DE533759C - Schaltungsanordnung fuer Waehler mit Maschinenantrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Waehler mit Maschinenantrieb

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DE533759C
DE533759C DET35181D DET0035181D DE533759C DE 533759 C DE533759 C DE 533759C DE T35181 D DET35181 D DE T35181D DE T0035181 D DET0035181 D DE T0035181D DE 533759 C DE533759 C DE 533759C
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register
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circuit
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DET35181D
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)
  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Wähler mit Maschinenantrieb in selbsttätigen Fernsprechanlagen, die beim Einstellen durch ein Stromstoßregister oder einen ähnlichen numerischen Schaltapparat überwacht werden. Diese Wähler sind teils mit einem durch die Antriebsoder Bewegungsvorrichtung des Wählers betätigten Stromstoßsender zum Aussenden von Kontrollstromstößen an das Register und teils mit einer vom Register aus überwachten elektromagnetischen Sperrvorrichtung zum Verriegeln des beweglichen kontakttragenden Organs des Wählers in der eingestellten Lage versehen. Die Einstellgeschwindigkeit eines solchen Wählers ist in hohem Grade von der Geschwindigkeit abhängig, mit welcher die Sperrvorrichtung zum Ansprechen gebracht werden kann. Der Schaltvorgang, durch den die Sperrvorrichtung betätigt wird, umfaßt
ao nämlich eine Reihe von Funktionen verschiedener Relais und Schaltmagnete, die eine gewisse Zeit brauchen, um in Tätigkeit zu treten. Um trotzdem die Wähler mit hoher Geschwindigkeit bewegen zu können hat man vorgeschlagen, die Stromstoßsender des Wählers und die Sperrvorrichtung gegeneinander in der Weise zu verschieben oder zu versetzen, daß der Schaltvorgang schon eingeleitet wird, ehe das bewegliche Kontaktorgan des Wählers die betreffende Einstellage erreicht hat. Diese Versetzung des Stromstoßsenders und der Sperrvorrichtung im Verhältnis zueinander darf jedoch praktisch nicht allzu weit getrieben werden, weil man damit rechnen muß, daß die Zeit, die der Schaltvorgang in Anspruch nimmt, für verschiedene Schaltorgane verschieden ist und daß ferner die Geschwindigkeit des Wählers infolge Spannungsschwankungen der die Antriebsvorrichtung speisenden Stromquelle variieren kann. Werden die Schwankungen der Arbeitsgeschwindigkeit der Schaltorgane und der Bewegungsgeschwindigkeit des Wählers berücksichtigt, so erhält man verhältnismäßig enge Regülierungsgrenzen, die in gewissem Maße die Möglichkeit der Erhöhung der Einstellgeschwindigkeit beschränken. Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beseitigen, und besteht im wesentlichen darin, daß der Schaltvorgang, durch welchen die Sperrvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, durch den Stromstoß eingeleitet wird, durch den das Register in die der gewählten Nummer entsprechende Lage eingestellt wird, aber erst durch den nachfolgenden Stromstoß vollendet wird, der vom Stromstoßsender des Wählers vor Erreichen seiner Einstellage ausgesandt wird. Hierdurch ist es möglich, unter Βείτ behaltung voller Betriebssicherheit mit einer solchen Verschiebung oder Versetzung des Stromstoßsenders im Verhältnis zur Sperrvorrichtung, zu arbeiten, die sogar dem dop-
pelten Abstand, zwischen benachbarten Einstellagen des Wählers entsprechen kann. Dieser Umstand wirkt sich in der Praxis derart aus, daß eine bedeutend höhere Einstellgeschwindigkeit des Wählers, als bisher möglich gewesen ist, erreicht wird.
Die Erfindung sei an Hand des Beispiels der Zeichnung erläutert, die eine Schaltungsanordnung zeigt, in der diejenigen Teile des
to Wählers und des Registers, die durch die Erfindung betroffen werden, dargestellt sind.
Der Stromstoßsender des Wählers umfaßt eine mit dem beweglichen Kontaktorgan verbundene Schiene IS, die Zähne IT besitzt, welche mit einer in dem zum Register führenden Stromstoßkreis eingeschalteten Kontaktfeder IK zusammenarbeiten sollen. Mit dem beweglichen Kontaktorgan des Wählers ist ferner eine Sp err schiene 6\5* fest verbunden, durch welche das Kontaktorgan in jeder Einstellage verriegelt werden kann, und zwar mit Hilfe eines Sperrhakens SH, der vom Register aus durch einen Elektromagneten SM betätigt werden kann.
