DE529779C - Klammerheftmaschine fuer Schuhwerk mit Holzsohle - Google Patents

Klammerheftmaschine fuer Schuhwerk mit Holzsohle

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DE529779C
DE529779C DEM101029D DEM0101029D DE529779C DE 529779 C DE529779 C DE 529779C DE M101029 D DEM101029 D DE M101029D DE M0101029 D DEM0101029 D DE M0101029D DE 529779 C DE529779 C DE 529779C
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Germany
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wire
stapling machine
piston
machine
shoes
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DEM101029D
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Maschinenfabrik Moenus AG
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Maschinenfabrik Moenus AG
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D69/00Shoe-nailing machines
    • A43D69/04Shoe-nailing machines with apparatus for separating the nails from a wire or from a strip of metal or other material

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Klammerheftmaschine für Schuhwerk mit Holzsohle Das Befestigen des Lederschaftes an der Holzsohle mittels einer Reihe von Klammern und eines zwischen ihren Schenkeln hindurchgeführten Drahtes geschieht bis jetzt noch meist von Hand,. da die hierfür bekannten Maschinen unentwickelt und nicht leistungsfähig sind.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Maschine, die eine Ausführung dieser Arbeit in einer wirtschaftlichen, fabrikmäßigen Weise ermöglicht. Zu diesem Zwecke wird gemäß der Erfindung der Einbindedraht durch eine Klemme festgehalten, deren Bremskraft von einem Trethebel aus nach Belieben geregelt werden kann, um den Einbindedraht während des Heftens anziehen zu können. Der Schuh liegt zur Erleichterung der Arbeit auf einem seitlich ausschwingenden und darum mit dem Schuh teilweise mitbewegten Sohlenanschlag auf. Das Piston ist nachgiebig an der Maschine angeordnet. Die Vereinigung dieser Vorrichtungen ergibt eine Maschine, die sich durch hohe Leistung auszeichnet.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht, Abb.2 eine Vorderansicht der Maschine, Abb. 3 ein Schnitt durch die Drahtklemme, Abb. 4 ein Schnitt durch das Piston, Abb. 5 eine Vorderansicht und Abb. 6 ein Grundriß.
  • Abb. 7 ist eine Seitenansicht der Drahtschere. Die Bauart der Maschine entspricht, soweit sie nicht im folgenden beschrieben ist, der in der Schuhindustrie gebräuchlichen Klammerheftmaschine.
  • Der für die Klammerbildung bestimmte Draht 41 wird von links (Abb. 2), der Einbindedraht i von rechts der Maschine zugeführt. Der Draht i wird durch ein dicht über dem Bund 2 des Bolzens 42 liegendes Loch 43 und dann durch .die horizontale Bohrung 44 des auswechselbaren Pistons 3 hindurchgeführt. Letzteres hat eine vertikale Bohrung45 für die Klammern. Das Piston besitzt außen zwei Nuten 46, in welche die durch die Schraube 4 befestigte Blattfeder 5 eingreift. Der die Klammer ins Werkstück eintreibende Hammer ist .derart eingestellt, daß sein unteres Ende in der tiefsten Lage nicht aus dem Piston heraustritt. Ist das Piston nicht ganz hochgedrückt, so wird die Klammer nicht vollständig ins Material eingeschlagen, sondern sie steht um einen geringen Betrag vor. Wird hingegen .das Werkstück fest gegen das Piston gepreßt, so gibt die Feder 5 und infolgedessen auch das Piston 3 nach, und der Hammer nimmt in seiner tiefsten Lagefelativ zum Piston eine tiefere Stellung ein- als früher, was zur Folge hat, daß die Xlammer tiefer ins Material eindringt.
  • Der Bolzen 42 der Drahtklemme ist an seinem oberen Ende mit Gewinde 'versehen und in das Gewindestück 6 eingeschraubt. Letzteres ist mittels Bolzens j der Laschen 8 und des Bolzens io mit dem Doppelhebel ii verbunden. Der Bolzen 42 führt sich in der am Kopf der Maschine befestigten Platte 12 und trägt eine Scheibe 13, die zusammen mit dem Bund 2 als Klemme für den Draht dient. Zwischen der Platte i2 und dem Gewindestück 6 befindet sich die Druckfeder 14, die .den Bolzen 42 mit gelinder Kraft nach oben drückt. Der Doppelhebel i i ist um den Bolzen 15 drehbar und ist an seinem hinteren Ende mittels Bolzens 16 an die Stange 17 angeschlossen. Diese führt zu dem um den Zapfen i9 schwingenden Trethebel i8, mit dem sie durch den Bolzen 2o verbunden ist. Mittels der durch die Stellschraube 21 einstellbaren Zugfeder 22 wird der Trethebel dauernd nach oben gezogen.
