DE533013C - Am Blendrahmen sitzende, kniehebelartig wirkende Entriegelungsvorrichtung fuer Einschnur-Oberlichtoeffner - Google Patents

Am Blendrahmen sitzende, kniehebelartig wirkende Entriegelungsvorrichtung fuer Einschnur-Oberlichtoeffner

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DE533013C
DE533013C DEH117364D DEH0117364D DE533013C DE 533013 C DE533013 C DE 533013C DE H117364 D DEH117364 D DE H117364D DE H0117364 D DEH0117364 D DE H0117364D DE 533013 C DE533013 C DE 533013C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/02Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
    • E05F11/04Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with cords, chains or cables

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Description

  • Am Blendrahmen sitzende, kniehebelartig wirkende Entriegelungsvorrichtung für Einschnur-Oberlichtöffner Die Erfindung betrifft eine am Blendrahmen sitzende, kniehebelartig wirkende Entriegelungsvorrichtung für Einschnur-Oberlichtöffner, an welcher eine über eine an denKniehebeln vorgesehene Rolle geführte, mit dem Fensterrahmen verbundene Zugschnur angreift. Gemäß der Erfindung sitzt die Zugschnurrolle an einem mittleren Winkelansatz des hinteren Kniehebelgliedes. Ferner ist das die Entriegelung bewirkende vordere Kniehebelglied so angeordnet, daß es sich in der Schließlage des Oberlichtes gegen die Sperrklinke legt und mit einem mit der Schließnase zusammenwirkenden Winkelansatz versehen ist, und die um den Drehkolben des hinteren Kniehebelgliedes gelegte Spreizfeder besitzt eine größere Spannkraft als die Streckfeder der. Kniehebelglieder. Durch diese neue Anordnung wird erreicht, daß das nach dem Ausrücken der Sperrklinke mit seinem Winkelansatz gegen die Schließnase des Fensters sich stemmende vordere Knielrebelg@ied sich frei bewegen kann und den Oberlichtflügel zwangsläufig von seinem Sitz abdrückt. Widerstände durch Verharzen, Verkleben oder Aufquellen des Holzes können dadurch überwunden werden. Der Nachteil der bisher üblichen Einschnur - Oberlichtöffner, daß das Fenster beim sogenannten Durchziehen der Oberlichtflügel sich nach dem Öffnen sofort wieder schließt, ist bei der neuen Vorrichtung dadurch vermieden, daß nach dem Auslösen der Sperrklinke durch einen Anschlag am Oberlichtflügel die Kniehebelglieder festgestellt werden und erst beim Nachlassen des Schnurzuges das weitere Öffnen des Fensters möglich ist. Ein weiterer Vorteil der neuen Vorrichtung ist ihre sehr geringe Bauhöhe, die sie bei beschränkten Platzverhältnissen anwendbar macht.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Entriegelungsvorrichtung für Einschnur-Oberlichtöffner in Abb. i in Seitenansicht, in Abb. z in Vorderansicht und in Abb. 3 in Oberansicht dargestellt; Abb. q. bis 6 zeigen deren Wirkungsweise. Der am Blendrahmen i zu befestigende Teil des Öffners besteht aus einem flachen Gehäuse z, in dem der Kniehebel 6, 6' mit einem Winkelansatz 3 um einen Zapfen q. schwenkbar gelagert ist. Der winklige Ansatz 3 trägt eine Rolle 5 zur Führung der Zugschnur 2o. Das eine Kniehebelglied 6 dient als Druckstück und besitzt eine Anschlagnase 21- Eine um den Zapfen q. gelegte Feder 7 ist bestrebt, das Kniehebelglied 6' in der Stellung nach Abb. i bis 3 zu halten, während eine schwächere Feder 8 die Kniehebelglieder 6, 6' zu strecken bestrebt ist. Ferner ist im Gehäuse 2 die durch eine Feder 9 beeinflußte Sperrklinke io drehbar gelagert. Am Fensterflügel i i ist ein Winkelblech 1.2 befestigt, das mit der in eine Aussparung 13 der .Sperrklinke io eingreifenden Schließnase 14 und einer Aufbiegung 15 zur Befestigung der Zugschnur 2o versehen ist. Ein Anschlag 16 am Blech 12 wirkt mit einem am Winkelansatz 3 sitzenden, nach unten gerichteten Zapfen 17 zusammen. Die am Blech i2 in einem flachen Gehäuse 22 befestigte Aufdrückfeder 18 wird beim Schließen des Fensters ii in Spannung versetzt. Das Gehäuse 22 und der Anschlag 16 dienen beim Anschlag der Beschlagteile 2 und 12 als Abstandhalter; das Gehäuse 22 besitzt schräge Auflaufflächen 23 (Abb. i), um Hemmungen beim Schließen des Fensters zu vermeiden. Die Befestigung des als Auge 24 ausgebildeten . äußeren Endes der Feder 18 am Teil 12 bzw. im Gehäuse 22 erfolgt durch einen mittels Handknopfes 25 senkrecht verschiebbaren Bolzen 26, der durch eine Schraubenfeder 27 nach oben gedrückt wird. Es können so beim Lösen der Aufdrückfeder 18 keine losen Teile verlorengehen, und das Wiedereinsetzen des Federendes in das Gehäuse 22 kann nur nach Zurückziehen des Bolzens 26 stattfinden, der sofort wieder vorschnappt. Die Verbindung wird also zwangsläufig wiederhergestellt.
