AT122380B - Schmierpumpenantrieb. - Google Patents

Schmierpumpenantrieb.

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AT122380B
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Friedmann Alex Fa
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schmierpumpenantrieb. 



   Die Erfindung bezieht sieh auf eine Antriebsvorrichtung von Schmierpumpen für   Dampfmaschinen,   Kompressoren oder andere Maschinen mit Arbeitszylindern, in denen ein Kraftmittel wechselnden Drücken unterworfen ist, die in einem kleinen Hilfszylinder einen   Hilfskolben   entgegen einer   Rückdruckfeder   bewegen, was zum Antrieb einer Schmierpumpe benutzt wird. 



   Die bekannten derartigen Antriebsmechanismen zeigen jedoch den wesentlichen Nachteil, dass der Arbeitshub des Hilfskolbens sich mit dem veränderlichen Kraftmitteldruck und dem Pumpenwiderstand stark ändert, wodurch die bei jedem Kolbenhub geförderte Schmiermittelmenge innerhalb weiter Grenzen schwankt, was die Wirtschaftlichkeit der   Schmieranlage   sehr   beeinträchtigt.   



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Sehmierpumpenantrieb, bei dem der Arbeitshub des Hilfskolbens trotz schwankender Admissionsspannung des Kraftmittels und veränderlichem Pumpenwiderstand nahezu konstant gehalten wird. Zu diesem Zwecke wird zwischen der   Rückdruckfeder   und dem Hilfskolben eine Walzhe belübersetzung eingeschaltet, welche bewirkt, dass die Kolbenkraft während jenes Teiles des Kolbenweges, der für den Schmierpumpenantrieb notwendig ist, nur einen ganz geringen Widerstand seitens der   Rückdruckfeder   findet, während des übrigen Teiles die Wirkung dieser Feder jedoch energisch anwachsen lässt, so dass die Bewegung des Hilfskolbens stossfrei abgebremst wird. 



   Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch die Schmierpumpe und die treibenden Teile, während die Fig. 2, 3 und 4 verschiedene Stellungen der Wälzhebel während des Arbeitshubes des Hilfskolbens zeigen. 



   In einem Gehäuse 1 sind die Antriebsteile und die eigentliche Förderpumpe 4 angeordnet, die eine an sich bekannte Ausführungsform zeigen. Die Pumpe 4 enthält einen Kolben 4a, der durch die kleine Schubstange   3n und   das Exzenter 3, das auf der Welle 2 sitzt, angetrieben wird. auf dieser Welle 2 
 EMI1.1 
 Antriebshebel 6 kann mit seinem Auge 6a frei auf der Welle 2 schwingen. Statt einer einzigen Förderpumpe 4 kann auch eine ganze Anzahl solcher Förderpumpen durch dieselbe Welle angetrieben werden. 



   Der Antrieb des Hebels 6 erfolgt unter Vermittlung eines Bolzens 16 durch einen Hilfskolben 8, der in einem passenden Zylinder 9 gleitet. In der Kappe   10   des Zylinders befindet sieh eine Bohrung   1 : 2,   durch welche das Antriebsmittel, dessen Druckschwankungen den Kolben 8 zu seiner Arbeitsbewegung veranlassen, dem Zylinderraum 11 zugeführt wird. Im Arbeitsraum 11 des Zylinders 9 ist eine Feder   12a ;   vorgesehen, welche die Stösse aufnimmt, die der Kolben 8 am Ende jedes Kolbenspieles bei seiner Rückkehr in seine ursprüngliche obere Lage ausüben würde. 



   Der Arbeitshub des Hilfskolbens 8 kann nur unter Überwindung der Spannung der   Feder. 2. 3 aus-   geführt werden, während seine Rückbewegung nach dem Verschwinden des Druckes im Raum 11 durch die Spannkraft dieser   Rüekdruckfeder   bewirkt wird. Der   Hilfskolben   8 wird dadurch innerhalb des Zylinders 9 ganz   in Übereinstimmung   mit der Bewegung des Kolbens in der Hauptmaschine hin-und herbewegt. 



   Die Feder 13 wirkt. wie ersichtlich, nicht direkt auf den Kolben   8,   sondern über das dazwischen geschaltete   Wälzhebelpaar.   indem der Bolzen   ? ss sieh gegen   eine passende   Fläche   19 des Hebels 6 stützt, 
 EMI1.2 
 dere Ausgestaltung der   Wälzfläche     17, 18   ist aus den Fig. 2 bis 4 zu entnehmen, die deren gegenseitige Stellung bei verschiedenen Winkelstellungen des Hebels 6   erkennen     lassen. Die eigentliche Walxbahn   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 befindet sich vorteilhaft auf diesem Hebel, während die zweite   Wälzfläche   vom Daumen 14 getragen wird, der an einem Bolzen 20 drehbar befestigt ist.

   Die Rückdruekfeder   1. 3 fÜr   den Hilfskolben 8 wirkt auf den Daumen 14 unter Vermittlung einer Scheibe 21 und stützt sich mit ihrem anderen Ende gegen eine im Gehäuse eingeschraubte Kappe ab. Die Federspannung hält dadurch die zwischen dem   HiIfskolben 8   und der Feder   1. 3 befindlichen   Teile in ständiger Berührung. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist die folgende :
Sobald der Druck des Expansionsmittels der Kraftmaschine zunimmt, wird der   Hilfskolbeu   8 zum Arbeitshub gezwungen, wodurch die Spindel 16 den Antriebshebel 6 um einen   Winkel &alpha;verdreht.   Durch die Klinke 7, die in einen Zahn des Sperrades 5 eingreift, wird dieses weiterbewegt und bewirkt eine Drehung der Antriebswelle 2. Lässt der Druck im Raum 11 nach, so wird sowohl der Hebel 6 als auch der Kolben 8 durch die Spannung der Feder   1. 3   wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgebracht.

