DE323382C - Viertaktverbrennungsmotor - Google Patents
ViertaktverbrennungsmotorInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B41/00—Engines characterised by special means for improving conversion of heat or pressure energy into mechanical power
- F02B41/02—Engines with prolonged expansion
- F02B41/04—Engines with prolonged expansion in main cylinders
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B75/00—Other engines
- F02B75/02—Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
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Description
- Viertaktverbrennungsmotor. Es hat sich in der Praxis ergeben, daß es bei Viertaktmotoren vorteilhaft ist, die beiden ersten Takte eines Kreislaufes kürzer als die beiden letzten zu wählen. Man erreicht bei den bekannten Einrichtungen diese Wirkung durch Anordnung eines Planetengetriebes, das so eingerichtet ist, daß das die Kurbel tragende Zahnrad während eines ganzen Kreislaufes der Maschine zwei Umläufe ausführen muß.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, bei der die verschiedenen Längen der einzelnen Hübe erreicht werden und das die Kurbel tragende Zahnrad während eines ganzen Kreislaufes der Maschine nur einen einzigen Umlauf zu machen hat.
- Durch die Herabsetzung der notwendigen Bewegungen auf die Hälfte wird die Abnutzung dieses Maschinenelementes ebenfalls auf die Hälfte herabgesetzt und hierdurch eine wesentliche Verbesserung der Gesamteinrichtung, insbesondere der Bewegung, erreicht.
- Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht. Das eigentümliche Merkmal der Erfindung, nämlich die ungleich langen Kolbenhübe, ist nicht an das dargestellte Beispiel gebunden, sondern kann auch in anderer Weise erreicht werden.
- In der Zeichnung ist Fig. I eine schematische Darstellung der Lage des Kolbens in einem Verbrennungsmotor nach der Erfindung, und zwar beim Anfang des Saughubes; Fig.2 zeigt die Lage des Kolbens beim Anfang des Kompressionshubes; Fig. 3 zeigt die Lage des Kolbens kurz vor der Zündung beim Anfang des Arbeitshubes; Fig. 4 zeigt die Lage des Kolbens am Ende des Arbeitshubes; Fig.5 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung -bei einer Ausführungsform; Fig.6 zeigt eine Vorderansicht derselben mit der Bewegungskurve des Kurbelzapfens und den Kurbelzapfen in drei verschiedenen Stellungen, den in Fig. I, 3 und 4 gezeigten Kolbenstellungen entsprechend; Fig.7 zeigt eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung, und Fig.8 zeigt eine Vorderansicht derselben mit der Bewegungskurve des Kurbelzapfens und den Kurbelzapfen in der Stellung, die der in Fig.2 gezeigten Kolbenstellung entspricht.
- In der Zeichnung ist i das Maschinengestell, in dem ein unbewegliches Zahnrad 2 befestigt ist. Um dieses dreht sich ein anderes Zahnrad 3 von derselben Zähnezahl. Das Zahnrad 3 ist auf einem Arm oder einer Scheibe 4 gelagert, die um :einen das Zahnrad 2 tragenden Zapfen 5 drehbar gelagert ist. Die Scheilye .4 und das Schwungrad 6 bestehen aus einem Stück.
- Auf dem Zahnrad 3 sitzt ein Kurbelarm 7, der einen Kurbelzapfen 8 für das Lager,9 der Kolbenstange io trägt. Der Kurbelarm 7 ragt um ein Stück aus dem Rade 3, wie in der Zeichnung dargestellt, heraus.
- Die Scheibe 4 dreht sich um den Zapfen 5, und gleichzeitig führt das Zahnrad 3 eine Planetenbewegung um das Zahnrad 2 aus. Hierdurch wird der Kurbelzapfen 8 die in Fig. 6 und 8 dargestellte Kurve beschreiben, und der Motor wird dann in der in Fig. 1-d dargestellten Weise arbeiten. Es wird der erste Hub, der Saugehub, ganz kurz, während der Kurbelzapfen vom Punkt I aus bis zum Punkt II wandert, und der darauffolgende Kompressionshub auch ganz kurz, während der Kurbelzapfen der Kurve von II bis III folgt. Die Kolbenstellung II ist wegen der Übersichtlichkeit in Fig. 6 nicht gezeigt, während diese Stellung in Fig. 8 eingezeichnet ist.
- Während der beiden Hübe I-II und II-III ist der Kolben z. B. um ein Drittel seines ganzen Weges gewandert. Beim darauffolgenden Explosionshub dagegen beschreibt der Kurbelzapfen die Kurve von III bis IV und die komprimierte und darauf endzündete Ladung expandiert während eines Kolbenhubs, der in der hier angegebenen Ausführungsform mehr als dreimal so lang ist als die beiden ersten Hübe. Hierdurch wird eine fast vollkommene Verwertung der Explosionskraft erreicht, indem das mehrfache Zylindervolumen eine Expansion fast bis zum Atmosphärendruck gestattet.
- Schließlich erfolgt die Ausströmung, während der Kolben zu seinem anderen Totpunkt zurückgeht, während der Kurbelzapfen die Kurve von IV bis I beschreibt.
- Die Hübe werden dann in der beschriebenen Reihenfolge wiederholt, indem der Kolben bei jedem zweiten Doppelhub nur um eine kleine Strecke in den Zylinder sich bewegt und bei jedem anderen zweiten Hub ganz bis zum entgegengesetzten Ende des Zylinders läuft.
- In der Praxis wird man wahrscheinlich gekröpfte Kurbelwellen und zwei Planetengetriebe anwenden, so, wie es in Fig. 7 und 8 angedeutet ist. Ebenso kann die Kraftübertragung, die hier durch Riemen vom Schwungrad aus erfolgen soll, auch in anderer Weise ausgeführt werden, aber dies ist für das Verständnis der Erfindung belanglos.
Claims (1)
- PATPN T-ANSPRUCH: Im Viertakt arbeitender Verbrennungsmotor, bei dem die ersten beiden Hübe kurz und die beiden letzten Hübe durch Anbringung des Kurbelarmes auf einem Zahnrad eines Planetengetriebes länger sind, dadurch gekennzeichnet, däB das den Kurbelarm tragende Zahnrad 3 während eines vollen Kreislaufes der Maschine .nur einen einzigen Umlauf ausführt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE323382T | 1918-07-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE323382C true DE323382C (de) | 1920-07-24 |
Family
ID=6173025
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918323382D Expired DE323382C (de) | 1918-07-07 | 1918-07-07 | Viertaktverbrennungsmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE323382C (de) |
-
1918
- 1918-07-07 DE DE1918323382D patent/DE323382C/de not_active Expired
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