  • Die Wirkungsweise des Oberlichtöffners ist -folgende: Durch Zug an der Schnur 2o wird der Winkelansatz 3 und damit das hintere Kniehebelglied 6' in der Pfeilrichtung gemäß Abb. 3 nach einwärts geschwenkt, wobei das vordere Kniehebelende 6 auf die Schließnase 14 und gegen die Sperrklinke io trifft (Abb. 4). Beim weiteren Anziehen der Schnur 2o wird die Klinke io ausgelöst. Die' Feder 18 drückt nun den Fensterflügel T I so weit auf, bis der Anschlag 16 am Beschlagteil 12 an dem Zapfen 17 anliegt (Abb. 5). Das weitere Öffnen des Fensters ist nur dann möglich, wenn die Schnur 2o nachgelassen wird, so daß ein zu plötzliches Herunterfallen des Fensterflügels sicher verhindert - wird. Das hintere Kniehebelglied 6' wird beim Nachlassen des Schnurzuges durch die Feder 7 wieder nach außen gegen den Blendrahmen i geschwenkt, wobei der Zapfen 17 vom Anschlag 16 freikommt (siehe strichpunktierte Stellung in Abb.5) ; nunmehr kann das völlige Öffnen des Fensters stattfinden.
  • Beim Schließen des Fensters wird das hintere Kniehebelglied 6' mit dem Winkelansatz 3 so weit angezogen, daß der Zapfen 17 in Richtung des Blendrahmens am Anschlag 16 vorbeigeht (Abb. 6). Die Schließnase 14 schnappt alsdann in die Aussparung 13 der Sperrklinke io ein, und die Kniehebelglieder 6, 6' gehen beim Nachlassen des Schnurzuges in ihre Ausgangslage zurück, wobei das vordere Kniehebelglied 6 hinter die Schließnase 14 zurückfedert (siehe strichpunktierte Stellung in Abb. 6 und Abb. 3). Damit ist der frühere Zustand wiederhergestellt, und bei erneutem Zuge findet das Wiederöffnen des Fensters statt. Auch wenn der Flügel sehr schwer aufgeht, findet infolge der Kniehebelwirkung der mit der Anschlagnase 21 gegen dieSchließnase 14 sich legenden Entriegelungsvorrichtung ein sicheres Aufdrücken bis zum völligen Austreten des Fensters aus dem Rahmen statt. Aber auch in diesem Falle ist ein Durchziehen des Verschlusses nicht möglich, da der Zapfen 17 stets vom Anschlag 16 aufgefangen wird und dann eine Weiterbewegung des hinteren Kniehebelgliedes 6' mit dem Winkelansatz 3 nicht zuläßt, wie die strichpunktierte Stellung in Abb. 5 erkennen läßt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Am Blendrahmen sitzende, kniehebelartig wirkende Entriegelungsvorrichtung für Einschnur-Oberlichtöffner, an welcher eine über eine an den Kniehebeln vorgesehene Rolle geführte, mit dem Fensterrahmen verbundene Zugschnur angreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugschnurrolle (5) auf einem mittleren Winkelansatz (3) des hinteren Kniehebelgliedes (6') sitzt, daß das die Sperrklinke (io) ausrückende und sich gegen diese in der Ruhelage legende vordere Kniehebelglied (6) einen mit der Schließnase (14) zusammenwirkenden Winkelansatz (21) trägt und daß die um den Drehbolzen (4) des hinteren Kniehebelgliedes (6') gelegte Spreizfeder (7) eine größere Spannkraft aufweist als die Streckfeder (8) der Kniehebelglieder (6, 6').
  2. 2. Einschnur-Oberlichtöffner nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Anschlag (16) am Fensterflügel (ii), gegen den sich nach dem Lösen des Verschleisses (10, 14) und dem Aufdrücken des Fensters ein nach unten gehender Zapfen (17) am Winkelansatz (3) des hinteren Kniehebelgliedes (6') legt, der dadurch festgestellt wird und erst beim Nachlassen des Schnurzuges das weitere Öffnen des Fensters gestattet.
DEH117364D 1928-07-11 1928-07-11 Am Blendrahmen sitzende, kniehebelartig wirkende Entriegelungsvorrichtung fuer Einschnur-Oberlichtoeffner Expired DE533013C (de)

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