DE534760C - Schmierpumpenantrieb - Google Patents

Schmierpumpenantrieb

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DE534760C
DE534760C DE1930534760D DE534760DD DE534760C DE 534760 C DE534760 C DE 534760C DE 1930534760 D DE1930534760 D DE 1930534760D DE 534760D D DE534760D D DE 534760DD DE 534760 C DE534760 C DE 534760C
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piston
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auxiliary
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DE1930534760D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/06Actuation of lubricating-pumps
    • F16N13/16Actuation of lubricating-pumps with fluid drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Schmierpumpenantrieb Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung von Schmierpumpen für Maschinen mit Arbeitszylindern, z. B. Dampfmaschinen oder Kompressoren, in denen ein Kraftmittel mit wechselnden Drücken zum Antrieb einer Sdunierpumpe ausgenutzt wird. Hierbei wird durch die Kraftmittel in--einem kleinen Hilfszylinder ein Hilfskolben entgegen einer Federkraft hin und her bewegt, wobei der Rückdruck der Feder auf den Hilfskolben durch eine zwischen Feder und Hilfskolben geschaltete Hebelübersetzung übertragen wird.
  • Die bekannten derartigen Antriebsmechanismen zeigen jedoch den wesentlichen Nachteil, daß der Arbeitshub des Hilfskolbens sich mit dem veränderlichen Kraftmitteldruck und dem Pumpenwiderstand stark ändert, wodurch die bei jedem Kolbenhub geförderte Schmierinittelmenge innerhalb weiter Grenzen schwankt.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Schmierpumpenantrieb, der durch einen kraftschlüssigen, gegenseitigen Angriff der zwischen Feder und Hilfskolben geschalteten Hebel erfolgt, wobei diese Hebel mit Wälzflächen von solcher Form versehen werden, daß durch ihre Abwälzung während eines bestimmten Teiles des Arbeitshubes der Rückdruck der Feder auf den Hilfskolben klein gehalten wird, während des restlichen Arbeitshubes aber. rasch anschwillt und die Kolbenbewegung stoßfrei abbremst. Einer von den zwischen Hilfskolben und Rückdruckfeder angeordneten Wälz"liebeln bildet dable@ vorteilhaft gleichzeitig den Antriebshebel der Schmierpumpe.
  • Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, und zwar zeigt Abb. i einen Schnitt durch die Schmierpumpe und die treibenden Teile, während die Abb. 2 bis 4 verschiedene Stellungen der Wälzhebel während des Arbeitshubes des Hilfskolbens zeigen.
  • In einem Gehäuse i, das zugleich als Vorratsbehälter für das Schmiermittel dient, sind die Antriebsteile und die eigentliche Förderpumpe 4 angeordnet, die eine an sich bekannte Ausführungsform zeigen. DiePumpe 4 enthält einen Kolben 4a, der durch die kleine Schubstange 3a und das auf der Welle sitzende Exzenter 3 angetrieben wird. Auf der Welle 2 ist ein Sperrad 5 aufgekeilt, das von einer am Antriebshebel 6 gelagerten Klinke 7 schrittweise bewegt wird. Der Antriebshebel 6 kann mit seinem Auge 6a frei auf der Welle 2 schwingen. Statt einer einzigen Förderpumpe 4 kann auch eine Mehrzahl derselben durch dieselbe Welle angetrieben werden.
  • Der Antrieb des Hebels 6 erfolgt durch einen zwischengeschalteten Bolzen 16 von einem Hilfskolben 8 aus, der in einem Zylinder 9 abgedichtet gleitet. In der Kappe io des Zylinders befindet sich eine Bohrung 12 zur Zuführung des Antriebsmittels zum Zylinderraum i i und über den Kolben 8, den die Feder 13 stets in seine Höchstlage zu drängen sucht. Im Arbeitsraum i i des Zylinders 9 ist eine Feder i211 vorgesehen, welche die Stöße aufnimmt, die der Kolben 8 am Ende jedes Kolbenspieles bei seiner Rückkehr in seine ursprüngliche obere Lage ausüben würde.
