DE528700C - Selbsttaetige Magazinsprechmaschine - Google Patents

Selbsttaetige Magazinsprechmaschine

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DE528700C
DE528700C DED54764D DED0054764D DE528700C DE 528700 C DE528700 C DE 528700C DE D54764 D DED54764 D DE D54764D DE D0054764 D DED0054764 D DE D0054764D DE 528700 C DE528700 C DE 528700C
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DED54764D
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    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/08Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records
    • G11B17/12Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis
    • G11B17/16Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis by mechanism in stationary centre post, e.g. with stepped post, using fingers on post

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  • Automatic Disk Changers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Magazinsprechmaschine mit Elektromotorantrieb, die mit einer von einem besonderen Motor angetriebenen Schallplattenwechselvorrichtung versehen ist, mittels derer die oberhalb des Sprechmaschinentisches aufgestapelten Schallplatten nacheinander auf den Plattenteller gebracht werden, indem der Plattenteller nach Abspielen einer Platte zur Aufnahme einer
ίο neuen Platte gehoben und alsdann nach Aufnahme der untersten Schallplatte des Schallplattenstapels wieder in die Abspiellage gesenkt wird, und zwar so weit, daß die nunmehr auf dem Plattenteller ruhende oberste Schallplatte sich in der richtigen Abspiellage befindet.
Das Wesen der Erfindung liegt in der Anordnung der Schalter zum Aus- und Einschalten der Antriebsmotore in dem die Motore
ao speisenden Stromkreis, und zwar einerseits derart, daß von dem Motorgetriebe der Schallplattenwechselvorrichtung ein Schalter gesteuert wird, der den von dem Tonarm bei Erreichen seiner inneren Endlage nach dem Abspielen einer Platte mittels eines Schalters geschlossenen Stromkreis für den Motor der Plattenwechselvorrichtung mit Hilfe einer Umgehungsleitung vor dem Wiederöffnen des von dem Tonarm gesteuerten Schalters so lange geschlossen hält, bis der Plattenwechsel vollständig beendet ist.
Durch diese Anordnung der Schalter wird erreicht, daß der Tonarm in seine Anfangslage, wie dies mit Rücksicht auf die senkrechte Bewegung des Plattentellers notwendig ist, vor dem Einsetzen der Aufwärtsbewegung des Plattentellers zurückgeführt werden kann, ohne den Stromkreis des Antriebsmotors der Plattenwechselvorrichtung zu unterbrechen. Die Schaltung ist weiterhin in an sich bekannter Weise derart ausgebildet, daß dieser Stromkreis auch noch von Hand geschlossen werden kann, um gewisse Schallplatten bei dem aufeinander erfolgenden Abspielen der Schallplatten überspringen zu können.
Schließlich ist in dem Stromkreis des Plattentellerantriebsmotors in an sich bekannter Weise noch eine von Hand derart einzustellende Schaltvorrichtung angeordnet, daß nach dem Abspielen einer eingestellten Anzahl von Schallplatten dieser Stromkreis selbsttätig unterbrochen wird. Erfindungsgemäß ist diese Unterbrechereinrichtung als Schaltwerk ausgebildet, das bei jedem Inkrafttreten der Plattenwechselvorrichtung zum Fortschalten des unter Federwirkung stehenden Schaltrades um einen Zahn freigegeben wird, wobei aber auch dafür gesorgt ist, daß diese von Hand einzustellende Schaltvorrichtung mit Hilfe eines Umgehungsstromkreises außer Wirksamkeit gesetzt werden kann.
Auf der Zeichnung ist eine Mehrfachsprechmaschine mit einer Schallplattenwechselvorricritung, soweit dies für das Verstand-
nis der Erfindung notwendig ist, und die Schalteranordnungen der Mehrfachsprechmaschine dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Seitenansicht der Maschine, bei der Teile zur deutlicheren Darstellung fortgebrochen sind.
Abb. 2 zeigt einen waagerechten Schnitt durch eins der Schaltelemente.
Abb. 3 ist eine Vorderansicht desselben, ίο Abb. 4 ist ein Grundriß der von Hand nach der gewünschten Plattenzahl einzustellenden Unterbrechervorrichtung.
Abb. 5 ist eine Seitenansicht derselben.
Abb. 6 ist eine Seitenansicht eines Stromschlußschalters, der durch den Tonarm betätigt wird.
Abb. 7 zeigt dessen Vorderansicht.
Abb. 8 zeigt den Auslösehebel des Schal-: ters.