Das Stromstoßregister umfaßt einerseits eine Anzahl von primären Registerschaltern RS1, RS2, die in bekannter Weise die vom Stromstoßsender des Teilnehmers oder der Beamtin ausgesandten Stromstöße empfangen, wobei ein (nicht dargestellter) Kontaktarm eingestellt wird und ein Kontakt im zugehörigen Kontaktfeld RK1 oder RK2 an eine Kontaktschiene KS1 oder KS5 anschließt. Ferner umfaßt das Register eine Anzahl sekundärer Registerschalter IM1, IM2, welche die vom Wähler ausgesandten Stromstöße über ein Stromstoßrelais IR empfangen und denen Kontaktfelder IK1 oder IK2 zugeordnet sind, die mit den Kontaktfeldern der primären Registerumschalter zusammengeschaltet sind, derart, daß eine Umrechnung nach dem Zahlensystem, auf welchem die Kontaktfelder der Wähler aufgebaut sind, bewirkt wird. In dem dargestellten Beispiel ist angenommen, daß der Wähler 25 Einstellagen besitzt. Dementsprechend ist der sekundäre Registerschalter IM1 mit 25 Kontakten versehen, die mit den Kontakten am primären Registerschalter RS2 in der auf der Zeichnung dargestellten Weise zusammengeschaltet und mit drei Kontaktschienen KS2, KS3, KS± kombiniert sind, welch letztere an. die drei ersten Kontakte des Schalters RS1. angeschlossen . sind. Im vorliegenden Falle ist angenommen, daß die sekundären Register schalter bei jedem Stromstoß vom Wähler um zwei Schritte weitergeschaltet werden, und zwar um einen Schritt beim Schließen des Stromstoßes und um einen weiteren Schritt beim Unterbrechen des Stromstoßes. Hierdurch wird die zum Einstellen des Wählers erforderliche Anzahl von-.Stromstößen und die Zahl der Zähne IT an der Stromstoßschiene IS auf die Hälfte beschränkt. Die senkrechten Linien 1, 2, 3 usw., die zwischen den verschiedenen Sperrzahnen der Schiene 5",S1 gezogen sind, sollen die den Einstellagen des Wählers entsprechenden Sperrlagen anzeigen. Durch diese Linien wird auch angedeutet, daß die Stromstoßschiene IS und die Sperrschiene SS derart gegeneinander versetzt sind, daß der Sperrhaken SH in dem Augenblick, in dem der Stromkreis 14 durch die Kontaktfeder IK beim Verschieben der Schienen in Richtung der Pfeile geschlossen wird, noch nicht die erste Sperrlage erreicht hat; dies geschieht erst dann, wenn die Kontaktfeder mit ihrem freien Ende vom ersten Zahn JP abgelaufen ist. Das Ergebnis, das durch die Versetzung der Stromstoßschiene IS zur Sperrschiene 6"^ erzielt werden soll, kann natürlich auch dadurch erreicht werden, daß die Kontaktfeder IK und der Sperrhaken ^i? entsprechend gegeneinander versetzt werden.
Der Wähler erhält seine Antriebsbewegung von einer dauernd umlaufenden Welle, an welche der Wähler durch eine elektromagnetische Kupplung KM angeschaltet wird. Die verschiedenen Schaltmaßnahmen werden in der bei Systemen mit Maschinenantrieb übliehen Weise überwacht, und zwar mit Hilfe eines Kontröllschalters oder Fölgeschalters, von denen jedoch'nur die für die betreffende Schaltung erforderlichen Kontakte SO1, SO2, S0s dargestellt sind. '■ ~
Die Schaltung wirkt in folgender Weise: Nachdem die Registerschalter RS1, RS2 eingestellt worden sind, wird der Folgeschalter betätigt, so daß die Kontakte SO1, SO2, SOS geschlossen werden. Hierbei wird zuerst ein Stromkreis 11 durch den Sperrmagneten 5"M geschlossen, welch letzterer den Sperrhaken SH anzieht und die Verriegelung des beweglichen Kontaktorgans des Wählers oder der mit · ihm verbundenen Schienen IS und Ä' aufhebt. Gleichzeitig schließt der Sperrhaken SH am Kontakt K1 einen Stromkreis 12 über den Schaltmagneten KM, wodurch der Wähler in Bewegung gesetzt wird. Gleichzeitig mit dem Anlassen des Wählers erhält der Schaltmagnet des Registerschalters IM1 einen Stromstoß über die Strombahn13, wodurch der Registerschalter um einen Schritt vorwärts geschaltet wird. Während der Bewegung des Wählers betätigen die Zähne an der Stromstoßschiene IS die Kontaktfeder IK, so daß der Stromkreis 14 abwechselnd geschlossen und unterbrochen wird. Wird der Stromkreis 14 geschlossen, so wird das Stromstoßrelais Ji? betätigt, welches den Stromkreis 13 des. Registerschalters JM1 unterbricht, so daß dieser um einen weiteren
