DE532843C - Leitkoerper zur Verbesserung des Propulsionswirkungsgrades von Propellern - Google Patents
Leitkoerper zur Verbesserung des Propulsionswirkungsgrades von PropellernInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H1/00—Propulsive elements directly acting on water
- B63H1/02—Propulsive elements directly acting on water of rotary type
- B63H1/12—Propulsive elements directly acting on water of rotary type with rotation axis substantially in propulsive direction
- B63H1/14—Propellers
- B63H1/28—Other means for improving propeller efficiency
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
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- B63H1/14—Propellers
- B63H1/20—Hubs; Blade connections
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Description
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung eines Leitkörpers zur Verbesserung des
Propulsionswirkungsgrades von Propellern nach Zusatzpatent 519292.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, daß die Verbindung zwischen der Schraube oder deren Welle oder Nabe und dem birnenförmig oder ähnlich gestalteten Leitkörper oder einem Teil desselben eine schwenkbare oder elastische und nachgiebige ist. Dabei kann sich der Leitkörper wie bei der Haupterfindung' entweder mit der Propellerwelle mitdrehen oder durch geeignete Vorrichtungen an der Teilnahme an der Propellerdrehung gehindert werden. Insbesondere kann die Verbindung zwischen der Birne oder einem Teil derselben und der Nabe oder dem vorderen Teil der Birne eine schleppartige sein dergestalt, daß der Leitkörper frei beweglich im Schraubenstrom schwimmt und nachgezogen wird. In diesem Fall wird das spezifische Gewicht der Birne zweckmäßig annähernd gleich 1 sein.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, daß die Verbindung zwischen der Schraube oder deren Welle oder Nabe und dem birnenförmig oder ähnlich gestalteten Leitkörper oder einem Teil desselben eine schwenkbare oder elastische und nachgiebige ist. Dabei kann sich der Leitkörper wie bei der Haupterfindung' entweder mit der Propellerwelle mitdrehen oder durch geeignete Vorrichtungen an der Teilnahme an der Propellerdrehung gehindert werden. Insbesondere kann die Verbindung zwischen der Birne oder einem Teil derselben und der Nabe oder dem vorderen Teil der Birne eine schleppartige sein dergestalt, daß der Leitkörper frei beweglich im Schraubenstrom schwimmt und nachgezogen wird. In diesem Fall wird das spezifische Gewicht der Birne zweckmäßig annähernd gleich 1 sein.
Der Erfindung liegt die Feststellung zugründe, daß Leitkörper, welche gemäß der
Haupterfindung von der verlängerten Propellerachse getragen werden, diese in ganz erhöhtem
Maße auf Biegung beanspruchen. Die • Vibrationen der Schrauben, welche bei jedem
Schiffe mehr oder weniger auftreten, übertragen sich verstärkt auf diesen Leitkörper, wodurch
die verlängerte Propellerachse mit der Zeit brüchig wird. Ferner setzt der Leitkörper
bei Stampf- und Schlingerbewegungen des Schiffes auch die verlängerte Propellerwelle
starken Biegungsbeanspruchiungen aus.
Durch die vorliegende Erfindung werden diese Übelstände vermieden. Der Leitkörper
hat die Möglichkeit, sich ähnlich einer Windfahne in die jeweilige Richtung des- Propellerstromes
einzustellen, was nicht nur bei Steuerbewegungen, sondern auch bei Stampf- und Schlingerbewegungen des Schiffes von
großem Wert ist.
Versuche haben ferner gezeigt, daß gemäß der vorliegenden Erfindung der Leitkörper
wie ein Schwingungsdämpfer auf die Schraube und Schraubenwelle wirkt und die stets vorhandenen Schwingungen derselben
dämpft oder aufhebt.
