DE532985C - Vorrichtung zum Erzeugen eines Kuehlluftstromes fuer das Umlaufoel elektrischer Starkstromapparate, insbesondere von Transformatoren - Google Patents
Vorrichtung zum Erzeugen eines Kuehlluftstromes fuer das Umlaufoel elektrischer Starkstromapparate, insbesondere von TransformatorenInfo
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- DE532985C DE532985C DES88783D DES0088783D DE532985C DE 532985 C DE532985 C DE 532985C DE S88783 D DES88783 D DE S88783D DE S0088783 D DES0088783 D DE S0088783D DE 532985 C DE532985 C DE 532985C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
- H01F27/08—Cooling; Ventilating
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Description
- Vorrichtung zum Erzeugen eines Kühlluftstromes für das Umlauföl elektrischer Starkstromapparate, insbesondere von Transformatoren Es ist bekannt, Transformatoren durch umlaufendes Öl zu kühlen, das, nachdem es die Transformatorkessel durchströmt hat, in Ölkühlelementen wieder abgekühlt wird. An diesen Ölkühlelementen streicht Kühlluft vorbei, die von einem Zentrifugalventilator gefördert wird. Die Menge der erforderlichen Kühlluft ist für die großen Transformatoren, um die es sich hierbei handelt, ziemlich beträchtlich und erfordert mehrere Zentrifugalventilatoren und für jeden von diesen einen besonderen Elektromotor. Deren Aufstellung, die Anordnung der Luftleitungen und die durch Luft zu kühlenden Ölkühlelemente stellen eine ziemlich verwickelte Anlage dar, deren Aufbau ziemlich kostspielig ist und deren Instandhaltung mit recht erheblichem Arbeitsaufwand verbunden ist.
- Diese Übelstände sollen durch die Erfindung beseitigt werden. Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß die Luftkammer mitsamt dem Luftpropeller und seinem Antriebs= motor ausfahrbar angeordnet. Die fahrbare Anordnung wird erleichtert, indem der Motor mit seinem Propeller an die Luftkammer angebaut oder noch zweckmäßiger sogar in. die Luftkammer. eingebaut wird. Dabei hat @ die Verwendung des Luftpropellers im Gegensatz zu den bisher üblichen Zentrifugalventilatoren den Vorteil, daß man, geeignete Formgebung der Propellerflügel vorausgesetzt, den Wirkungsgrad der Luftförderung wesentlich steigern kann, um so mehr, als bei einer Lage der Motorachse parallel zum Luftstrom die durch die ölkühlzellen hindurchstreichende Luft ihre Richtung nicht wesentlich zu ändern braucht, wie das beim Zentrifugalventilator notwendig ist. Gerade bei Ölkühlanlagen läßt sich der günstigste Wirkungsgrad herausholen, weil die Menge der Förderluft immer die gleiche bleiben kann. Dieser gute Wirkungsgräd ermöglicht aber die Verwendung eines so leichten Motors, daß sein Anbau an oder Einbau in die Luftkammer keine Schwierigkeiten macht. Da man für große Transformatoren immer mehrere derartige Ölkühler anordnet, so sind auch während des Betriebes der Transformatoren Revisionen, Reparaturarbeiten und Reinigungen leicht durchzuführen, indem eine Luftkammer mit Motor und Propeller nach der anderen ausgefahren und nachgesehen wird. Dabei ergibt sich noch der besondere Vorteil, daß nach dem Ausfahren auch die ölkühlelemente nachgesehen werden können, während man bei der bekannten Anordnung, bei der die Luftkammer und der Zentrifugalventilator auf einem Fundament ruhten, die ölkühlelemente selbst entfernen mußte. Das machte das Lösen einer großen Anzahl von Flanschen erforderlich, wozu auch der Umlauf des Öls selbst unterbrochen werden mußte. Dabei war es unvermeidlich, daß geringe Luftmengen in die geöffneten Ölleitungen hineinkamen und daß das Öl durch die damit eindringende Feuchtigkeit in seiner Isolationsfähigkeit stark beeinträchtigt wurde. Auch wenn der Motor innerhalb der Luftkammer angeordnet ist, macht seine überwachung selbst während des Betriebes keine wesentlichen Schwierigkeiten, da man durch verschließbare Öffnungen des Luftgehäuses leicht an die lebenswichtigen Teile des Motors gelangen kann.