DE528276C - Vorrichtung zum Tragen der Deckenfuttersteine von metallurgischen Schmelzoefen - Google Patents

Vorrichtung zum Tragen der Deckenfuttersteine von metallurgischen Schmelzoefen

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DE528276C
DE528276C DEW81861D DEW0081861D DE528276C DE 528276 C DE528276 C DE 528276C DE W81861 D DEW81861 D DE W81861D DE W0081861 D DEW0081861 D DE W0081861D DE 528276 C DE528276 C DE 528276C
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DEW81861D
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Wild Barfield Electric Furnaces Ltd
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D1/00Casings; Linings; Walls; Roofs
    • F27D1/02Crowns; Roofs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Tragen der Deckenfuttefsteine von metallurgischen Schmelzöfen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Tragen der Deckenfuttersteine von Schmelzöfen.
  • Es sind Bauarten bekannt bei denen die benachbarten Enden der Futtersteine mit Aussparungen zur Aufnahme der Ankerflanschen versehen sind. Die Anker wurden von am Ofenaußenmantel befestigten T rägern gehalten.
  • Durch die Erfindung sollen die bekannten Vorrichtungen verbessert und insbesondere eine brauchbare und dauerhaftere, einfach und billig herzustellende Anordnung geschaffen werden. Die Bauart nach der Erfindung eignet sich besonders zum Tragen der Futtersteine für flache Decken elektrischer Schmelzöfen. Das Hauptmerkmal der Anordnung nach der Erfindung liegt darin, daß zwischen zwei durchlaufenden, zweckmäßig als hochgestellte l,' laclieisen ausgebildeten Trägern einteilige Anker mit einem schmalen Kopf zur Aufhängung an den Trägern und einem breiten Kopf zum Tragen der Enden je zweier in einer Reihe liegender Gewölbesteine aufgehängt sind.
  • Die den breiten Kopf des Ankers bildenden Flanschen sind ungefähr so breit wie die Steine, und je zwei aufeinanderfolgende Steine hängen an einem Anker. Die am breiten Kopf der Anker liegenden Flanschen sind ungefähr fünfanal so breit wie der übrige Teil des Ankers. Es sind bereits Anker zum Tragen von Deckenfuttersteinen bekannt, die mit einem schmalen Kopf zum Aufhängen an den Trägern und einem breiten Kopf zum Tragen der Gewölbesteine vorgesehen sind. Diese bekannten Anker sind jedoch im Wesen und in der Wirkung anders als die Anker nach der Erfindung.
  • Gemäß der Erfindung sind die Steine an einzelnen Ankern aufgehängt, so daß Reihen von nebeneinanderliegenden Steinen entstehen. Bei der bekannten Ausführungsform hängen die Steine nicht an Einzelankern, sondern an durchlaufenden, sich über die ganze Breite des Ofens erstreckenden I-Trägern. Diese Deckenausführung wird wegen der großen eingebauten Eisenmasse der Anker der Träger sehr teuer und auch sehr schwer.
  • Bei der Anordnung nach der Erfindung ist der Anker in der Weise hergestellt, daß der Steg eines I - Trägers mit gleich breiter Kopf- oder Fußflansche in Streifen mit breitem Fuß zerschnitten wird. Dann liegtder schmale Kopf des so entstandenen Ankers in der Längsrichtung des Trägers. Der breite Fuß verläuft ebenfalls in der Längsrichtung des Trägers.
  • Der wesentlichste Vorteil der Anordnung nach der Erfindung liegt gegenüber der bekannten Anordnung zunächst in der großen Gewichtsersparnis, die etwa zoo °/o oder noch n zehr beträgt. Daraus erfolgt naturgemäß eine weitgehende Verbilligung der ganzen Ofendecke und eine leichtere Herstellungsmöglichkeit.
  • Weiter haben dieAnker nach derErfindung gegenüber den bekannten Anordnungen noch den Vorteil, daß sie nicht, wie bei den bekannten Bauarten, die Steine an starren Trägern halten, sondern die Anker wirken wie Pendel, weil es Einzelanker sind, und dadurch ist die ganze Decke in sich weit besser beweglich.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch die Ofendecke nach der Linie i-i der Abb. 2. Abb. 2 ist ein im rechten Winkel zu Abb. i gelegter senkrechter Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i.
  • Abb. 3 und 4 zeigen den Anker in Vorder-und Seitenansicht.
  • Gemäß Abb.2 haben die Deckenfuttersteine A sich über die ganze Breite des Steines erstreckende Nuten Al. In diese Nuten legen sich am Fuße der Anker B angeordnete Flanschen B1 und tragen auf diese Weise die Deckensteine. Die Anker B sind mit am Kopfe angeordneten Flanschen B2 an in Längsrichtung des Ofens nebeneinander verlaufenden Trägern C aufgehängt, die in der Nähe des äußeren Ofenmantels D angeordnet sind. Nahe am Fuße sind die Anker nach außen verbreitert (Abb.3 und 4), so daß die unteren Flanschen B1 den Stein fast auf seiner ganzen Breite tragen können, während der andere Teil desAnkers imQuerschnitt nur so groß bemessen ist, wie es aus Festigkeitsgründen erforderlich ist. Durch die Ouerschnittsvergrößerung am Fuße der Anker entsteht insofern ein Vorteil, als diese Stelle an den Steinen anliegt, die der Zerstörung am meisten ausgesetzt sind. Der Raum zwischen den Futtersteinen und dem äußeren Ofenmantel ist mit einem Isolierstoff G in Platten-, Pulver- oder Flockenform angefüllt.
  • Durch die Anordnung nach der Erfindung entsteht weiter der Vorteil, daß sich die einzelnen Teile frei ausdehnen und zusammenziehen können. Die Anker können von WaIzprofilen abgeschnitten oder einteilig gegossen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Tragen der Deckenfuttersteine von metallurgischen Schmelzöfen, bei der die Futtersteine an von Trägern gehaltenen Ankern aufgehängt sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei durchlaufenden, zweckmäßig als hochgestellte Flacheisen ausgebildeten Trägern (C) einteilige Anker (B) mit einem schmalen Kopf (B2) zur Aufhängung an den Trägern (C) und einem breiten Kopf (Bl) zum Tragen der Enden je zweier in einer Reihe liegender Gewölbesteine (A) aufgehängt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Flanschen (B1) der Anker (B) ungefähr der Breite der Steine (A) entspricht und daß je zwei aufeinanderfolgende Steine an einem Anker hängen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Steine (A) tragenden Flanschen (Bl) ,etwa fünffach breiter sind als der übrige Teil des Ankers (B),
DEW81861D 1928-11-21 1929-02-22 Vorrichtung zum Tragen der Deckenfuttersteine von metallurgischen Schmelzoefen Expired DE528276C (de)

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