DE536374C - Verfahren und Vorrichtung zum UEberfuehren absatzweise gewalzter Glasplatten zu mehreren Kuehloefen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum UEberfuehren absatzweise gewalzter Glasplatten zu mehreren Kuehloefen

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DE536374C
DE536374C DEN30762D DEN0030762D DE536374C DE 536374 C DE536374 C DE 536374C DE N30762 D DEN30762 D DE N30762D DE N0030762 D DEN0030762 D DE N0030762D DE 536374 C DE536374 C DE 536374C
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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B35/00Transporting of glass products during their manufacture, e.g. hot glass lenses, prisms
    • C03B35/14Transporting hot glass sheets or ribbons, e.g. by heat-resistant conveyor belts or bands
    • C03B35/16Transporting hot glass sheets or ribbons, e.g. by heat-resistant conveyor belts or bands by roller conveyors
    • C03B35/163Drive means, clutches, gearing or drive speed control means
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Überführen absatzweise gewalzter Glasplatten zu mehreren Kühlöfen Die Erfindung bezieht sich auf Anlagen zur Herstellung von Glasplatten, bei welchen die Kühlöfen nicht in der Achse der Herstellungsmaschine (Walzmaschine), sondern zu mehreren nebeneinander seitlich der von der Maschine ausgehenden Förderbahn angeordnet sind, von welcher die Platten, in die Ofen eingeführt werden. Bei derartigen Anlagen erfolgte die Förderung der Platten von der Maschine zu den Kühlöfen bisher auf fahrbaren Transporttischen.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß bei Anlagen der genannten Art die Förderung der Platten auf einer Rollenbahn erfolgt, und zwar zunächst, d. h. während der Herstellung, mit Herstellungsgeschwindigkeit und im Anschluß daran bis zu den einzelnen Kühlöfen mit einer höheren Geschwindigkeit. Durch die Anwendung dieser erhöhten. Geschwindigkeit wird ein durch zu schnelle oder ungleichmäßige Abkühlung bedingtes Zubruchgehen der Platten verhütet, was bei Anwendung der Walzgeschwindigkeit oder einer geringeren als Walzgeschwindigkeit für die Förderung auf dem verhältnismäßig langen Weg von der Maschine zu den einzelnen Kühlöfen, insbesondere zu einem zweiten, dritten oder vierten Ofen, durch zu starke oder rasche Abkühlung sehr leicht eintreten kann. Die Erfindung sieht ferner vor, die vor den Kühlöfen ankommenden Glasplatten, sofern sie noch nicht die zum Einschieben in den Ofen erforderliche Steifigkeit besitzen, so lange auf den Rollen pendelnd hin und her zu bewegen, bis diese Steifigkeit erreicht ist.
  • Ferner besteht die Erfindung in. zur Ausübung des Verfahrens dienenden Vorrichtungen, von denen einige Ausführungsformen auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellt sind.
  • Abb. i ist eine schematisclhe Seitenansicht und Abb.2 eine Draufsicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung. Abb.3 und q. sind entsprechende Ansichten einer anderen Ausführung. Abb. 5 ist eine vergrößerte Draufsicht eines Teiles des Antriebes für erhöhte Geschwindigkeit. Abb. 6 ist ein Schnitt nach Linie 6-6 der Abb. 5. Abb. 7 ist eine schematische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung. Abb. $ ist eine Seitenansicht :eines Teiles dieser Form im vergrößerten Maßstabe, und Abb. 9 ist eine Einzelheit im gleichen Maßstabe.
  • In den einzelnen Zeichnungen ist io .eine mehrwalzige Walzmaschine, auf welcher die Glasplatten aus dein- Inhalt von Schmelzhäfen oder aus sonstwie geschmolzener Glasmasse hergestellt werden. i i ist die Rollenbahn, die zur Aufnahme und Weiterbeförderung der Glasplatten zu den Kühlöfen i-, mit den Einschieböfinungen i 2a dient, von welchen zwei oder mehr seitlich der Rollenbahn nebeneinander angeordnet sind. Bei 13 wird das von der Maschine hergestellte Glasband in Platten gewünschter Länge -geschnitten, die dann nacheinander den verschiedenen Kühlöfen zugeführt werden.
