DE53197C - Läute-Inductor - Google Patents
Läute-InductorInfo
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- DE53197C DE53197C DENDAT53197D DE53197DA DE53197C DE 53197 C DE53197 C DE 53197C DE NDAT53197 D DENDAT53197 D DE NDAT53197D DE 53197D A DE53197D A DE 53197DA DE 53197 C DE53197 C DE 53197C
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- Germany
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- line
- spring
- inductor
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M19/00—Current supply arrangements for telephone systems
- H04M19/02—Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone
- H04M19/04—Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone the ringing-current being generated at the substations
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Magnetic Treatment Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1888 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine eigenthümliche Einrichtung an Läute-Inductoren zur
selbstthä'tigen Einschaltung des Inductors in die Leitung beim Beginn der Bewegung desselben
und wird auf beiliegender Zeichnung durch die Fig. ι bis 8 veranschaulicht, wobei Fig. 1 ein
Schnitt nach x-x, Fig. 2 und 3, ist.
Der Behälter A, Fig. 1 bis 4, besteht aus einer Anzahl von permanenten Magneten 1,2...,
wobei gleichnamige Pole an gleichnamigen Polen liegen. Innerhalb dieses Behälters sind
zwei Polstücke α angeordnet, welche durch Schrauben a1 gehalten werden.
Die Armatur jB1 ist nach Art der Siemensschen
construirt; die Endstücke b sind jedoch in die Armatur eingelassen und werden durch
Stangen b1 gehalten, während die Querstücke i>2 b% dazu dienen, die Zapfen der Armatur
aufzunehmen. Ueber dem Querstück b2 ist ein röhrenförmiger Ansatz b6 mit einer Hülse b7
angebracht. Mit letzterer ist der Schuh d1 einer
Kurbel D und ein Zahnrad d verbunden, welches durch ein Getriebe d2 und d3 den Stocktrieb
i der Armatur bethätigt. Infolge dieser Anordnung kann die Kurbelachse in die Ebene
der Achse der Armatur gebracht und zugleich letztere veranlafst werden, mehrere Umdrehungen
bei einer Umdrehung der Kurbel zu machen. Sämmtliche Theile sind in der Weise angeordnet,
dafs die Armatur, sobald die Finger auf den Handgriff q1 der Kurbel gebracht werden,
eine Bewegung in der Richtung der Achse empfängt.
Das eine Ende der Armaturspule steht in elektrischer Verbindung mit dem Körper oder
Kern der Armatur, das andere Ende dagegen mit einem von der Armatur durch einen an
dem Endstück b angebrachten Hartgummicylinder isolirten Contactstift/, welcher in dem
genannten Cylinder sitzt (Fig. 1) und durch diesen auch aufser leitendem Contact mit der
Feder f2 gehalten wird. Die Linie / wird geschlossen gehalten und der Inductor aufser
elektrischer Verbindung mit der Linie dadurch gebracht, dafs man dem Contacthebel f1 die
Gestalt einer Feder mit dem Druck gegen einen Contactstift/3 giebt; beim Drehen der Armatur
jedoch bewegt der Druck der Finger auf die Kurbel D die Armatur derartig, dafs der Contactstift
/ in Contact mit dem Contacthebel fl gebracht und der Contact zwischen/.1 und /3
aufgehoben wird, wodurch die durch die Drehung der Armatur erzeugten Ströme in die
Linie mit Hülfe einer Abzweigung I1 gebracht werden. Die Feder /' ist an ihrem einen
Ende von der Grundplatte isolirt, steht aber für gewöhnlich in Contact mit dem Contactstift/3;
Linie / ist dann geschlossen und die Armaturspule ausgeschaltet. Drückt aber Contactstift
/ gegen Federhebel f\ so wird der Contact zwischen letzterem und /3 aufgehoben
und der Strom geht von f1 durch / und die
Armaturspule und den Ankerkörper nach der Abzweigung I1 und von hier zur Linie.
Weder Z1 noch der Ankerkörper ist vom Metallrahmen des Apparates isolirt, so dafs
also Z1 stets in elektrischer Verbindung mit dem einen Ende der Ankerspule steht, deren
anderes Ende infolge ihrer Verbindung mit dem Contactstift/ durch diesen letzteren mit Federhebel
fl verbunden wird, sobald f1 durch/
von dem Contactstift f3 abgedrückt wird.
In der schematischen Darstellung der Fig. 8 sind zwei Stromerzeuger und zwei Signal-Empfangsapparate
in einer Linie in Anwendung gekommen, um die Verbindung der Armaturspule mit dem Liniendraht durch einen
Contacthebel zu zeigen, welcher an der Armatur befestigt, jedoch von ihr isolirt ist und in
elektrischer Verbindung mit der Armaturspule und einem zweiten mit der Linie verbundenen
Contactstift sich befindet, der so lange aufser Contact mit dem isolirten Contacthebel auf der
Armatur bleibt, bis die Armatur anderwärts gegen die Kraft einer Feder bewegt wird, wobei
diese Feder den Contact zwischen der Armatur und den Liniendrähten aufhebt, sobald
die Armatur freigelassen wird.
Die Kurbel D ist mit dem Schuh dl gelenkig
verbunden und ruht auf einer Welle, welche an dem oberen Zapfen der Armatur befestigt ist und sich durch den röhrenförmigen
Ansatz b6 erstreckt. Der Handgriff ^1 wird
zweckmäfsig in der in Fig. 6 angegebenen Gestalt hergestellt. Der Anschlag dl verhindert
ein zu weites Entfernen der Kurbel D von dem Schuh d1.
In Fig. ι ist der Apparat in eine Aussparung einer Zimmerwand oder dergleichen eingelassen,
indem ein Flantsch g in dem Obertheil des Magnetbehälters angebracht ist. Ein solcher
Flantsch besteht zweckmäfsig aus zwei mit den oberen Magneten 1,2 in einem Stück angefertigten
Theilen; doch kann der Flantsch auch getrennt hergestellt und an dem Magnetbehälter
befestigt werden. Eine derartige Anordnung des Apparates ist sehr wesentlich für solche
Gebäude, welche durchweg mit elektrischen Signalapparaten versehen werden sollen; denn
der permanente Magnet war bisher immer der umfangreichste und am schlechtesten aussehende
Theil der magnetischen Vorrichtung, während derselbe nach der vorliegenden Construction
den Augen entzogen wird. Aufserdem wird dadurch, dafs die Kurbel in einer Aussparung
des Obertheiles angebracht ist, der Apparat vor jedweder Beschädigung bewahrt. Selbstverständlich
kann der Magnet 1, 2 durch ein nichtmagnetisches, ausgespartes Gufsstück ersetzt
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Geberapparat, bei welchem behufs Ausschaltung aus der Linie das eine Ende der Ankerspule mit dem Körper des in der Richtung seiner Längsachse beweglichen Ankers, das andere Ende derselben dagegen mit einem Contactstift (f) in elektrische Verbindung gebracht ist, welcher durch eine Feder (f2) aufser Contact mit einem mit der Linie verbundenen Contacthebel (f1) gehalten wird, bis der Anker gegen die Kraft der Feder (f2) bewegt worden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53197C true DE53197C (de) |
Family
ID=327863
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53197D Expired - Lifetime DE53197C (de) | Läute-Inductor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53197C (de) |
-
0
- DE DENDAT53197D patent/DE53197C/de not_active Expired - Lifetime
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