DE53342C - Dreirädriges Fahrrad mit von Hand betriebenem Federaufzugwerk - Google Patents

Dreirädriges Fahrrad mit von Hand betriebenem Federaufzugwerk

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DE53342C
DE53342C DENDAT53342D DE53342DA DE53342C DE 53342 C DE53342 C DE 53342C DE NDAT53342 D DENDAT53342 D DE NDAT53342D DE 53342D A DE53342D A DE 53342DA DE 53342 C DE53342 C DE 53342C
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DE
Germany
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brake
lever
spring
bicycle
hand
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53342D
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English (en)
Original Assignee
G. TRESENREUTER in Berlin, Meyerbeerstrafse 16
Publication of DE53342C publication Critical patent/DE53342C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/14Rider propulsion of wheeled vehicles operated exclusively by hand power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fahrrad, welches nicht, wie üblich, durch Treten einer Kurbelwelle, sondern mittelst Handhebel angetrieben wird, die hin- und herbewegt werden und hierdurch eine Spiralfeder aufziehen. Diese ist mit dem einen Ende mit dem Kettenrad verbunden, um welches die auf die Laufradachse wirkende KeStte läuft. Das Aufzugwerk zeichnet sich dadurch aus, dafs sowohl beim Hin- als auch beim Hergang jedes der beiden Handhebel die Feder aufgezogen wird, was durch ein eigenartiges doppeltes Schaltwerk erreicht wird, dessen Klinken abwechselnd als Schalt- und Sperrklinke wirken.
An den Handhebeln sitzen drehbare Griffe mit Kurbeln, durch welche zwei Gestänge beeinflufst werden können, von welchen das eine zum Lenken, das andere zum Bremsen dient. Fig. ι der Zeichnung veranschaulicht das Fahrrad von der Seite desjenigen Handhebels aus, durch dessen Griff die Bremsvorrichtung bethätigt wird; Fig. 2 ist ein Grundrifs des Fahrrades, Fig. 3 eine Ansicht von der Seite desjenigen Handhebels aus, durch dessen Griff die Lenkvorrichtung beeinflufst wird; Fig. 4 zeigt die Trommel mit der Spiralfeder und dem Kettenrad.
In dem Gestell a, welches die Gabel b des Lenkrades mit der Achse c der Laufräder verbindet, ist die Welle d gelagert, an welcher das innere Ende der Feder e befestigt ist. Das äufsere Ende der Feder ist an der Trommel/ befestigt, welche an beiden Enden mit Naben g versehen ist, die lose drehbar auf der Welle d sitzen und zur Erhaltung der concentrischen Lage der Trommel f zur Welle d dienen. Die Trommel trägt in der Mitte das Kettenrad h und dient gleichzeitig als Bremsscheibe.
Zu beiden Seiten der Trommel/" sitzt auf der Welle d je ein Schaltrad i, in welches das Klinkenpaar k1 A2 der Handhebel Z1 bezw. Z2 eingreift. Die Handhebel sind bei m drehbar am Gestell α gelagert. Die eine Klinke k1 sitzt an einer unmittelbaren Verlängerung des Hebels; die zweite Klinke &2 ist an einem Arm η angeordnet, welcher drehbar auf der Welle d sitzt. Dieser Arm steht durch eine Stange 0 mit dem winkelförmig abgebogenen Arm ρ des Handhebels Z1 bezw. Z2 in Verbindung. Der Arm ρ ist mit einem Schlitz versehen, so dafs das Ende der Stange 0 verstellt werden kann. Die Schaltklinken werden durch Federn mit den Schalträdern in Eingriff erhalten.
Wird z. B. der Hebel Z1 nach dem Sitz zu bewegt, so nimmt die Klinke kl das Schaltrad i und damit die Welle d in der Pfeilrichtung mit und zieht die Feder um ein Entsprechendes auf.
Beim Bewegen des Hebels Z1 nach der entgegengesetzten Richtung wird das Schaltrad i und damit die Welle d durch die Klinke /c2, welche zuvor um eine entsprechende Anzahl von Zähnen weitergeschaltet wurde, in derselben Richtung wie zuvor durch die Klinke k1 weitergedreht und somit die Feder e wiederum aufgezogen.
Die Feder ist am äufseren Ende etwa 2 mm stark und verjüngt sich in der Stärke gleichmäfsig nach dem inneren Ende zu, welches nur etwa 1J2 mm stark ist. Ist die Feder abgelaufen, so liegen zwei bis drei Umgänge an der inneren Wandung des Federhauses f an. Wird die Feder durch die beschriebene Handhabung der Hebel Z1 und Z2 aufgezogen, so wickelt sich also erst das schwache Ende der Feder um den von der Welle d gebildeten Federkern auf. Die hinreichend gespannte Feder setzt die Trommel f mit dem Kettenrad h in der Pfeilrichtung in Drehung und setzt hierdurch das Fahrrad in Bewegung.
Die Griffe 41 und q2 der Hebel Z1 und Z2 sind drehbar gelagert und mit Kurbelarmen r1 bezw. r2 versehen. Die Kurbel r1, Fig. 5 und 7, ist durch eine Zugstange s1 mit dem Bremshebel tl verbunden, welcher bei t3 drehbar am Gestell gelagert ist und einen Arm y trägt, an1 welchem das eine Bremsbandende u1 befestigt ist. Zur Verbindung der Zugstange s1 mit dem Bremshebel t1 dient ein Kugelgelenk m1, dessen Achse mit der Drehungsachse des Hebels Zx zusammenfällt (Fig. 5 und 6), so dafs der Bremshebel t1 während der Hin- und Herschwingung des Hebels Z1 seine Lage nicht verändert. Das zweite Bremsbandende M2 ist um eine auf der Achse c der Laufräder sitzende Scheibe ν gelegt und an dem den Sitz tragenden Gestell befestigt. Soll gebremst werden, so wird der Griff q1 gedreht, so dafs der Kurbelarm r1 in der Pfeilrichtung Fig. 7 ausschlägt, wodurch die Stange s1 gehoben, der Bremshebel t1 um i3 nach oben gedreht und das Bremsband u angezogen wird.
Wie Fig. 5 zeigt, ist das Bremsband nach Art eines gekreuzten Riemens um die Scheiben f und ν geschlungen, wodurch eine kräftige Bremswirkung erreicht wird, da die beiden Bremsscheiben nunmehr die beiden Enden des ■ Bremsbandes nach entgegengesetzten Richtungen mitzunehmen suchen. Die Bremswirkung äufsert sich also gleichzeitig an der Achse c der Laufräder und an der Trommel f; aufserdem wird durch das vorerwähnte Bestreben der Scheiben f und v, die Enden des Bremsbandes nach entgegengesetzten Richtungen mitzunehmen, das Anlegen des Bremsbandes mittelst des Griffes ql wesentlich erleichtert.
Die Achse des Griffes ql trägt ferner einen Hebel ^1, welcher beim Drehen des Griffes zwecks Bremsens einen in der Glocke ^2 befindlichen Klöppel anreifst und hierdurch die Glocke zum Ertönen bringt. Das Läuten findet sofort bei Beginn der Drehung des Griffes ql statt. Wird der Griff ^1 wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgedreht, so hakt der Hebel ^1 wieder hinter den betreffenden Ansatz am Klöppel ein.
Sobald gebremst ist, kann sich die gespannte Feder e nicht etwa vom inneren Ende aus durch Rückdrehen der Welle d abrollen, da dies durch die beiden doppelten Schaltwerke verhindert wird, bei welchen dann die eine oder andere Klinke als Sperrklinke wirkt. Würde die gespannte Feder e z. B. den Hebel Z1 durch Druck auf die Klinke k2 nach rechts zu drehen versuchen, so würde gleichzeitig die Klinke k1 in der entgegengesetzten Richtung bewegt werden, d.h. in derjenigen Richtung, bei welcher die Klinke k1 die Feder spannt. Sucht die gespannte Feder dagegen mittelst der Klinke k1 den Hebel Z1 nach links zu drehen, so wirkt die Klinke /c2 dieser Bewegung entgegen. Aus Vorstehendem ist ersichtlich, dafs die beiden Handhebel Z1 und Z2 in jeder beliebigen Lage stehen bleiben.
Von der Kurbel r2 des Griffes am zweiten Handhebel Z2 führt eine Stange s2 nach dem einen Schenkel eines Winkelhebels t2, dessen zweiter Schenkel an "einer Stange v2 angreift, die durch Kugelgelenk n>, Fig. 1, mit der am Kopf der Gabel b befestigten Kurbel \ verbunden ist, so dafs durch Drehen des für gewöhnlich senkrecht stehenden Griffes q2 die in der Gabel b gelagerte Lenkradachse in eine mehr oder weniger schräge Lage zu der Laufradachse eingestellt werden kann, ohne dafs hierbei die Thätigkeit an den Handhebeln selbst beeinträchtigt oder, gar unterbrochen würde.
Damit während des Hin- und Herschwingens der Handhebel die Gestänge für die Brems- und Lenkvorrichtungen nicht beeinflufst werden, ordnet man die Gelenke zwischen den Stangen s1 bezw. s2 und den Hebeln f1 bezw. t'2 in der Drehachse der Handhebel Z1 bezw. Z2 an.