  • Die Rollen des ersten, an die Maschine io anschließenden AbschnittsA des Rollenganges i i werden von einer mit dem Walzmaschinenantrieb gekuppelten gemeinsamen Längswelle i ¢ aus durch. Kegelräderpaare 15 mit Walzgeschwindigkeit getrieben. Alle übrigen Rollen auf dem folgenden AbschmttB werden von einer weiteren gemeinsamen Welle 16 mit einer Geschwindigkeit angetrieben, die beliebig höher als die Walzgeschwindigkeit ist. Diese Welle 16 erhält ihnen Antrieb von einem Motor 17 oder einer sonstigen Kraftquelle. Die Rollen der zwischen dem Abschnitt A und der nächsten Kühlofenöffnung sowie zwischen den einzelnen Kühlofenöffnungen liegenden AbschnitteB1 werden unmittelbar durch Kegelräderpaare 18 von der Welle 16 angetrieben, während die Rollen der vor den Kühlofenöfftiungen liegenden Abschnitte B2 durch `Kegelräderpaare i9 von Vorgelegewellen 2o angetrieben Werden, die durch Zahnradgetriebe 2i mit der Hauptwelle 16 gekuppelt und-,entkuppelt werden können, um die Abschnitte B2 zwecks Einschiebens einer auf ihnen liegenden Platte stillsetzen zu können.
  • Der- AbschnittA hat--mindestens die Länge einer der vom Glasband abzutrennenden Platten. Während der Herstellung des Glasbandes rund seiner Aufnahme durch den AbschnittA läuft dieser mit der Handherstellungsgeschwindigkeit. Sobald das Band sich mit gewünschter Länge auf dem Abschnitt A befindet, wird die erste Platte bei 13 abgetrennt. Dieselbe läuft dann mit - Walzgeschwindigkeit weiter auf den mit höherer Geschwindigkeit. laufenden AbschnittB auf. Ist die Platte etwa halb auf den Abschnitt :B gelangt, dann wird die höhere Geschwindigkeit auf sie wirksam, und sie wird mit dieser Geschwindigkeit schnell bis zu dem am weitesten von der Maschine io entfernt liegenden Kühlofen 12, d.h. zum dritten Kühlofen, gebracht, wo der betreffende Rollenabschnitt B2 durch Abkuppeln der Vorgelegewehe stillgesetzt wird, so daß die Platte in den betreffenden Ofen eingeführt werden kann. Inzwischen werden die .der ,ersten unmittelbar folgenden zweiten -Lind dritten- Plätten dem zweiten und ersten Kühlofen, in gleicher Weise zugeführt und .eingeschoben. Um zu verhüten, daß beim Übergang einer Platte vom Ab- schnitt A auf den Abschnitt.E eine -Streckung der Platte durch die finit höherer Geschwindigkeit laufenden Rollen des letzteren Abschnittes ausgeübt wird, empfiehlt -, es sich, die auf den Rollen des Abschnittes A. sitzenden . Kegelräder 15 nicht starr auf denselben zu befestigen, sondern zwischen, diesen Rädern und den sie tragenden Rollenachsen. ein Gesperre, ähnlich wie in Abb.6 rechts gezeigt, vorzusehen, das nur in der Förderrichtung wirksam ist und das den Rollen gestattet, sobald die höhere Geschwindigkeit des Abschnittes B auf «die auf ihn überlaufende Platte wirksam wird, unter der Wirkung der schnellaufenden Platte sich lose in der Förderrichtung mit der höheren Geschwindigkeit mitzudrehen.
