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Nachgiebige und gelenkige Lager-und Wellenanordnung für einen schnell umlaufenden
Körper.
Die Erfindung bezieht sich auf eine nachgiebige und gelenkige Lager-und Wellenanordnung für schnell umlaufende Körper, bei welcher das Lager und die Welle je einen festgelegten Schwiugungsmittelpunkt haben.
Das den Erfindungsgegenstand kennzeichnende Merkmal besteht darin, dass eine oder mehrere den Schwingungen entgegenwirkende regelbare Federn den Druck auf die schwingenden Gleitflächen unabhängig von dem Gewicht des umlaufenden Körpers bestimmen, zu dem Zweck. einen leichten geräuschlosen und sicheren Gang des umlaufenden Körpers zu erreichen.
Das Festlegen des Schwingufngsmittelpunktes der Welle in dem umlaufenden Körper und des Schwingungsmittelpunktes des Lagers in dem Gestell ist von grosser Bedeutung für den sicheren Gang des schnell umlaufenden Körpers ; denn es genügt, dass die Welle in dem umlaufenden Körper oder der Lagerkörper im Gestell nur einen geringen Spielraum in der Querrichtung hat, um, wie es sich durch Versuche herausgestellt hat, den sicheren, ruhigen und leichten Gang zu gefährden.
Die Erfindung gestattet die Verwendung von kurzen und daher verhältnismässig starken und leichten Lagern und Wellen, deren Massenwirkungen trotz au13f'rordf Iltlich schneller Bewegung durch die Federkraft der belastenden Federn vollkommen geregelt werden, derart, dass sich während der Drehung keine störenden Einfüsse bezüglich der Richtung und Grösse der bei den Lagerflächen auftretenden, für die ruhige und sichere Schnelldrehung erforderlichen Kräfte geltend machen können.
Die Eigenschaft der Federn, den Schwingungsbewegungen entgegenzuwirken, ermöglicht - bei richtig abgepasstem Druck auf die Schwingungsgleitflächen - dass nur eine ganz geringe. Arbeit nötig ist, um die betreffenden schwingenden Körper in die Mittellage zurückzubringen, trägt also zum leichteren Gange des Lagers bei.
Die Erfindung kann sowohl bei stehender als auch bei liegender Anordnung an langen und kurzen Drehungskörpern, u. zw. an den kurzen auf nur einer oder an den langen auf beiden Seiten derselben angewendet werden. Bei kurzen Drehungskiirpern kann die Erfindung an einer stehenden
Welle, wie es in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht wird, ausgeführt werden.
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Eine ähnliche Anordnung kann, wenn erforderlich, zur Bestimmung desjenigen Teiles des Gewichts des umlaufenden Körpers, der zweckmässig auf dem kugelförmigen Zapfen J ruhen soll, verwendet werden.
Anstatt der in der Zeichnung dargestellten kurzen zylindrischen Schraubenfedern 7, 14 und 17 können mit Vorteil ringförmige Federscheibe verwendet werden, auch können die Flanschen 6 und 13 selbst als mit den Wellen-oder Lagerkörpern vereinigte federnde Teile ausgebildet werden.
Fig. 2 zeigt z. B. im Schnitt durch die Drehachse die Verwendung der Erfindung an einem Lager, bei dem die Schwingungsflächen zylindrisch sind und die Zylinderachsen sich im Schwingungamittelpunkte des Lagers schneiden.
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Zapfen 20 zusammen, welche in entsprechenden Aussparungen im Ringe 21 gelagert sind. In einem Winkel von 900 zu der Achse dieser Zapfen 20 besitzt der Ring 21 weitere Aussparungen, welche die ebenfalls in einer Ebene miteinander liegenden Zapfen 22 (nur der eine ist :-t, der Zeichnung punktiert sichtbar) umschliessen. Die Zapfen 22 sind in dem das Lager umgebenden Teil des Gestelles 15 gelagert.
Es dürfte ohne weiteres einleuchten, dass dieses Lager in derselben Weise wirkt wie das Lager nach Fig. 1 und dass nichts im Wege steht, eine nachgiebige und gelenkig gelagerte Welle in derselben Weise an einem umlaufenden Körper anzuordnen.
Anstatt einer oder mehrerer zu der Drehachse gleichachsiger Federn kann, wie leicht ersichtlich, eine grössere oder kleinere Anzahl ausserachsig um die Drehachse angebrachter Federn zu demselben Zweck verwendet werden. Die in Fig. 2 dargestellten zylindrischen Zapfen 20 und 22 sowie die entsprechenden Aussparungen im Ringe 21 könnten durch kegelige Zapfen oder Schneiden mit zugehörigen Pfannen ersetzt werden. Die Kanten der Schneiden werden dann in eine Ebene oder in die Nähe einer Ebene durch den Schwingungsmittelpunkt des Lagers oder der Welle verlegt.
Die Schneiden und Pfannen können wiederum vorteilhaft durch dünne biegsame Lamellen ersetzt werden, welche in die Schneiden-und Pfannenkörper ersetzenden Blöcke eingreifen, um diese untereinander nachgiebig und gelenkig zu verbinden. Die kugelförmigen Schwingungflächen können gegebenenfalls auch durch in andrer Weise abgerundete Spitzen, die eine gewisse Schwingungsmöglichkeit gestatten, ersetzt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Nachgiebige und gelenkige Lager-und Wellenanordnung für einen schnell umlaufenden Körper, dessen Lager und Welle je einen festgelegten Schwingungsmittelpunkt haben, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere den Schwingungen entgegenwirkende regelbare Federn den Druck auf die schwingenden Gleitflächen unabhängig von dem Gewicht des umlaufenden Körpers bestimmen, zu dem Zweck, einen leichten, geräuschlosen und sicheren Gang des schnell umlaufenden Körpers zu erreichen.