DE535758C - Verfahren zur Umgestaltung einer Telephonmembran zum Zwecke der Einregulierung - Google Patents

Verfahren zur Umgestaltung einer Telephonmembran zum Zwecke der Einregulierung

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DE535758C
DE535758C DEG77705D DEG0077705D DE535758C DE 535758 C DE535758 C DE 535758C DE G77705 D DEG77705 D DE G77705D DE G0077705 D DEG0077705 D DE G0077705D DE 535758 C DE535758 C DE 535758C
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telephone
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DEG77705D
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R31/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of transducers or diaphragms therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Signal Processing (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

  • Verfahren zur Umgestaltung einer Telephonmembran zum Zwecke der Einregulierung In dem Hauptpatent 521989 ist ein Verfahren beschrieben worden, um ein Telephon nach dem Zusammenbau einzuregulieren, indem die Dauerform der Membran umgestaltet wird. Dadurch wird nicht bloß der Luftspalt zwischen der Membran und den Magnetpolen eingestellt, sondern geradezu die Eigenschaften der Membran selbst, innere Spannungen, Elastizität und Eigenfrequenz. Um das Telephon möglichst nahe an ein akustisches Optimum heranzubringen, wird die Umgestaltung in kleinen Stufen vorgenommen und zwischendurch die Qualität geprüft. Hierzu erregt man das Telephon mit einer geeigneten Frequenz und stellt die Lautstärke oder die Schwingungsweite fest oder beobachtet das Klirrgeräusch, das entsteht, wenn die Membran auf die Magnetpole aufschlägt. Als Ausführungsbeispiel diente in dem Hauptpatent eine Einrichtung, bei der eine Scheibe eine Pressung auf die Membran ausübte und sie dann freigab, so daß sie unbehindert schwingen und geprüft werden konnte. Hierauf folgte eine weitergehende Pressung und stufenweise so fort, bis die gewünschte Lautstärke erreicht war.
  • Den Gegenstand dieses Zusatzpatents bildet eine Fortentwicklung, die darauf hinzielt, das Verfahren möglichst automatisch zu machen.
  • In den Abb. z bis 4 ist A das Telephon, das auf einem Tische B steht.- Der Tisch B wird mittels des groben Gewindes C, der Kulisse E und des Kurbelzapfens D durch den Motor F auf und ab bewegt. Über der Membran G schwebt, an dem Kugelgelenk H aufgehängt, die Druckscheibe J, die auf die Membran G drückt, wenn sich der Tisch B und damit das Telephon seiner oberen Stellung nähert. Durch das feine Gewinde K, das Sperrad L und die Sperrklinke M, die an einem mit der Kulisse E verbundenen Arm W sitzt, wird die Druckscheibe J in jedem Arbeitsgange etwas weiter nach unten vorgeschoben, so daß die Pressung der Scheibe J auf die Membran G von einem Arbeitsgange zum anderen wächst. Die Feder N bremst das Sperrad L gegen rückläufige Bewegung. Durch Erregung des Elektromagneten0 aus der Stromquelle T kann die Sperrklinke M vom Sperrade L abgehoben und das Senken der Druckscheibe J augenblicklich abgestellt werden. Zweckmäßig vereinigt man mit dem Ausrücken der Sperrklinke M ein vollständiges Stillegen des Apparates, indem man gleichzeitig auch den Motor F ausschaltet und anhält. Bei zu großer Schwungmasse wird der Motor mit einer Gleitkupplung versehen.
  • Zur Prüfung zwischen den Arbeitsgängen wird das Telephon aus der Wechselstromquelle P erregt. Eine Fühlfeder Q, mit der eine zweite Feder R am oberen Rande des Fensterchens S Kontakt macht, ist unter leichtem Druck mit der Membran in Berührung und nimmt an ihren Schwingungen teil. Ist der Kontakt dauernd gut, so wird die Spule des Elektromagneten 0 kurzgeschlossen, und die Sperrklinke M arbeitet unbehindert. Die Vorspannungen der Federn Q und R werden so einreguliert, daß ihr Kontakt sich zeitweise löst, wenn die Membran die gewünschte Schwingungsamplitude erreicht hat oder auf den Magneten aufschlägt. Dann erhält der Magnet 0 Strom aus der Quelle T und hebt die Sperrklinke M ab. Die Lampe U dient als optisches Signal.
  • Statt des dauernden Kontaktes zwischen den Federn Q und R können diese auch so eingestellt werden, daß in der Ruhe ein kleiner Abstand zwischen ihnen vorhanden ist. Sobald dann die Schwingungen eine gewisse Größe erreicht haben, tritt der Kontakt ein, und die mit diesem nun in Reihe geschaltete Spule von 0 wird erregt.
  • Die Auslösung kann auch indirekt erfolgen, indem die von der Membran ausgehenden Schallwellen ein akustisches Relais betätigen.
  • In Abb. i ist beachtlich, daß hier nur die Randzone der Membran dem Druck von der Scheibe J unterworfen wird. Die dauernde Umgestaltung geht wesentlich von hier aus, während die Mittelzone, sobald sie an die Pole angepreßt wird, größtenteils elastisch nachgibt und, sobald die Membran freigegeben wird, zurückfedert zur Bildung des Luftspaltes.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Verfahren zur Umgestaltung einer Telephonmembran zum Zwecke der Einregulierung nach demHauptpatent 521989, dadurch gekennzeichnet, daß das Telephon sich zwischen zwei Begrenzungen befindet, deren Abstand durch mechanischen Antrieb periodisch verändert wird. -
  2. 2. Verfähren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der zwei Begrenzungen durch doppelten mechanischen Antrieb periodisch verändert und allmählich verkleinert wird.
  3. 3. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungen der Membran, sobald sie das gewünschte Maß erreicht haben, benutzt werden, um die weitere Umgestaltung der Membran abzustellen. q..
  4. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstellen mit Hilfe eines Kontaktes erfolgt, der durch die Schwingungen der Membran beeinflußt wird.
  5. 5. Ausführung des Verfahrens nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß überwiegend die Randzone der Membran dauernd umgestaltet wird, während die Mittelzone überwiegend elastischen Deformationen unterworfen wird, insbesondere zu dem Zweck der Rückfederung zur Bildung des Luftspaltes nach Aufhören des Druckes zur Umgestaltung der Membran.
DEG77705D 1929-04-25 1929-10-16 Verfahren zur Umgestaltung einer Telephonmembran zum Zwecke der Einregulierung Expired DE535758C (de)

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