DE536741C - Verfahren zur Herstellung von Fernmeldekabeln - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von FernmeldekabelnInfo
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- DE536741C DE536741C DES75890D DES0075890D DE536741C DE 536741 C DE536741 C DE 536741C DE S75890 D DES75890 D DE S75890D DE S0075890 D DES0075890 D DE S0075890D DE 536741 C DE536741 C DE 536741C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B13/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
- H01B13/02—Stranding-up
- H01B13/0214—Stranding-up by a twisting pay-off device
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Fernmeldekabeln Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von solchen Fernmeldekabeln, bei denen die einzelnen Adern zu Paaren von verschiedener Drallänge zusammengefaßt und zwei solcher Paare um eine gemeinsame Achse zu einem Vierer verseift sind. Für die Herstellung eines solchen Vierers war es bisher üblich, zunächst aus den Adern auf der Dralliermaschine Paare mit verschiedenem Drall zu bilden. Hierdurch wird die Fabrikation des Kabels erschwert, indem eine große Anzahl von Trommeln vorbereitet werden müssen, auf denen sich Paare verschiedener Drallänge in genau vorher bestimmter Länge befinden.
- Gemäß der Erfindung werden die Adern sämtlich oder in beliebiger Anzahl mit dem gleichen Drall zu Doppeladern zusammen-Damit die Paare alsdann im Vierer die für die Vermeidung des Nebensprechens notwendige verschiedene Drallänge besitzen, erhalten die von je einer Trommel ablaufenden Doppelleitungen in der zur Herstellung des Vierers dienenden Verseilmaschine einen zusätzlichen Drall. Hierdurch wird der große Vorteil erreicht, daß die sämtlichen Doppeladern, die für das Kabel notwendig sind, auf der gleichen Dralliermaschine mit demselben Drall hergestellt werden können. Es ist dies jedoch für das Wesen der Erfindung nicht unbedingt erforderlich. Man kann auch eine beliebige Anzahl von Doppeladern bereits mit verschiedenem Drall vorbereiten. Auch kann die ursprüngliche Drallänge unendlich groß sein, d. h. die Adern können auch unverdrillt auf die in die Viererverseilmaschine einzusetzenden Trommeln aufgewikkelt sein und erst in dieser zu Doppeladern verdrillt und gleichzeitig mit der weiteren Doppelader zum Vierer verseift werden. Es kann auch die Vordrallierung in der Verseilmaschine rückgängig gemacht und in einen Drall umgekehrten Drehsinnes verwandelt werden. Das kann beispielsweise dann vorkommen, wenn nur ein sehr geringer Vordrall der Doppeladern erzeugt ist und wenn im herzustellenden Kabel sowohl links drallierte als auch rechts drallierte Doppeladern notwendig sind. Für den Fall, daß sehr große Drallängen erwünscht sind, bei denen die Kreuzungsstellen der Adern bei normaler Verdrillung nicht mehr ausgeprägt in Erscheinung treten, ist es vorteilhaft, die Doppelleitungen vor dem Verseilkopf punktweise umzuschlagen. Dadurch erreicht man ausgeprägte Kreuzungspunkte, was für die Verminderung des Nebensprechens von Wichtigkeit ist.
- Eine Vorrichtung zur Ausübung; des Verfahrens gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Abb. i zeigt die Verseilmaschine als Ganzes. Abb. 2 und 3 zeigen Einzelheiten des Verstellkopfes. Die verdrillten oder unverdrillten Doppelleitungen i und 2 sind auf Trommeln 3 und q. aufgewickelt, die von den drehbaren Jochen 5 und 6 getragen werden. Die Joche sind in den Kränzen 7 und 8 gelagert und werden von der Antriebswelle 9 mittels Zahnrädern i o, I I und 12 bzw. 10, 13, 1 ¢ angetrieben. Sind die zu den beiden Jochen gehörigen Zahnräder einander gleich, so werden die Joche mit gleicher Drehzahl angetrieben, und die beiden Doppelleitungen erhalten-den gleichen zusätzlichen Drall. Wählt man jedoch die Zahnräder des einen Jaches verschieden von denen des anderen, so drehen sich die Joche verschieden schnell, und die eine Doppelleitung wird demgemäß mit kürzerem Drall weiter verdrillt werden als die andere. Wenn man nur der einen Doppelleitung einen zusätzlichen Drall erteilen will, während die andere mit dem ihr bereits auf der Dralliermasehine erteilten Drall verdrillt bleiben soll, so braucht man nur beispielsweise das Zahnrad i i zu entfernen und das Joch 5 in deal beiden Kränzen 7 und 8 festzulegen, dann wird nur die Trommel ¢ um die Jochachse gedreht und die von ihr abgehende Doppelleitung mit einem zusätzlichen Drall versehen, während die andere Doppelleitung ihren Drall beibehält. Es ist auch möglich, das Getriebe so auszubilden, z. B. als Kegelradantrieb mit Riemenübertragung, daß die Drallänge der Doppelleitungen während des Arbeitsganges der Maschine geändert werden kann, so--daß die Drallänge z. B. periodisch zu- und ab-nimmt.
- In den Abb.2 und 3 ist eine Vorrichtung zum punktweisen Umschlagen der Doppelleitungen an den Kreuzungsstellen dargestellt. Die Joche 5 und 6 (Abb. i) treiben mittels der Zahnräder 15, 16 und der hohlen Welle i9 bzw. der Zahnräder 17, 18 und der hohlen Welle 2o je eine mit Stiften 29, 30 versehene Scheibe 24 an. Die Stifte der Scheibe greifen in ein Malteserkreuz 25 ein, das mittels der Zahnräder 26, 27 die Welle 28 und einen drehbaren Nippel 2 i bzw. 22 antreibt, durch den die Doppelleitungen zum Verseilkopf 23 geführt sind. Da das Malteserkreuz bei jeder Umdrehung der Scheibe 24. nur um 9o° gedreht wird, ist es nötig, zwischen der Scheibe 2q., dem Joch und dem Malteserkreuz einerseits und dem Nippel anderseits je eine Übersetzung von 1:2 einzuschalten.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Fernineldekäbeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Drallängen der von je einer Trommel ablaufenden Doppelleitungen iri der zur Herstellung des Vierers dienenden Verseilmaschine verändert werden.
- 2. Verfahren nasch Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelleitungen vor dem Verseilkopf punktweise umgeschlagen werden.
- 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Verseilkopf der Verseilmascbine ein Malteserkreuz vorgesehen ist, das einen zur Führung der Doppelleitungen dienenden drehbaren Nippel antreibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES75890D DE536741C (de) | 1926-08-24 | 1926-08-25 | Verfahren zur Herstellung von Fernmeldekabeln |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE276665X | 1926-08-24 | ||
| DES75890D DE536741C (de) | 1926-08-24 | 1926-08-25 | Verfahren zur Herstellung von Fernmeldekabeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE536741C true DE536741C (de) | 1931-10-26 |
Family
ID=25773489
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES75890D Expired DE536741C (de) | 1926-08-24 | 1926-08-25 | Verfahren zur Herstellung von Fernmeldekabeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE536741C (de) |
-
1926
- 1926-08-25 DE DES75890D patent/DE536741C/de not_active Expired
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