DE53172C - Elektrolytische Herstellung von Gebissen - Google Patents

Elektrolytische Herstellung von Gebissen

Info

Publication number
DE53172C
DE53172C DENDAT53172D DE53172DA DE53172C DE 53172 C DE53172 C DE 53172C DE NDAT53172 D DENDAT53172 D DE NDAT53172D DE 53172D A DE53172D A DE 53172DA DE 53172 C DE53172 C DE 53172C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dentures
metal
electrolytic production
shape
reinforcements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53172D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. brunhölzl in Neuötting
Publication of DE53172C publication Critical patent/DE53172C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/01Palates or other bases or supports for the artificial teeth; Making same
    • A61C13/02Palates or other bases or supports for the artificial teeth; Making same made by galvanoplastic methods or by plating; Surface treatment; Enamelling; Perfuming; Making antiseptic

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Diese Erfindung bezieht sich auf eine Neuerung in der Herstellung von Zahngebissen und speciell auf die Art und Weise, wie die bei Metallplatten erforderlichen Verstärkungen hervorgebracht werden.
Es ist ein bekannter Uebelstand, dafs die Metallplatten sich sehr leicht verbiegen und namentlich durch kräftigen oder schiefen Bifs Formänderungen erleiden, welche dem Träger des Gebisses in hohem Grade unbequem werden können. Man hat deshalb schon früher versucht, diesem Mangel dadurch abzuhelfen, dafs man an denjenigen Theilen der Metallplatten, welche einer Biegung am meisten ausgesetzt waren, Metallstreifen oder Platten von entsprechender Dicke auflöthete oder aufnietete, um auf diese Weise einer Formänderung vorzubeugen. Diesem Verfahren haftete indessen der Nachtheil an, dafs die aufgelötheten oder aufgenieteten Metallstücke der Form des Gaumes nur selten so vollkommen angepafst werden konnten, dafs sie dem Träger keine Unbequemlichkeit beim Tragen bereiteten. Aufserdem vermehrten diese Metallverstärkungen das Gewicht des Gebisses bedeutend.
Bei dem vorliegenden Verfahren soll die Herstellung von Metallverstärkungen ermöglicht werden, auch ohne dafs das Gewicht des Gebisses bedeutend vermehrt wird und ohne dafs die angebrachten Verstärkungen beim Tragen beschwerlich fallen.
Das Wesen des neuen Verfahrens besteht darin, dafs auf dem bekannten elektrolytischen Wege die Metallplatten von entsprechender Form hergestellt werden, jedoch nur halb so stark, als die Stärke der fertigen Metallplatte betragen würde. Alsdann überkleidet man diese Platten an den zu verstärkenden Stellen mit einem Ueberzuge von Wachs, welcher der Form des Gaumens entsprechend modellirt ist und versieht ihn mit einer leitenden Schicht von Metallstaub oder ähnlichem Material. Die so vorbereitete Gebifsplatte bringt man wieder in das Bad zurück, wo sie so lange verbleibt, bis sich eine Metallschicht niedergeschlagen hat, welche der ursprünglichen Metallplatte an Stärke gleichkommt. An denjenigen Stellen, wo die ursprüngliche Platte nicht von der Wachsschicht bedeckt ist, verbindet sich dieselbe mit der später niedergeschlagenen Schicht zu einer festen homogenen Masse, welche in all ihren Theilen der Form des Gaumens vollkommen entspricht und gleichzeitig den Vortheil grofser Leichtigkeit aufzuweisen hat. Zum Schlufs wird die eingeschlossene Wachsmasse durch eine kleine Oeffnung, welche nachher verlöthet wird, ausgeschmolzen, und die Gebifsplatte ist zum Gebrauch fertig.
An Stelle des Wachses kann auch irgend ein anderer leicht schmelzbarer Körper genommen werden, welcher nicht störend bei der Behandlung im elektrolytischen Bade wirkt und welcher nach der Fertigstellung des zweiten Niederschlages mit Leichtigkeit entfernt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei der elektrolytischen Herstellung von Gebissen die Anbringung von Verstärkungen dadurch, dafs das Metallblech an der zu verstärkenden Stelle mit einer leicht schmelzbaren Schicht versehen wird, auf welche eine zweite Metallschicht elektrolytisch niedergeschlagen wird, worauf die eingeschlossene Masse durch Ausschmelzen entfernt wird.
DENDAT53172D Elektrolytische Herstellung von Gebissen Expired - Lifetime DE53172C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE53172C true DE53172C (de)

Family

ID=327838

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT53172D Expired - Lifetime DE53172C (de) Elektrolytische Herstellung von Gebissen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE53172C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2729488C2 (de)
DE3038036C2 (de) Unedle, korrosionsbeständige Legierung, insbesondere für Zahnersatzzwecke
DE2712517C2 (de) Verwendung einer Wismut-Zinn-Legierung zur Herstellung von Modellen in der Zahntechnik
DE53172C (de) Elektrolytische Herstellung von Gebissen
DE4143230C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Zahnersatz auf Titan-Basis
DE1558456B1 (de) Verwendung einer legierungzur herstellung von dentalpro thesen und verfahren zur herstellung der legierung
DE3001126A1 (de) Unedle, korrosionsbestaendige legierung fuer zahnersatzzwecke
DE102005052113A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Zahnteilen aus Dentalmetallpulver
DE2324820A1 (de) Legierung fuer zahnersatzzwecke
DE2134925A1 (de) Guss und Schmiedelegierung fur chirurgische und zahnärztliche Implantate
DE3709693C2 (de)
DE3812568C1 (en) Use of palladium alloy, which can be cast on, in dental engineering
DE869395C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Halterung von Zaehnen
EP0073228A4 (de) Legierung auf kobalt- oder nickelbasis; insbesondere zur herstellung von zahnprotesen.
DE831866C (de) Metallische Armierung fuer kuenstliche Zaehne
DE396C (de) Goldgazegebifs
DE351969C (de) Metallhohlkrone fuer Zahnersatz
DE525671C (de) Verfahren zur Herstellung von Zahnersatzstuecken aus Edelmetallegierungen auf galvanischem Wege
DE628306C (de) Zahnersatzteil, wie Gaumenplatte u. dgl., oder auch Zubehoer, wie Klammer, Zahnstift u. dgl.
DE3040094C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zahnersatzbrücken sowie Zahnersatzbrücke mit einem Edelmetall-Brückengerüst
DE3414796A1 (de) Dentale verankerung zur befestigung von zahnprothesen an kronen, stiftzaehnen, bruecken und splintelementen
DE115776C (de)
DE283518C (de)
DE406226C (de) Kuenstliches Zahnfleisch
DE866539C (de) Zahnbogen