DE534313C - Vorrichtung zur Entfernung und Weiterbefoerderung von Hochofengichtstaub - Google Patents

Vorrichtung zur Entfernung und Weiterbefoerderung von Hochofengichtstaub

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DE534313C
DE534313C DEV24869D DEV0024869D DE534313C DE 534313 C DE534313 C DE 534313C DE V24869 D DEV24869 D DE V24869D DE V0024869 D DEV0024869 D DE V0024869D DE 534313 C DE534313 C DE 534313C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/22Dust arresters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blast Furnaces (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Entfernung -und Weiterbeförderung von Hochofengichtstaüb Der Arbeitsweise der Hochöfen und ähnlichen Schachtöfen haftet der Nachteil an, daß mit dem Gasstrom nennenswerte Mengen der Beschickung den Öfen in Form von Staub entführt werden, der sich in den rohgasführenden Rohrleitungen und Staubabscheidern zum größten Teil wieder ablä.gert. Die Entfernung dieses -Gichtgasstaubes geschah bisher durch Öffnen von Klappenventilen, die im Boden der Staubabscheider sowie auf der ganzen Länge unterhalb der Rohgasleitungen angebracht sind: Auf diese Weise gelangt der Staub aus den Staubabscheidern unmittelbar in offene Eisenbahnwagen, aus den Rohgasleitungen hingegen zuerst in besondere Schmalspurwagen, die auf Bühnen verfahren werden, die unterhalb der Rohgasleitungen an diesen angebracht sind. Die Schmalspurwagen entleert man in feststehende Sammelbehälter, aus denen der Staub dann wieder in Eisenbahnwagen abgeführt und nach Agglomerieranlagen, Brikettierungseinrichtungen oder auf Halden gefahren wird.
  • Die mittels dieser Vorrichtungen allgemein übliche Staubentfernung hat neben deri Erfordernissen an Arbeitskräften den großen Nachteil, daß beim Öffnen eines jeden Klappenventils, beim Umschlagen und auf dem Transport des Staubes große Staubaufwirbelungen entstehen, durch die bedeutende verwendungsfähige Mengen Staubes verlorengehen und die durch ihre Luftverschlechterung gesundheitsschädlich für die Arbeiter und Anwohnerschaft von Hochofenwerken sind. .
  • Die Erfindung sieht daher eine Vorrichtung vor, wonach das Entfernen und Weiterbefördern von Gichtstaub aus rohgasführenden Rohrleitungen und Stäubabscheidern ohne diese Nachteile ermöglicht wird.
  • Erfindungsgemäß werden die Rohgasleitungen oder die Staubabscheider unter Einschaltung von Absperrorganen über Strahlpumpen mit Staubförderleitungen verbunden, wobei die Strahlpumpen unter Einschaltung von Absperrorganen an Fördermittelleitungen angeschlossen sind. Es wird also- jede Stelle der Stäubabscheider und rohgasführenden Rohrleitungen, an der eine Staubentnahme erfolgen soll, mit der Staubförderleitung und Fördermittelleitung verbunden, die durchlaufend verlegt sind. Der Staub wird mittels der Strahlpumpe, die von der Fördermittelleitung gespeist wird, in die Staubförderleitungen-abgesaugt und weitergedrückt. Hierbei äls Fördermittel Luft zü verwenden, würde wegen der hohen Explosionsgefahr unzulässig sein, da während der Staubentleerung Staubabscheider und rohgasführende Rohrleitung von heißen Ofengasen durchströmt werden. Es ist daher als Fördermittel das jeweilig vom Schachtofen erzeugte Gas vorgesehen. Der den rohgasführenden Rohrleitungen entnommene Staub wird durch die Staubförderleistung den Staubabscheidern zugeführt und von diesen nach anderen Bestimmungsorten weitergeleitet. Dieses geschieht nach den örtlichen Verliältri'fsseri°'entweder in der eben beschriebenen Weise, oder man drückt den Gichtgasstaub -unter -Benutzung der gleichen Vorrichtung in Kesselwagen, die am, Be-Stimmungsort mit Hilfe von Luft als Förder= mittel entleert werden können.
  • Es ist bekannt, den mit Gasen abgeführten Gichtstaub dadurch wieder zu verwerten,. daß man ihn unmittelbar aus den Staubsäcken des Hochofens entnimmt und mit Hilfe von Hochofengas, das durch einen Kompressor unter Druck gesetzt wird, in eine oder fnehrere im Schacht befindliche Düsen einbläst.
  • Ferner ist es bekannt, zum Fördern von Gichtstaub und anderen Feinerzen im Hochofenbetrieb Druckkesselförderanlägen zu benutzen.
  • Zur näheren Eiläuterung der Erfindung, ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel dargestellt. _ Abb. r zeigt einen Aufr iß einer derartigen _ Anlage; Abb. a den Schnitt II-II und Abb. 3 den Schnitt III-III nach Abb. r. Die Abb. q. und 5 heben eine einzelne Vorrichtung besonders hervor.
  • Durch Offnen der Durchgangshähne a strömt das durch die Fördermittelleitung b herbeigeführte Fördergas in die Strahlpumpe c, reißt den durch die Durchgangshähne d aus den Rohgasleitungen k zugeführten .Staub mit sich und drückt das Gasstaubgemisch durch die geschlossene Förderleitung e nach den Staubabscheidern f. Aus dieser wird der Staub dann nach der oben beschriebenen Weise entfernt.
  • Durch die Erfindung wird eine Entstaubung der rohgasführenden Rohrleitungen und Staubabscheider erzielt, bei welcher eine Berührung des Staubes mit der Außenluft nicht mehr iff Frage `kommt. Es ist damit ein unverkennbarer technischer Fortschritt gegenüber der bisherigen Staubentleerung zu verzeichnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Entfernung und Weiterbeförderung des sich-- in den rohgas;-führenden Rohrleitungen und deren Staubabscheidern von Hochöfen und ähnlichen Schachtöfen ablagernden Gichtgasstaubes während des Ofenganges mit Hilfe des vom Schachtofen erzeugten. Gases, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohgasleitungen (h) oder die Staubah-. scheider (f) unter--Einschaltung von Absperrorganen (d) über Strahlpumpen (c) mit Staubförderleitungen (e) verbunden sind, wobei die Strahlpümpen (c@) unter Einschaltung von Absperrorganen, (a) an Fördermittelleitungen (b) angeschlossen sind.-
DEV24869D 1929-01-29 1929-01-29 Vorrichtung zur Entfernung und Weiterbefoerderung von Hochofengichtstaub Expired DE534313C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741420C (de) * 1939-05-21 1943-11-11 Roechlingsche Eisen & Stahl Verfahren zum Herstellen eines siliciumarmen Roheisens aus eisenarmen Erzen
US6619570B1 (en) 2000-06-14 2003-09-16 Orbit Irrigation Products, Inc. Telescoping watering wand

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741420C (de) * 1939-05-21 1943-11-11 Roechlingsche Eisen & Stahl Verfahren zum Herstellen eines siliciumarmen Roheisens aus eisenarmen Erzen
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