   Vor Beginn des Arbeitshubes des Kolbens 8 berühren nun die   Wälzflächen   18 und 17 des Antriebshebels 6 
 EMI2.1 
 . punkte a der beiden   Wälzflächen   sich nur um ein sehr geringes Stück verschiebt, während er beim letzten Teil des   KOlbenhubes sIch   um ein relativ grosses Stuek verschrebt. 



   In der Fig. 3 ist die Lage der beiden   Wälzflächen   17 und 18 in jenem   Zeitpunkt   dargestellt, in 
 EMI2.2 
 punkt zwischen den genannten zwei   Wälzflächen   nur um das kleine Stück von a nach a'verschoben. Der
Hebel 6 hat sich währenddessen   um   einen Winkel. verdreht. Dadurch, dass die Entfernung der beiden Punkte   a, a'durch   die entsprechend gewählte Form der Wälzflächen 18 und 17 nur sehr gering ist, wird erreicht, dass der Hebelarm für den Druck des Kolbens auf die Feder 13 praktisch nahezu gleichbleibt. 



  Bei einem gewissen Druck im Raum 11 wird der Kolben 8 den Pumpenwiderstand und den Druck der Feder 13 überwinden. Dieser Druck wird um so kleiner sein, je   schwächer   die Spannung der Feder 13 gewählt wurde. Da auf die Pufferkraft der Feder zum Auffangen der Kolbenstösse bei hohem Druck des Kraftmittels, wie später gezeigt wird, bei Wahl der   Federstärke   keine Rücksicht genommen werden   muss,   so genügt es, die Feder 13 so zu bemessen, dass der Leerhub des Kolbens 8 und des Hebels 6 mit Sicherheit erreicht wird. Die Federkraft bestimmt also den kleinsten Kraftmitteldruck, der einen Kolbenhub bis zur Wälzhebelstellung nach Fig. 3 hervorbringt. 



   Bei weiterem   Anwachsen   des Kolbenhubes kommt die Stellung der Wälzhebel nach Fig. 4 zustande. Sie entspricht der unteren Totlage des Kolbens 8. Die   Wälzflächen 18   und 17 berühren sich dann in einem Punkte a", der von dem früheren Berührungspunkte a' eine mehrfach grössere Entfernung hat, als dieser von dem anfänglichen Berührungspunkt a. Während der Verschiebung des   Berührung-   punktes von   a'nach a" hat   der Hebel 6 nur einen sehr kleinen Drehungswinkel   ss   beschrieben. Durch die grosse Entfernung der beiden Berührungspunkte   a',   a" ist der Hebelarm, vermittels dessen der Druck auf den Kolben 8 den Federdruck 13 überwindet, sehr stark verkürzt worden, wodurch der   Rückdruck   der Feder sich stark vergrössert hat.

   Es   wird dadurch erreicht, dass auch   bei relativ hohem Kraftmitteldruck im Raum 11 die Bewegung des Kolbens 8 in der unteren Totlage stossfrei abgebremst wird. Während des   grössten   Tei ! es des Kolbenhubes, also während sich der Hebel 6 um einen   Winkel Y.   dreht, wird die treibende Kraft des Kolbens 8   hauptsächlich   zur Betätigung der Schmierpumpe ausgenutzt und nur während   emes   sehr kleinen Hubteiles entsprechend dem Winkel ss wird der Gegendruck der Feder 13. der gerade nur so gross bemessen zu sein braucht, dass er den Leerhub bewirken kann, durch die Zunahme des Hebelarmes eine verhältnismässig grosse Höhe erreichen und den in der Totlage des Kolbens auftretenden Stoss auffangen. 



   Mit der beschriebenen Einrichtung wird also erreicht, dass eine verhältnismässig kleine Kraft während des grössten Teiles des Kolbenarbeitshubes der Kolbenbewegung entgegenwirkt, welche aber während eines darauffolgenden kleinen Hubteiles rasch anschwillt, und die Kolbenbewegung stossfrei abbremst. Ein weiterer Vorteil ist der, dass von einem   gewissen Mindestdruek   des Kraftmittel an, der wegen der 
 EMI2.3 
 um den   Winkel'Y. entspricht,   immer mit Sicherheit bewirkt wird. Trotzdem wird aber auch bei starkem Anschwellen dieses Druckes immer ein stossfreies Arbeiten des Kolbens 8 erreicht. Die nahezu gleichbleibende Grösse des Arbeitshubes des Kolbens 8 bei den verschiedensten Drücken des Kraftmittesl sichert ein gleichmässiges, ununterbrochenes Arbeiten der Schmierpumpe. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schmierpumpenantrieb mit einem Hilfskolben, der durch den wechselnden Druck eines flüssigen oder gasförmigen Kraftmittels entgegen einer Federkraft hin-und herbewegt wird, dadurch gekennzeichnet. EMI2.4 von solcher Form erfolgt, dass bei ihrer Abwälzung während eines vorbestimmten Teiles des Arbeitshubes der Rückdruck der Feder auf den Hilfskolben klein gehalten wird, während des restlichen Arbeitshubes EMI2.5 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 von den zwischen Hilfskolben 8 und Rückdruckfeder 13 angeordneten Wälzhebeln 6 und 14 der eine gleichzeitig den Antriebshebel der Schmierpumpe bildet. EMI3.2
AT122380D 1930-06-02 1930-06-02 Schmierpumpenantrieb. AT122380B (de)

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