  • Bei der Vorrichtung gemäß Abb.3 bis 6 ist zum Antrieb der Rollen des ersten Abschnittes mit Walzgeschwindigkeit wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel ,eine von der Maschine io angetriebene Längswelle 14 vorgesehen, die ihre Drehung durch Kegelräderpaare 15 auf die Rollen überträgt. Die auf den Rollen angeordneten Kegelräder wirken durch ein Gesperre der in Abb. 6 rechts gezeigten Art auf die Rollen. Werden die Rollen durch einen besonderen Antrieb mit einer Geschwindigkeit gedreht, die höher als die Walzgeschwindigkeit ist, dann gleiten die Klinken der Gesp:erre auf den Sperrädern, und der Antrieb 14, 15 wird dadurch -unwirksam. Außer dem Antrieb 14, 15 sind für alle Rollen der Rollenbahn i i Antriebe vorgesehen, durch welche die Rollen mit höherer als Walzgeschwihdigkeit ängetrieben werden können, und zwar sind ebenso viele Antriebe für höhere Geschwindigkeit vorgesehen, als Kühlöfen vorhanden sind. Jeder dieser Antriebe reicht von der Walzmaschine bis hinter den ihm zugeordneten Kühlofen. Es sind beispielsweise zwei Kühlöfen 12 gezeigt; der eine Antrieb. liegt auf der Strecke B, der andere auf der Strecke b. Da die Antriebe in ihrer Ausführung gleich sind, genügt die Beschreibung eines derselben. Die Strecke B kann man in zwei Abschnitte,Bl und B2 unterteilen. Alle Rollen der Gesamtstrecke B trägen Kettenräder 22. Die Kettenräder des Abschnittes B1 sitzen lose auf den Rollenzapfen. Sie tragen Klinken 23 (Abt. 5 und 6), mit welchen sie in Sperräder 24 eingreifen, die auf den Rollenzapfen festgekeilt sind. Die Kettenräder 22 des Abschnittes B2, d. h. desjenigen Abschnittes, der vor dem Kühlofen liegt, sind auf den betreffenden Rollen starr befestigt. Zu jeder Seite .eines Kettenrades 22 in dem AbschnittB1 sitzt je eine lose Seilscheibe 25 von gleichem wirksamen Durchmesset wie die Kettenräder. Um sämtliche Rollen der StreckeB läuft ein endloses Trieborgan, das zur Hälfte aus einer Kette 26 und ,zur Hälfte aus einem Seilpaar 27 besteht. Die Kette,-, 6 treibt die .Kettenräder 22, während die Seile 27 ohne Antriebswirkung auf den losen Scheiben 25 geführt werden. Das endlose Trieborgan 26, 27 :erhält seinen Antrieb durch einen Motor 28.
  • Auf der Strecke b (bi + b°) von der Walzmaschine bis hinter den ersten Kühlofen i2 sind die Rollen mit einem. gleichen Antrieb versehen, bestehend aus den Kettenrädern 22', den Seilscheiben 25', dem Trieborgan aus Kette und Seilen und dem Motor 28'. Durch die Motoren 28,28' wird den Rollen i i eine höhere als Walzgeschwindigkeit erteilt.
