DE53321C - Plombe - Google Patents

Plombe

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Publication number
DE53321C
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DE
Germany
Prior art keywords
seal
wire cord
cavity
wire
knot
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53321D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Dr. B. edler von possanner - ehrnthall, k. k. Finanz - Commisär, in Wien IX., Hörigasse Nr. 6
Publication of DE53321C publication Critical patent/DE53321C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/02Forms or constructions
    • G09F3/03Forms or constructions of security seals
    • G09F3/0305Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used
    • G09F3/0347Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used having padlock-type sealing means
    • G09F3/0352Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used having padlock-type sealing means using cable lock

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Combination Of More Than One Step In Electrophotography (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Plombe.
In den beiliegenden Zeichnungen stellt Fig. 1 eine perspectivische Vorderansicht, Fig. 2 eine gleiche Seitenansicht der Plombe dar.
Fig. 3 macht die Einführung der Schnur ersichtlich, Fig. 4 zeigt dieselbe nach Bildung des zweiten Knotens und Einführung in die unteren zwei Löcher, und Fig. 5 stellt im Querschnitt eine Abänderung der Plombe dar.
Die Plombe besteht aus einem Kreiscylinder oder Prisma, dessen eine ebene Begrenzungsfläche α eine Vertiefung b hat, in welche ein entsprechend geformter Lappen c umgebogen und hineingeprefst werden kann. Diese Höhlung und der Lappen können entweder beim Giefsen der Plombe hergestellt, oder es kann auch der Lappen c aus dem Fleischtheil losgetrennt und umgebogen werden.
In die Höhlung führen zwei Paar Kanäle zur Einführung bezw. zum Hindurchziehen der Drahtschnur. Zwei Kanäle d1 d2 dringen an . der Plombenperipherie ein und laufen parallel mit den beiden ebenen Begrenzungsflächen, die beiden anderen flf2 führen senkrecht zu dieser Richtung aus der Höhlung abwärts nach aufsen.
Um die Plombe anzulegen, werden, wie dies aus Fig. 3 zu entnehmen ist, die Drahtschnurenden vorerst mit doppeltem Knopf abgebunden, (s. g), sodann durch die beiden an der Plombenperipherie ausmündenden Kanäle dl d2 in das Innere der Aushöhlung geführt, sodann herausgezogen und die Plombe bei Festhaltung der Drahtschnur stramm an den Abbindungsknoten angedrückt. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, werden hierauf die Drahtschnurenden knapp am Boden der Höhlung zu einem Knoten h verschlungen und dieser in die Höhlung durch straffes Anziehen der Plombe so weit als möglich hineingebracht. Die Drahtschnurenden werden nunmehr durch die beiden am Boden der Höhlung befindlichen Kanäle f1/2 hindurchgeführt.
Darauf wird durch abermaliges Anziehen der Drahtschnurenden der Knoten h so in die Aushöhlung hineingezogen, dafs er vollständig verschwindet, und hierauf der aufstehende Lappen mit der Hand derart niedergebogen, dafs der Knoten h und die Aushöhlung bedeckt sind.
Die Drahtschnurenden werden dann knapp an der Austrittsstelle Ζ1/2 abgeschnitten und diePlombe sodann mit einer beliebigenPlombenpresse geprägt.
Die Seite A der Prägung, d. i. diejenige, auf der sich der Lappen befindet, zeigt nun das tadellose Prägebild, während die Spuren der Drahtschnurenden in die sonst ebenso tadellose Prägefläche der Seite B aufgenommen werden und hier als zwei braune Flecken deutlich sichtbar erscheinen.
Das Durchstecken der Drahtschnurenden durch die beiden an der ebenen Fläche ausmündenden Oeffnungen flf2 ist nur dann erforderlich, wenn die Drahtschnur so dünn ist, dafs die bezügliche Manipulation ohne weitere Schwierigkeit erfolgt. Im entgegengesetzten Fall genügt es, die Drahtschnurenden knapp
am Knoten abzuschneiden und diesen in die Höhlung hineinzudrücken. Die beiden oben erwähnten Flecken zeigen sich dann ebenso deutlich, wie beim Durchziehen der Drahtschnurenden.
Fig. 5 stellt eine Abänderung der Plombe dar. Hier werden statt eines Deckels zwei Deckel c1 c2 verwendet, und zwar können die oberen Ränder (bei c3) entweder glatt oder gezahnt sein.
Die Deckel können sich event, auch etwas übergreifen, so dafs nach dem Zusammenpressen ein Oeffnen ohne gänzliche Zerstörung des Prägebildes unmöglich wird. Statt zweier Deckel oder Lappen könnten selbstverständlich auch mehrere angewendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Plombe, bei welcher die Enden der Drahtschnur durch Aufprägen eines oder mehrerer gezahnter oder glatter Lappen versichert und beim Prägen ein Theil der Drahtschnur durch Oeifnungen in das Prägebild derart sichtbar aufgenommen wird, dafs beim Entfernen der Drahtschnur das Prägebild einsinkt und zerstört wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT53321D Plombe Expired - Lifetime DE53321C (de)

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