Abb. 9 ist ein senkrechter Schnitt durch eins der Schallplattentragglieder.
Abb. 10 zeigt das Schaltungsschema für die beiden Motoren.
Abb. 11 zeigt eine vergrößerte Einzelansieht des Getriebes für die Steuerkurvenscheibenwelle.
Auf einem unterhalb der Werkplatte befestigten Rahmen oder Tragkreuz 20 ist der Plattentellerantriebsmotor' vorzugsweise vom Indtiktionstyp befestigt, der bei dem gezeichneten Ausfuhrungsbeispiel aus drei Feldspulen 22, 23, 24 und einer Läuferscheibe
25 besteht, die den Plattenteller 26 antreibt. Die Mitnahme des Plattentellers 26 erfolgt durch eine auf einer Hohlwelle 31 sitzende Scheibe 32 durch Reibung. Der Plattenteller
26 sitzt auf einer Spindel 33, die mittels einer Kurvenscheibe 38 durch ein nicht näher zu erläuterndes Getriebe zur Aufnahme einer neuen Platte angehoben und alsdann wieder in die Abspiellage gesenkt wird.
Die Kurvenscheibe 38 sitzt auf einer Welle 42, die durch einen Elektromotor 43' üblicher Ausbildung angetrieben wird, indem von dem Motor 43' zunächst eine Schnecke 44 angetrieben wird, die mit einem Schneckenrad 45 in Eingriff steht, das lose auf der Welle 42 sitzt. Ein Zahnrad 46 bildet mit dem oberen Ende des Nabenteiles 47 des Rades 45 ein Stück und treibt ein Paar von Zwischenrädern 48, 49 an, die lose auf einer Nebenwelle 50 sitzen. Zwecks Schaffung einer Sicherheitsvorrichtung zur Vermeidung der Möglichkeit der Beschädigung der Zähne des Rades 45, wenn irgendein unvorhergesehenes Hindernis auftritt, wird das Rad 48 auf der Welle 50 derart angeordnet, daß es in Reibungsverbindung mit den beiden Reibungshülsen 48' und 49' (Abb. 11) steht, die mit- tels der ringförmigen Mutter 50' in ReibungseingrifE mit dem Rad 48 gehalten werden.
Das Rad 49 kämmt mit einem größeren Rad 5 r, das auf der Welle 42 befestigt ist. Hierdurch wird der Welle 42 und der mit dieser verbundenen Daumenscheibe eine gleichförmige und kräftige Drehbewegung erteilt. Die Kurvenscheibe 38 ist erfindungsgemäß an ihrem Umfang mit zwei je einen Schalter betätigenden Nocken 52 und 53 versehen, die aus starkem Draht hergestellt und mit ihren Enden durch Öffnungen in den Nockenscheibenkörper eingeführt sind (Abb. 2).
Die Welle 42 trägt auch eine Einrichtung, um beim Plattenwechsel die Schalldose von der Schallplatte abzuheben, in die Ausgangsstellung zurückzuschwenken und auf die neue Schallplatte zu senken.
An dem senkrechten rohrförmigen Teil des Tonarmes ist ein Arm befestigt, dessen freies Ende derart gebogen ist, daß es einen konsolförmigen Ansatz bildet, in dem eine einstellbare Schraube 64 befestigt ist (Abb. 6).
Die Vorrichtung zum Tragen des Schallplattenstapels enthält eine Anzahl von Ständern 90 (Abb. 1), die hohl und an ihren inneren Seitenflächen offen sind. Jeder Ständer enthält einen drehbar gelagerten Träger 91 (Abb. 9), der an seinem oberen Ende einen zugeschärften Finger 92 trägt.