  • Die Vorrichtung nach Abb.3 bis 6 arbeitet wie folgt: Zu Beginn des Auswalzens wird das Trieborgan für die Strecke B so eingestellt, daß sich das hintere Ende der Kette 26, d. h. die Verbindung zwischen Kette 26 und Seilen 27, an der Walzmaschine io in Übereinstimmung mit der Schneidstelle 13 befindet. Beim Auswalzen des Glasbandes werden die Rollen des Abschnittes.], durch den Antrieb 14, 15 mit Walzgeschwindigkeit gedreht. Ist das Band um die gewünschte Länge auf den Abschnitt A aufgelaufen, dann wird durch Abtrennen bei 13 die :erste Platte gebildet. Gleichzeitig wird der Motor 28 eingeschaltet; die Kette 26 treibt alle Kettenräder 22 mit der gewünschten erhöhten Geschwindigkeit, und die Platte läuft mit dieser Geschwindigkeit bis vor den zweiten Kühlofen 12-, wobei sich die Verbindung zwischen Kette 26 und Seilen 27 in ständiger Übereinstimmung mit dem hinteren Ende der Glasplatte bewegt. Ist die Glasplatte vor dem zweiten Ofen angelangt und hat sie die zum Einschieben nötige Steifigkeit, dann wird der Motor 28 stillgesetzt und die Platte eingeschoben. Ist die erforderliche Steifigkeit noch nicht vorhanden, dann wird der. Platte vor dem Kühlofen durch Reversieren des Motors 28 eine Pendelung erteilt, bis sie genügend steif igst. Um diese Pendelung durch abwechselndes Rechts- und Linksdrehen der Rollen auf dem Abschnitt B-2 zu ermöglichen, sind die Kettenräder 22 auf diesem Abschnitt fest auf den Rollenzapfen befestigt. Der Motor 28 gestattet es auch, die Platte genau in Übereinstimmung mit der Einschiebeöffnung des Kühlofens zu bringen. Sobald die Platte, während sie mit erhöhter Geschwindigkeit von der Walzmaschine zum Kühlofen läuft, mit ihrem hinteren Ende eine Rolle des Abschnittes A verläßt, hört auch die Wirkung der Kette 26 auf das Kettenrad 22 der betreffenden Rolle auf, weil das Ende der Kette sich in Übereinstimmung mit dem hinteren Plattenende bewegt. Die dem Kettenende folgenden Seile 27 laufen auf die Seilscheiben 2 5 der betreffenden Rolle auf, haben aber keinerlei treibende Wirkung auf die Rolle, weil die Seilscheiben lose laufen. Demnach wird auf die genannte Rolle wieder der Antrieb 14, 15 wirksam, und sie dreht sich wieder mit Walzgeschwindigkeit. Es erfolgt also auf diese Weise bei den Rollen des Abschnittes A, so wie die Platte mit erhöhter Geschwindigkeit über sie hinweggelaufen ist, nacheinander ein selbsttätiges Umschalten derselben von erhöhter auf Walzgeschwindigkeit. Die der .ersten Platte folgende zweite Platte kann also ohne Störung auf den Abschnitt A auflaufen. Inzwischen ist auch das Ende der Kette des endlosen Trieborgans für den Antrieb der Strecke b in übereinstimmende Lage mit der Schneidvorrichtung i3 gebracht worden. Sobald das Glasband wieder um die gewünschte Länge auf den Abschnitt A gelangt ist, wird die zweite Platte abgeschnitten und mit Hilfe des Antriebes der Strecke b in derselben Weise zum nächstliegenden (ersten) Ofen i2 befördert wie die erste Platte zu dem entfernter liegenden (zweiten) Ofen. Die dritte Platte wird wieder zum zweiten Ofen, die vierte zum ersten usw. befördert. Die Rückführung der Kette 26 in ihre Ausgangslage nach erfolgtem Einschieben der ersten, dritten usw. Platte hat auf den Antrieb für die Strecke b keinen störenden Einfuß, weil die auf dem Abschnitt B1 liegenden Kettenräder 22 sich lose entgegen der Förderrichtung drehen können. Umgekehrt hat auch die Kette 26' keinen Einfluß auf den Antrieb der Strecke B.
  • Bei der Einrichtung nach Abb.7 bis 9 besteht die Rollenbahn hinter dem ersten Abschnitt aus hintereinander angeordneten endlosen Rollenbändern, von denen je .eins auf jedem vor einem Kühlofen liegenden Abschnitt vorgesehen ist. Die Zapfen der Rollen jedes Rollenbandes tragen lose Laufrädchen 29, mit welchen sie auf Schienen 30 geführt und abgestützt sind. Die Zapfen sind außerdem durch Kettenlaschen 31 miteinander verbunden, wodurch die endlosen Rollenbänder gebildet werden.
