DE536561C - Vorrichtung zur selbsttaetigen Abschaltung von Radioanlagen mittels eines von einer Schaltuhr einzuschaltenden Elektromagneten - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttaetigen Abschaltung von Radioanlagen mittels eines von einer Schaltuhr einzuschaltenden Elektromagneten

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DE536561C
DE536561C DEE37876D DEE0037876D DE536561C DE 536561 C DE536561 C DE 536561C DE E37876 D DEE37876 D DE E37876D DE E0037876 D DEE0037876 D DE E0037876D DE 536561 C DE536561 C DE 536561C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed
    • H01H43/10Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a part rotating at substantially constant speed

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Description

Der Erfindung liegt die an sich bekannte Aufgabe zugrunde, eine Radioanlage zu vorbestimmter Zeit mittels einer Schaltuhr, die einen Elektromagneten betätigt, abzuschalten. Erfindungsgemäß wird mit der Unterbrechung zwischen Antenne und Radiogerät zugleich die Antenne geerdet mit Hilfe eines durch die Schaltuhr betätigten Elektromagneten, dessen Anker ein Fallgewicht mechanisch auslöst, ίο wodurch sowohl der erwähnte Schaltvorgang veranlaßt als auch der Elektromagnetstromkreis wieder unterbrochen wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in vier Abbildungen dargestellt; es zeigt
Abb. ι den Apparat zur Erdumschaltüng,
Abb. 2 die Stellvorrichtung für das Klingelwerk in Vorderansicht,
Abb. 3 den Grundriß,
Abb. 4 die Inneneinrichtung zu Abb. 1.
Der Apparat besteht aus einer Uhr a, in welcher zwei verschiedene Stromanschlüsse enthalten sind, und zwar der eine b, welcher zu einer den Plusstrom führenden Kontaktschraube d eines Akkumulators führt, während der andere Stromkreis e zum Radioapparat R führt, von dort durch die Röhre f hindurchgeht und durch den Heizwiderstand g geht, um in der Minuskontaktschraube h des Akkumulators zu endigen. Der Plusstrom c geht ebenfalls vom Uhrwerk aus zur Klingel auf die Windungen des Elektromagneten E und in den
Anker, der isoliert ist, geht durch den Unterbrecher i und von dort über den Widerstand k zurück auf den Minuspol h der Heizung des Akkumulators A. An der Fortsetzung des Ankers I ist ein Messingdraht m angebracht, welcher in einen Blechstreifen η führt, an dem eine Isolierung 0 angebracht ist, auf der andern Seite in die Nähe einer Achse p, welche einen Rundeisenstab q trägt, der am Ende ein Gewicht r besitzt. Auf dem Draht q ist auch noch ein Knopf s angeordnet, der von Hand betätigt wird und mit seiner Achse in einem Schlitz t des Holzgehäüses H geführt ist. Auf der Isolation 0 ist eine Feder u angebracht, die an ihrem Ende die Antenne ν berührt, von wo aus eine Fortsetzung zur Hochantenne w abzweigt. Das andere Ende der Feder u geht zum Radioapparat (Antenne), deren Anschlußbüchse mit χ bezeichnet ist. Zwischen Akkumulator A und Radioapparat R ist eine Anodenbatterie B eingeschaltet. Bevor der Apparat in Tätigkeit gesetzt wird, wird die Erdleitung an die Plusleitung des Akkumulators angeschlossen. Das Uhrwerk besteht aus einem gewöhnlichen Weckerwerk ζ mit Läuteeinrichtung L. Durch das Weckerwerk gehen folgende Stromkreise, nämlich der Strom b und e, und zwar b an das Weckergehäuse, während e die Verbindung zwischen dem Radioapparat R und dem freibeweglichen Ende 2 des schwingenden Ankers L herstellt. Der Draht e ist isoliert. Die Leitung b schließt auch die c-Leitung,

Claims (1)

  1. sobald der Wecker in Tätigkeit gelangt, und unterbricht die e-Leitung.
    Die Wirkungsweise ist folgende:
    Mit 3 ist der Zeiteinstellungszeiger des Weckerwerks bezeichnet. Nach der Zeichnung soll also um 7 Uhr der Apparat ausgeschaltet werden. Dies geschieht wie folgt: Um 7 Uhr löst sich die Feder 4 in der angegebenen Pfeilrichtung und drückt hierbei auf der Außenseite auf den Kontakt der c-Leitung, schließt also den Klingelstromkreis c und unterbricht gleichzeitig die e-Leitung. Der Hebel L schlägt an den Anschlag 5 an. Dadurch, daß der Hebel L an dieser Stelle zur Anlage kommt, kann die Klingel nicht mehr in Wirkung treten, es ist also jetzt der Stromkreis geschlossen und durchfließt den Elektromagneten E, welcher den Anker I anzieht, wodurch die Teile m, η nach unten bewegt werden, so daß das Gewicht r in Tätigkeit treten kann, wobei es herunterfällt und hierbei im Schlitz geführt ist. Nunmehr drückt der Anschlag 6 in seiner unteren Lage auf das Teil n, welcher auf die Antennenleitung ν aufgedrückt wird, wobei sich die Fortsetzung der Feder n zum Apparat öffnet, d. h. sie entfernt sich von ν und öffnet gleichzeitig den Kontakt am Unterbrecher i. Nunmehr ist keiner der Stromkreise mehr geschlossen, dagegen ist die Antenne geerdet und außerdem die Heizung, die Anode und die Erdleitung vom Apparat völlig abgeschaltet. Will man eine andere Zeit einstellen, so muß man den nach außen aus dem Gehäuse H (Abb. 1) hervorspringenden Knopf 5° mit der Hand zurückschieben und gleichzeitig die Zeit einstellen, wodurch die e- und ö-Leitung für eine Stromschlußperiode geschlossen sind. Auch muß jetzt der Griff s wieder zurückbewegt werden, so daß die in «Abb. 4 gezeichnete obere Auslage wieder eingestellt ist. Wenn das Gewicht r in seiner unteren Auslage abgefallen ist, ist die Antenne geerdet.
    PA TIiNTA NSPRU CH:
    Vorrichtung zur selbsttätigen Abschaltung von Radioanlagen mittels eines von einer Schaltuhr einzuschaltenden Elektromagneten, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker des Elektromagneten ein Fallgewicht mechanisch auslöst, das die Verbindung zwischen Antenne und Radiogerät unterbricht, die Antenne erdet und den Elektromagnetstromkreis unterbricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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