Die Finger 92 treten während des Plattenwechseis im gegebenen Augenblick nach innen vor und greifen über die unterste Platte des während des Abspielen s von den Fingern 97 der schwenkbaren Hebel 96 getragenen Plattenstapels, und trennen gewissermaßen die unterste Platte von dem Plattenstapel ab, und ermöglichen beim Senken des gegen die unterste Platte des Platteristapels angehobenen Plattentellers deren Mitnahme durch den Plattenteller in die Spiellage. Wenn beim Abspielen der Schallplatte das Ende der Schallrillen erreicht ist, schwingt die Nadel den Tonarm mit dem Arm einwärts, so daß die Schraube 64 gegen einen abgebogenen Teil 113 eines Auslösearmes 114 eines elektrischen Schalters einer Kontaktvorrichtung 115 trifft (Abb. 6 und 7). Dieser Schalter enthält zwei Kontaktglieder 116 und 117, die während des Spielens einer Schallplatte außer Berührung sind und mit dem Antriebsmotor 43' der Plattenwechselvorrichtung in Reihe liegen. Der Auslösearm 114 ist bei 118 in dem Körper des Schalters drehbar gelagert und in der Nähe des Drehpunktes mit einer Rast 119 versehen, die einen schwenkbaren Arm 120 in angehobener Lage unterstützt. Dieser Arm 120 erstreckt sich zu einem Punkt unmittelbar oberhalb des Kontaktes 117 zum Zwecke des Schließens des Schalters, wie weiter unten näher erläutert. Das gegenüberliegende Ende des Armes 120 wird mittels einer Feder 121, die in einer Bohrung des Schalterkörpers an-
geordnet ist, nach oben gedruckt und hat an seinem äußeren Ende eine einstellbare. Schraube 122, gegen die ein Arm 123 wirken kann, der an einem der drehbaren Träger 91 S befestigt ist und dazu dient, den Schalter wieder zu öffnen.
Der Arm 114 wird normalerweise in der angehobenen, in Abb. 6 gezeichneten Stellung mittels einer Feder 124 gehalten (Abb. 8).
In der Nähe der Daumenscheibe 38 sind Schalter 126 und 127 für die beiden Motorstromkreise angeordnet. Der Schalter 126 setzt sich, aus einem festen Kontaktglied 128 und einem Federteil 129 zusammen. Der federnde Teil ist an seinem freien Ende mit einem Isolierklotz 130 verseilen, der im der Bahn des Nockens 52 der Kurvenscheibe 38 liegt. Der Schalter 127 setzt sich in gleicher Weise aus einem festen Teil 131 und einem federnden:
Teil 132 zusammen, der seinerseits mit einem Isolierklotz 133 in die Bahn des Nockens 53 der Kurvenscheibe 38 ragt (Abb. 2, 3 und 10).
Wie aus dem Schaltungsschema (Abb. 10)
ersichtlich ist, ist in dem Stromkreis der beiden Motore ein Hauptschalter 134 angeordnet, so daß, nachdem die Schallplatten in die Maschine eingelegt sind und der Schalter geschlossen ist, die Maschine dauernd spielen wird. Um zu erreichen, daß der Apparat nur eine vorher bestimmte Anzahl von Schallplatten spielt und dann stillgesetzt wird, ist ein einstellbarer Unterbrecher 135 in dem Stromkreis des Induktionsmotors, wie folgt, vorgesehen.
Ein Knopf 136 (Abb. 5) ist an einer Welle befestigt, die durch die Werkplatte 21 reicht und' mit einem Zeiger 137 oberhalb einer Ziffernscheibe auf dem Tisch versehen ist. Die Welle ist starr mit einem Sperrad 138 verbunden, das seinerseits durch eine Spiralfeder 139 angetrieben wird. Eine Sperrklinke 140 steuert die Rückkehrbewegung des Sperrrades. Von den Kontaktelementen 141, 142, die normalerweise miteinander in Berührung stellen und im Stromkreis des Plattentellermotors liegen, ragt die Kontaktfeder 142 in die Bahn eines Fingers 143, der an dem Sperrrad 138 befestigt ist. Die Sperrklinke liegt mit einem Ansatz 144 in der Bahn einer einstellbaren Schraube 145 (Abb. 4), die am Ende eines Armes 146 des einen der schwenkbaren Träger 91 befestigt ist, so daß beim Wechseln der Schallplatten der Arm 146 gegen die Sperrklinke 140 ausgehoben wird und das Rad 138 die Möglichkeit erhält, sich in Uhrzeigerrichtung um einen Zahn zu drehen. Diese Betätigung wird schrittweise fortgesetzt, bis der Stift 143 auf dem Rad 138 gegen das vorstehende Ende des Schaltelements 142 stößt und den Stromkreis des Motors unterbricht. Das Sperrad 138 kann mit irgendeiner beliebigen Anzahl von Zähnen versehen sein, indem für jede Schallplatte ein Zahn vorgesehen ist.
