DE53385C - Elektrische Klingel - Google Patents
Elektrische KlingelInfo
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- DE53385C DE53385C DENDAT53385D DE53385DA DE53385C DE 53385 C DE53385 C DE 53385C DE NDAT53385 D DENDAT53385 D DE NDAT53385D DE 53385D A DE53385D A DE 53385DA DE 53385 C DE53385 C DE 53385C
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K1/00—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
- G10K1/06—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
- G10K1/062—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated
- G10K1/063—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated the sounding member being a bell
- G10K1/064—Operating or striking mechanisms therefor
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. V&
Vorliegende Erfindung betrifft eine Klingel für Haustelegraphen, bei welcher an Stelle der
zweispuligen Hufeisenelektromagnete mit an einem Ende federnd angebrachtem einarmigen
Anker nur ein einspuliger Elektromagnet mit einem in der Mitte drehbar gelagerten doppelarmigen
Anker angewendet wird und die beiden Enden des letzteren von den beiden als Spulenträger ausgeführten Polschuhen gleich
kräftig angezogen werden, ohne dafs hierbei gleichzeitig eine Hemmung des einen oder der
beiden Pole erfolgt, wie dies bei einigen elektrischen Bogenlampen der Fall ist, bei welchen
eine Hemmung des Ankers oder eines diesen ersetzenden beweglichen Elektromagneten behufs
Regulirung des Lichtbogens unbedingt nothwendig ist.
Bei Haustelegraphen mufs jede Hemmung vermieden werden, weil sonst der Anker nicht
plötzlich, sondern nur allmälig angezogen und durch den an demselben angebrachten Klöppel
kein kräftiger Schlag gegen die Glocke ausgeführt werden würde.
Durch die eigenartige Anordnung der Polschuhe zu dem Anker wird ferner die gröfstmögliche
Ausnutzung des durch nur eine Spule geschaffenen magnetischen Feldes ermöglicht.
Eine Vorrichtung zur Regulirung der Bewegung des Ankers und zum Abreifsen desselben
nach erfolgter Anziehung von den beiden Polschuhen ermöglicht eine Regulirung des Klöppelanschlages.
Die Ankerstellung ermöglicht ferner die Umwandlung der Klingel mit einer Glocke in
eine solche mit zwei Glocken durch einfache Anbringung einer zweiten Glocke und eines
zweiten an deni entgegengesetzten Ende des Ankers angebrachten Klöppels.
Endlich wird durch Anwendung einer Metallgrundplatte an Stelle der hölzernen
Platten der Apparat auch gegen Temperatur- und Witterungseinflüsse widerstandsfähiger gemacht.
In beiliegender Zeichnung stellt dar:
Fig. ι die Klingel in der Draufsicht,
Fig. 2 einen verticalen Längenschnitt durch dieselbe nach der Linie x-x der Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht und
Fig. 4 eine Endansicht der Spule,
Fig. 5 die Spule mit dem Anker in der Unteransicht,
Fig. ι die Klingel in der Draufsicht,
Fig. 2 einen verticalen Längenschnitt durch dieselbe nach der Linie x-x der Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht und
Fig. 4 eine Endansicht der Spule,
Fig. 5 die Spule mit dem Anker in der Unteransicht,
Fig. 6 ein Detail der Ankerregulirung in perspectivischer Ansicht,
Fig. 7 eine Seitenansicht der Spule mit dem Anker und der Regulirungsvorrichlung für
letzteren.
K ist mit den beiden Polschuhen PP1
verbunden oder mit denselben aus einem Stück verfertigt. Um diesen Kern ist ein feiner
Kupferdraht zu einer Multiplicationsspule M gewunden. Diese Wickelung erfolgt nicht auf
einer auf den Eisenkern gesteckten Holzspule, sondern direct auf dem Kern, wodurch eine
bedeutende magnetische Kraft auch bei schwachem elektrischen Strom erzeugt werden
soll.
Die beiden nach abwärts verlängerten und entsprechend verstärkten Polschuhe P Pλ ruhen
auf der metallenen Grundplatte Q und sind bei η η1 derart abgeschrägt, dafs der schräg
unterhalb des Elektromagneten angebrachte
Anker A A1 sich mit seinen beiden Längsseiten flach an diese abgeschrägten Polflächen nn1
anlegen kann, welche ein sehr kräftiges elektromagnetisches Feld bilden.
Dieser Anker hat in der Mitte bei g seinen Drehpunkt, wodurch ein gleicharmiger Doppelhebel
geschaffen ist, auf welchen die magnetischen Anziehungskräfte der Polschuhe P P1
gleich lang und gleich stark einwirken.
Der Unterschied dieses doppelarmigen Ankers gegenüber den bei Bogenlampen gebräuchlichen
liegt hauptsächlich darin, dafs bei letzteren die magnetischen Kraftlinien beim Durchgang
des Stromes durch die Elektromagnetwindungen entweder an beiden Polen oder wenigstens an einem normal zur Bewegungsrichtung
des Ankers oder eines zweiten beweglichen Elektromagneten liegen, wodurch sie hemmend auf den Anker oder den beweglichen
Elektromagneten einwirken und diese infolge dessen nur langsam hin- und herbewegt
werden, während bei der vorliegenden Anordnung die magnetischen Kraftlinien an beiden Polen tangential zur Bewegungsrichtung
des Ankers liegen und dieser infolge dessen plötzlich und kräftig angezogen wird, was
nothwendig ist, um mit dem am Anker angebrachten Klöppel einen kräftigen Schlag gegen
die Glocken auszuführen.
Die Regulirung der Bewegung des Ankers, sowie das Abreifsen desselben nach erfolgtem
Anzug erfolgt durch eine Schraubenfeder R, welche vermittelst einer vierkantigen Schraube i
entsprechend gespannt werden kann.
Zwei aus der Grundplatte Q herausgeschnittene und aufgebogene Ständeryyl haben zwei
viereckige Löcher, durch welche die vierkantige Schraube i hindurchgesteckt wird, so
dafs sie gegen Drehung geschützt, dagegen in ihrer Längsrichtung verschiebbar ist.
Diese Verschiebung, zum Zweck einer entsprechenden Spannung der Regulirfeder R, erfolgt
durch Drehen einer auf der Schraube sitzenden und durch die beiden Ständer (zwischen
welchen sie gelagert ist) gegen seitliche Verschiebung geschützten, beliebig geformten
(in der Zeichnung in Form eines Rädchens ausgeführten) Mutter m.
Um einen klangvolleren Tön zu erhalten, ist die Glocke nicht an einem steifen Arm, wie
bisher, sondern an einem federnden Arm r befestigt, welcher der Glocke ein vollkommen
freies Schwingen gestattet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine elektrische Klingel, bei welcher der einen oder zwei Anschlagha'mmer tragende Anker aus einem gleicharmigen Hebel (A) besteht, welcher drehbar neben dem mit zwei abgeschrägten Polschuhen (PP1) versehenen Elektromagneten (m) angeordnet ist und durch eine vermittelst Schraube (i) anzuspannende Schraubenfeder (R) nach der Anziehung zurückgezogen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53385C true DE53385C (de) |
Family
ID=328044
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53385D Expired - Lifetime DE53385C (de) | Elektrische Klingel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53385C (de) |
-
0
- DE DENDAT53385D patent/DE53385C/de not_active Expired - Lifetime
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