Claims (2)

Patent- Ansprüche:-
1. Ein dreirädriges Fahrrad mit von Hand betriebenem Federaufzugwerk, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier auf der Hülfswelle (d) sitzenden Schalträder (i) und eines Federgehäuses ff), sowie durch zwei doppelte Schaltwerke, deren eine beim Abstofsen des betreffenden Handhebels (I1I2J auf die Feder einwirkende Klinke (k?) an einem besonderen Hebel (n) sitzt, welcher durch eine verstellbare Stange (0) mit dem zur Erleichterung des Abstofsens des Hebels (I1I2J bedeutend verlängerten Schenkel (p) verbunden ist.
2. Bei dem durch Anspruch 1. gekennzeichneten Fahrrad die Verbindung des Federgehäuses (f) der Hülfswelle (d) mit einem
Kettenrad (h) und einer Bremsscheibe in der Weise, dafs von dem Kettenrad (h) die Hauptwelle (c) durch eine offene Kette getrieben und um die Bremsscheibe der Hülfswellen und eine Bremsscheibe (ν) der Hauptwelle (c) aber ein Bremsband nach Art eines gekreuzten Riemens geschlungen sind, derart, dafs beim Anziehen das Bremsband nicht nur die Hauptwelle (c) gebremst, sondern auch das Federgehäuse (f) an einer Rückdrehung verhindert wird.
Bei dem durch Anspruch i. gekennzeichneten Fahrrad eine Brems- bezw. Lenkvorrichtung, welche durch die drehbaren Handhebelgriffe (q1 bezw. q ^) gekennzeichnet wird, die mittelst Gestänge (rl s1 t1 bezw. r2 s2 t2 v2 w \) das Bremsband bezw. die Gabel (b) zu beeinflussen ermöglichen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT53342D Dreirädriges Fahrrad mit von Hand betriebenem Federaufzugwerk Expired - Lifetime DE53342C (de)

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