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt die Abb. i die Gesamtanordnung einer Ölkühlanlage mit drei Motoren in Aufsicht und Abb. 2 die vergrößerte Darstellung eines einzelnen Blocks in Seitenansicht. Das Öl wird aus dem Transformator durch die Ölzuführungsleitungen i zugeführt und durch die Leitungen 2 abgeführt. Es wird durch Verteilungsrohre in die verschiedenen Ölkühlelemente verteilt, die innerhalb der Gehäuse 3 angeordnet sind. Zwischen diesen Kühlelementen streicht die Luft hindurch - und sammelt sich in den Luftkammern q.. In der Ausgangsöffnung der Luftkammer rotiert der Propeller 5, der auf der Achse des Antriebsmotors 6 sitzt. Dieser ist auf einer Konsole 7 aufgestellt, die an der Wandung der Luftkammer ¢ befestigt ist. Das gesamte Aggregat kann ohne irgendwelche Gefährdung der Betriebssicherheit im Freien aufgestellt werden. Wird die Luft vom Motor an den Ölkühlelementen vorbei durch das Aggregat hindurchgesaugt, so daß sie sich in der Richtung des Pfeiles 8 bewegt, so ist der Motor auch gegen Regen geschützt, da der Luftstrom den etwa gegen den Motor gerichteten Regen fortbläst. Sonst kann man dem Luftstrom natürlich auch die umgekehrte Richtung geben. Das ganze Kühlaggregat ist auf Rädern 9 gelagert, so daß es nach Lösung der Ölabzweigrohre ausgefahren, durchgesehen und nötigenfalls repariert werden kann. Wenn die Propellerflügel die für ihren Zweck günstigste Form erhalten, beispielsweise also in an sich bekannter Weise derartig, daß das Verhältnis von Wölbungspfeil der Saugseite zur Flügelbreite in der Nähe des Umfangs kleiner als o,i2 und in der Nähe der Nabe (gerechnet bis zu einer Entfernung von:'/, der Flügellänge von der Nabe) größer als o,i8 ist, so läßt sich der Wirkungsgrad des Propellers weit über den hinaustreiben, der mit einem Zentrifugalventilator erreichbar ist. Er läßt sich bis über 70 °/o hinaus steigern.
- Damit der Motor jederzeit zugänglich ist, auch ohne daß er ausgebaut wird, ist die Luftkammer mit Öffnungen io versehen, so daß die Lager des Motors und gegebenenfalls auch Kollektorschleifringe oder Bürsten beobachtet und ausgewechselt werden können.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Erzeugen eines Kühlluftstromes für das Umlauföl elektrischer Starkstromapparate, insbesondere von Transformatoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkammer (q.) mitsamt dem Luftpropeller (5) und seinem Antriebsmotor (6) ausfahrbar angeordnet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftpropeller (5) mit seinem Antriebsmotor (6) im Innern der Luftkammer (q.) derart angeordnet ist, daß die gemeinsame Welle in an sich bekannter Weise in Richtung des Luftstromes liegt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel des Luftpropellers in an sich bekannter Weise so geformt sind, daß das Verhältnis von Wölbungspfeil der Saugseite zur Flügelbreite in der Nähe des Umfangs kleiner als o,i2 und in der Nähe der Nabe größer als o,i8 ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES88783D DE532985C (de) | 1928-12-05 | 1928-12-05 | Vorrichtung zum Erzeugen eines Kuehlluftstromes fuer das Umlaufoel elektrischer Starkstromapparate, insbesondere von Transformatoren |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES88783D DE532985C (de) | 1928-12-05 | 1928-12-05 | Vorrichtung zum Erzeugen eines Kuehlluftstromes fuer das Umlaufoel elektrischer Starkstromapparate, insbesondere von Transformatoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE532985C true DE532985C (de) | 1931-09-08 |
Family
ID=7514674
Family Applications (1)
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| DES88783D Expired DE532985C (de) | 1928-12-05 | 1928-12-05 | Vorrichtung zum Erzeugen eines Kuehlluftstromes fuer das Umlaufoel elektrischer Starkstromapparate, insbesondere von Transformatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE532985C (de) |
-
1928
- 1928-12-05 DE DES88783D patent/DE532985C/de not_active Expired
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