  • Auf der den Kühlöfen entgegengesetzten Seite sind auf den Rollenzapfen zwei Zahnräderg2 und 33 fest aufgekeilt. Mit diesen Zahnrädern können vier Zahnstangen, 32a, 32v und 33a, 33v in Eingriff gesetzt werden. Die Zahnstangen sind heb- und senkbar, und je zwei derselben gehören zu einem Zahnrad. Das Zahnrad 32 soll den gleichen, das Zahnrad.33 einen wesentlich kleineren Durchmesser als die Rolle i i haben. Die -Rollenbänder 35a, 35v und- 35c können zusammen derart angetrieben werden, daß ihr oberes Trumm sich ständig mit gleichbleibender Geschwindigkeit in der Richtungx (Abt. 8), d. h. in der Förderrichtung. der Glasplatten, bewegt. Bei den erwähnten Abmessungen der Zahnräder 32, 33 wird zweckmäßig für 'die Bänder halbe Walzgeschwindigkeit gewählt. Wird mit den Zahnrädern -32 -die Zahnstange 32a in Eingriff gesetzt, dann ist die relative Geschwindigkeit der Glasplatte in der Förderrichtung gleich der Walzgeschwindigkeit, da sie sich aus der Summe der linearen Geschwindigkeit des Rollenbandes (halbe Walzgeschwindigkeit) und der Umfangsgeschwindigkeit der Rollen (ebenfalls halbe Walzgeschwindigkeit) zusammensetzt. Wird die Zahnstange 32b mit den Zahnrädern 32 in Eingriff gesetzt; dann ist dementsprechend die Relativgeschwindigkeit der Platte Null. Sie kann also in den, Kühlofen eingeschoben werden. Wird die Zahnstange 33a mit dem Zahnrad 33 in Eingriff gesetzt, dann wird die Glasplatte mit der gewünschten erhöhten Geschwindigkeit, z. B. doppelter Walzgeschwindigkeit, vorwärts bewegt. Beim Einschalten der Zahnstange 33b läuft die Platte rückwärts.. Ein Rückwärtsbewegen kann in Frage kommen, um die Platte genau in Übereinstimmung, mit der Einschiebeöffnung eines Kühlofens zu- b rin, gen.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung nach Abb.7 bis 9 ist folgende: Der erste Abschnitt der Rollenbahn wird entsprechend den vorbeschrieberien Ausführungen mit Walzgeschwindigkeit oder nach Belieben mit Walzgeschwindigkeit und einer erhöhten Geschwindigkeit angetrieben. Sobald die erste Platte bei 13 abgetrennt worden ist und diese genügend weit auf das erste Rollenband 35a aufgelaufen ist, bei dem zu dieser Zeit die Zahnstange 32a eingeschaltet ist, wird diese aus- amd die Zahnstange 33a bei allen Rollenbändern eingeschaltet, wodurch die Platte mit der gewünschten erhöhten Geschwindigkeit bis vor den letzten Kühlofen weiterläuft. Ist sie dort angekommen, dann wird am letzten Rollenband die Zahnstange 33a aus-und die Zahnstange 32b eingeschaltet. Dadurch kommt die Platte zum Stillstand. Man kann sie gleich einschieben, wenn sie die genügende Steifigkeit besitzt.- Hat sie diesle Steifigkeit noch nicht, dann. läßt man sie bis zur Erreichung derselben auf dem Rollenband35a liegen. Dabei besteht keine Gefahr für ein Einsinken der Platte zwischen den Rollen des Bandes, weil diese Rollen mit halber Walzgeschwindigkeit weiterlaufen, also die Platte immer an anderen Punkten unterstützen.
