordnung hätte dann den Vorteil, daß bei Kurzschluß der Hauptstrom die Spule leichter voll erregt.
In Abt». 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt. Um beim Ansprechen des Schalters ein plötzliches Durchfließen des Stromes in der Blasspule möglichst zu erleichtern, ist bei dieser Ausführung Wert darauf gelegt, daß die Blasspule selbst möglichst geringe Selbstinduktion, also keinen geschlossenen Eisenkern, nicht zuviel Eisen,
nicht zuviel Windungen u. dgl. besitzt. Zu (diesem Zwecke ist der Bimetallstreifen f in einem hohlen Eisenkern k angeordnet, der gleichzeitig den einen Pol des Schalters bildet. Im übrigen ist die Anordnung und Wirkung dieselbe wie bei der Ausführung nach Abb·, ι. Bei der Anordnung nach Abb. 3 dient die Blasspule gleichzeitig als Festhaltevorrichtung für das thermische Glied, so daß hierdurch eine Art Freiauslösung erzielt wird. Das thermische Glied /, welches wie bei der Ausführung nach Abb. 2 in dem hohlen Eisenkern k angeordnet ist, besitzt einen Anker I1 der beim Versuch, den ausgelösten Schalter bei Überstrom wieder einzuschalten, von dem Polstück m angezogen wird, so daß durch die veränderte Lage des Bimetallstreifens die Strombrücke e nicht in die Stromschlußstellung herabgedrückt werden kann, da sie ao nunmehr auf den oberen Teil des Bimetallstreifens trifft. Damit durch diese Berührung kein Stromschluß entstehen kann, ist der obere Teil des Bimetallstreifens f mit einer Isolierkappe η versehen. Wird also bei bestehendem Kurzschluß oder hohem Überstrom versucht, den Schalter einzuschalten, so wird zunächst über Kontakt b, Ansatz i und Kontakt h die Blasspule stark erregt und der AnkerI von dem Pol» angezogen. Damit auch in dieser Stellung die Strombrücke nicht dauernd festgehalten werden kann, kann an der Einschaltvorrichtung eine an sich bekannte Kniegelenkanordnung vorgesehen werden, welche durchknickt, sobald die Strombrücke e beim Einschalten auf den oberen Teil des Bimetallstreifens/ trifft.
Die konstruktive Ausbildung der vorbeschriebenen Erfindung kann in verschiedener Weise erfolgen; sie kann sowohl für Schalter mit Drehbewegung als auch bei Druckknopfschaltern verwendet werden. Ferner kann
der Einbau sowohl bei einem Schalter in Stöpsel- als auch bei einem solchen in Sockelförm (Sicherungselement) vorgenommen werden. Das thermische Glied kann ebenfalls 45 beliebig gestaltet sein und kann sowohl aus einem einfachen Ausdehnungsdraht als auch aus einem Bimetallstreifen beliebiger Form bestehen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Thermischer Selbstschalter, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltbrücke (e) beim Ansprechen drei feste Gegenkontakte (a, h, b bzw. k, h, b) nacheinander öffnet, von denen die beiden äußeren Kontakte die Stromzuführung und -abführung aufnehmen und die beiden ersten Kontakte durch eine unmittelbar (Abb. i) oder mittelbar (Abb. 2 und 3) angeschlossene, auf die Unterbrechungsstellen einwirkende und in ihrem Innern das thermische Glied (/) im wesentlichen aufnehmende Blasspule (g) überbrückt sind.
  2. 2. Thermischer Selbstschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasspule (g) und ihr Eisenkern (k) so ausgebildet sind, daß sie eine geringe Selbstinduktion besitzen.
  3. 3. Thermischer Selbstschalter nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Eisenkern (k) der Blasspule (g) den einen Pol des Schalters bildet.
  4. 4. Thermischer Selbstschalter nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das thermische Glied (f) nach seiner Auslösung durch die Blasvorrichtung (g, k) elektromagnetisch (m, J) in eine Stellung bewegt und hier festgehalten wird, in der es die Schaltbrücke (e) bei einem Wiedereinschalten unter Strom gegen Wiedereinschalten sperrt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA52502D 1927-11-16 1927-11-16 Thermischer Selbstschalter Expired DE537014C (de)

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DE537014C true DE537014C (de) 1931-10-29

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DE (1) DE537014C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964619C (de) * 1950-05-10 1957-05-23 Ellenberger & Poensgen Thermischer UEberstromschalter
DE1091211B (de) * 1956-08-03 1960-10-20 Ellenberger & Poensgen Temperaturbegrenzer fuer elektrisch beheizte oder angetriebene Geraete

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964619C (de) * 1950-05-10 1957-05-23 Ellenberger & Poensgen Thermischer UEberstromschalter
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