  • Die Feder 13 wirkt, wie ersichtlich, über ein zwischen ihr und dem Bolzen 16 geschaltetes Wälzhebelpaar. Der Bolzen 16 stützt sich gegen die gerade Fläche i9 des Hebels 6, der die eine Wälzfläche 18 aufweist, die sich auf der Gegenwälzfläche 17 am Daumen 14 abrollen kann. Die verschiedenen Stellungen der Wälzhebel während eines Kolbenspieles sind aus den Abb. 2 bis 4 zu entnehmen. Die eigentliche gewölbte Wälzbahn befindet sich vorteilhaft auf dem Hebel 6, während die zweite Wälzfläche vom Daumen 14 getragen wird, der an dem Kolben 2o drehbar befestigt ist. Die Rückdruckfeder 13 für den Hilfskolben 8 wirkt auf den Daumen 14 unter Vermittlung einer Scheibe 21 und ist in der im Gehäuse eingeschraubten Kappe abgestützt.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Sobald der Druck im Zylinderraum ii zunimmt, wird der Hilfskolben 8 zum Arbeitshub nach abwärts gezwungen, `wodurch der Bolzen 16 den Antriebshebel 6 um einen Winkel a verdreht und dabei die Klinke 7, das Sperrad 5 und die Antriebswelle?- bewegt. Während dieser Zeit verschiebt sich der Berührungspunkt a der Wälzflächen um das verhältnismäßig kleine Maß vonanach a' (Abb.3). Eine weitere Abwärtsbewegung des Kolbens 8 hat die großeVerschiebung diesesBerührungspunktes von a' nach a" (Abb. 4) zur Folge, der aber ein ganz kleiner Verdrehwinkel ß des Hebels 6 und also auch ein ganz kleiner Resthub des Kolbens 8 entspricht. Während dieser Zeit wächst aber infolge der Wälzhebelwirkung die von der Feder 13 auf den Kolben 8 übertragene Rückdruckkraft derart, daß auch bei großen Admissionsspannungen im Zylinder i i der Kolbenhub stoßfrei abgebremst wird. Verschwindet der Druck im Zylinderraum i i, so bewirkt die Feder 13 den Rückgang der Wälzhebel und des Zylinders in die ursprüngliche Lage nach Abb. i. Dabei wird zunächst eine kräftige Hubbewegung durch die Feder 13 auf den Kolben 8 ausgeübt werden können, bis der Berührungspunkt a der Wälzflächen wieder den Punkt a' und schließlich den Punkt a erreicht hat. Gegen Ende des Kolbenhubes ist also das Übersetzungsverhältnis wieder ein derartiges geworden, daß die Rückwirkung der Feder 13 leicht durch die Pufferfeder i211 abgebremst wird. Während des größten Teiles des Kolbenhubes, also während sich der Hebel 6 um einen Winkel a dreht, wird die treibende Kraft des Kolbens 8 hauptsächlich zur Betätigung der Schznierpumpe ausgenutzt, und während eines sehr kleinen Hubteiles entsprechend dem Winkel ß wird der Gegendruck der Feder 13, der gerade nur so groß bemessen zu sein braucht, daß er den Leerhub bewirken kann, durch die Zunahme des Hebelarmes 14 eine verhältnismäßig große Höhe erreichen und den in der Totlage des Kolbens auftretenden Stoß auffangen.
  • Mit der beschriebenen neuen Einrichtung wird also erreicht, daß eine verhältnismäßig kleine Kraft während des größten Teiles des Kolbenarbeitshubes der Kolbenbewegung entgegenwirkt, welche aber während eines. darauffolgenden kleinen Hubteiles rasch anschwillt und die Kolbenbewegung stoßfrei abbremst. Ein weiterer Vorteil ist der, daß von einem gewissenMindestdruck des Hilfsmittels an, der wegen der relativ schwach gewählten Feder 13 niedrig liegt, jener Teil des Hub= Weges, der einer Drehung des Hebels 6 um den Winkel a entspricht, immer mit Sicherheit bewirkt wird. Trotzdem wird aber auch bei starkem Anschwellen dieses Druckes immer ein stoßfreies Arbeiten des Kolbens 8 erreicht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schmierpumpenantrieb mit einem Hilfskolben, der durch den wechselnden Druck eines flüssigen oder gasfärmigen Kraftmittels entgegen einer Federkraft hin und her bewegt wird, wobei der Rückdruck der Feder auf den Hilfskolben durch eine zwischen Feder und Hilfskolben geschalteteHebelübersetzung übertragen wird, gekennzeichnet durch kraftschlüssigen gegenseitigen Angriff der Hebel mit Wälzflächen (17, 18) von solcher Form, daß durch ihre Abwälzung während eines bestimmten Teiles des Arbeitshubes der Rückdruck der Feder auf den Hilfskolben klein gehalten wird, während des restlichen Arbeitshubes aber rasch anschwillt und die Kolbenbevvegung stoßfrei abbremst.
  2. 2. Schmierpumpenantrieb mit einem Hilfskolben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einer von den zwischen Hilfskolben (8) und Rückdruckfeder (13,) angeordneten Wälzhebeln (6, 14) gleichzeitig den Antriebshebel der Schmierpumpe bildet.
DE1930534760D 1929-08-27 1930-06-07 Schmierpumpenantrieb Expired DE534760C (de)

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