DE535525C - Trockenkammer fuer Holz - Google Patents

Trockenkammer fuer Holz

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DE535525C
DE535525C DES94959D DES0094959D DE535525C DE 535525 C DE535525 C DE 535525C DE S94959 D DES94959 D DE S94959D DE S0094959 D DES0094959 D DE S0094959D DE 535525 C DE535525 C DE 535525C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B9/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
    • F26B9/10Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in the open air; in pans or tables in rooms; Drying stacks of loose material on floors which may be covered, e.g. by a roof
    • F26B9/103Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in the open air; in pans or tables in rooms; Drying stacks of loose material on floors which may be covered, e.g. by a roof using fixed or removable drying air channels placed in the stack, e.g. horizontally or vertically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Trockenkammer für Holz Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Trocknen von Holz durch Überleiten von warmer, entsprechend feucht erhaltener Luft über das- in einem geschlossenen Raum aufgestapelte Holz.
  • Da das Holz geschichtet ist; kann die warme Luft die Oberflächen der einzelnen Holzbalken nur nacheinander überstreichen. Dies hat aber zur Folge, daß die warme Luft in den verschiedenen Raumteilen verschiedene Sättigungsgrade und verschiedenen Auftrieb hat. Hierdurch kommen Unterschiede in der Luftbewegung zustande, die außer von dem Sättigungsgrade auch noch von der Gestalt der dargebotenen Luftwege und von der Entfernung von der Luftaustrittsstel'le abhängen. Infolgedessen kann es vorkommen, daß die von unten aufsteigende warme Trokkenluft mit der Luft, die sich in den oberen Stapelschichten abgekühlt und gesättigt hat, zusammentrifft und beide sich in ihrer Weiterbewegung hindern, so daß an gewissen Stellen des Stapels eine schädliche Stauung der Luft eintritt. , Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil, indem die in dem Stapelkamin (dem zentralen senkrechten Luftführungskanal zwischen den 1-,Iölzern) aufsteigende Trockenluft quer durch die Holzstapel nach außen abgeführt und durch von Kanälen durchzogene Zwischenwände hindurch abgesaugt wird, die zwischen dem I-Iolzstapel und den eigentlichen Kammerwänden angeordnet sind. Der zwischen den Zwischenwänden und den Außenwänden verbleibende Raum ist durch waagerechte Scheidewände in waagerechte Kanäle unterteilt, durch welche Luft hindurchgetrieben wird, die die warme, mit Feuchtigkeit gesättigte Luft aus der Trockenkammer durch die von Kanälen durchzogenen Innenwände saugt und mitreißt, so daß die warme Luft stets in ganz bestimmter,. Richtung ohne Verringerung ihrer Geschwindigkeit durch die Holzstapel streicht und dabei die in dem Holz enthaltene Feuchtigkeit bis zur Erreichung ihres Sättigungsgrades aufnimmt. Die gesättigte Luft wird somit auf dem kürzesten Wege aus der Trockenkammer entfernt, so daß eine große Trockengeschwindigkeit erzielt wird.
  • Zweckmäßig bestehen die Zwischenwände aus Tonplatten oder -barren, welche von im spitzen Winkel zur Mittellängsachse der Barren verlaufenden Kanälen durchsetzt sind.
  • Eine Anlage gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung als Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. r ist ein senkrechter Querschnitt, Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Teils einer Seitenwand in größerem Maßstab.
  • In der Trockenkammer ist das zu trocknende Holz auf einer fahrbaren Plattform r aufgestapelt, unter der Heizrohre 2 und (nicht dargestellte) Dampfrohre zur Feuchthaltung der Trockenluft angeordnet sind. Das Holz ist zu beiden Seiten eines Luftschachtes 3 so gestapelt, daß zwischen den einzelnen Lagen waagerechte Kanäle 4 auf die Seitenwände zuführen. Die waagerechten Kanäle sind durch senkrechte Kanäle 5 miteinander verbunden. Die von unten nach oben den Luftschacht durchziehende Trockenluft kann also das gestapelte Holz vollständig umspülen und durch die Kanäle q. nach den Seitenwänden vordringen. Die Seitenwände 6 der Trockenkammer sind aus übereinandergaschichteten Tonbalken 7 zusammengesetzt, die zwischen senkrechten H-Eisen 8 eingeschobien und an ihren Stoßflächen mit Rillen 9 von halbkreisförmigem Querschnitt versehen sind, wobei die Rillen auf der Unterseite jedes Balkens sich über die Rillen auf der Oberseite des Barunterliegenden Balkens auflegen und sich so zu Kanälen von kreisförmigem Querschnitt ergänzen. Diese Rillen sind im spitzen Winkel zur Mittellängsachse der Balken gerichtet. In der .Zeichnung sind sie übertrieben groß dargestellt.
  • Durch Querbalken io, die an den undurchlässigen Außenwänden i i der Kammer befestigt sind, werden die Seitenwände in mehrere übereinanderliegende Kanäle unterteilt. Flach U-förmige Blechstreifen T2 schließen den Raum außerhalb jedes der übereinanderliegenden Wandabschnitte ab und bilden mit diesem Wandabschnitt einen Luftkanal von länglichem Querschnitt.
  • Wird während der Trocknung Luft, die gegebenenfalls erwärmt sein kann, durch die von den Seitenwänden 6 und den Blechen 12 gebildeten Kanäle 13 derart hindurchgeleitet, wie dies der Pfeil in Fig. 2 anzeigt, so dringt sie nicht in die Rillen 9 ein, da diese entgegen der Richtung des Luftstromes nach innen verlaufen, erzeugt vielmehr in den Kanälen 9 und damit auch in den benachbarten Teilen der Trockenkammer einen geringen Unterdruck, der genügt, um die mit der Feuchtigkeit des trocknenden Holzes beladene Trockenluft durch die Wände 6 hindurchzusaugen und durch denLuftstrom fortführen zu lassen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trockenkammer für Holz, in der das Holz unter Aussparung eines mittleren Luftzuführungsschachtes gestapelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in- dem Luftschacht aufsteigende erwärmte Trokkenluft durch zwischen dem Holzstapel und den Kammerwänden angeordnete, von feinen Austrittskanälen durchzogene Zwischenwände abgesaugt wird.
  2. 2. Trockenkammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Zwischenwänden (6) und den Außenwänden (i i) verbleibende Raum durch waagerechte .Wände (io) in waagerechte Kanäle unterteilt ist. 3.' Trdckenkarnmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwände (6) aus Tonplatten oder -bargen (7) bestehen, welche an ihren Berührungsflächen mit im spitzen Winkel zur Mittellängsachse der Platten oder Barren verlaufenden Rillen (9) versehen sind.
DES94959D 1929-11-16 1929-11-16 Trockenkammer fuer Holz Expired DE535525C (de)

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