DE53375C - Vorrichtung zum Reinigen gebrauchter Farbwalzenmasse von Buchdruck - Maschinen u. dergl - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen gebrauchter Farbwalzenmasse von Buchdruck - Maschinen u. dergl

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DE53375C
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DE
Germany
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ink roller
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cleaning used
roller mass
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Expired
Application number
DENDAT53375D
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F. X. HÖLZLE & CARL SPRANGER in München, Dianabad
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Publication of DE53375C publication Critical patent/DE53375C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F35/00Cleaning arrangements or devices
    • B41F35/04Cleaning arrangements or devices for inking rollers

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  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
in MÜNCHEN.
Bekanntlich werden die Walzen für die Vertheilung und Verreibung der Farbe bei Buchdruck-Maschinen aus einer gallertartigen Masse hergestellt, welche aus einer Mischung von Syrup und Leim, Leim und Glycerin, Gelatine und Glycerin oder dergleichen besteht. Die Walzen werden nun öfters erneuert, indem die alte Masse eingeschmolzen und aus ihr eine neue Walze gegossen wird. Da sich nun in den Walzen während des Gebrauches viele Verunreinigungen : Staub, Fasern u. dergl. festsetzen, so wird die Masse bald zum Umgiefsen untauglich, da sie — wenn sie ihren Zweck vollständig erfüllen soll — vollkommen rein sein mufs. Bei Anwendung der neuen Vorrichtung zum Reinigen der Walzenmasse dagegen kann sie noch beliebig oft zum Giefsen neuer Walzen benutzt werden.
Auf der Zeichnung ist α das Gefäfs, in welchem die Walzenmasse durch ein Wasserbad b erhitzt wird, ede sind an die Gefäfswandungen anschliefsende Siebe, von denen c ganz weite Lochung, d engere und e enge Lochung hat. Die Siebe sind an Stielen cl dl e1, welche sich über einander schieben lassen, angebracht. Der Griff an den Stielen ist an denselben leicht lösbar befestigt.
Beim Beginn des Erhitzens der Masse werden die Siebe nicht in das Gefäfs eingesetzt. Ist sie entsprechend dünnflüssig geworden, so drückt man zunächst das erste Sieb mit den weiten Lochungen durch die Masse gegen den Boden des Gefäfses. Dabei werden alle gröberen Verunreinigungen, welche nicht durch die Sieblochungen hindurchgehen, mit nach unten genommen, während die Hauptmasse mit feineren Verunreinigungen über das erste Sieb zu liegen kommt. Man drückt nun das zweite Sieb d in derselben Weise hinab, wodurch weniger grobe Verunreinigungen ausgeschieden und auf die Decke des ersten Siebes gebracht werden. Ein drittes, event, viertes Sieb e bewirkt eine fast vollkommene Ausscheidung aller schädlichen Verunreinigungen, so dafs nun die oberhalb des dritten Siebes befindliche Masse wie neue Verwendung finden kann. Man erreicht durch die beschriebene Einrichtung also eine wesentliche Ersparnifs.
Es sei noch erwähnt, dafs das Reinigen auch in umgekehrter Weise vorgenommen werden kann, indem man die Siebe in umgekehrter Reihenfolge als beim Einbringen der Masse einsetzt und nach der Verflüssigung die Siebe bei dicht geschlossenem Gefäfse nach einander emporzieht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Reinigen von gebrauchter Farbwalzenmasse u. dergl., bestehend aus einem Gefäfs a, in welchem, nachdem die Masse geschmolzen, Siebe ede mit kleiner werdenden Lochungen nach einander niedergedrückt oder aber emporgezogen werden, in der Weise, dafs zunächst die gröberen und dann die weniger groben Verunreinigungen ausgeschieden werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT53375D Vorrichtung zum Reinigen gebrauchter Farbwalzenmasse von Buchdruck - Maschinen u. dergl Expired DE53375C (de)

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DE53375C true DE53375C (de) 1900-01-01

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