Schließlich ist als weiterer Vorteil der Erfindung die Tatsache zu erwähnen, daß man
unabhängig von Konstruktionsrücksichten, in diesem Fall Befürchtungen wegen zu hoher
Biegungsbeanspruchungen, den Leitkörper so lang gestalten kann, wie es die Kavitationserscheinungen für notwendig erachten lassen.
Bekanntlich ist der Kavitationszopf bei gewissen schnellen Schiffen und bei gewissen
Propellerkonstruktionen recht lang.
Wenn sich die Birne an der Drehung der Schraubenwelle nicht beteiligen soll, so kann
dieses Mitdrehen durch geeignete Mittel verhindert werden. Beispielsweise können an
dem Leitkörper Flächen angeordnet werden, welche eine der Schiffsschraube entgegengesetzte
Steigung aufweisen, wodurch gerreicht wird, daß der Leitkörper im Propellerstrom
an der Rotation verhindert wird oder ίο sich langsam entgegengesetzt dreht.
Im folgenden seien einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes an Hand
der Abbildungen erklärt.
In Abb. ι stellt 3 den Propeller dar und 4 eine kurze Verlängerung der Propellernabe,
welche an ihrem Ende kugelförmig ausgebildet ist. Der Leitkörper 2 ist auf diesem
kugelförmigen Kopf gelagert, welcher es gestattet, daß er frei, wie punktiert beispielsweise
angegeben, ausschwingen kann. Ein zu weites Ausschwingen kann durch beliebige Mittel verhindert werden, z. B. durch
Anschlagsflächen an der Birne2, welche gegen die Propellernabe 3 stoßen. 5 stellen die
Flächen dar, welche mit geringem Drall versehen, den Leitkörper daran verhindern, sich
mit der Welle mitzudrehen, da es infolge der schwenkbaren Aufhängung der Birne nicht
möglich ist, sie durch eine feste mit der Schiffswand verbundene Stütze am Mitdrehen
zu hindern. Der Erfindungsgedanke wird nicht geändert, wenn an Stelle eines Kugelgelenkes
irgendein anderes allseitig bewegliches Gelenk angeordnet wird, z. B. ein drehbares
Kardangelenk.
In Abb. 2 ist eine andere Ausführungsform dargestellt, in welcher die Propellerächse oder
verlängerte Nabe 4 bis weit in den hohlen Leitkörper hineinragt. Am vorderen Ende
desselben ist ein Kardangelenk angeordnet, das in Abb. 3 im Schnitt I-II nach Abb. 2
abgebildet ist. Hierin bedeutet 4 den Schnitt durch die verlängerte Propellerwelle, 6 eine
Gleitbüchse, welche Kardanzapfen J trägt, auf welchen der Kardanring 8 drehbar angeordnet
ist. Dieser Kardanring 8 trägt seinerseits die Kardanzapfen 9, welche im hohlen Leitkörper
2 gelagert sind.
In Abb. 2 ist ferner am Ende der verlängerten Propellerwelle 4 die Lagerbuchse 10
angedeutet, welche indessen federnd im hohlen Leitkörper aufgehängt ist. Hierdurch
wird mittels der Federungen ein Ausweichen des Leitkörpers federnd begrenzt. Die Flächen
5, denen irgendeine Form gegeben werden kann und die den Drall des Propellerstromes
aufweisen, dienen wieder dazu, den Leitkörper am Mitdrehen zu verhindern.
In Abb. 4 ist eine Konstruktionsmöglichkeit veranschaulicht, in welcher im Innern der
Nabe eine Scheibe 11 drehbar angeordnet ist, die an einem Stiele 12 eine Öse 13 trägt. An
diese öse 13 ist der Leitkörper 2 einfach angelenkt oder eingehakt. 5 stellt wieder die
kleine Fläche dar, welche den Leitkörper am Mitdrehen verhindern soll. Um bei dieser
einfachen Ausführungsform zu verhindern, daß beim Rückwärtsfahren der Leitkörper in
die Propellerflügel hineinschlägt, kann dieser durch geeignete Maßnahmen, wie z. B. durch
ein Drahtseil 16, welches am Heck des Schiffes befestigt ist, gehalten werden.