Das in Abb. 10 gezeichnete Schaltungsschema zeigt, daß die Hauptzuleitung 150 durch eine Leitung 151 über den Hauptschalter 134 mit den Spulen 22, 23 und 24 des Plattentellermotors verbunden ist, von denen die Leitung 152 über die Kontakte 141, 142 und dann durch die Leitung 153 zu dem Hauptleiter 154 zurückführt. Der Plattentellermotor ist daher so lange in Betrieb, wie die Kentakte 141, 142 geschlossen sind. Der Stromkreis für den Motor 43' der Plattenwechselvorrichtung umfaßt eine Leitung 15 5.. die von der Leitung 151 abgezweigt ist und mit dem einen Pol des Motors verbunden ist. Von dem anderen Pol des Motors führt eine Leitung 156 zu dem Kontakt 129, alsdann über die Leitung 157 zu dem Kontakt 116. Eine andere Leitung 158 ist von der Leitung 153 abgezweigt und steht mit dem Kontakt 128 und alsdann durch die Leitung 159 mit dem Kontakt 117 in Verbindung. Es ist also, während eine Schallplatte gespielt wird, der die Kontakte 141, 142 enthaltende Schalter 135 geschlossen, wodurch Strom zu dem Induktionsmotor geleitet wird, während die Schalter 126 und 127 und auch die Kontakte 116, 117 offen sind,
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende :
Die Schallplatten, z. B. zehn an der Zahl, werden in den Apparat derart eingesetzt, daß eine auf dem Plattenteller und neun auf die Träger 94 der Ständer 90 gelegt werden. Der Knopf 136 wird dann um zehn Zähne entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht, was den Kontakten 141, 142 ermöglicht, den Stromkreis an diesem Punkt zu schließen, worauf ioo nach Schließen des Schalters 134 Strom zu dem Plattentellermotor geleitet wird. Der Tonarm bewegt sich auf die Mitte der Schallplatte zu und wird am Ende des Spiels schnell durch die Auslaufrille mit großer Steigung nach innen geführt, wodurch die Kontakte 116, 117 geschlossen werden. Dadurch wird der Motor 43' und durch das Zwischengetriebe die Daumenscheibe 38 in Drehung versetzt, so daß Reibscheibe und Plattenteller sich senken und der Tonarm in die Ausgangslage zurückgeführt wird, der Plattenteller danach emporsteigt, um eine neue Schallplatte aufzunehmen. Das Emporsteigen des Plattentellers bewirkt, daß die Träger 91 verschwenkt werden, wodurch der Arm 123 abwärts gegen die Schraube 122 am Hebel 120 gedrückt wird und der Schalter 115 in die Offenstellung zurückgeführt wird. Bevor dieser Schalter jedoch geöffnet wird, hat der Nocken 52 den Block 130 freigegeben und die Kontakte 128, 129 geschlossen, so daß
der Stromkreis für den Motor 43' geschlossen gehalten wird, bis der Schallplattenwechse] vollständig ausgeführt ist. Zur gleichen Zeit stößt der Arm 146 eines anderen Trägers 91 gegen den Klinkenmechanismus des Sperrrades (Abb. 4) und gibt das Sperrad zur Drehung im Uhrzeigersinne um einen Zahn frei, wodurch jedoch die Schließlage der Kontakte 141, 142 nicht geändert wird. Der fortgesetzte zeitweilige Antrieb des Motors 43' bewirkt die Übertragung der jeweils untersten Schallplatte des Stapels auf den Plattenteller, der sich alsdann wieder in die entsprechende Spielebene bewegt, und das Schwenken des Tonarmes in die Spielstellung, in der die Schallplatte wieder in Berührung mit der Schallnadel ist. Während dieser Betätigung hat der Plattentellermotor seine konstante Drehung fortgesetzt. IndemAugenblick, in dem die Schallplatte wieder in Berührung mit der Nadel kommt bzw. ganz kurze Zeit vorher, wird durch den Nocken 53 der Scheibe 38 der Schalter 127 in der Umgehungsleitung 160, 161 geschlossen, was zur Folge hat, daß, solange der Schalter 127 geschlossen ist, die eine der Feldspulen, nämlich die Feldspule 23, aus dem Stromkreis ausgeschaltet ist. Hierdurch wird erreicht, daß für die Zeit, solange der Schalter 127 geschlossen ist, der Strom in dem Induktionsmotor verstärkt wird und hierdurch ein zusätzliches Drehmoment in dem Motor erzeugt wird, wie dies zweckmäßig ist, um die Anfangsreibung der Nadel zu überwinden, dii sonst, durch die zusätzliche Reibung, die durch die Anfangsberührung der Nadel mit der Schallplatte hervorgerufen wird, eine geringe Verminderung in der Geschwindigkeit der Schallplatte eintreten wird.
