DE528303C - Sparbuechse in Buchform - Google Patents
Sparbuechse in BuchformInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C1/00—Purses; Money-bags; Wallets
- A45C1/12—Savings boxes
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sparbüchse in Buchform aus Blech. Es sind derartige Sparbüchsen
bekannt, bei denen das den Bucheinband darstellende U-förmige, durch Stehbolzen versteifte Gehäuse durch einen U-förmigen,
mit Verschlußriegel und Schloß versehenen Bügel abgeschlossen wird und an dem den Buchrücken darstellenden Teil des
Gehäuses sitzende Lappen in Schlitze der ίο Seitenflanschen des Verschlußbügels eintreten.
iDie Erfindung bezweckt, durch Vereinfachung der Bauart dieser bekannten Gattung
von Sparbüchsen deren Herstellung zu ver- »5 billigen, ohne die Dauerhaftigkeit zu beeinträchtigen.
Die vereinfachte Bauart erstreckt sich auf eine besondere Ausbildung der den Buchdeckeln entsprechenden Teile des U-förmigen
Gehäuses, der das Gehäuse versteiao fenden Stehbolzen, der in die Seitenflanschen
des Verschlußbügels eintretenden Lappen und der Kanten des Gehäuses.
In den Zeichnungen stellen dar:
Abb. ι die Sparbüchse im Schaubild,
s5 Abb. 2 einen vergrößerten Längsschnitt nach Linie 2-2 von Abb. 1,
s5 Abb. 2 einen vergrößerten Längsschnitt nach Linie 2-2 von Abb. 1,
Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie 3 von Abb. 2,
Abb. 4 ein Schaubild des Gehäuses vor dem Einsetzen der Einlagen und der Abdeckungen,
Abb. 5 ein Schaubild des U-förmigen Verschlußbügels.
Die Sparbüchse besteht aus einem Gehäuse A und einem U-förmigen Verschlußbügel
B.
pas Gehäuse A besteht aus dem in U-Form
gebogenen Blech 1 mit den Seitenwandungen ia
und dem Rücken ib, den Pappeinlagen 2 in
den Vertiefungen ic, die durch Eindrücken
der Seiten wan düngen nach innen entstanden sind, dem Futter 3 aus lose verfilztem, weichem
Faserstoff, der auf die Außenseite des Gehäuses gelegt ist, und einem Gewebeüberzug
4, der den Einband des U-Bleches 1 vervollständigt, um das Aussehen eines Buches
an den Seiten und am Rücken vorzutäuschen. Auf dem Bucheinband angebrachte Schriftzeichen
oder Titel (nicht dargestellt) können zur Vervollkommnung dieses Eindruckes dienen.
Zwischen das Futter 3 und das Gewebe 4 werden steife Papierblätter 2" gelegt, um das
Anbringen des Einbandes dadurch zu erleichtern, daß die Papierblätter y den Stoff 3
beim Einbinden zusammenhalten. Die Blätter 3a werden an die Außenflächen des Futters
3 geklebt und mit diesem dann in den Raum gelegt, der durch, den Randflansch id
begrenzt ist. Dieser Randflansch wird durch Falzen der Kanten des Bleches nach außen
und dann nach innen gebildet (Abb. 3). Die mit 4fl bezeichneten Ränder des Gewebes 4
werden dann nach innen über die Kanten des Bleches gefaltet und am Innenrand des
Bleches festgeklebt.
Die Seitenwandungeni \a des Gehäuses 1
sind durch kurze Stehbolzen 5 verbunden, die zwischen den Vertiefungen ic eingesetzt
sind. Diese Stehbolzen sind von U-förmigem Querschnitt (Abb. 2) und treten mit An-
sätzen 50 durch das Blech hindurch, die auf
der Außenfläche der Vertiefungen ic niedergebogen
werden (Abb. 4). Zwei Stehbolzen haben Schlitze sö für die Riegel des Verschlußbügels
B (Abb. 2).