  • Für die Förderung der zweiten und dritten Platte zu dem mittleren und vordersten Ofen wiederholt sich der Vorgang in' ähnlicher. Weise.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:. r. Verfahren zum Überführen absatzweise gewalzter Glasplatten von der Walzmaschine zu mehreren seitlich der Förderbahn angeordnetem, Kühlöfen, bei dem das aus der Walzmaschine kommende Glasband in Einzelplatten gewünschter Länge geschnitten wird, die vor dem Schnitt mit Walzgeschwindigkeit befördert werden und nach dem Schnitt eine erhöhte Geschwindigkeit erhalten,, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderung der Platten auf einer Rollenbahn, erfolgt und die Platten mit der nach dem Schnitt ,eingesetzten -erhöhten Fördergeschwindigkeit so lange fortbewegt werden, bis sie vor dem Kühlofen, in welchen sie eingeschoben werden sollen, angelangt sind.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafi sämtliche Rollen derjenigen Bahnabschnitte, auf welchen die Platten mit höherer als. Walzgeschwindigkeit befördert werden sollen, ihnen Antrieb von einer durchgehenden gemeinsamen Welle (i6) erhalten, mit der die zwischen den einzelnen Kühlöfen liegenden Rollen unmittelbar; die vor den einzelnen Öfen (12) liegenden Rollengruppen oder Abschnitte über Zahnräder (21) und Vorgelege (2o) unabhängig voneinander willkürlich abschaltbar gekuppelt sind.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i mit getrennten Antrieben zum Betrieb der Rollen mit Walz- und einer höheren Geschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die unabhängig von dem die Rollen mit Walzgeschwindigkeit drehenden Antrieb (14, 15) für alle Rollen vorgesehenen, der Zahl der Kühlöfen entsprechenden Antriebe für die erhöhte Geschwindigkeit aus von den Rollenachsen getragenen Kettenrädern (22) und neben diesen sitzenden losen Seilscheiben (25) bestehen, von denen die Kettenräder auf den vor dem zugeordneten Kühlofen liegenden Rollren festsitzen und auf den zwischen der Herstellungsmaschine und dem betreffenden Ofen liegenden- Rollen durch ein nur in der Förderrichtung wirksames Gesperre (23,24) mit den Rollen koppelbar sind, wobei für alle Rollen ein :endloses Trieborgan (26,27) vorgesehen ist, das zum Teil aus einer über die Kettenräder (22) laufenden Kette (26) und zum Teil aus von den Seilscheiben (25). zu tragenden Seilen (27) besteht und das so ,eingestellt wird, daß .sich das hintere Ende der Kette stets in Übereinstimmung mit dem hinteren Ende der zugehörigen Platte bewegt, so daß der Antrieb für erhöhte Geschwindigkeit, sobald das hintere Ende der Platte -eine Rolle verlassen hat, für diese Rolle selbsttätig außer und der Antrieb für Walzgeschwindigkeit wieder in Wirkung tritt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß während der Tätigkeit eines Antriebes der oder die anderen Antriebe so lange stillstehen, bis das Glasband um eine weitere Plattenlänge von der Maschine ,auf die Rollenbahn aufgelaufen und die betreffende Platte abgeschnitten worden ist, worauf diese Platte durch einen weiteren Antrieb für erhöhte Geschwindigkeit vor den ihm zugeordneten Kühlofen befördert wird.
  5. 5. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch z; dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenbahn von einer Anzahl hintereinander angeordneter endloser Rollenbänder gebildet ist, deren Rollen mit losen Laufrädern auf Führungsschienen laufen und je zwei Zahnräder von verschiedenen Durchmessern tragen, mit welchen heb- und senkbare Zahnstangen von obeneder unten in Eingriff gesetzt werden können, durch welche die einzelnen Rollen der Rollenbänder verschiedene Umfangsgeschwindigkeiten erhalten, derart, daß die auf den Rollenbändern befindlichen Glasplatten mit Walzgeschwindigkeit oder einer höheren Geschwindigkeit vorwärts bewegt werden, stillstehen oder rückwärts bewegt werden.
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