  • Zur Führung des Schuhes beim Heften dient der Sohlenanschlag 23. Der Sohlenanschlag ist an dem oberen Ende der Schiene 24 befestigt, die um den in den Ständer eingeschraubten Bolzen 25 schwenkbar ist. Ungefähr in der Mitte der Schiene 24 sind zwei Zugfedern 26, 27 angeschlossen, deren Spannung durch die Stellschrauben 28, 29 geregelt wird. Wenn nicht gearbeitet wird, halten die beiden Federn die Schiene 24 in ihrer mittleren Lage. Der Anschlag s3 legt sich hinten gegen eine Rolle 3o. Die Rolle 30 sitzt auf dem Bolzen 31, der in der um den Zapfen 32 schwingbaren Platte 33 befestigt ist und vor oder zurück verstellt werden kann.
  • Die in bekannter Weise zum Abschneiden des Drahtes dienende Schere besteht aus- zwei Scherenschenkeln 34, 35, deren einer unten gezahnt ist, damit er sich vom angepreßten Schuhwerk leichter zurückdrücken läßt. Die .beiden Schenkel sind miteinander durch einen Bolzen 36 verbunden, der sich in einem Langloch bewegt, .und schwingen um die Zapfen 37, 38. Die letzteren sind in dem Scherenträger 39, der an dem Transportschlitten der Maschine befestigt ist, angeschraubt. Die Feder 4o drückt die beiden Scherenschenkel 34, 35 dauernd nach vorn, in welcher Lage die Schere offen ist. .
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Erst wird der Einbindedraht durch das Loch der Drahtklemme und des Pistons hindurchgeführt und dann .die Anschlagrolle 31 derart eingestellt, daß die Klämmern in richtigem Abstand von der Sohlenkante eingeschlagen werden können. Nun drückt der Arbeiter den Schuh fest gegen das Piston 3 und schlägt die erste Klammer ein, die, da das Piston etwas nachgeben kann, fest ins Material eindringt und das Ende des Einbindedrahtes festhält. Nun schlägt der Arbeiter in einem bestimmten Abstand voneinander die weiteren Klammern ein, wobei er jedoch nicht gegen das Piston drückt, damit die Klammern etwas vorstehen und den Einbindedraht nicht festklemmen. Ist der Heft-. prozeß bis zur Schuhspitze vorgeschritten, so tritt der Arbeiter auf den Trethebel 18 und klemmt infolgedessen den Einbindedraht fest. Nun zieht er den Draht stramm an, drückt den Schuh gegen das Piston und schlägt wieder eine Klammer fest ins Material hinein, damit der Einbindedraht in seiner gespannten Lage festgehalten wird. Bei der zweiten Seite des Schuhes werden dann die Klammern wieder nur leicht eingeschlagen und erst die letzte Klammer wieder fest, nachdem vorher der Draht nochmals festgeklemmt und angezogen wurde. Nun zieht der Arbeiter den Schuh so weit vor, bis die letzte-Befestigungsstelle vor die Drahtschere zu liegen kommt, und zwickt den Einbindedraht ab, indem er die Sohle von unten her gegen die Schere preßt und sie zurückdrückt. Schließlich werden die Drahtenden um 9o° abgebogen und in die Sohle eingeschlagen -und sämtliche Klammern nachgehämmert, damit der Einbindedraht überall gut anliegt. Damit ist der Befestigungsvorgang beendet.

Claims (3)

  1. hAT1sNTANSPRÜCIi1.: i. Klammerheftmaschine für Schuhwerk mit Holzsohle, bei der die von der Maschine hergestellten Drahtklammern zum Befestigen eines Einbindedrahtes dienen, gekennzeichnet durch eine Drahtklemme (2, 13) für den Einbindedraht, die sowohl unter konstantem Federdruck (14) als auch vorübergehend unter stärkerem Druck eines Trethebels (17, 18) steht, und durch eine seitlich schwenkbare Sohlenauflage (23).
  2. 2. Klammerheftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlenauflage (23) durch zwei in entgegengesetzter Richtung wirkende Federn (26, 27) in ihrer Mittellage gehalten wird.
  3. 3. Klammerheftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Piston (3) nachgiebig -ist, damit die Klammern mehr oder weniger tief ins Werkstück eingeschlagen werden können.
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