Das Schließen des Schalters 127 dauert nur kurze Zeit, worauf der Schalter 127 sich wieder öffnet und die betreffende Schallplatte nunmehr abgespielt wird, indem jetzt alle drei Spulen 22, 23, 24 des Induktionsmotors Strom erhallen.
Diese Aufeinanderfolge der Arbeitsvorgänge setzt sich fort, bis der Stift 143 den Stromkreis des Plattentellermotors durch den Schalter j 41, 142 öffnet und so der Plattentellermotor stillgesetzt wird. In dem Falle, daß eine Anzahl von Schallplatten der gewählten Reihenfolge nicht zu Gehör gebracht werden soll, kann diese Gruppe Schallplatten entweder vollständig oder teilweise durch Niederdrücken eines Stiftes 162 (Abb. 6) übersprungen werden. Dieser Stift ruht mit einen) gebogenen Arm 163 auf dem Auslösearm 114 und gibt beim Niederdrücken den Arm 120 frei, um den Stromkreis bei 116, 117 zu schließen. Das Plattenwechselgetriebe wird also in Betrieb gesetzt und bringt dann die nächste Schallplatte, wie oben erläutert, in die Spiellage.
In dem Falle, daß ein Fortsetzen des Betriebes der Vorrichtung gewünscht wird, wird der Unterbrecher 135 (Abb. 5) außer Wirksamkeit mittels eines Schalters 164 in einem Umgehungsstromkreis (Abb. 10) gesetzt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Magazinsprechmaschine mit Elektromotorantrieb und einem über dem Plattenteller angeordneten Plattenstapel, dessen Platten nacheinander durch zeitweiliges Heben und Senken des Plattentellers in die Spiellage gebracht werden, unter Verwendung eines besonderen Elektromotors zum Antrieb der Plattenwechselvorrichtung, gekennzeichnet durch eine vom Motor (43') der Plattenwechselvorrichtung angetriebene Nockenscheibe (38) zur Steuerung eines in dem Stromkreis des Motors (43') angeordneten Schalters (126), d'er den vom Tonarm (54) nach dem Abspielen einer Schallplatte mittels eines Schalters (116, 117) geschlossenen Stromkreis des Plattenwechselmotors (43') mit Hilfe einer Umgehungsleitung vor dem Wied'eröffnen des Tonarmschalters (116, 117) so lange geschlossen hält, bis der Schallplattenwechsel beendet ist.
  2. 2. Magazinsprechmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Tonarm (54) in bekannter Weise ein einstellbarer Anschlag (64) angeordnet ist, der am Ende des Spiels gegen einen die Kontakte (116, 117) getrennt haltenden Auslösehebel (114) trifft und dadurch den Stromkreis schließt, und daß an einem der schwenkbaren Stapelträger (91) ein Arm (123) befestigt ist, der beim Ausschwenken des Stapelträgers (91) gegen einen den Schalter (116, 117) öffnenden Hebe] (120) stößt.
  3. 3. Magazinsprechmaschine nach Anspruch ι und 2, bei der die Schallplattenwechselvorrichtung zwecks Überspringens gewisser Schallplatten oder Schallplattenteile von Hand in Tätigkeit gesetzt werden kann, gekennzeichnet durch einen von Hand zu betätigenden Bedienungsarm (162, 163) für den Auslösehebel (114), durch den der Schalter (116, 117) des Plattenwechselmotors (43'j wahlweise geschlossen werden kann.
  4. 4. Magazinsprechmaschine nach Anspruch ι mit einer von Hand einstellbaren, den Stromkreis des Plattentellermotors nach dem Abspielen einer einstellbaren Anzahl von Schallplatten selbsttätig unterbrechenden Schaltvorrichtung, da-
    durch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung aus einem, unter der Wirkung einer Feder (139) stehenden Sperrad (138) besteht, das mit einem in die Bahn des Stromschalters (141, 142) des Plattentellermotors (22 bis 25) ragenden Stift (143) versehen ist und dessen Sperrklinke (140) bei jeder Betätigung der Plattenwechselvorrichtung durch diese zum Rücklauf des Sperrades (138) um einen Zahn ausgehoben wird1.
  5. 5. Magazmsprechmaschine nach Anspruch ι und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromschalter (141, 142) des Plattentellermotors (22 bis 25) durch, eine Umgehungsleitung überbrückt ist, die durch einen Schalter (164) von Hand geschlossen werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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