Nichts ändert am Erfindungsgedanken, wenn an Stelle der oben beschriebenen Kugelgelenke
Kardangelenke und Abfederungen irgendwelche elastischen Mittel, wie z. B. Gummiwellenstutzen oder Gummifederungen
oder Federungen aus anderem elastischen Material, angewandt werden.
In Abb. 5 ist schließlich ein Leitkörper dargestellt,
dessen vorderer Teil 14, wie ersichtlich, fest mit der Propellernabe 4 verbunden
ist, während das Kugelgelenk im Innern des Leitkörpers angeordnet ist und zur schwenkbaren
Anlenkung des hinteren Leitkörperteiles 15 dient. Diese allseitige Beweglichkeit kann
wiederum durch bewegliche Anschlagsflächen begrenzt sein, ebenso wie es möglich ist, eine
Teilnahme des hinteren Teiles 15 der Birne an der Schraubendrehung durch die genannten
oder andere Mittel zu verhindern.
Die Ausführungsform nach Abb. 6 entspricht der nach Abb. 5 mit dem Unterschied,
daß der Leitkörper so dicht an die Schraube herangerückt ist, daß sein vorderer Teil 14
durch die Schraubennabe gebildet wird, welche die in ausgezogenen Linien 15 oder in
gestrichelten Linien 15a gezeigte Form besitzen
kann.
Claims (5)
1. Leitkörper zur Verbesserung des Propulsionswirkungsgrades
von Propellern nach Patent 519292, dadurch gekenn-105
zeichnet, daß die Verbindung des ganzen oder eines Teiles des Leitkörpers (2) mit
der Schraube oder deren Nabe oder Welle eine elastische oder allseitig schwenkbare
ist.
2. Leitkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitkörper (2)
schleppartig an die Schraube oder deren Nabe angehängt ist.
3. Leitkörper nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das vordere Ende des Leitkörpers mittels eines Kardangelenkes
(7, 8, 9) auf der Schraubenwelle oder der verlängerten Schraubennaber\ gelagert ist,
wobei entweder der hintere Teil des Leitkörpers durch elastische Elemente gegen die Schraubenwelle (4) abgestützt oder
diese Schraubenwelle selbst in ihrem hinteren die Birne stützenden Teil elastisch
ausgebildet ist.
4. Leitkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß er mit Leitflächen versehen ist, deren Drall den Leitkörper am Mitdrehen mit der Schraube verhindert.
5. Leitkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Leitkörper aus zwei Teilen (14, 15) besteht, von denen der vordere
mit der Schraube (Abb. 6) oder deren Nabe (Abb. 5) fest und mit dem hinteren schwenkbaren Teil (15) gelenkig
verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE532843T | 1930-06-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE532843C true DE532843C (de) | 1931-09-04 |
Family
ID=6555679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930532843D Expired DE532843C (de) | 1930-06-04 | 1930-06-04 | Leitkoerper zur Verbesserung des Propulsionswirkungsgrades von Propellern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE532843C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE963844C (de) * | 1948-02-21 | 1957-05-16 | Dr Leo Costa | Vorrichtung zur Verbesserung des Propulsionswirkungsgrades von Propellern aller Art |
| DE971179C (de) * | 1953-03-19 | 1958-12-18 | Pleuger & Co | Hauptantriebspropeller mit Staukoerper |
-
1930
- 1930-06-04 DE DE1930532843D patent/DE532843C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE963844C (de) * | 1948-02-21 | 1957-05-16 | Dr Leo Costa | Vorrichtung zur Verbesserung des Propulsionswirkungsgrades von Propellern aller Art |
| DE971179C (de) * | 1953-03-19 | 1958-12-18 | Pleuger & Co | Hauptantriebspropeller mit Staukoerper |
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