DE534293C - Saege- oder Abschneidemaschine mit selbsttaetigem Vorschub des Werkstuecks - Google Patents
Saege- oder Abschneidemaschine mit selbsttaetigem Vorschub des WerkstuecksInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23D47/04—Sawing machines or sawing devices working with circular saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of devices for feeding, positioning, clamping, or rotating work
- B23D47/042—Sawing machines or sawing devices working with circular saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of devices for feeding, positioning, clamping, or rotating work for conveying work to, or discharging work from, the machine
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- B23D45/04—Sawing machines or sawing devices with circular saw blades or with friction saw discs with a circular saw blade or the stock carried by a pivoted lever
- B23D45/042—Sawing machines or sawing devices with circular saw blades or with friction saw discs with a circular saw blade or the stock carried by a pivoted lever with the saw blade carried by a pivoted lever
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Description
Vorliegende Erfindung stellt einen neuartigen Vorschubmechanismus für Abschneide-
oder Sägemaschinen dar und kann bei Kreissägen, Bügelsägen, Bandsägen, Ab-Stechmaschinenpressen
und Trennmaschinen aller Art Verwendung finden, um ihren Betrieb
automatisch zu gestalten.
Die bisherigen automatischen Sägen arbeiten entweder mit Zangenvorschub, der aber
teuer ist, da er für jede Quersehnittform besondere Spannglieder erfordert und durch das
Umwechseln dieser Spannglieder eine zeitraubende Bedienung verlangt,"" oder sie arbeiten
mit Gewichtsvorschub. Dieser besteht entweder in einem besonderen Gewicht, das
die waagerechte Stange mittels Seilzuges schrittweise vorwärts schiebt, oder die Materialstange
wird vertikal aufgestellt. Der Nachteil der erstgenannten Ausführung be-
ao steht darin, daß die Verbindung zwischen
Seilzug und Materialstange bei jeder neuen Stange neu befestigt werden muß, daß das Gewicht
an der Decke oder einer Säule befestigt werden muß, daß die Länge der Stange abhängig
ist von der durch die räumlichen Verhältnisse gegebenen Fallhöhe des Gewichts, und daß eine Regulierung der Vorschubbeschleunigung
je nach Schwere der Stange fehlt. Die Nachteile der senkrechten Anordnung der Materialstange bestehen darin, daß
die Zufuhr von oben aus erfolgen muß, und daß auch hier eine Regulierbarkeit je nach
Schwere der Stange fehlt, so daß beim Vorschub
starker Stangen unzulässige Stöße entstehen.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diese« Nachteile dadurch, daß das Schneidwerkzeug
nebst Antrieb auf einem die Vorschubbewegung ausführenden Schwingkörper angeordnet ist, der in dem zur Erzielung des erf order-
liehen Gleitwinkels schwenkbaren und feststellbaren
Körper schwenkbar gelagert ist. Die Zuführung der Materialstange erfolgt
demnach, ähnlich wie dies bei Stanzen und Pressen üblich ist, auf der schiefen Ebene
durch die Schwerkraft. Bei der Anwendung dieser Einrichtung auf Säge- und Abscrmeidmaschinen
vereinfacht sich die Stangenzuführung,
da Patronen und Vorschubelemente in Fortfall kommen können und die Vorschub'-größe
der Stärke und der Profilform der Stangen angepaßt werden kann, ohne daß der Stoß
gegen den Stangenschlag eine unzulässige Höhe erreicht. Bei der dargestellten Ausführungsform
werden lediglich schwenkbare, schwingende oder sich drehendeTeile benutzt,
so daß nur runde Elementenpaare zur Anwendung gelangen. Alle Vorrichtungen sitzen
auf einem der Vorechubgröße entsprechend schräg eingestellten Tisch, der seinerseits den
Schwingkörper trägt, der den Schnitt und die Festspannung des Materials ausführt.
Abb. ι bis 5 veranschaulichen den Erfindungsgedanken
zum Beispiel an der Ausfüh-
drückt— .
rung einer Kreissäge; Abb. ι ist die Aufsicht, Abb. 2 und 3 zwei senkrechte Schnitte, Abb. 4
und 5 Schnitte.durch die Materialführung.
ι ist die Materialstange, 2 ihre Führung, die dm Querschnitt winkelförmig nach Abb. 4
ausgeführt sein kann und in bestimmten Ab-' ständen Rollen nach Abb. 5 erhalten kann.-3
und 4 sind die beiden Backen des die Stange spannenden Schraubstocks, und zwar ist 3 die
feste und 4 die bewegliche Backe.' .5 ist der Anschlag, der mittels des Knebels 6 derartig
eingestellt werden kann, daß die gewünschte Abschneidelänge erzielt wird. 7 ist der Antriebsmotor,
der in vorliegendem Beispiel über ein Zahnradpaar 8 und 9 und die Welle
10 das Sägeblatt n antreibt. Der ganze Mechanismus
ist auf einer Platte 12 gelagert, die um den Zapfen 13 schwingen kann und durch
ihre Schwingbewegung den Vorschub der Kreissäge gegen die Materialstange bewirkt.
