DE534052C - Rotierendes Einstechwerkzeug - Google Patents
Rotierendes EinstechwerkzeugInfo
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- DE534052C DE534052C DE1930534052D DE534052DD DE534052C DE 534052 C DE534052 C DE 534052C DE 1930534052 D DE1930534052 D DE 1930534052D DE 534052D D DE534052D D DE 534052DD DE 534052 C DE534052 C DE 534052C
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B29/00—Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
- B23B29/03—Boring heads
- B23B29/034—Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings
- B23B29/03403—Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable before starting manufacturing
- B23B29/03428—Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable before starting manufacturing by means of an eccentric
Landscapes
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
22. SEPTEMBER 1931
22. SEPTEMBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVe 534052 KLASSE 49 a GRUPPE.
Carl Hasse & Wrede G. m. b. H. in Berlin
Rotierendes Einstechwerkzeug
Zusatz zum Patent 465
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Mai 1930 ab Das Hauptpatent hat angefangen.am 13. März 1927.
Gegenstand der Erfindung ist eine besondere Ausführungsform der Plandreh- und
Einstechvorrichtung nach Patent 465 139. Wie bei dem Gegenstande dieses Patentes
S wird durch die Axialverschiebung des Werkzeugkopfes ein Quervorschub des Werkzeugschlittens
bewirkt, wobei sich jedoch die Neuerung durch wesentliche Vereinfachung der Übertragungsteile vorteilhaft vom Gegenstand
des Hauptpatentes unterscheidet.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen. Es zeigt
Fig. ι die erste Ausführungsform im Längsschnitt,
Fig. 2 in Vorderansicht,
Fig. 2 in Vorderansicht,
Fig. 3 einen Längsschnitt und
Fig. 4 eine Vorderansicht der zweiten Ausführungsform.
Der Schaft 1 der Vorrichtung trägt nach Fig. ι und 2 an seinem vorderen Ende einen
Exzenterzapfen 2, der zweckmäßig eine Axialbohrung zur Aufnahme eines Bohrwerkzeuges
o. dgl. besitzt. Der mittlere, stärkere Teil des Schaftes 1 trägt auf seinem
Umfang einen steilgängigen Gewindegang 3 und eine darübergeschobene Hülse 6 mit entsprechendem
Gegengewinde. In dem vorderen Teil dieser Hülse ist der Werkzeugschlitten 7 rechtwinklig zur Achsrichtung
des Schaftes 1 verschiebbar geführt. Etwa in seiner Mitte besitzt der Schlitten 7 zum
Durchtritt des Zapfens 2 einen ovalen Durchbruch 5, dessen kleine Achse gleich dem
Durchmesser des Exzenterbolzens 2 und dessen große Achse wenigstens um die doppelte
Exzentrizität des Bolzens 2 größer ist als der Durchmesser des letzteren. Das eine
Ende des Schlittens 7 ist als Werkzeughalter 7a ausgebildet.
Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende:
Wird die Hülse 6 in bekannter Weise axial verschoben, dann schraubt sie sich über
den Gewindegang3, d.h. sie führt gegenüber dem Schaft 1 eine Drehung aus. Diese Drehung
macht der in der Hülse 6 geführte Werkzeugschlitten 7 mit; da aber der Mittelpunkt
des Schiebers mit dem Mittelpunkt des Exzenterbolzens 2 zusammenfällt, also außerhalb der Drehachse der Hülse 6 liegt,
muß sich der Schieber in der Hülse quer verschieben.
Dieselbe Wirkung wird erreicht, wenn man dem Schaft 1 des Werkzeugkopfes mit Bezug
auf die Hülse 6 eine Drehung erteilt.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 ist der vordere Teil der Hülse 6 als
Glocke 8 ausgebildet, dabei liegt die Achse
der Glocke exzentrisch zur Achse des Werkzeugschaftes i. Der vordere Teil des Schaftes
ι bildet einen Bund 9,, in welchem der Werkzeugschlitten 7 quefverschiebbar geführt
ist. Die Länge des Schlittens 7 ist gleich der lichten Weite der Glocke 8, die also den Schlitten umschließt.
Bei Axialverschiebung der Hülse 6 führt diese wieder infolge des steilgängigen Gewindeganges
eine Drehung gegenüber dem Schaft ι aus, und es wird durch die exzentrische
Wirkung der Glocke 8 der Schlitten 7, der mit seinen Enden an der Innenfläche der
Glocke anliegt, in dem Bund 9 des Schaftes 1 quer bewegt. Bei einer weiteren, zeichnerisch
nicht dargestellten Ausführungsmöglichkeit liegt der Außenumfang der Glocke
zentrisch zur Werkzeugachse, dagegen ist der Innenumfang exzentrisch gestaltet. Die
Wirkung ist dabei wie vorstehend beschrieben.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Rotierendes Einstechwerkzeug nachPatent 465 139, dadurch gekennzeichnet, daß der querverschiebbare Werkzeugschlitten (7) seine Bewegung durch ein axial im Werkzeugkopf gelagertes Exzenter (2, 9) erhält.
- 2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugschiitten (7) um einen exzentrisch zur Dreh-= achse des Werkzeuges sitzenden Zapfen (2) gelagert ist, so daß er bei Drehung um diesen Zapfen die Querverschiebung ausführt.
- 3. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querverschiebung des Werkzeugschlittens (7) durch Verschiebung des Werkzeugkopfes (6) auf einem steilgängigen Gewindegang 4<> des Schaftes (1) und dadurch hervorgerufene Drehung des Kopfes gegenüber dem Schaft erfolgt.
- 4. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugkopf (6) in seinem vorderen Teil in eine exzentrisch zur Werkzeugachse liegende Glocke (8) übergeht, welche den Werkzeugschlitten (7) umgibt und den Schlitten bei Drehung des Kopfes (6) gegenüber dem Schaft (1) infolge ihrer Exzentrizität quer bewegt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE534052T | 1930-05-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE534052C true DE534052C (de) | 1931-09-22 |
Family
ID=6556288
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930534052D Expired DE534052C (de) | 1930-05-31 | 1930-05-31 | Rotierendes Einstechwerkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE534052C (de) |
-
1930
- 1930-05-31 DE DE1930534052D patent/DE534052C/de not_active Expired
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