Schritt fortgeschaltet wird. Nachdem die Kontaktfeder IK vom ersten Zahn abgelaufen ist, wird der Stromkreis 14 unterbrochen, wodurch der Registerschalter IM1 um einen weiteren Schritt fortgeschaltet wird. In dieser Weise erfolgt die Weiterschaltung des Registerschalters um einen Schritt bei jedem Schließen und um einen weiteren Schritt bei jeder Unterbrechung des Stromkreises 14, bis die vom Registerschalter RS1 markierte Kontaktschiene und der vom Schalter RS2 markierte Kontakt erreicht ist. Wenn das Stromstoßrelais IR jetzt erregt ist, so wird ein Stromkreis 15 geschlossen, der ein Relais SR1 enthält, welches seinen Anker anzieht und sich in einen Haltestromkreis 16 einschaltet, wodurch die Unterbrechung des Stromkreises 11 des Sperrmagneten vorbereitet wird. Den Stromkreis 11 hält jedoch
ao noch ein anderes Relais SR2. geschlossen, das erst betätigt wird, nachdem der Wähler an der nächsten Stromstoßlage vorbeibewegt worden ist, in welcher das Stromstoßrelais IR stromlos wird und einen Stromkreis 17 für das Relais SR2 schließt, welches seinerseits den Stromkreis 11 des Sperrmagneten SM unterbricht. Gleichzeitig wird der Registerschalter IM1 um einen weiteren Schritt fortgeschaltet und der Stromkreis 17 unterbrochen. Vorher hat jedoch das Relais SR2 über den Stromkreis 18 Haltestrom erhalten. Der Stromkreis 11 des Sperrelektromagneten SM ist daher endgültig unterbrochen. Die letzte Unterbrechung im Stromkreis 14 trat ein, als der Sperrhaken SH diejenige Einstellage passierte oder eben passiert hatte, die derjenigen Lage, in welcher der Wähler zum Stillstand gebracht werden soll, unmittelbar vorangeht. Der Sperrhaken SH wird somit nach seiner Freigabe den Wähler in der richtigen Lage sperren, da er zuerst auf die Oberfläche des links von der Sperrlage befindlichen Zahnes stößt, so daß der Stromkreis 12 geschlossen beibehalten wird und der Wähler seine Bewegung fortsetzt, bis er in der betreffenden Einstellage festgestellt worden ist.
Wie aus dem Dargelegten hervorgeht, ist die Versetzung zwischen dem Stromstoßsender und der Sperrvorrichtung derartig, daß der Wähler nach Aussenden desjenigen Strom-Stoßes, der das Register in eine wirksame Lage bringt, eine ungefähr dem doppelten Abstand zwischen benachbarten Kontaktlagen entsprechende Strecke zurücklegt, ehe er in der betreffenden Lage gesperrt wird. Diese Versetzung wird erreicht durch Aufteilung des die Sperrvorrichtung in Tätigkeit setzenden Schaltvorganges in zwei Stufen, die durch zwei aufeinanderfolgende Stromstöße vom Wähler überwacht werden, so daß die Sperrung durch den ersten Stromstoß vorbereitet und durch den zweiten Stromstoß vollendet wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schaltungsanordnung für Wähler mit Maschinenantrieb, welche beim Einstellen durch ein Stromstoßregister oder einen ähnlichen numerischen Schaltapparat überwacht werden, mit einem durch die Antriebsvorrichtung des Wählers betätigten Stromstoßsender zum Aussenden von Kontrollstromstößen an das Register und mit einer vom Register aus überwachten elektromagnetischen Sperrvorrichtung zum Verriegeln des beweglichen kontakttragenden Organes des Wählers in der eingestellten Lage versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromstoßsender und die Sperrvorrichtung derart gegeneinander verschoben oder versetzt sind, daß der Schaltvorgang, durch den die Sperrvorrichtung betätigt wird, schon durch den Stromstoß eingeleitet wird, durch welchen das Register in die der gewählten Nummer entsprechende Lage eingestellt wird, aber erst durch den nachfolgenden Stromstoß vollendet wird, der vom Stromstoßsender des Wählers vor go Erreichen seiner Einstellage ausgesandt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET35181D 1927-05-30 1928-05-26 Schaltungsanordnung fuer Waehler mit Maschinenantrieb Expired DE533759C (de)

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FR654937A (fr) 1929-04-12
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