■Der U-förmige Bügel B bildet die abschließende
Wandung 6 des Gehäuses A und hat Innenflansche 6a. Seine Außenfläche erhält
einen seidenartigen Anstrich, um den vergoldeten Schnitt einen Buches vorzutäuschen.
Die Seitenflansche 6a des Bügels B haben Schlitze 6δ für Ansätze ie an der Innenseite
des den Buchrücken darstellenden Gehäuseteiles. Diese Ansätze ie werden dadurch
gebildet, daß die Verlängerungen des Rückenteiles des Gehäuses 1 erst nach innen gegen
die Innenfläche des Rückens und nach vorn gebogen sind (Abb. 2).
Der Verschlußbügel B hat einen Münzao schlitz 7 mit Verschluß y. Im Steg ;des
U-förmigen Bügels B ist ein Gleitbolzen 8 mit Riegel 9 gelagert. Der Bolzen 8 wird
gewöhnlich in der verriegelten Lage durch eine Feder ga gehalten, seine Enden haben
a5 Ansätze 8a für die Schlitze 5& der Stehbolzen
5. Die in die Seitenwandungen des Bleches 1 gepreßten Vertiefungen ic bilden an
der Innenseite des Gehäuses Innenabsätze 1/ als Begrenzung für die Flansche des Bügels B
und als Führung für die Flansche des Bügels, wenn dieser eingelegt wird (Abb. 4).
Die besondere Bauart des Gehäuses 1 gestattet auch durch Einpressen der Vertiefungen ic
die Verwendung von verhältnismäßig dünnem Blech und verleiht dem Gehäuse große Festigkeit und Starrheit. Die Vertiefungen ic
gestatten in Verbindung mit dem Randflansch id des Gehäuses ein sehr genaues Einlegen
der Zwischenlagen und des Futters und Anbringen des Einbandes. Gleichzeitig werden
die inneren Absätze i> als Führungen für den Bügel B gebildet. Die Ausbildung der
Stehbolzen S aus U-förmigem Blech ermöglicht es, seine Lappen ζα durch die Blechwand
des Gehäuses hindurchtreten zu lassen und sie einfach umzubiegen und ferner die Schlitze 5* gleich beim Ausstanzen der Bolzenbleche
vorzusehen.
Claims (2)
- Patentansprüche: _oI. Sparbüchse in Buchform aus Blech, bei der das den Bucheinband darstellende U-förmige, durch Stehbolzen versteifte Gehäuse durch einen U-förmigen, mit Verschlußriegel und Schloß versehenen Bügel abgeschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwandungen (ia) des Gehäuses (A) zur Bildung von Führungsund Anschlagleisten für die Flansche des Verschlußbügels und zur Verstärkung Vertiefungen (ic) besitzen und die die Vertiefungen (ic) mittels umgebogener Lappen verbindenden, aus Blech hergestellten Stehbolzen (5) U-förmigen Querschnitt haben.
- 2. Sparbüchse nach Anspruch 1 mit in Schlitze der Seitennansche des Verschlußbügels eintretenden Lappen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen (ie) als nach innen umgebogene Verlängerungen des dem Buchrücken entsprechenden Gehäuseteils (ib) ausgeführt sind.3, Sparbüchse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß' die Kanten (i<*) des Gehäuses zur Aufnahme eines Futters erst nach außen, dann nach innen umgefalzt sind und der Einbandstoff (4) über die gefalzten Ränder (id) gelegt und an der Innenfläche befestigt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE528303T | 1930-01-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE528303C true DE528303C (de) | 1931-06-27 |
Family
ID=6553635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930528303D Expired DE528303C (de) | 1930-01-31 | 1930-01-31 | Sparbuechse in Buchform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE528303C (de) |
-
1930
- 1930-01-31 DE DE1930528303D patent/DE528303C/de not_active Expired
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