Die Einleitung dieser Schwingbewegung erfolgt von Welle ro aus über das Zahnradpaar
15, 16, die Welle 17, die beiden Nocken 18
und 19, die derart mit zwei am Schwenkkörper 14 gelagerten Rollen 20 zusammenarbeiten,
daß die Sägen mit einer der Ma.'
terialart angepaßten Vorschübgeschwindigkeit den Schnitt vollführt. Die Feder 21
den Schwingkörper 12 bzw. dessen Nocken 18 und-19 gegen die Rollen 20; ._· .-,.' ., v
Nachdem ein Stück -abgeschnitten ist,
schwingt der Körper 12 unter dem Druck der Feder 2.1 zurück, die -federnde-Schrauhstqck-
• ^Mcke^gibt'die zu. bearbeitende Stange ι frei,
die "gegen," den Anschlag"5 rutscht, worauf die
vomTSCotor^ über die" Räder 8, 9, 15 und 16
gedfefiten Nocken 18 und 19 den. Schwingkörper
12 vorwärts schieben.. Hierbei spannt
* zunächst die ^ "federnde .Schraubstockbacke 4-,
die Stängel gegen. die feste Schraubstockbacke3,
worauf die Säge n das Werkstück durchschneidet. '" ■ " ■
Die Einstellung lies Schwenkkörpers 14 in
dem der Art des Werkstücks (d.h. seinem
Gewicht, Querschnitt und Oberflächenbearbeitung; usw.), entsprechenden. Winkel erfolgt
durch Verdrehen um die Achse 22, die im Hauptkörper -23 gelagert ist. Die richtige
Stellung wird durch Knebel 24 und Schlitz 25 gesichert und kann an Skala 26 abgelesen
werden. ■
Die den einzelnen Werkstückdurchmessern entsprechenden Stellungen der festen Schraubstockbacke 3 können durch Spindel 27 nebst
Handgriff und Skala eingestellt werden. Ebenso kann die Federspannung der beweglichen
Schraubstockbacke 4 durch eine Spin-.del 28, der Dicke des Werkstücks entsprechend,
einreguliert werden.
Die Materialführung ist an einem Bock 29 befestigt. Eine Abstützung der Führung
kann in der' Mitte durch einen Seilzug 30 erfolgen, der mittels eines Trägers 31 am
Schwenkkörper 14 befestigt ist.
Zahnräder 8 und 9 können dem Durchmesser der Kreissäge entsprechend ausgewechselt
werden. Ebenso sind die Zahnräder 15 und 16. sowie die Nocken 18 und 19 auswechselbar,
je nach der erforderlichen Vorschubgröße und Vorschubgeschwindigkeit, d, h, in Abhängigkeit von dem Querschnitt und der
Art des Stangenmaterials.
Sollten sehr dünne öder mit ungünstigem Querschnitt versehene oder sehr rauhe Stangen
schlecht rutschen, so "kann ,das Rutsehen
in der Führungsrinne durch eine von der Sägenwelle 10 oder der Steuerwelle 17, dem
Schwingkörper 12, der Schwingachse 13 oder
ähnlich abgeleitete Rüttelbewegung gefördert werden? ....
Auch kann eine selbsttätige Hubeinrichtung vorgesehen sein, die den Schwenkkörper
I4"steiler einstellt^ je kürzer die Stange wird.
Claims (3)
- Patentansprüche:i.■-Säge- öder Äbschneidemaschine mit selbsttätigem Vorschub des .Werkstücks durch-; Schwerkraftzuführung auf schiefer Bahn, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidwerkzeug (ir) nebst Antrieb auf einem die Vorschubbewegung ausführenden Schwingkörper (12) angeordnet ist, der in- - dem zur Erzielung des erforderlichen Gleitwinkels - schwenkbaren und feststellbaren. Körper (14) schwenkbar gelagert ist.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Festspannen des Werkstücks vor dem Abschneiden durch einen Schraubstock erfolgt, dessen eine Backe auf dem gemeinsamen Schwenkkörper (14) fest angeordnet ist, während die andere Backe zusammen, mit dem Werkzeug die Schwenkbewegung des Schwingkörpers· (12) vollführt.
- 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,· daß eine Einrichtung zum selbsttätigen Vergrößern des Neigungswinkels der Werkstückführung vorgesehen ist, um das Abgleiten des Werkstücks in der Werkstückführung zu erleichtern.Hierzu ι Blatt Zeichnungenberlin: gedruckt in der reichsdrückerei
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB129320D DE534293C (de) | 1927-01-21 | 1927-01-21 | Saege- oder Abschneidemaschine mit selbsttaetigem Vorschub des Werkstuecks |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB129320D DE534293C (de) | 1927-01-21 | 1927-01-21 | Saege- oder Abschneidemaschine mit selbsttaetigem Vorschub des Werkstuecks |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE534293C true DE534293C (de) | 1931-09-24 |
Family
ID=6997338
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB129320D Expired DE534293C (de) | 1927-01-21 | 1927-01-21 | Saege- oder Abschneidemaschine mit selbsttaetigem Vorschub des Werkstuecks |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE534293C (de) |
-
1927
- 1927-01-21 DE DEB129320D patent/DE534293C/de not_active Expired
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